04.08.19 – Madeira 4. Tag – Ponta do Pargo – Funchal Stadtbesichtigung, Museu CR7
Heute wollen wir es etwas ruhiger angehen lassen und starten nach einem ausgiebigen Frühstück Richtung Westküste. Das erste Stück legen wir auf der gut ausgebauten Autobahn durch zahlreiche Tunnels und mit herrlichen Ausblicken aufs Meer zurück. Es geht vorbei an Bananenplantagen und je weiter wir uns von Funchal entfernen, desto kleiner werden die Ortschaften und auch die Straßen. Aber wir sehen schon die fast fertigen Autobahntrassen und bald wird wohl auch der verschlafene Westen touristisch erschlossen werden.
- Der Leuchtturm an der Westküste
- Farbenreiche Pflanzenwelt auf Madeira
- Der Leuchtturm an der Westküste
- Westküste mit Blick zur Kapelle
- Kaktus Vegetation an der Westküste
- Eine der unzähligen Eidechsen auf den Felsen
Zuerst fahren wir an den westlichsten Zipfel der Insel, nach Ponta do Pargo. Wir stellen unser Auto ab und laufen ein paar hundert Meter zum malerischen Leuchtturm, die Felsen fallen steil hinab und vor uns das weite Meer.
- Kapelle auf dem Weg zur Steilküste
- Kaktus Vegetation an der Westküste
- Entlang der Levada
- Entlang der Levada
- Farbenreiche Pflanzenwelt auf Madeira
- Kapelle auf dem Weg zur Steilküste
Start unserer heutigen Wanderung ist aber die Kirche in der Dorfmitte. Von dort aus geht es durch ein Tal nach Pedregal und weiter an einem Kieswerk vorbei zur Levada Nova. Diesem Kanal folgen wir durch Farn- und Mischwald und den überall gegenwärtigen herrlichen Blumen.
Wir entschließen uns zu einem Abstecher und steigen gute 500 Meter zum Restaurant A Carreta ab, trinken einen kurzen Kaffee und setzen unsere Levada-Tour fort. Der Kanal endet in einem Auffangbecken und der Weg führt uns weiter in das Dorf Cabo und zur einsam stehenden Wallfahrtskapelle der Nossa Senhora da Boa Morte.
- Die Steilküste im Westen
- Die Steilküste im Westen
- Strelizie – eine typische Madeira Blume
- Auf dem Weg Richtung Norden
- Die schroffe Steilküste im Westen
Von dort folgen wir dem Wiesenpfad, der uns direkt an einen Aussichtspunkt an die Steilküste führt; fast senkrecht geht es zum Meer hinab. Wieder zurück an der Kapelle geht es durch ein kleines Tal nach Lombada Velha. Wir machen noch einen kleinen Abstecher zum Vermessungspunkt auf dem Pico Vermelho und stehen wieder an der Steilküste und sehen in der Ferne den heute Morgen besichtigten Leuchtturm.
Über verlassene Häuser in kleinen Dörfern und Siesta haltenden Kühen gelangen wir schließlich wieder an den Ausgangspunkt unserer zirka 14 km langen Wanderung. In diesem Bereich Madeiras ist die Landflucht deutlich sichtbar. Viele kleine Häuser stehen in dieser bäuerlich geprägten Region zum Verkauf.
Es ist noch früh am Tag und so beschließen wir auf unserer Rückfahrt nach Monte noch einen Zwischenstopp in Funchal einzulegen. Weil es Sonntag ist, finden wir auch gleich einen Parkplatz an der Uferpromenade.
Wenn wir schon einmal hier sind, wollen wir uns auch das Museu CR7 nicht entgehen lassen. Aber leider stehen wir vor verschlossenen Türen und sehen nur die überlebensgroße Christiano Ronaldo Bronzestatue. Wir schlendern noch etwas am Wasser entlang und machen uns schließlich auf den Weg zum Hotel.
- Ein Fährschiff im Hafen von Funchal
- Die überlebensgroße Statue vor dem Museum
- Der Eingang zum Ronaldo Museum
- Restaurant in Funchal
- Eine typische Vorspeise in Madeira
- Das Essen im Restaurant in Funchal
- Das Essen im Restaurant in Funchal
Das Abendessen nehmen wir in einem urigen, typisch portugisischen Restaurant O Rustico zu uns in dem wir die einzigen Gäste sind. Leider geht es zu Fuß nochmals steil bergab nach Funchal und natürlich auch wieder berghoch. Aber das Essen war sehr lecker.
Die zurückgelegte Strecke als Open Street Map Karte mit Höhenprofil und Zusatzinfos
Tour 1, 04.08.2019 – Ponta do Pargo:
Maximale Höhe: 368 m
Minimale Höhe: 284 m
Gesamtanstieg: 115 m
Gesamtabstieg: -111 m
Gesamtzeit: 00:40:35
Tour 2, 04.08.2019 – Ponta do Pargo:
Maximale Höhe: 632 m
Minimale Höhe: 402 m
Gesamtanstieg: 632 m
Gesamtabstieg: -627 m
Gesamtzeit: 03:48:43