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Zusammenstellung von ausgewählten Beiträgen aus dem Blog

    07. Juli 2026 Island Urlaub 2026 – zehnter und letzter Tag

    07. Juli 2026 Island Urlaub 2026 – zehnter und letzter Tag auf island

    Langsam geht es zu Ende mit interessanten Eindrücken und Erlebnissen auf Island. Wir fliegen heute wieder zurück in die Heimat. um 5:00 Uhr müssen wir das Auto an der Übergabe Station von Europcar abgeben und danach im Flughafen einchecken.

    Hier noch einiges was wir am Vorabend unternommen hatten:
    Nachdem wir am Abend zuvor noch einen Campingplatz für die letzte Übernachtung gesucht und gefunden hatten, war noch reichlich Zeit übrig um das eine oder Andere anzuschauen oder irgend wo abzuhängen.

    Nach einigen Recherchen in welchem Zustand das Auto abgegeben werden muss haben wir uns entschieden den Dacia zu reinigen, da er schon ziemlich verdreckt war von den ca. 500 km auf den F-Strassen. Es gab in der Nähe in Reykjanesbær wo wir gekampt haben eine Waschanlage, dort sind wir in eine der Waschstationen eingefahren und wollten mit dem Dampfstrahler alles sauber machen. Leider hatten wir keine Isländischen Münzen und die waren die einzige Möglichkeit dort zu bezahlen. Zum Glück gab es wenigstens einen Wasserbehälter mit einem weichen Besen, damit konnten wir das Nötigste sauber machen.

    Nach der Reinigungsaktion haben wir noch einen Orangen Leuchtturm gefunden, den wir dann angeschaut haben. Mit dem Auto sind wir da bis auf 600 – 700 m ran gefahren nd das letzte Stück vor gelaufen um den schrillen Turm anzuschauen.

    Es war immer noch zu viel Zeit übrig um schon auf den Campingplatz zu gehen, daher haben wir noch etwas gesucht wo wir einen Kaffee oder Ähnliches trinken konnten. In  Reykjanesbær gibt es auch ein ganz versteckte Kneipe das “Café Petit”, dort sind wir hin und haben noch eine ganze Weile der übrigen Zeit überbrückt. Das ist eine kuriose Kneipe, am Eingang dachte ich: da kommt sehr laute Musik raus … das ist zu laut. Wir sind dann doch rein und waren positiv überrascht, wirklich sehenwert. Die Wände waren voll gespickt mit Polaroid Fotos von den Leuten die schon dort waren, es gab jede Menge urige Bilder und viele Landkarten, die an den Wänden aufgehängt waren.

    Schön wars und einmalig. Kann ich nur empfehlen das mal zu erleben.
    Ich hab mir immer die Frage gestellt: wie leben die Menschan auf Island und von was?
    Nicht umsonst kommt immer wieder in Studien heraus, dass die Isländer die zufriedensten Menschan auf der Welt sind.
    Man kann auch mit wenig Luxus und Komfort glücklich und zufreiden sein. Das muss man erst mal erkennen!

    Gruß

    Edi

  • 06. Juli 2026 Island Urlaub 2026 – neunter Tag

    06. Juli 2026 – Island Urlaub 2026 – neunter Tag – Reykjavik Städtetour

    Heute ist der letzte Tag an dem wir was unternehmen können und der Plan war Reykjavik anzuschauen. Nach der Übernachtung in dem Cottage wie schon am Vortag beschrieben morgens um 8:15 Uhr aufgestanden zum gemütlichen frühstücken mit den Sachen die wir am Vortag im Bónus noch eingekauft hatten.
    Für das Sightseeing in Reykjavik hatten wir den ganzen Tag Zeit um alles Sehenswerte anzuschauen. Das Verkehrsaufkommen in Reykjavik ist schon viel stärker als in allen anderen Reigonen, die wir bis jetzt besucht hatten. Da gibt es auch mehrspurige Strassen und ein bisschen so was wie ne Autobahn. Auf der Suche nach einem Parkplatz sind wir nahe des Harpa fündig geworden und haben das Auto nahe dem Regierungsgebäude Hafrannsóknarstofnun in dem sich einige Ministerien befinden z. B.: Gesundheit-, Agrar, Justizministerium uws. Von dort aus haben wir danndie Städtetour begonnen.

    Ein paar Fakten zu der größten Stadt auf Island
    – In der Stadt Reykjavik leben rund 140.000 Menschen.
    – Island hat insgesamt etwa 400.000 Einwohner.
    – bedeutet das sind 35% der Bevölkerung von Island.
    – Betrachtet man die Metropolregion Höfuðborgarsvæðið (mit Orten wie Kópavogur, Hafnarfjörður, Garðabær und Mosfellsbær), leben dort etwa 250.000–260.000 Menschen – also ungefähr 63–65 % der isländischen Bevölkerung.

    Wir hatten vor nach ausgiebigen Recherchen wenn möglich folgendes zu machen am heutigen Tag:

    Hallgrímskirkja
    * Das Wahrzeichen der Stadt.
    * Mit dem Aufzug auf den Turm fahren – einer der besten Ausblicke über Reykjavik.
    Haben wir tatsächlich geschafft und die Kirche ist schon ungewöhnlich. Ein Sichtbeton Bauwerk, innen relativ schlicht. Eine riesige Orgel, die von einem Organisten gerade bespielt wurde. Leider hier auch viel zu viele Touristen. Mit dem Aufzug hoch fahren haben wir gemacht und die Aussicht auf Reykjavik ist hier sehr gut weil nichts im Weg steht. Auch von außen ein einfaches Bauwerk aber sehr markant mit den Zacken die links und rechts immer höher werden.

    Fakten aus meiner Internet Suche:
    Die markante Fassade wirkt zwar fast wie aus Basaltsäulen gehauen, tatsächlich ist sie jedoch aus Sichtbeton gefertigt. Der Architekt Guðjón Samúelsson ließ sich von den Basaltsäulen inspirieren, die man an vielen Orten Islands findet – etwa am Svartifoss oder am Reynisfjara.
    Bauzeit fast 40 Jahre. Höhe 74,5 m. Die Orgel hat 5000 Pfeifen.

    Skólavörðustígur
    * Die berühmte “Rainbow Street” mit kleinen Läden, Cafés und Designgeschäften.
    Haben wir auch geschafft, von der Kirche geht es gerade runter Richtung Hafen, nach einigen hundert Metern kommt man dann genau in die Regenbogen Straße. Ein Laden am anderen reiht sich in der Häuserzeile ein. Auffällig viele Schmuckläden, natürlich Fastfood (die Isländer lieben Fastfood), Cafés und einiges mehr.

    Harpa
    * Die markante Glasfassade ist auch ohne Konzert einen Besuch wert.
    Das Konzerthaus aus Glas, wir haben es am Tag gesehen, daher ohne die Beleuchtung die bei Dunkelheit so schillernd aussieht. Trotzdem ist die Architektur der Kuppel aus den Glasmodulen, von denen es nur wenige verschiedene gibt sehr interssant und je nach dem wie das Licht auf diese Bauseine fällt sieht es immer anders aus.

    Fakten aus meiner Internet Suche:
    Das Besondere ist:
    * Die Fassade wurde vom dänisch-isländischen Künstler Olafur Eliasson gemeinsam mit den Architekten von Henning Larsen Architects entwickelt.
    * Sie basiert auf einem dreidimensionalen, quasi-zellartigen System, das von Kristallstrukturen und isländischem Basalt inspiriert ist.
    * Es gibt tatsächlich nur wenige Grundtypen dieser Zellen. Diese werden in unterschiedlichen Orientierungen, Spiegelungen und mit verschiedenfarbigen Gläsern kombiniert. Dadurch entsteht der Eindruck, jede Zelle sei individuell.

    Sun Voyager
    * Die berühmte Skulptur direkt am Meer – besonders schön bei klarem Wetter.
    Haben wir uns angeschaut. Interssante Konstruktion der Metallteile zu einer Skulptur die ein WIkingerschiff darstellen soll und nach Norden zeigt.
    Der Wikinger Ingolfur Arnarson soll hier als erster dauerhafter Siedler seinen Hof errichtet haben.

    Tjörnin
    * Der Stadtsee mit vielen Wasservögeln und schönen Spazierwegen.
    Den See haben wir zu Fuß umrundet, ist ziemlich unspektakulär. Es gibt sehr viele Vögel im und um den See:
    – Verschiedene Gänse Arten
    – Enten
    – Möwen
    – Tauben
    Obwohl überall Schilder sind, die Vögel nicht zu füttern war eine Gruppe Touristen genau mit dem gerade zugange und da waren bestimmt 100 Vögel in der Luft, am Ufer, im Wasser … ein Spektakel!

    Parlaments Gebäude Alþingishúsið
    * Das Gebäude haben wir gesehen, da gibt es keine Sicherheits Zonen oder Absperrungen
    * wir konnten duch den schönen Garten hinter dam Haus laufen und alles fotografieren und kein Sheriff hat sich darum bemüht uns daran zu hindern.

    Haben wir nicht geschafft:
    Perlan
    * Tolle Aussicht über die Stadt.
    * Interessante Ausstellung über Islands Natur mit einer künstlichen Eishöhle.
    Schade das wäre sicher auch ein Highlight gewesen. Der Eintritt ist allerdings nicht ganz billig: 50,00 €

    Gruß

    Edi

  • 05. Juli 2026 Island Urlaub 2026 – achter Tag

    05. Juli 2026 – Island Urlaub 2026 – Achter Tag – Thingvellir Nationalpark

    Nach der ~250 km Tortur auf der F225, F208 hatten wir wie geplant im einem anständigen Bett geschlafen, daher hatten wir ein Zimmer in einer Ferienwohnung gebucht. War recht günstig ~100,00 € mit Dusche, Küche mit Milch, Müsli, Kaffee Pads alles ganz gut. Das Haus war restlos ausgebucht, alle Zimmer belegt.
    Leider gab es Gäste, die bis 23:45 Uhr noch in der Küche lautstark Geschirr gespült oder was auch immer gemacht haben.
    Morgens dasselbe spielt schon vor sieben war Krach in der Küche und wir hatten das Zimmer mit einer Wand zur Küche nebenan. Diesmal sind wir dann deswegen früher aufgestanden und haben erst mal geduscht und wie üblich die Morgen Toilette gemacht. Danach gutes Frühstück mit Müsli mit Milch und Kaffee aus dem Bestand der Küche, Marmelade Brot aus unserem Proviant.

    Für den Tag hatten wir nicht so ganz den Plan aber im groben wussten wir schon wo es hingehen soll, in den Þingvellir-Nationalpark. Das Park liegt in einer Grabenbruchzone im Grenzbereich zweier tektonischer Platten. Dort ist eine große Spalte wo wieder die eurasische Platte und die nordamerikanische Platte zusammentreffen, da gibt es eine große Schlucht, man läuft auf dem Grund der Schlucht etwa 4 km, es gibt hohe Felswände mit riesigen Blöcken. Auch einen weiteren Wasserfall den Öxarárfoss (ja, es waren doch noch viel zu wenige 🙂 und es kommen ja auch noch mehr) gibt es in der Schlucht. Eine Kirche unterhalb neben der Schlucht. Einen schmalen Canyon die Almannagjá-Schlucht mit einem Steinplatten Weg als Abschluss der Wanderung.

    Wir haben das Auto auf dem Parkplatz P3 abgestellt und sind dann Richtung Schlucht und Wasserfall gewandert, auf den Wegen nahe dem Wasserfall waren immer meht Toursiten unterwegs und die schönen Bilder die man von der einmaligen Kulisse machen konnte sind voll von Personen. Vom Wasserfall ging es noch ein gutes Stück durch die Schlucht bis man einen Weg nach unten Richtung Kirche nehmen konnte. Neben der Kirche ist ein Regierungsgebäude mit historischer Bedeutung. Der Name Þingvellir bedeutet wörtlich übersetzt „Ebene der Volksversammlung“ und der Ort symbolisiert die Geschichte Islands. Das Alþingi, das isländische Parlament, wurde im Jahr 930 hier gegründet und ist damit das älteste noch bestehende Parlament der Welt.

    Eininge Fakten zum Þingvellir-Nationalpark:
    Þingvellir liegt inmitten einer Grabenbruchzone (westliche aktive Riftzone) und ist umgeben von vier aktiven Vulkansystemen, unter deren Einfluss die ganze Gegend steht: der Hengill am Südufer des Sees Þingvallavatn sowie Hrómundartindur, Hrafnabjörg und Prestahnúkur.[2]
    An diesem Ort und im weiteren Umfeld wird auch das Auseinanderdriften der amerikanischen und eurasischen tektonischen Platten durch imposante Felsspalten und Risse sichtbar, vor allem an der Almannagjá (Allmännerschlucht) oder auch der Silfra-Spalte. Die tektonischen Verschiebungen lösen auch häufig Erdbeben aus.[3] In den letzten 10.000 Jahren ist das Land beiderseits der Schlucht Almannagjá um 70 Meter auseinandergedriftet und der Talboden hat sich um ca. 40 Meter gesenkt.
    Der Fluss Öxará durchströmt den Þingvellir-Nationalpark und formt an der Schlucht Almannagjá einen sehenswerten Wasserfall, den Öxarárfoss.

    Zurück am Parkplatz erst mal überlegen wie es dann weitergeht.
    Nach einiger Recherche dann der Plan: nach Akranes. Auf dem Weg dort hin noch ein paar Sehenswürdigkeiten: ein Wasserfall: Laxafoss, zwei ausgemusterte Walfang Schiffe und eine überraschend schockierende Stelle wo gerade in einer Firma, die wohl dieses Jahr das Recht hat Wale zu fangen, ein Wal zerlegt wurde. So hätte ich mir Walewatching nicht vorgestellt.
    Im Akranes angekommen haben wir erst mal ne Kleinigkeit gegessen und haben dann die Stadt erkundet. Am Wochenende des 4. und 5. Juli feierte Akranes seine berühmten „Irish Days“ (Írskir dagar). Das Fest zelebriert die historischen irischen Wurzeln der Stadtgründer und verwandelt den sonst beschaulichen Küstenort in eine absolute Festivalzone. Als wir dort waren hatten viele fahrende Händler ihren Stand aufgebaut und es gab Defiges oder Süsses zum Essen oder Eis und vieles mehr. In der ganzen Stadt war überall was los.
    An der Küste gibt es zwei Leuchttürme, die wir uns angeschaut haben. Zwischenzeitlich haben wir dann die nächste Unterkunft reserviert. Unser Proviant war schon ziemlich aufgebraucht, deswegen sind wir noch in den Supermarkt zum Einkaufen fürs Abendessen, dann weiter zur Unterkunft gefahren.
    Ein schönes Cottage mit allem drum und dran: Küchenzeile, Dusche, Doppelbett und noch ein Bett drüber. Es gab ein kleineres Missverständnis als wir das Cottage übernehmen wollten kamen gerade andere Gäste und hatten das Gleiche zugeteilt bekommen. Nach einer Klärung mit der Besitzerin die vor Ort war haben wir dann ein anderes freies Cottage bekommen. Im Cottage gab es eine Küchenzeile wo wir unser zuvor beschafftes Essen zubereitet haben. Das Bettzeug mussten wir mit den bereitgelegten Überzügen selbst herrichten. An den Fenstern und Türen waren Rollos um abzudunkeln, damit nicht das Licht die ganze Nacht den Schlaf geestört hat. Eine angenehme Nacht und gut geschlafen.

    Gefahrene km am 04.07
    10121 km bis 10380 = 260 km

    Gruß
    Edi

    Zurück am Parkplatz erst mal überlegen wie es dann weitergeht.

    Nach einiger Recherche dann der Plan: nach Akranes. Auf dem Weg dort hin noch ein paar Sehenswürdigkeiten: ein Wasserfall: Laxafoss, zwei ausgemusterte Walfang Schiffe und eine überraschend schockierende Stelle wo gerade in einer Firma, die wohl dieses Jahr das Recht hat Wale zu fangen, ein Wal zerlegt wurde. So hätte ich mir Walewatching nicht vorgestellt.

    Im Akranes angekommen haben wir erst mal ne Kleinigkeit gegessen und haben dann die Stadt erkundet. An der Küste gibt es zwei Leuchttürme, die wir uns angeschaut haben. Zwischenzeitlich haben wir dann die nächste Unterkunft reserviert. Noch in den Supermarkt zum Einkaufen fürs Abendessen, dann weiter zur Unterkunft.

    Ein schönes Cottage mit allem drum und dran: Küchenzeile, Dusche, Doppelbett und noch ein Bett drüber. Es gab ein kleineres Missverständnis als wir des Cottage übernehmen wollten kamen gerade andere Gäste und hatten das Gleiche zugeteilt bekommen. Nach einer Klärung mit der Besitzerin die vor Ort war haben wir dann ein andere freies Cottage bekommen.

    Es folgt mehr …

    Gefahrene km am 04.07

    10121 km bis 10380 = 260 km

  • Island Reise Header Bild

    04. Juli 2026 Island Urlaub 2026 – siebter Tag

    04. Juli 2026 – Island Urlaub 2026 – siebter Tag – Geysiren, Hjalparfoss, Landmannalaugar

    Die Nacht im Dacia war wie immer auf hartem Grund nicht erholsam, es gibt da natürlich keine Vorhänge, so dass die durchgehende Helligkeit noch mehr stört. Na ja irgend wann um acht mal aufgestanden und gleich mit dem Auto hoch zur Gemeinschaftsküche gefahren um dort draussen vor der küche und Rezeption im 38 Grad warmen Pool erst mal ein wenig chillen. Duschen und Morgentoilette anschließend, die Toiletten und Duschen sind links und rechts von der Gemeinschaftsküche. Das Frühstück haben wir draußen auf der Terrasse zu uns genommen und es war sonnig warm 16 Grad, außergewöhnlich für Island?!? Mit dem Wetter hatten wir die ganzen Tage absolutes Glück.

    Anschließend sind wir los gefahren zuerst noch mal einige km zurück zu den Geysiren, an denen wir bei der Fahrt zum Campingplatz ja vorbei gefahren sind, um diese in Aktion zu sehen. Mal was Anderes: Wasser von unten nach oben wenn die Geysiren grad übergekocht sind, nicht wie bei all den Wasserfällen von oben nach unten. Der größte Geysir hat als wir unten vorebei gelaufen sind nur eine kleinere Fontäne erzeugt, das kommt immer drauf an wie sich das Wasser in dem Schlot erhitzt und verdampft. War ganz interessant aber voll mit Touristen: ein Bus nach dem Anderen landeten auf dem Parkplatz und es wurde immer voller. Zum Glück waren wir früh dran wo es noch nicht so extrem mit den Touristenmassen war … ja wir gehören ja auch dazu. Es gibt da einen Trail, den man nach oben laufen kann, dort hat man einen Panorama Blick auf die Geysire und auf der anderen Seite ins Tal. Von dort sieht man auch den großen Geysir und von dort oben auf eine Aussichtsplattform konnten wir dann eine ca. 20 m hohe Fontäne beaobachten. Nachdem das alles besichtigt war, sind zeitig wieder weiter gefahren Richtung Süden.

    Joe: es lässt sich nicht vermeiden bei den schönen Sehenswürdigkeiten die ganzen Touristen um sich rum zu haben. Wir haben einige Male die Massen umgehen können, leider geht das nicht immer.

    Nach den Geysiren sind wir weiter Richtung Landmannalaugar zuerst auf der normalen Straße, dann sind wir auf der F225 weiter gefahren, die war ähnlich wie die F35 aber es gab noch einige Fluss Durchfahrten. Das hat wirklich das Material und Fahrer an die Grenzen gebracht. Volle Konzentration muss da immer vorhanden sein, kleine Fahrlehrer können schon das Aus bedeuten oder eine Panne. Das wäre auf dem abgelegenen Straßen und dem Teil der Insel gar nicht gut. Wir haben auf der F35 einem Pärchen geholfen, die eine Reifenpanne hatten. Die Frau hat gesagt sie warten schon 20 min. und es sind unter Anderem auch Buggys vorbei gefahren, die nicht angehalten haben um zu helfen!

    Aus dem Weg dort hin haben wir noch mal einen Wasserfall angeschaut den Hjálparfoss, der ist nicht so spektakulär aber da gibt es ungewöhnliche Felsstrukturen durch die erkalteten Lavaströme haben sich da verwundene Muster gebildet, die aussehen als ob die Lava sich da wie Teig verknetet hat.

    Weiter auf der F225, dort waren auch welche von den Buggys unterwegs, die Ziemlich schnell und Rücksichtslos gefahren sind und teilweise unübersichtlich überholt haben.

    Die F225 ist aus meiner Sicht noch schwieriger zu fahren als die F35 weil es so ungefähr 15 Stellen mit Wasserlöchern gibt, die sind total schwierig einzuschätzen, man sieht halt nicht wie tief die sind. Die Ersten zwei bin ich recht zügig durchgefahren, dabei hat das Wasser bis übers Dach hoch gespritzt. Die folgenden Wasserlöcher hab ich dann schön langsam und wenn’s möglich war seitlich durchfahren. Kurz vor dem Campingplatz bei Landmannalaugar gibt es noch zwei Flussdurchfahrten, die erste ist etwa 30 – 40 cm tief und die Zweite war tiefer als die Reifenhöhe der Dacia Reifen, also etwa 50 – 70 cm. Für mich ein ganz neues Fahrerlebnis aber mit dem Allradantrieb ging das echt gut, man muss nur am Stück durchfahren, nicht stehen bleiben!

    Auf dem Parkplatz vor dem Campingplatz haben wir dann das Auto abgestellt und haben uns mal orientiert. Der Plan war da eine Wanderung zu machen. Auf den Hinweistafeln waren einige Hiking Trails beschrieben. Wir haben uns für eine 4,7 km Runde entschieden und sind losgelaufen. Lieder waren da auch schon sehr viele Touristen unterwegs. Auf dem Hiking Trail gab es rötliche Berge, an deren Flanken noch Fels Türme stehen geblieben sind. Ich musste da unweigerlich an Star Wars Episode 5 (bin nicht sicher ob es diese Episode war), denken. Dort hat es auch ähnlich ausgesehen. Auf dem Verlauf des Trails gab es viele Stellen wo Fumerole aus dem Boden gedampft haben.

    An der Abzweigung wo man die kurze Route zurück geht haben wir uns dann doch für den längeren Trail entschieden und sind dort weitergelaufen. Es ging da nur noch hoch manchmal mit hohen Steintritten. Ein gutes Stück weiter oben als wir schon Schneefelder überquert hatten war es nicht klar erkennbar wie der Weg weiter geht und es gab zu allem auch noch zwei blaue Trails also haben wir uns zum Umkehren entschieden. Der Rückweg der orangenen Route ging durch ein Felsen Plateau das auch sehr ungewöhnlich war, viele Felsblöcke die wie erkaltete Lavamassen ausgesehen haben. Am Ende hatten wir dann auch ~ 9 km absolviert.

    Zurück auf dem Parkplatz dachten wir zuerst die Straße  geht weiter, was aber nicht der Fall war, wir mussten zurück … ja noch mal durch die Flussdurchfahrten und auf der F225 wieder den gleichen Weg. Nach wenigen km hätte man auf die F208 abbiegen können, die war aber gesperrt, so mussten wir die F225 so lange fahren bis wir auf die eine weitere Abzweigung der F208 gekommen sind und dann bis zur F26 kamen, das war wieder eine normale asphaltierte Straße. Der Sprit wurde langsam auch wieder knapp daher haben wir bei Hrauneyjar getankt, wieder das Drama mit der Bezahlung. Zum Glück konnten wir dann nach Aktivierung und richtiger Einstellung am Handy mit Apple Pay bezahlen.

    Unsere Unterkunft nach der Rüttelpartie auf den F-Straßen war ein Mehrzimmer Apartment wo wir ein kleines Zimmer hatten, 3 Gemeinschaftsbäder und eine gemeinsame Küche. Genug um einigermaßen anständig schlafen zu können.

    Gefahrene km am 04.07

    9831 km bis 1122 = 291 km

    Gruß

    Edi

  • 03. Juli 2026 Island Urlaub 2026 – sechster Tag

    03. Juli 2026 – Island Urlaub 2026 – sechster Tag – Straße F35 Richtung Süden, Hveravellir, Base Camp KerlingjarfjöllGullfoss

    Die Übernachtung von gestern auf heute war hervorragend. (Das hier war es: Studio mit Bergblick)
    Eine Studio Suite in der Ortschaft Bólstaðarhlíð mit reichlich Platz, die wir ausversehen bekommen haben, da andere Gäste die, die für uns reserviert war genommen hatten und wir so die Bessere bekamen. In der Suite gab es alles: Küchenzeile, 40“ TV (nicht benutzt keine Ahnung was da überhaupt kommt in Island), gemütlich große Betten, Esstisch, zwei Sessel. Wir haben uns dann unsere Nudeln mit Tomatensoße zubereitet, die wir im Kronan gekauft hatten und aus der Küche noch ein Paar Spaghetti dazu die da übrig waren, dann hat’s für beide gereicht. Noch ein wenig chillen dann ins Bett, war schon fast 23:00 Uhr.

    Der Plan für den heutigen 3.7 war ganz grob: zurück in den Süden über die F35, die man nur mit SUV bzw. 4×4 fahren darf und das ist bitter nötig. Der Dacia Bigster ist dazu gut geeignet, aber wurde arg beansprucht und dreckig vom oben bis unten, alle Scheiben verschmutzt, zu der hinteren Scheibe konnte man fast nicht mehr raus sehen, die Rückfahrkamera musste mehrmals gereinigt werden, da nichts mehr auf dem Bildschirm zu sehen war.

    Also im Einzelnen haben wir folgende Stopps spontan eingelegt:

    Hveravellir: hier gibt es heiße Quellen, die auch ab und zu Wasser heraussprudeln, das Wasser ist 80 – 100 Grad warm also kochend heiß! Wir haben da eine kleine Wanderung rund um die Quellen und ein Stück ins Hinterland gemacht. Wir wollten unbedingt den Hot-Spot noch ausprobieren, beim ersten Versuch war es viel zu heiß, sicher über 80°C. Ich bin mit den Füssen rein und hab mir fast Verbrühungen zugezogen. Nach dem Andere auch rein wollten und die es ebenfalls zu heiss empfunden haben, wurde ausfindig gemacht, dass heißes Wasser aus einer Leitung und kaltes Wasser aus zwei Leitungen einströmt. Die Kaltwasser Leitungen waren aber ganz an der Seite des Hot-Spots, so dass es nicht genug gekühlt wurde. Nachdem die Kaltwasser Leitung dann richtig positioniert wurde war die Temperatur nach einigen Minuten erträglich und das Bad konnte genossen werden. Ich hab das allerdings nicht mehr gemacht unr die Anderen.

    Jökuöfall: ein weiterer Wasserfall, diesmal im Kleinformat, aber trotzdem interessant vor allem der Flusslauf nach dem Fall. Nachdem wir die Gegend mit Hilfe des Internets inspiziert haben, sind wir auf weitere interessante Orte gestoßen. Weiter oben gibt es ein Highland Base Kerlingjarfjöll, noch ein Stück weiter sind wohl noch mal heiße Quellen. Wir haben an dem Base geparkt und sind dann einen Wandertrail hoch gelaufen ca. 3 km und gaben dann wieder umgedreht. Dort oben war einfach nur Stille und Einfachheit, nichts das stören konnte, nicht mal Tiere, kaum Vegetation. Herrlich und wir waren fast den gesamten Weg alleine unterwegs. Erstaunlicherweise waren wir da auf ~1050 m Höhe … also eine Höhenwanderung und recht kalt war es 6 Grad.

    Gullfoss: der letzte POI für heute war der gigantisches Gullfoss. Bis dahin hatten wir ja wirklich schon einige grandiose Wasserfälle gesehen und waren beeindruckt. Der Gullfoss setzt dem sicher noch eins drauf er ist nicht am Stück so hoch und nicht am Stück so breit, aber er hat mehrere gigantische Stufen an denen unglaublich viele cbm Wasser abgehen. Es gibt mehrere Standplätze wo man den Gullfoss einsehen kann, jeder davon gibt einen anderen Blickwinkel auf die Stufen und Terrassen des Falls. Wer Wasserfall Fan ist muss nach Island das ist schon sehr beeindruckend und einmalig was man da zu sehen bekommt.

    Übernachtung, die Suche war mühsam in zweierlei Hinsicht: der untere Teil auf der F35 war sehr holprig und mit Schlaglöchern übersäht, so dass wir regelmäßig fürchterlich durchgerüttelt worden und das Bedienen des Handys wurde zur Tortur wegen der Rüttelei. Also erst mal eingestellt bis zum Gullfoss und dann weitergesucht. Der erste Campingplatz den wir angesteuert hatten war ein Reinfall, was man auch schon in den Rezensionen lesen konnte. Der Nächste war dann noch mal 13 km weit weg, keine Rezensionen, aber bei der Ankunft positiv. 31€ für Stellplatz mit zwei Personen. Duschen und warme Pools mit dabei, das ist ok.

    Gefahrene km am 03.07
    9610 km bis 9831 = 221 km

    Gruß

    Edi

  • 02. Juli 2026 Island Urlaub 2026 – fünfter Tag

    02. Juli 2026 – Island Urlaub 2026 – Ausflug zur Insel Grímsey

    Die Übernachtung im Hotel Dalvik war angenehm und da gab es Vörhänge um wenigsten etwas abzudunkeln in der Nacht zum Schlafen. In dem Hotelbereich gibt es mehrere Zimmer, es waren aber ausser uns nur noch eine Person in einem Zimmer weiter hinten, so dass wir es ruhig hatten. Die Gemeinschaftsdusche konnten wir morgens alleine nutzen da der Mitbewohner im anderen Zimmer schon sehr früh wieder abgereist war.

    Wir hatten für den Morgen Frühstück bestellt und konnten das Frühstücksbuffet nutzen. Das war wirklich sehr üppig bestückt von Allem was man sich so vorstellen kann. Sehr leckeres selbstgebackenes Brot war das Highlight (was auch im Internet bei den Bewertungen gelobt wird), Waffeln mit Nutella, Marmeladen, Fisch, was das Herz begehrt. Wir sind rechtzeitig in den Frühstücksraum gekommen und konnten in Ruhe unser Früstück zu uns nehmen.

    Nach dem Frühstück sind wir mit dem Dacia zum Parkplatz bei der Ablegestelle der Fähre gefahren, wo man kostenlos parken kann. Wir sind dann vor dem Auslaufen der Fähre schon eingecheckt und haben uns auf dieser noch ein wenig umgesehen. Exakt um neun fuhr die Fähre los zur Insel Grímsey, laut Plan sollte die Überfahrt 3:00 h gehen, am Ende waren es leider 3:20 h, was uns dann an Zeit auf der Insel gefehlt hat. Während der Überfahrt waren wir draussen auf dem Aussendeck vorne um vielleicht Delfine oder Wale beobachten zu können. Daraus wurde nichts, von anderen Mitfahrenden Einheimischen haben wir erfahren, dass einige Tage zuvor ein Walfänger raus gefahren ist um einen Wal zu fangen. Das haben die Wale untereindaner kommuniziert, deswegen waren keine zu sehen. Die Walewatching Touren haben wohl ebenfalls keine Wale mehr zu Gesicht bekommen. Umso näher wir der Insel Grímsey kamen umso öfter hat man Papageientaucher über das Meer fliegen oder im Wasser schwimmen gesehen.

    Als wir auf der Insel angekommen waren, sind wir hoch zur Infotafel gegangen und haben die Wanderwege inspiziert um zu sehen was wir in der kurzen Zeit überhaupt bewältigen können. Wir haben beschlossen zu der Basaltkugel, die auf dem Polarkreis steht zu gehen und auf dem Weg dort hin an der Westküste entlang zu laufen um Papageientaucher zu sehen. Diese Tour war etwa 6 km hin und zurück, das wäre zeitlich machbar gewesen. Wir haben viele schöne Fotos gemacht von den Papageientauchern und da weren hunderte, tausende.

    Wir hatten so ein Glück, das dann ein Pickup Truck hoch gefahren kam, wir haben ihn angehalten und gefragt ob wir bis zur Kugel mitfahren dürfen und tatsächlich konnten wir einsteigen und mitfahren. In dem Pickup waren noch drei andere Jungs, die ebenfalls mit der Fähre angekommen sind, die hatten die Tour wohl organisiert. Wir haben uns ein wenig unterhalten und erfahren, dass die Jungs aus Wyoming in den USA kommen. An der Polarkreiskugel sind wir ausgestiegen und haben dam Fahrer noch 10 € gegeben weil wir keine IS-kronen hatten., die Jungs sind weiter gefahren zur Inselspitze im Norden. Durch die Mitfahrt haben wir einges an Zeit gespart und konnten deswegen auf dem Rückweg an der Ostküste entlang laufen. An der Kugel haben wir auch einige Fotos gemacht und sind dann an der Ostküste entlang zurück gelaufen. Dort war auch alles voll mit Papageientauchern und wir konnten noch weitere schöne Fofos machen. nach ca. 1,5 km mussten wir quer nach Westen um an der richtigen Stelle anzukommen. Wir sind da an dem Flugfeld des Flughafens vorbei gelaufen. Auf dem Weg gab es richtig viele unterschiedlichse Vögel die auf dem Boden und in der Luft unterwegs waren.

    Wir sind rechtzeitig vor dem Auslaufen der Fähre wieder an der Anlegestelle angekommen und exakt um 14:00 Uhr ist sie wieder zurück gefahren. Wir hatten knapp eineinhalb Stunden und haben viele Vögel zu sehen bekommen, das hat sich wirklich gelohnt diesen Ausflug zu machen. Auf der Rückfahrt konnte man nicht auf das Aussendeck weil der Seegang sehr viel stärker war als bei der Hinfahrt. Das Schiff hat ganz schön geschaukelt und jedes Mal beim Eintauchen des Bugs ins Wasser hat es heftig alles nass gespritzt. Die Tickets haben für zwei Personen hin und zurück so um die 120,00 € gekostet.

    Einige recherchierte Details zu der Insel und der Kugel am Polarkreis:
    Grímsey ist die nördlichste bewohnte Insel Islands und der einzige Teil des Landes, der direkt auf dem Polarkreis liegt. Die Insel beherbergt eine berühmte 8-Tonnen-Basaltkugel (Orbis et Globus), die den Polarkreis markiert. Weil sich die Erdachse neigt, wandert der Polarkreis jährlich um ca. 14,5 Meter nach Norden.
    Der Polarkreis verschwindet 2047 von Grímsey
    Der Polarkreis sei nicht statisch, sondern beweglich. das sei die Idee hinter der Skulptur gewesen, meint die Projektmanagerin aus Akureyri dazu. Außerdem hätten heute viele GPS und wollten die Position auch genau wissen.
    Wer den Polarkreis noch auf Grímsey erleben will, hat noch bis 2031 Zeit. Dann liegt er nördlich der Insel, kommt aber 2039 noch einmal zurück und verschwindet 2047 für eine längere Zeit nach Norden.

    Heute nach dem beeindruckenden lehrreichen Insel Trip auf Grímsey wollten wir mal sehen ob wir weiter fahren können quer über die Insel nach Süden, da wo die F-Straßen sind, die sind nur für Allrad Fahrzeuge geeignet / zugelassen. Die Durchschnittsgeschwindigkeit auf den F-Strassen ist viel geringer wegen den Schlaglöchern, Wasserlöchern und Flussdurchfahrten und wir werden da nicht so schnell vorankommen.

    Gefahrene km am 02.07
    9450 km bis 9610 = 160 km

    Gruß

    Edi