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Zusammenstellung von ausgewählten Beiträgen aus dem Blog

  • 16. September 2023 Wanderung Eiger, Mönch, Jungfrau

    2. Tag – Wanderung Eigertrail, Kleine Scheidegg, Wengen, Lauterbrunnen, Zweilütschinen

    Nachdem wir Morgens schon um kurz nach sieben unten im Speisesaal waren, haben wir noch ein wenig im Internet wegen passender Wander Touren und Wetter recherchiert wie wir es mit der heutigen Wanderung machen wollen. Wetter war sehr gut aber die richtige Route haben wir nicht gefunden. Also jemandern fragen der sich auskennt.

    Nach dem Frühstück waren wir dann kurz in der Information in Innertkirchen und haben uns erklären lassen was sinnvoll und gut ist um die drei bekannten Bergeriesen zu besichtigen. Die nette Dame hat uns empfohlen nach Interlaken oder nach Zweilütschinen zu fahren und dort das Auto abzustellen, dann mit der Bahn zum Einsteig des Eigertrails hoch zu fahren und die Eigertrail Runde zu laufen. Wir haben daraufhin beschlossen bis nach Zweilütschinen hoch zu fahren, das ist sozusagen der Kreuzungspunkt von dem aus man dann die Wahl hat zurück zu gehen oder dann über die Kleine Scheidegg nach Wengen an Lauterbrunnen vorbei zurück nach Zweilütschinen wo das Auto geparkt war. Oder wenn´s die Kondition nicht hergibt jederzeit mit der Bahn an einer Zwischenstation nach unten fahren, das ghet natürlich auch. Wir waren fit und sind die komplette Wanderung auf unsere eigene Weise gelaufen.

    Der Parkplatz in Zweilütschinen war recht günstig: 4 SFR für 6 Stunden parken ist ein guter Preis für Schweizer Verhältnisse in dieser Höhe. Die Zahnradbahn noch nach Alpigen mussten wir individuell buchen, da es keinen Standard dafür gibt. Wir haben 23,80 SFR pro Person dafür bezahlt, das geht auch und ist kein Vergleich zur Seilbahn oder Zahnradbahn bis zum Jungfraujoch, das kostet pro Person um die 200 SFR.

    In Alpigen an der Bergstation angekommen mussten wir und links halten um auf den Eigertrail zu kommen. Der Weg führt dann unterhalb der Eigernordwand entlang wo man auch an dem Wasserfall, der in der Eigernordwand gespeist wird. Der hat ähnlich wie in der Aareschlucht tiefe Kerben in den Fels gewaschen. Weiter geht es Richtung Eiger Gletscher dann insgesamt knapp 1000 m nach oben. Am Eiger Gletscher hatten wir dann eine gigantische Sicht auf Jungfrau, Jungfraujoch, Mönch, neben dem Eiger auf das kleine Schreckhorn und natürlich auf die davor liegenden Gletscher bzw. das was noch davon übrig ist, sehr beeindruckend.

    Irgend wann wäre es auch mal eine Herausforderung eine Tour auf die Jungfrau zu machen. 4188 m ist schon eine Höhe die man nicht so einfach mal an einem Berg findet.

    Oben am Gletscher haben wir ausgiebig Fotos gemacht und die sensatinelle Aussicht bei wirklich gutem Wetter mit herrlichen Wolkenfomationen, die den Bildern erst einen gewissen Touch gegeben haben, festgehalten. Der weitere Weg den wir uns dann vorgenommen haben ging den Eiger Ultra Trail entlang rüber zur Kleinen Scheidegg und von dort weiter die Lauberhorn Abfahrt runter vorbei am Lauberhorn Slalom Trail nach Wengen. Von Wengen aus sind wir dann rechts vorbai an Lauterbrunnen wieder zurück nach Zweilütschinen, wo das Auto auf dem Parkplatz stand.

    Der Name Zweilütschinen kommt daher, dass dort der Kreuzungspunkt der schwarzen und der weissen Lütschine ist. Die treffen sich hinter dem Bahnhof und fliessen dann weiter als Lütschine und münden dann im Brinzersee.

    Gegen Ende der Wanderung war es dann zum Glück flacher und etwas einfacher. Die Tour war absolut heftig und sehr anstrengend. Vor allem die knapp 2000 hm nach unten haben ganz schön mürbe gemacht. Die Gesamtstrecke waren knappe 24 km mit knapp 1000 hm nach oben und knapp 2000 hm nach unten.

    Auf jeden Fall lohnenswert die Bergriesen zu sehen. Wir hatten zu der späten Jahreszeit richtig Glück mit dem Wetter und sind auch ohne Zwischenfälle heil wieder angekommen. Keine Verletzungen oder sonstiges.

    Absolut genial der Tag und nachmachen wer´s kann, es lohnt sich.

    Viel Spaß wie immer

    Gruß

    Edi

    Die zurückgelegte Strecke als Open Street Map Karte mit Höhenprofil und Zusatzinfos

    Wanderung Eiger, Mönch, Jungfrau – 19.09.2023

    Gesamtstrecke: 24441 m
    Maximale Höhe: 2318 m
    Minimale Höhe: 672 m
    Gesamtanstieg: 996 m
    Gesamtabstieg: -1955 m
    Gesamtzeit: 06:26:47
    Download file: 2023-09-16-edi-teppert-com-WandernEigertrailWengenZweiluetschinen.gpx

  • 15. September 2023 Wanderung Reichenbachfall, Aareschlucht

    1. Tag – Wanderung Reichenbachfall, Aareschlucht

    Wir sind am 15. etwa um sieben los gefahren nach Meiringen und haben dann dort am Aareschlucht Westeingang auf dem Parkplatz das Auto abgestellt, parken ist dort kostenlos. Vom Parkplatz aus wollten wir zuerst die Wanderung aussen um die Aareschlucht herum zum Osteingang machen und dort dann in die Schlucht einsteigen. Als Erster markanter Punkt auf der Tour war der Reichenbachfall. Bei Beginn der Wanderung sind wir erst mal nach Schattenhalb gelaufen, dort geht es dann zur Zahnradbahn, mit der man zum Reichenbachfall fahren kann. Wir sind den Wanderweg hoch und der war ziemlich steil. Oben am Wasserfall gibt es einige Plattformen, wo man eine gute Sicht zum Wasserfall hat.

    Etwas Geschichtliches: der Reichenbachfall ist ein sehr grosser Wasserfall der international ser bekannt ist durch Conan Doyles Geschichte Das letzte Problem aus dem Jahr 1893 in der Sherlock Holmes am 4. Mai 1891 gemeinsam mit seinem Erzfeind Professor Moriarty nach einem erbitterten Kampf den Wasserfall hinabstürzt. Später stellt sich heraus, dass nur Moriarty dabei gestorben ist. Eine Gedenktafel erinnert an diese fiktive Begebenheit (Reichenbachfall siehe Wikipedia).

    Nachdem wir den Wasserfall ausgiebig aus verschiedenen Höhen betrachtet hatten ging die Wanderung weiter Richtung Geissholzluwenen. Weiter auf der Strecke kommt man recht nahe nach Innterkirchen bis es eine 180° Wende macht und man dann rechts am Camping Aareschlucht vobei läuft, ein Stück direkt an der Aare entlang um dann zum Osteingang zu kommen. Dort haben wir Tickets gelöst 10 SFR oder knapp 12 € pro Person … lohnt sich auf jeden Fall.

    Der Einstieg zur Aareschlucht und auch im weiteren Verlauf ist man immer auf einem Holzsteg gelaufen, der an der Ostwand der Schlucht verbaut ist. Der ist mal breiter mal ein wenig schmaler und man hat immer gute Sicht auf die steil ausgewaschenen hohen Wände, die teilweise noch sehr glatt abgeschliffen sind oder es sind schon Felsstücke ausgebrochen dort ist die Wand dann rauh.

    Die zurückgelegte Strecke als Open Street Map Karte mit Höhenprofil und Zusatzinfos

    Wanderung Reichenbachfall, Aareschlucht – 15.09.2023

    Gesamtstrecke: 17821 m
    Maximale Höhe: 954 m
    Minimale Höhe: 600 m
    Gesamtanstieg: 650 m
    Gesamtabstieg: -633 m
    Gesamtzeit: 04:25:15
    Download file: 2023-09-15-edi-teppert-com-WandernReichenbachfallAareschlucht.gpx

  • Schweizer Pässe Tour 2023

    Wie die letzten drei Jahre zuvor konnten wir auch dieses Jahr unsere Schweizer Pässe Tour wie geplant fahren. Wieder ganz neue Pässe mit neuen Herausforderungen, fantastischen Bergwelten und Panoramen von neuen Bergen und Seen. Zwei Tage Höchstleistung war wieder angesagt und das Training davor war wie immer intensiv und notwendig.

    Der Plan war am ersten Tag den Pragel und Klausen Pass zu bewältigen und zurück zum Hotel, wo wir Morgens schon das Auto abgestellt hatten. Die Tour hatte am Ende etwa 130 km und mehr als 3000 Höhenmeter.

    Das Höhenprofil und der Streckenverlauf am 19. August 2023

    Der Zweite Tag war etwas gemütlicher und nur ca. 100 km Länge mit rund 2400 Höhenmetern. Der erste Pass an dem Tag, den wir gefahren sind war rauf zur Vorderhöhi auf 1536 m Höhe, der zweite Pass an diesem Tag wir die alte Passstraße rauf zur Schwägalp Passhöhe mit 1300 m Höhe. Teilweise sehr steile Passagen. Auf der Schwägalp war an dem Wochenende der Schwinget Wettkampf.

    Das Höhenprofil und der Streckenverlauf am 20. August 2023

    Unten Links zu den Beiträgen vom 19. und 20. August der Schweizer Pässe Tour 2023

    wie immer in den Beiträgen findet ihr die detaillierten Beschreibungen zu den zwei Tagen mit vielen Bildern und es gibt auch wieder einiges zu lesen.

    Die zwei Tage waren wieder mal eine sportliche Leistung, die nur mit entsprechendem Training vorher geht. Anstrengend, diesmal war das Wetter wirklich “Kaiserwetter” Sonne pur, sehr warm von daher eine zusätzliche Herausforderung. Beide Tage gingen wie zuvor ohne Pannen und Unfälle zu Ende und wir waren mit der Planung sehr gut vorbereitet für ein gutes Gelingen der Touren.

    So sehenwert wie die Tour von 2022 war es nicht aber dafür waren die Bergmassive auch sehr eindrucksvoll und immer wieder mit schönen Highlights gespickt: Wasserfälle, Strandpromenade, die wir mit vielen Fotos festgehalten haben. Das Hotel war etwas seltsam, vor allem die Gäste, die hier untergebracht waren. Naja vermutlich ist das normal in einem Seminarhotel mit Klostereinfluss. Die Lage des Hotels über dem Urnersee ist auf jeden Fall einmalig und es gibt schöne Aussichten in der Umgebung.

    und wieder eingeladen zum Schmökern, viel Spaß

    Gruß

    Edi

  • 20. August 2023 – 2. Tag Schweizer Pässe Tour 2023

    2. Tag Schweizer Pässe Tour 2023

    Nach dem wir etwas länger schlafen konnten (oder auch nicht) sind wir zeitig runter in den Speisesaal um einen guten Platz auf dem Balkon zu erwischen. Wir waren um 7:15 Uhr unten und ab 7:30 gab es Frühstück. Es waren noch einige Tische auf dem Balkon frei und so konnten wir die Aussicht vom Balkon hintunter auf den Urnersee, auf den Garten und die Ziegen, die dort unterwegs waren geniessen solange wir das Früstück zu uns nahmen.

    Nach dem Frühstück wieder ins Zimmer und alles zusammengepackt für die Fahrt zum Startpunkt der 2. Tour. Das war der Parkplatz Rittmarren kurz hinter Ricken. Räder augepackt und umgezogen, Proviant und Getränke vorbereitet, dann ging es los Richtung Gommiswald. Anfangs war es eine recht flache Strecke bis zum Walensee. Dann ging es an den ersten Anstieg auf der Amdenerstrasse. Es zog sich so recht steil einige km hoch bis es auf der Sell so richtig seil wurde, das war ganz schön anstrengend.

    Ungefähr in der Hälft der Sell gab es eine bewirtete Hütte, die Skiclubhütte Altschen wo recht viel los war, wir sind da weiter gefahren bis zur Vorderhöhi unserem ersten Psss für diesen Tag, der auf 1532m liegt. Auch recht unspäktakulär, ein kleines Schild und viele Wegweiser für die weiteren Routen die es von dort ab gibt. Für uns ging es jetzt erst mal Bergab, eine lange Abfahrt über Leistbach vorbei an einem großen Steinbruh nach Stein, dann bis nach Neu St. Johann. Von dort sind wir dann die alte Schwägalppassstrasse hoch gefahren. Unten aud den Schlidern stand: Autofreie Zone. Das war leider nicht so, da auf der Schwägalp Schwinget Arena der diesjährige Schwinget Wettkampf stattgefunden hat und auf den umliegenden Strassen gefühlt 5000 Autos geparkt haben.

    Auf der Schwägalppasshöhe gab es wieder ein Schild und es gibt auch ein Bild vom Schild. Die Passhöhe liegt auf 1300 m Höhe. Nachdem wir den zweiten Pass erklommen haten ging es wieder eine sehr lange Abfahrt hinunter bis nach Urnäsch, berühmt für das Chlausen an Silverster in Urnäsch (Wikipedia). Wir sind am Ortseingang von Urnäsch dann Richtung Osten die Schönaustrasse rauf bis zum Schönaupass. Von dort ging es dann wieder hinuter, eine weitere Abfahrt bis Bächli, dort gab es einen Trinkwasser Brunnen wo wir unsere Flaschen füllen konnten für den Rest der Tour und noch mal Wasser trinken.

    Es gab noch zwei Ansteige die zu meistern waren, der Erste rauf nach Hemberg ca. 200 Höhenmeter und der zweite rauf nach Schönenberg auch ca. 200 Höhenmeter. Der Rest war dann nur noch die Kür und bis dahin waren wir gut unterwegs. Das letzte Stück ging dann zurück über Ricken wo kurz nach dem Ort dann der Parkplatz in Sicht kam. Geschafft und platt aber sehr schön. Wie immer Landschaften, Berge, Seen, Tiere, Menschen. Sehr viele wunderbare Eindrücke, die wir erlebt haben.

    Viel Spaß beim Sehen und Lesen

    Gruß

    Edi

    Ein Textauszug aus der Tourbeschreibung:

    Weesen – Walensee – Vorder Höhi – Stein – Nesslau – Alte Militärstraße zur Schwägalp – Urnäsch – Schönaupass – Wattwil – Rickenpass Die Vorder Höhi ist der Pass, der Amden mit Starkenbach in den Alpen des Schweizer Kantons St. Gallen verbindet. Eine 3.- Klasse-Strasse beginnt im Ortsteil Vorderberg der Gemeinde Amden auf 1151 m; sie darf nur mit einer Spezialbewilligung motorisiert befahren werden. Dieser Übergang aus der Region Walensee ins Toggenburg hatte kurzfristig 1973/74 an Bedeutung gewonnen als die Zufahrt von Weesen nach Amden wegen eines drohenden Felssturzes gefährdet war. Die Passhöhe auf 1537 m ü. M. befindet sich östlich des Gulmen. Die Schwägalp liegt in der Ostschweiz und Verbindet das Appenzellerland mit dem Toggenburg. Der Pass führt unterhalb des 2502 Meter hohen Säntis durch und ist einer der höchsten Voralpenpässe. Er liegt zur Hälfte im Kanton Appenzell Ausserrhoden und St. Gallen. Obwohl es nur zwei Startpunkte gibt, hat der Pass für Radler vier mögliche Rampen. Die Passhöhe auf der westlichen Alternativroute liegt sogar etwas höher als die Hauptstrecke. In der umgebenden Hügellandschaft ist die Schwägalp der einzige Pass mit einem alpin wirkenden Charakter. Reizvoll ist dieser Pass vor allem wegen der möglichen Alternativ-Routen, da dort auch an einem Wochenende nix von den Motorradhorden zu sehen und riechen ist, die auf den normalen Strecken das Radlerleben zur Hölle machen.

    Die zurückgelegte Strecke als Open Street Map Karte mit Höhenprofil und Zusatzinfos

    Vorder Höhi, Schwägalppass – 2. Tag Schweizer Pässe Tour 2023 – 20.08.2023

    Gesamtstrecke: 99734 m
    Maximale Höhe: 1395 m
    Minimale Höhe: 358 m
    Gesamtanstieg: 2477 m
    Gesamtabstieg: -2474 m
    Gesamtzeit: 06:30:16
    Download file: 2023-08-20-edi-teppert-com-SchweizerPaesseTour2023.gpx

  • 19. August 2023 – 1. Tag Schweizer Pässe Tour 2023

    1. Tag Schweizer Pässe Tour 2023

    Wieder mal sehr früh aus den Federn, damit der Zeitplan für den ersten Tag passt und das Quartier für die Nacht rechtzeitig erreicht werden kann. Mein Wecker ging um 4:00 Uhr, da hab ich noch kurz was gefrühstückt, einen Kaffee getrunken und die letzten Sachen eingeladen, dann bin ich los zum Kollege. Treffpunkt bei ihm um 4:45 Uhr, umladen und um 5:00 Uhr dann los .. mit ein paar Minütchen Verspätung haben wird es geschafft.

    Die Fahrt in die Schweiz war relativ ruhig, mäßiger Verkehr. Wir mussten noch nach der Grenze eine Vignette kaufen, der Laden hat aber erst um 6:30 Uhr auf gemacht, so dass wir ca. 25 min. warten mussten. Zeit für Toilette und frische Luft. Mit Vignette gings dann weiter Richtung Morschach, wo das Hotel Mattli Antoniushaus Seminar- und Bildungszentrum ganz am Ortsende ein Stück ausserhalb gelegen ist. Auf dem Parkplatz vor dem Hotel konnten wir das Auto abstellen, kurz auf die Toilette und dann die Tour für den heutigen Tag beginnen.

    Der erste Teil der Strecke war flach und wir sind ein gutes Stück eingerollt, danach kam dann die Rampe, die hatte es ganz schön in sich. Es ging richtig steil nach oben, an den steilsten Stellen so ca. 15 – 16% Steigung. Das ging einige Kilometer weit bis das erfolgreich überwunden war, dann wurde es wieder etwas flacher weiter durch das Muototal im Kanto Schwyz.

    Kurz vor der Paragelpasshöhe hatte es sich einige Ziegen mitten auf der Strasse bequem gemacht und machten keine ANstalten sich aus dem Weg zu begeben um Platz zu machen, so mussten alle um sie herum fahren und hatten Spaß, da es genügend Platz gab.

    Unten angelangt sind wir den kompletten Klöntalersee entlang gefahren bis, weiter bis Glarus und Glarus Süd. Der Streckenverlauf war relativ flach weiter bis Linthal, dann begann der die erste Serpentine nach oben. Weiter ging es wieder ein Stück flacher voran zur zwiten Serpentine, wir wechselten vom Kanton Glarus in den Kanton Uri über den Urnerboden bis zur Klausenpasshöhe. Dort gab es ein Schild und es gibt natürlich auch ein Bild vom Schild 🙂

    Die Abfahrt hinunter über Unterschächen, Spiringen, Bürglen, Aldorf nach Flüelen war gespickt mit sehr schönen Aussichten zu den umliegeneden Bergen und dann zum Urnersee. Wir sind dann am gesamten Urnersee Ostufer entlang gefahren, dort gibt es einen Bereich wo sehr viele Surfer unterwegs waren. An der Tellsplatte wo auch die Tellskapelle ist, sind wir auch vorbei gefahren, dem Sagenumwobenen Ort von Wilhelm Tell. Weiter ging es bis bis Morschach, wo es dann noch mal nach oben ging zurück zum Hotel.

    Das Zwischenstück von Siskon Ortsende bis zur Kreuzung Axenstrasse / Morschacherstrasse mussten wir mit einem Shulltebus fahren, da dort Fahrräder nicht fahren dürfen, weil es keinen Radweg neben dem Halbtunnel und der Strasse gibt. Danach ging es noch mal einige Höhenmeter die Serpentine hoch bis zum Hotel.

    Am Hotel angekommen haben wir erst mal das Gepäck aus dem Auto geolt und die Räder ins Auto geladen. Am Empfang haben wir dann unsere Zimemrschlüssel und die Unterlagen geholt und sind hoch auf unser gebuchtes Zimmer 504. Erst mal eine Dusche um den ganzen Schweiss abzuwaschen un erfrischt zu sein, dann die Klamotten aufhängen zum trocknen. Draussen war es noch warm und sonnig, so konnten die Sachen auf dem Gelönder trocknen.

    Um 18:30 Uhr sind wir dann zum Abendessen nach unten gegangen. Es gab ein Buffet mit Suppe, Salat und Hauptgang, Nachtisch war kostenpflichtig extra zu bestellen. Der Salat war gut sortiert und lecker. Die Suppe war eine Zwiebelsuppe. Das Buffet bestand aus Reis verschieden zubereitet und war nahezu leer als ich mir was holen wollte und es ging recht lange bis es Nachschub gab, der dann was ganz Anderes war als ursprünglich auf dem Plan.

    Nach dem Essen sind wir noch in die Stadt gelaufen und wollten dort einen Nachtisch essen, was aber nicht funktioniert hat, da wir kein wie die Bedienung uns sagte “Streetfood Festival”  gefunden haben und auch kein Restaurant wo wir was bekommen hätten. Also sind wir wieder ohne Nachtisch zurück gelaufen.

    Ein Textauszug aus der Tourbeschreibung:

    Im Herz der Schweiz unterwegs: So könnte man die Tour in Kurzform umschreiben. Die Strecke führt über den Pragelpass (1548 Meter) und den Klausenpass (1952 Meter), zwei satte und gleichermaßen landschaftlich schöne Anstiege. Mit rund 130 Kilometern hat die Tour eine durchaus satte Länge und etwa 3100 Höhenmetern mit einigen hochprozentigen Anstiegen sind nicht zu unterschätzen. Aber die Runde ist auch regelrecht gespickt mit großartigen landschaftlichen Höhepunkten. Auf dem Weg zum Pragelpass tauchen wir ein in den Bödmerenwald, der als der größte Fichtenurwald Westeuropas gilt. Aber die Westseite des Pragelpasses hat es noch in anderer Weise in sich. Bis zu 18 Prozent steil ist hier die Straße und eine üble Schlaglochpiste obendrein. Der Pass ist in der Regel an den Wochenenden von Richisau auf der Ostseite bis zur Passhöhe für Pkw und Motorräder gesperrt. Mit dem Klöntaler See liegt auch noch ein besonderes reizvolles Gewässer am Wegesrand. Wem der Sinn nach Schwimmen steht – der kommt hier inmitten einer mitreißenden Bergwelt auf seine Kosten. Das gilt natürlich auch für den Vierwaldstätter See. Ein besonderes Schmankerl ist der Urner Boden auf der Ostseite des Klausenpasses. Er ist die größte Alm der Schweiz, rund 2000 Kühe sind hier während der warmen Jahreszeit anzutreffen. Und sie haben „Vorfahrt“ – auch als Radler sollte man sich da auf die eine oder andere Pause einstellen. Aber nicht zuletzt auch das gibt dieser Tour einen ganz besonderen Reiz. Der Klausenpass gilt in Radlerkreisen zurecht als einer der ganz großen landschaftlichen Höhepunkte in den Alpen. Im Bereich Altdorf/Bürglen sind wir auf den Spuren des Schweizer Nationalhelden Wilhelm Tell unterwegs. Bürglen gilt als eine der ältesten Gemeinden des Kantons Uri. Der Sage nach soll Wilhelm Tell hier gelebt haben. Die Tell-Statue in Rennrad. Altdorf erinnert daran, dass hier der legendäre Apfelschuss über die Bühne gegangen sein soll.

    Die zurückgelegte Strecke als Open Street Map Karte mit Höhenprofil und Zusatzinfos

    Pragel-, Klausenpass – 1. Tag Schweizer Pässe Tour 2023 – 19.08.2023

    Gesamtstrecke: 135036 m
    Maximale Höhe: 1832 m
    Minimale Höhe: 406 m
    Gesamtanstieg: 3227 m
    Gesamtabstieg: -3232 m
    Gesamtzeit: 09:04:33
    Download file: 2023-08-19-edi-teppert-com-SchweizerPaesseTour2023.gpx