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  • 07. Juli 2026 Island Urlaub 2026 – zehnter und letzter Tag

    07. Juli 2026 Island Urlaub 2026 – zehnter und letzter Tag auf island

    Langsam geht es zu Ende mit interessanten Eindrücken und Erlebnissen auf Island. Wir fliegen heute wieder zurück in die Heimat. um 5:00 Uhr müssen wir das Auto an der Übergabe Station von Europcar abgeben und danach im Flughafen einchecken.

    Hier noch einiges was wir am Vorabend unternommen hatten:
    Nachdem wir am Abend zuvor noch einen Campingplatz für die letzte Übernachtung gesucht und gefunden hatten, war noch reichlich Zeit übrig um das eine oder Andere anzuschauen oder irgend wo abzuhängen.

    Nach einigen Recherchen in welchem Zustand das Auto abgegeben werden muss haben wir uns entschieden den Dacia zu reinigen, da er schon ziemlich verdreckt war von den ca. 500 km auf den F-Strassen. Es gab in der Nähe in Reykjanesbær wo wir gekampt haben eine Waschanlage, dort sind wir in eine der Waschstationen eingefahren und wollten mit dem Dampfstrahler alles sauber machen. Leider hatten wir keine Isländischen Münzen und die waren die einzige Möglichkeit dort zu bezahlen. Zum Glück gab es wenigstens einen Wasserbehälter mit einem weichen Besen, damit konnten wir das Nötigste sauber machen.

    Nach der Reinigungsaktion haben wir noch einen Orangen Leuchtturm gefunden, den wir dann angeschaut haben. Mit dem Auto sind wir da bis auf 600 – 700 m ran gefahren nd das letzte Stück vor gelaufen um den schrillen Turm anzuschauen.

    Es war immer noch zu viel Zeit übrig um schon auf den Campingplatz zu gehen, daher haben wir noch etwas gesucht wo wir einen Kaffee oder Ähnliches trinken konnten. In  Reykjanesbær gibt es auch ein ganz versteckte Kneipe das “Café Petit”, dort sind wir hin und haben noch eine ganze Weile der übrigen Zeit überbrückt. Das ist eine kuriose Kneipe, am Eingang dachte ich: da kommt sehr laute Musik raus … das ist zu laut. Wir sind dann doch rein und waren positiv überrascht, wirklich sehenwert. Die Wände waren voll gespickt mit Polaroid Fotos von den Leuten die schon dort waren, es gab jede Menge urige Bilder und viele Landkarten, die an den Wänden aufgehängt waren.

    Schön wars und einmalig. Kann ich nur empfehlen das mal zu erleben.
    Ich hab mir immer die Frage gestellt: wie leben die Menschan auf Island und von was?
    Nicht umsonst kommt immer wieder in Studien heraus, dass die Isländer die zufriedensten Menschan auf der Welt sind.
    Man kann auch mit wenig Luxus und Komfort glücklich und zufreiden sein. Das muss man erst mal erkennen!

    Gruß

    Edi

  • 04. Juli 2026 Island Urlaub 2026 – siebter Tag

    04. Juli 2026 – Island Urlaub 2026 – siebter Tag – Geysiren, Hjalparfoss, Landmannalaugar

    Die Nacht im Dacia war wie immer wenn wir im Auto geschlafen haben auf den hartem Isomatten nicht erholsam, es gibt im Auto natürlich keine Vorhänge, so dass die durchgehende Helligkeit noch mehr stört. Da bleibt nur die Möglichkeit die Kaputze des Schlafsacks ins Gesicht zu ziehen und so zu “verdunkeln”. Na ja irgend wann um acht mal aufgestanden und gleich mit dem Auto vom Stellplatz unten hoch zur Gemeinschaftsküche gefahren um dort draussen vor der Küche und Rezeption im 38 Grad warmen Pool erst mal ein wenig zu chillen. Duschen und Morgentoilette anschließend, die Toiletten und Duschen sind links und rechts von der Gemeinschaftsküche, jeweils getrennt für Frauen und Männer. Das Frühstück haben wir draußen auf der Terrasse zu uns genommen und es war sonnig warm 16 Grad, außergewöhnlich für Island?!? Mit dem Wetter hatten wir die ganzen Tage absolutes Glück, und nicht nur heute auch die anderen Tage hatten wir fast immer perfektes Wetter.

    Anschließend haben wir den Campingplatz verlassen und sind noch mal ca. 10 km zurück gefahren zu den Geysiren: Haukadalur Geothermal Area, an denen wir bei der Fahrt zum Campingplatz ja vorbei gefahren sind. Auf dem Areal gibt es einige Geysire, der größte Geysir ist nicht mehr aktiv, aber der nächst Größere spuckt noch 20 m hohe Fontänen. Mindestens diesen wollten wir in Aktion sehen. Mal was Anderes: Wasser von unten nach oben wenn die Geysiren grad übergekocht sind, nicht wie bei all den Wasserfällen von oben nach unten. Der größte aktive Geysir hat als wir unten vorbei gelaufen sind nur eine kleinere Fontäne erzeugt, etwa drei bis fünf Meter hoch, das kommt immer drauf an wie sich das Wasser in dem Schlot erhitzt und verdampft. War ganz interessant aber voll mit Touristen: ein Bus nach dem Anderen landeten auf dem Parkplatz und es wurde immer voller. Zum Glück waren wir früh dran wo es noch nicht so extrem mit den Touristenmassen war … ja wir gehören ja auch dazu. Es gibt da einen Trail, den man nach oben laufen kann, dort hat man einen Panorama Blick auf die Geysiren und auf der anderen Seite sieht man ins Tal. Von dort sieht man auch den großen aktiven Geysir und von dort oben auf einer Aussichtsplattform konnten wir dann eine ca. 20 m hohe Fontäne beaobachten. Nachdem das alles besichtigt war, sind zeitig wieder weiter gefahren Richtung Süden.

    Joe: es lässt sich nicht vermeiden bei den schönen Sehenswürdigkeiten die ganzen Touristen um sich rum zu haben. Wir haben einige Male die Massen umgehen können, leider geht das nicht immer.

    Ausbruch des Strokkur Geysirs

    Nach den Geysiren sind wir weiter Richtung Landmannalaugar zuerst auf der normalen Straße, dann sind wir auf der F225 weiter gefahren, die war ähnlich wie die F35 aber es gab noch einige Fluss Durchfahrten. Das hat wirklich das Material und Fahrer an die Grenzen gebracht. Volle Konzentration muss da immer vorhanden sein, kleine Fahrlehrer können schon das Aus bedeuten oder eine Panne. Das wäre auf dem abgelegenen Straßen und dem Teil der Insel gar nicht gut. Wir haben auf der F35 einem Pärchen geholfen, die eine Reifenpanne hatten. Die Frau hat gesagt sie warten schon 20 min. und es sind unter Anderem auch Buggys vorbei gefahren, die nicht angehalten haben um zu helfen!

    Aus dem Weg dort hin haben wir noch mal einen Wasserfall angeschaut den Hjálparfoss, der ist nicht so spektakulär aber da gibt es ungewöhnliche Felsstrukturen durch die erkalteten Lavaströme haben sich da verwundene Muster gebildet, die aussehen als ob die Lava sich da wie Teig verknetet hat.

    Weiter auf der F225, dort waren auch welche von den Buggys unterwegs, die Ziemlich schnell und Rücksichtslos gefahren sind und teilweise unübersichtlich überholt haben.

    Die F225 ist aus meiner Sicht noch schwieriger zu fahren als die F35 weil es so ungefähr 15 Stellen mit Wasserlöchern gibt, die sind total schwierig einzuschätzen, man sieht halt nicht wie tief die sind. Die Ersten zwei bin ich recht zügig durchgefahren, dabei hat das Wasser bis übers Dach hoch gespritzt. Die folgenden Wasserlöcher hab ich dann schön langsam und wenn’s möglich war seitlich durchfahren. Kurz vor dem Campingplatz bei Landmannalaugar gibt es noch zwei Flussdurchfahrten, die erste ist etwa 30 – 40 cm tief und die Zweite war tiefer als die Reifenhöhe der Dacia Reifen, also etwa 50 – 70 cm. Für mich ein ganz neues Fahrerlebnis aber mit dem Allradantrieb ging das echt gut, man muss nur am Stück durchfahren, nicht stehen bleiben!

    Auf dem Parkplatz vor dem Campingplatz haben wir dann das Auto abgestellt und haben uns mal orientiert. Der Plan war da eine Wanderung zu machen. Auf den Hinweistafeln waren einige Hiking Trails beschrieben. Wir haben uns für eine 4,7 km Runde entschieden und sind losgelaufen. Lieder waren da auch schon sehr viele Touristen unterwegs. Auf dem Hiking Trail gab es rötliche Berge, an deren Flanken noch Fels Türme stehen geblieben sind. Ich musste da unweigerlich an Star Wars Episode 5 (bin nicht sicher ob es diese Episode war), denken. Dort hat es auch ähnlich ausgesehen. Auf dem Verlauf des Trails gab es viele Stellen wo Fumerole aus dem Boden gedampft haben.

    An der Abzweigung wo man die kurze Route zurück geht haben wir uns dann doch für den längeren Trail entschieden und sind dort weitergelaufen. Es ging da nur noch hoch manchmal mit hohen Steintritten. Ein gutes Stück weiter oben als wir schon Schneefelder überquert hatten war es nicht klar erkennbar wie der Weg weiter geht und es gab zu allem auch noch zwei blaue Trails also haben wir uns zum Umkehren entschieden. Der Rückweg der orangenen Route ging durch ein Felsen Plateau das auch sehr ungewöhnlich war, viele Felsblöcke die wie erkaltete Lavamassen ausgesehen haben. Am Ende hatten wir dann auch ~ 9 km absolviert.

    Zurück auf dem Parkplatz dachten wir zuerst die Straße  geht weiter, was aber nicht der Fall war, wir mussten zurück … ja noch mal durch die Flussdurchfahrten und auf der F225 wieder den gleichen Weg. Nach wenigen km hätte man auf die F208 abbiegen können, die war aber gesperrt, so mussten wir die F225 so lange fahren bis wir auf die eine weitere Abzweigung der F208 gekommen sind und dann bis zur F26 kamen, das war wieder eine normale asphaltierte Straße. Der Sprit wurde langsam auch wieder knapp daher haben wir bei Hrauneyjar getankt, wieder das Drama mit der Bezahlung. Zum Glück konnten wir dann nach Aktivierung und richtiger Einstellung am Handy mit Apple Pay bezahlen.

    Unsere Unterkunft nach der Rüttelpartie auf den F-Straßen war ein Mehrzimmer Apartment wo wir ein kleines Zimmer hatten, 3 Gemeinschaftsbäder und eine gemeinsame Küche. Genug um einigermaßen anständig schlafen zu können.

    Gefahrene km am 04.07

    9831 km bis 1122 = 291 km

    Gruß

    Edi

  • 03. Juli 2026 Island Urlaub 2026 – sechster Tag

    03. Juli 2026 – Island Urlaub 2026 – sechster Tag – Straße F35 Richtung Süden, Hveravellir, Jökuöfall, Base Camp KerlingjarfjöllGullfoss

    Die Übernachtung von gestern auf heute war hervorragend. (Das hier war es: Studio mit Bergblick)
    Eine Studio Suite in der Ortschaft Bólstaðarhlíð mit reichlich Platz, die wir ausversehen bekommen haben, da andere Gäste die, die für uns reserviert war genommen hatten und wir so die Bessere bekamen. In der Suite gab es alles: Küchenzeile, 40“ TV (nicht benutzt keine Ahnung was da überhaupt kommt in Island), gemütlich große Betten, Esstisch, zwei Sessel. Wir haben uns dann unsere Nudeln mit Tomatensoße zubereitet, die wir im Krónan Supermarkt gekauft hatten und aus der Küche noch ein Paar Spaghetti dazu die da übrig waren, dann hat’s für beide gereicht. Noch ein wenig chillen dann ins Bett, war schon fast 23:00 Uhr.

    Der Plan für den heutigen 03. Juli war ganz grob: zurück in den Süden über Schotterstrasse die F35, die man nur mit SUV bzw. Allrad 4×4 fahren darf, es gibt Hiweisschilder die darauf ausdrücklich hinweisen und das ist bitter nötig, ohne definitiv kein Durchkommen. Der Dacia Bigster ist dazu gut geeignet, aber wurde arg beansprucht und dreckig von oben bis unten, alle Scheiben verschmutzt, zu der hinteren Scheibe konnte man fast nicht mehr raus sehen, die Rückfahrkamera musste mehrmals gereinigt werden, da nichts mehr auf dem Bildschirm zu sehen war. Insgesamt eine Tourtour für Material und Fahrer gleichermaßen.

    Streckenabschnitt: Bólstaðarhlíð Guesthouse, Hveravellir heisse Quellen

    Also im Einzelnen haben wir folgende Stopps nach unserer spontanen Planung anhand der ermittelten Streckendaten eingelegt:

    Hveravellir: hier gibt es heiße Quellen, die auch ab und zu Wasser heraussprudeln, das Wasser ist 80 – 100 Grad warm also kochend heiß! Wir haben da eine kleine Wanderung rund um die Quellen und ein Stück ins Hinterland gemacht. Wir wollten unbedingt den Hot-Spot noch ausprobieren, beim ersten Versuch war es viel zu heiß, sicher über 80°C. Ich bin mit den Füssen rein und hab mir fast Verbrühungen zugezogen. Nach dem Andere auch rein wollten und die es ebenfalls zu heiss empfunden haben, wurde ausfindig gemacht, dass heißes Wasser aus einer Leitung und kaltes Wasser aus zwei Leitungen einströmt. Die Kaltwasser Leitungen waren aber ganz an der Seite des Hot-Spots, so dass es nicht genug gekühlt wurde. Nachdem die Kaltwasser Leitung dann richtig positioniert wurde war die Temperatur nach einigen Minuten erträglich und das Bad konnte genossen werden. Ich hab das allerdings nicht mehr gemacht unr die Anderen.

    Wikipedia:
    Hveravellir (isl. hver „heiße Quelle“; vellir „Felder“) bezeichnet sowohl einen Zentralvulkan unter dem Gletscher Langjökull im Westen von Island als auch das dazugehörige Geothermalgebiet.
    Beschreibung:
    Man findet in Hveravellir viele typische Merkmale von Hochtemperaturgebieten. So gibt es hier Heißwasserquellen, etwa die von Sinterterrassen umgebene Bláhver (dt. „Blaue Quelle“), Fumarolen und die fauchende Solfatare Öskurhöll (dt. „Brüllender Hügel“). Bei Bræðrahver und Eyvinderhver handelt es sich um kleine Springquellen.
    Für Island ziemlich ungewöhnlich sind die Sinterterrassen, die der Vulkanismus gebildet hat.
    Das Geothermalgebiet steht seit 1960 unter Naturschutz.

    Eine heisse Quelle in Hveravellir

    DIe Geschichte über das Bad im Hot Spot:
    Als wir an den heissen Quellen in Hveravellir angekommen sind haben wir uns erst mal die sprudelnden Quellen und dampfenden Fumarole angeschaut, die man auf dem Holzbohlenweg aus nächster Nähe sehen kann. Zurük an dem Hot Spot haben wir beschlossen dort ein Bad zu nehmen, also zum Auto, Badehose und Handtuch holen und wieder beim Hot Spot umziehen. Ich bin dann runter ans Wasser und hab den Fuß rein gehalten und mich fast verbrüht, viel zu heiss … über 80°C. Also Klamotten weider an und in dem Visitor Center einen Kaffee trinken. Dort war ein Ehepaar aus Holland, die unbedingt auch in den Hot Spot wollten, der Versuch scheiterte ebenfalls. Im Visitor Center haben sie dann nachgefragt warum es so heiss ist: der Hot Spot hat Kalt- und Warmwasser Zuläufe über Rohre die von oben gespeist werden, das Problem war, dass der Kaltwasser Zulauf an dem Sopt ganz auf der linken Seite das Wasser am Spot vorbei spülte. Der Holländer hat dann das Rohr wieder in die Mitte geholt und mit Händen und Füßen das Wasser vermischt. Nach 15 oder 20 min. war es so abgekühlt, dass man baden konnte. Ich hab mich nicht noch mal umgezogen aber Petra hat sich gefreut und es genossen.

    Jökuöfall: ein weiterer Wasserfall, diesmal im Kleinformat, aber trotzdem interessant vor allem am Flusslauf nach dem Wasserfall gab es interessante Felsformationen und schwarzer angespülter Sand der eine Sandbank gebildet hat, die aus dem Wasser ragte. Auf dem Weg zu dem Wasserfall auf der Strasse F35 hatte ein Touristenpärchen eine Reifenpanne, der Sechskant im Radkreuz war defekt, so dass sie die Schrauben am Rad nicht wieder festziehen konnten. Ich habe angehalten und wir konnten gemeinsam das Rad positionieren und die Schrauben festziehen. Die Frau hat erzählt sie warten seit 20 min. und es hat neimand angehalten obwohl Autos vorbei kamen. Bevor wir den Zwien geholfen haben, wurden wir von Buggys überholt, die waren es auch die an der Panne vorbei gefahren sind. Ein kurzes Stück weiter war ein Bus an einem Schlammloch hängen geblieben und musste mit dem Bagger rausgeszogen werden, wir sind da grad so vorbei gekommen und konnten zum Glück weiter fahren.

    Streckenabschnitt: Hveravellir heisse Quellen, Highland Base at Kerlingarfjöll

    Nachdem wir mit Hilfe des Internets inspiziert haben was es in der Gegend noch sehenswertes gibt, sind wir auf weitere interessante Orte gestoßen. Weiter oben gibt es ein Highland Base Camp Kerlingjarfjöll, noch ein Stück weiter sind wohl noch mal heiße Quellen. Um zu dem zu dem Highland Base Camp zu kommen mussten wir von der Strasse F35 auf die Strasse F347 abbiegen am camp oben gibt es kostenlose Parkplätze dort haben wir das Auto abgestellt. Es gab einige Hinweisschilder mit Angaben zu Wandertrails mit unterschiedlichen Längen. Wir haben uns einen Wandertrail ausgesucht und sind hoch gelaufen ca. 3 km, es ging endlos weiter ohne weitere Hinweise auf eine Enfernung oder einen Rund- / Rückweg daher haben dann wieder umgedreht zurück zum Base Camp. Dort oben war einfach nur Stille und Einfachheit, nichts das stören konnte, nicht mal Tiere, kaum Vegetation. Eindrücklich diese Landschaft, so einmalig wohl nur hier in Island zu erleben. Auf dem Trail waren kurz am Anfang einige Touristen unterwegs danach waren wir den gesamten Trial unterwegs. Was mir erst bewusst wurde als ich auf den Höhenmeter geschaut habe: erstaunlicherweise waren wir da auf ~1050 m Höhe … also eine Höhenwanderung. Der WInd war da oben ziemlich hefig und recht kalt war es 6°C.

    Der Gullvoss Wasserfall vorderer Aussichtspunkt

    Gullfoss: der letzte POI für heute war der gigantische Gullfoss. Bis dahin hatten wir ja wirklich schon einige grandiose Wasserfälle gesehen und waren beeindruckt. Der Gullfoss setzt dem sicher noch eins drauf er ist nicht am Stück so hoch und nicht am Stück so breit, aber er hat mehrere gigantische Stufen an denen unglaublich viele cbm Wasser abgehen. Es gibt mehrere Standplätze wo man den Gullfoss einsehen kann, jeder davon gibt einen anderen Blickwinkel auf die Stufen und Terrassen des Falls. Wer Wasserfall Fan ist muss nach Island das ist schon sehr beeindruckend und einmalig was man da zu sehen bekommt.

    Wikipedia:
    Der Gullfoss [‘kʏtl̥ˌfɔsː] (isländisch gull = „Gold“, foss = „Wasserfall“) ist ein Wasserfall des Flusses Hvítá im Haukadalur im Süden Islands. Der Fluss Hvítá bildet die Gemeindegrenze zwischen Hrunamannahreppur und Bláskógabyggð.
    Wichtigste Daten
    Seine durchschnittliche Wasserführung beträgt etwa 109 m3/s, im Sommer etwa 130 m3/s. Der größte bisher gemessene Abfluss betrug 2000 m3/s.
    Der Wasserfall besteht aus zwei Stufen, von denen die erste 11 m und die zweite 21 m Höhe besitzt. Diese beiden Kaskaden stehen etwa rechtwinklig zueinander.
    Von der zweiten Stufe stürzt das Wasser in eine Schlucht, die vom Wasserfall bis zur Verbreiterung zum Tal 2,5 km lang ist und eine Tiefe von 70 Metern erreicht. Die Wasser der Hvítá und nicht zuletzt die bisweilen auftretenden Gletscherläufe haben diese Schlucht seit der Eiszeit vor 10.000 Jahren um durchschnittlich 25 cm im Jahr ausgefräst.
    Zwei Gletscherläufe im 20. Jahrhundert sind bekannt, 1930 und 1948. Bei diesen wurde die Schlucht völlig mit Wasser gefüllt, so dass die niedrigere Wasserfallstufe zeitweilig darunter verschwand.

    Der Gullvoss Wasserfall hinterer Aussichtspunkt

    Die oberen Kaskaden beim Gullfoss Wasserfall am hinteren Aussichtspunkt

    Streckenabschnitt: Highland Base at Kerlingarfjöll, Gollvoss, Uthlid Camping Ground

    Auf der Suche nach einer Übernachtungsmöglichkeit war es mühsam in zweierlei Hinsicht: der Rückweg auf der F346 und der untere Teil auf der F35 war sehr holprig und mit Schlaglöchern übersäht, so dass wir regelmäßig fürchterlich durchgerüttelt wurden und das Bedienen des Handys wurde zur Tortur wegen der Rüttelei. Also erst mal vertagt bis zum Gullfoss und dann die Suchs fortgestetzt. Der erste Campingplatz den wir auf der Suche gefunden hatten und auch kurz dort waren war ein Reinfall, was man auch schon in den Rezensionen lesen konnte. Der Nächste war dann noch mal 13 km weiter unten auf der F35, keine Rezensionen, aber bei der Ankunft positiv. Keine Anmledung notwendig, wir haben uns trotzdem angemeldet. Preis: 31€ für Stellplatz mit zwei Personen. Gemeinschaftsküche, Duschen und warme Pools alles mit dabei, das ist ok. An der Rezeption wurde uns gezeigt wo Küche und Pools sind und die Nutzung erklärt.

    Gefahrene km am 03.07
    9610 km bis 9831 = 221 km

    Gruß

    Edi

    Wanderungen am 03.Juli 2026:

    Island Urlaub 2026 – Hveravellir Wanderung – 03.07.2026

    Gesamtstrecke: 3752 m
    Maximale Höhe: 900 m
    Minimale Höhe: 729 m
    Gesamtanstieg: 247 m
    Gesamtabstieg: -157 m
    Gesamtzeit: 01:16:27
    Download file: 2026-07-03-edi-teppert-com-IslandUrlaub2026-sechsterTag_001.gpx

    Island Urlaub 2026 – Jökuöfall Wasserfall – 03.07.2026

    Gesamtstrecke: 11192 m
    Maximale Höhe: 1047 m
    Minimale Höhe: 811 m
    Gesamtanstieg: 374 m
    Gesamtabstieg: -297 m
    Gesamtzeit: 02:34:08
    Download file: 2026-07-03-edi-teppert-com-IslandUrlaub2026-sechsterTag_002.gpx

    Island Urlaub 2026 – Gullvoss Wasserfall – 03.07.2026

    Gesamtstrecke: 3203 m
    Maximale Höhe: 401 m
    Minimale Höhe: 346 m
    Gesamtanstieg: 107 m
    Gesamtabstieg: -121 m
    Gesamtzeit: 00:54:10
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  • 02. Juli 2026 Island Urlaub 2026 – fünfter Tag

    02. Juli 2026 – Island Urlaub 2026 – Ausflug zur Insel Grímsey

    Die Übernachtung im Hotel Dalvik war angenehm und da gab es Vörhänge um wenigsten etwas abzudunkeln in der Nacht zum Schlafen. In dem Hotelbereich gibt es mehrere Zimmer, es waren aber ausser uns nur noch eine Person in einem Zimmer weiter hinten, so dass wir es ruhig hatten. Die Gemeinschaftsdusche konnten wir morgens alleine nutzen da der Mitbewohner im anderen Zimmer schon sehr früh wieder abgereist war.

    Wir hatten für den Morgen Frühstück bestellt und konnten das Frühstücksbuffet nutzen. Das war wirklich sehr üppig bestückt von Allem was man sich so vorstellen kann. Sehr leckeres selbstgebackenes Brot war das Highlight (was auch im Internet bei den Bewertungen gelobt wird), Waffeln mit Nutella, Marmeladen, Fisch, was das Herz begehrt. Wir sind rechtzeitig in den Frühstücksraum gekommen und konnten in Ruhe unser Früstück zu uns nehmen.

    Nach dem Frühstück sind wir mit dem Dacia zum Parkplatz bei der Ablegestelle der Fähre gefahren, wo man kostenlos parken kann. Wir sind dann vor dem Auslaufen der Fähre schon eingecheckt und haben uns auf dieser noch ein wenig umgesehen. Exakt um neun fuhr die Fähre los zur Insel Grímsey, laut Plan sollte die Überfahrt 3:00 h gehen, am Ende waren es leider 3:20 h, was uns dann an Zeit auf der Insel gefehlt hat. Während der Überfahrt waren wir draussen auf dem Aussendeck vorne um vielleicht Delfine oder Wale beobachten zu können. Daraus wurde nichts, von anderen Mitfahrenden Einheimischen haben wir erfahren, dass einige Tage zuvor ein Walfänger raus gefahren ist um einen Wal zu fangen. Das haben die Wale untereindaner kommuniziert, deswegen waren keine zu sehen. Die Walewatching Touren haben wohl ebenfalls keine Wale mehr zu Gesicht bekommen. Umso näher wir der Insel Grímsey kamen umso öfter hat man Papageientaucher über das Meer fliegen oder im Wasser schwimmen gesehen.

    Als wir auf der Insel angekommen waren, sind wir hoch zur Infotafel gegangen und haben die Wanderwege inspiziert um zu sehen was wir in der kurzen Zeit überhaupt bewältigen können. Wir haben beschlossen zu der Basaltkugel, die auf dem Polarkreis steht zu gehen und auf dem Weg dort hin an der Westküste entlang zu laufen um Papageientaucher zu sehen. Diese Tour war etwa 6 km hin und zurück, das wäre zeitlich machbar gewesen. Wir haben viele schöne Fotos gemacht von den Papageientauchern und da weren hunderte, tausende.

    Wir hatten so ein Glück, das dann ein Pickup Truck hoch gefahren kam, wir haben ihn angehalten und gefragt ob wir bis zur Kugel mitfahren dürfen und tatsächlich konnten wir einsteigen und mitfahren. In dem Pickup waren noch drei andere Jungs, die ebenfalls mit der Fähre angekommen sind, die hatten die Tour wohl organisiert. Wir haben uns ein wenig unterhalten und erfahren, dass die Jungs aus Wyoming in den USA kommen. An der Polarkreiskugel sind wir ausgestiegen und haben dam Fahrer noch 10 € gegeben weil wir keine IS-kronen hatten., die Jungs sind weiter gefahren zur Inselspitze im Norden. Durch die Mitfahrt haben wir einges an Zeit gespart und konnten deswegen auf dem Rückweg an der Ostküste entlang laufen. An der Kugel haben wir auch einige Fotos gemacht und sind dann an der Ostküste entlang zurück gelaufen. Dort war auch alles voll mit Papageientauchern und wir konnten noch weitere schöne Fofos machen. nach ca. 1,5 km mussten wir quer nach Westen um an der richtigen Stelle anzukommen. Wir sind da an dem Flugfeld des Flughafens vorbei gelaufen. Auf dem Weg gab es richtig viele unterschiedlichse Vögel die auf dem Boden und in der Luft unterwegs waren.

    Wir sind rechtzeitig vor dem Auslaufen der Fähre wieder an der Anlegestelle angekommen und exakt um 14:00 Uhr ist sie wieder zurück gefahren. Wir hatten knapp eineinhalb Stunden und haben viele Vögel zu sehen bekommen, das hat sich wirklich gelohnt diesen Ausflug zu machen. Auf der Rückfahrt konnte man nicht auf das Aussendeck weil der Seegang sehr viel stärker war als bei der Hinfahrt. Das Schiff hat ganz schön geschaukelt und jedes Mal beim Eintauchen des Bugs ins Wasser hat es heftig alles nass gespritzt. Die Tickets haben für zwei Personen hin und zurück so um die 120,00 € gekostet.

    Einige recherchierte Details zu der Insel und der Kugel am Polarkreis:
    Grímsey ist die nördlichste bewohnte Insel Islands und der einzige Teil des Landes, der direkt auf dem Polarkreis liegt. Die Insel beherbergt eine berühmte 8-Tonnen-Basaltkugel (Orbis et Globus), die den Polarkreis markiert. Weil sich die Erdachse neigt, wandert der Polarkreis jährlich um ca. 14,5 Meter nach Norden.
    Der Polarkreis verschwindet 2047 von Grímsey
    Der Polarkreis sei nicht statisch, sondern beweglich. das sei die Idee hinter der Skulptur gewesen, meint die Projektmanagerin aus Akureyri dazu. Außerdem hätten heute viele GPS und wollten die Position auch genau wissen.
    Wer den Polarkreis noch auf Grímsey erleben will, hat noch bis 2031 Zeit. Dann liegt er nördlich der Insel, kommt aber 2039 noch einmal zurück und verschwindet 2047 für eine längere Zeit nach Norden.

    Heute nach dem beeindruckenden lehrreichen Insel Trip auf Grímsey wollten wir mal sehen ob wir weiter fahren können quer über die Insel Richtung Süden, da wo die F-Straßen sind, die sind nur für Allrad Fahrzeuge geeignet / zugelassen. Die Durchschnittsgeschwindigkeit auf den F-Strassen ist viel geringer wegen den Schlaglöchern, Wasserlöchern und Flussdurchfahrten und wir werden da nicht so schnell vorankommen.

    Nach der Ankunft der Fähre im Hafen von Dalvik sind wir wie geplant ein gutes Stück weiter gefahren es waren ca. 160 km bis zur nächsten Unterkunft. Diese haben wir wieder aus dem Auto ausgekundschaftet. Eine Studio Suite in einem abgelegenen Hof wo auch Island Pferde gezüchtet werden. Mehr dazu im Beitrag von Morgen 03. Juli 2026. Auf der Fahrt zu der Unterkunft hat es Stellenweise richtig stark geregnet. Vor uns waren Motorradfahrer unterwegs, die hat´s ganz schön erwischt, die haben auf einem Parkplatz an der Strecke angehalten. Kurze Zeit später war das Wetter wieder sonnig und trocken. Das war ein der wenigen Male wo es geregnet hat.

    Gefahrene km am 02.07
    9450 km bis 9610 = 160 km

    Gruß

    Edi

    Wanderung am 02. Juli 2026:

    Island Urlaub 2026 – Insel Grímsey Wanderung – 02.07.2026

    Gesamtstrecke: 6959 m
    Maximale Höhe: 248 m
    Minimale Höhe: 139 m
    Gesamtanstieg: 214 m
    Gesamtabstieg: -214 m
    Gesamtzeit: 01:22:49
    Download file: 2026-07-02-edi-teppert-com-IslandUrlaub-fuenfterTag_001.gpx

  • 01. Juli 2026 Island Urlaub 2026 – vierter Tag

    01. Juli 2026 – Island Urlaub 2026 – Rjúkandafoss, Dettifoss, Selfoss, Ásbyrgi Canyon

    Morgens nach der Übernachtung im Hotelzimmer haben wir im Prinzip gut geschlafen aber was einfach ungewohnt war wie die Tage zuvor: es ist halt immer hell und bleibt durch die Nacht so. Das Zeitgefühl ist weg und die Orientierung wie spät es ist geht nur über den Blick auf die Uhr. Wir sind so gegen acht halb neun aufgestanden und haben das mitgebuchte Frühstück ausgiebig genossen. Das Buffet war reichlich und sehr lecker alles, auch wieder mit verschiedenen selbst gebackenen Brotsorten. Auch sonst war alles da was man sich für ein abwechslungsreiches Frühstück wünschen kann. Marmelade, Müsli, Waffeln die man selbst zubereiten konnte, verschiedene Käse-, Wurstsorten einfach eine sehr gute Auswahl, die wir gemütlich ohne Hektik in Anspruch genommen haben.

    Während dem Frühstücken haben wir uns den weiteren Plan für den heutigen Tag und Morgigen Tag überlegt und im Internet recherchiert wie wir weiter fahren wollen. Der Plaln für heute war dann ein paar Highlights entlang der Strecke anzuschauen. Dazu gehörte auf jeden Fall der Dettifoss. Dann bis Dalvik weiterfahren um dort zu übernachten und am nächsten Tag dann auf die Insel Grímsey.

    Streckenabschnitt: Hótel Breiðdalsvík, Rjukanda Wasserfall, Dettifoss, Gljúfrastofa - Ásbyrgi Visitor Centre, Walmuseum in Húsavík, Hótel Dalvík

    Das Ziel war klar auf dem Weg nach Dalvík und wir sind losgefahren Richtung Norden auf der Route 1, die dann irgend wann einen Knick nach Südwest macht und später wieder Richtung Norden hoch dann noch ein Knick Richtung Nordwesten bis wir dann abbiegen mussten auf die Route 862 auf der wir bis bis zum Dettifoss Parkplatz gefahren sind. Dazwischen lag der Stopp beim Rjúkandafoss Wasserfall. Nach dem Dettifoss kam der Ásbyrgi Canyon und Huslavik war der letzte Zwischenstopp bevor wir dann in Dalvik angekommen sind.

    Also der Reihe nach:
    Der erste
    Stopp noch mal ein Wasserfall und zwar auf der Strecke der Straße Nr. 1 in Jökuldalur der Rjúkandafoss Wasserfall mit 139 m Höhe, der zu dem Fluss Verlauf des Ysti-Rjúkandi gehört, wo es noch einige weitere Wasserfälle gibt. Den haben wir nur kurz begutachtet, einige Bilder gemacht und sind dann weiter gefahren. Zu dem Wasserfall kommt man wenn man ca. 500 m hoch läuft bis zu einer Absperrung von dort haben wir dann die schönen Bilder gemacht und sind weiter gefahren.

    Weiter der Reihe nach:
    Das nächste Ziel war wirklich absolut beeindruckend einzigartig und unglaublich gigantisch, der Dettifoss, einer der größten Wasserfälle Europas und ca. 1 km davor im Flusslauf der Selfoss, auch nicht zu verachten. Wir haben auf dem Parkplatz vor den Wasserfällen geparkt. Natürlich auch wieder per Kamera aufgezeichnet und kostenpflichtig, konnte man per QR-Code bezahlen mit Apple Pay, ich glaube es hat so 1200 Kronen gekostet. Vom Parkplatz sind es etwa 600 – 700 m bis man zum Dettifoss Wasserfall kommt. Man läuft durch eine Felslandschaft wie auf dem Mond und es gibt fast keine Anzeichen, dass da so was gigantisches versteckt sein könnte, weil das alles in den Fels druch Erosion das Wassers ausgeschwemmt wurde und es deswegen unterhalb der Sichtkante liegt. Wenn man näher kommt sieht man immer mehr die Gischt und hört immer lauter das Tosen der nach unten stürzenden Wassermassen, bis man dann vor der gewaltigen Schlucht mit dem Wasserfall steht.

    Wikipedia:
    Der Dettifoss [‘tεhtɪˌfɔsː] (isl.„stürzender Wasserfall“) im Nordosten Islands ist einer der größten Wasserfälle Europas.
    Höhe 44 m Breite 100 m

    Der Selfoss ist ein Wasserfall im Norden Islands. Er hat nichts mit der gleichnamigen Stadt im Süden zwischen Hveragerði und Hella zu tun.
    Höhe 10 m

    Die Wassermassen die da herunter gehen (193 m³/s) sind die Entwässerung des Nordteils des Gletschers Vatnajökull. Auch wenn man weit weg von dem Wasserfall ist, die Gischt ist als ob es regnen würde und man wird richtig nass. Wir haben viele Bilder gemacht zum Teil von Stellen wo man normalerweise nicht hin darf, weil es da eine Absperrung gbit an der man aber leicht vorbei gehen kann. Viele Andere Touristen sind auch an diese Stelle gegangen, es gab keinerlei Kontrolle oder Androhung einer Strafe … es war jedem schei.. egal. Die Bilder sagen vermutlich nicht aus was in echt da zu sehen war! Unbedingt sehenswert! und wer Wasserfall Fan ist kommt hier voll auf seine Kosten.

    Der Dettifoss Wasserfall

    Wieder weiter der Reihe nach:
    Weiter auf der Route war dann der Ásbyrgi Canyon – der Hufeisen Canyon dran. Das ist eine Schlucht, die Hufeisenförmig in die Felsen ausgewaschen oder Erodiert wurde. Auf dem Plateua das aussen um die Hufeisenform verläuft sind verschiedene Wanderwege, auf denen man laufen kann. Der längste Wandertrail geht komplett aussen rum und ist ca. 15 km lang. Wir haben das Auto auf dem Parkplatz des Visitor Centers abgestellt, diesmal kostenlases parken, und haben dann verscht herauszufinden welche Wanderwege es gibt und wo die verlaufen. Zuerst sind wir vor Richtung Strasse gelaufen, was aber falsch war also zurück und an dem entscheidenden Hinweisschild sind wir mehrmals vorbei gelaufen weil es so verdeckt und leicht unterhalb angebracht war, dass wir es erst gar nicht gesehen haben. Auf dem Schild war dann klar wo wir hin konnten. Wir sind dann los gelaufen über einen Golfplatz bzw. über ein Green des Golfplatzes bis wir an den Einstiegpunkt zum HOchplateau kamen. Dort gibt es von unten weg Holztreppen, dann ein Seil an dem man hochklettern muss und zuletzt eine Stahltreppe mit einigen Stufen bis man dann oben auf dem Hochplateau ist. An der Stelle ist es vielleicht 20 m hoch. Der Wandertrail verläuft entlang der Kante der Hochplateaus und man hat immer wieder Aussichtspunkt wo man erahnen kann wie die Hufeisenform zustande kommen könnte. Den Trail haben wir etwa 4 km begangen und haben dann umgedreht. Ich war der Meinung es könnte wieder zum Aussteig eine Leiter oder Ähnliches geben, aber an der Stelle wo wir umgedreht haben war die Steilwand sicher 80 m hoch, also keine Chance da runter zu kommen (ausser villeicht mit dem Fallschirm). An der höchsten Stelle ist sie 100 m hoch. Zurück zum Parkplatz und dann noch eine Stippvisite im Visitor Center, dann weiter auf der Tour.

    Wikipedia:
    Ásbyrgi Canyon
    Ásbyrgi (Icelandic pronunciation: [ˈausˌpɪrcɪ]) is a glacial canyon and forest in the north of Iceland, located approximately 38 kilometres (24 mi) east of Húsavík on the Diamond Circle road. The horseshoe-shaped depression is part of the Vatnajökull National Park and measures approximately 3.5 km in length and over 1 km wide.[1] For more than half of its length, the canyon is divided through the middle by a distinctive rock formation 25 meters high called Eyjan ([ˈeiːjan], “the Island”), from which a vast landscape is seen.

    Webseite:
    Ásbyrgi Canyon
    Ásbyrgi ist eines der bemerkenswertesten Naturwunder Islands und ein Highlight des Vatnajökull-Nationalparks. Der unverwechselbare hufeisenförmige Canyon ist von hoch aufragenden Klippen umgeben, die bis zu 100 Meter hoch sind und mit üppigem Wald gefüllt sind, was eine friedliche Oase im Herzen Nordislands schafft.
    Der Legende nach landete jedoch Odins fliegendes Pferd Sleipnir einen seiner acht Hufe im Canyon, und so entstand der hufenförmige Canyon.

    Und noch mal weiter der Reihe nach:
    Der nächste Stopp war in Huslavik, das ist die Stadt wo viele Walewatching Touren starten. Wir haben da einfach auf einem Parkplatz das Auto abgestellt um uns die Stadt im Hafenbereich anzuschauen wir sind zum Hafen runter gelaufen, direkt dort hatten einige Firmen ihre Gebäude, die Walewatching Touren anbieten. Viele Leute  standen bereit die schon mit Schwimmweste und Ölzeug ausgestattet waren um eine Tour zu starten. In dem Ort gibt es auch das Húsavík Whale Museum an dem sind wir aber nur vorbei gelaufen. Vom Hafen hat men eine sehr schönen Blick in die schneebedeckten Berge auf der gegenüberliegenden Seite des Fjords.

    Das  letzte mal der Reihe nach:
    Am Ende das Tages und nach wirklich reichlich km im Auto (fast 500) sind wir dann in Dalvik angekommen beim Hotel Dalvik wo wir an der Rezeption eingecheckt haben. Das Frühstück wollten wir gleich dazu buchen aber das konnten wir erst am Morgen vor dem Frühstück machen und bezahlen, mit Karte .. was sonts. Nachdem der förmliche Teil erledigt war wurde uns gezeigt wo das Zimmer, die Dusche und die Küche ist, dann haben wir das Zimmer bezogen. Bei der Ankunft war es schon ca. 22:30 Uhr. Aus unseren Proviant Vorräten haben wir dann in der Gemeinschaftsküche zu Abend gegessen. Vor dem Schlafen gehen musste der Wecker gestellt werden, damit wir am nächsten Morgen gemütlich frühstücken konnten und rechtzeitig mit dem Auto am Parkplatz bei der Fähre waren. Die Fenster hatten auch hier Vorhänge, die das Zimmer einigermaßen verdunkelt haben … Vorhänge zu und ab ins Bett.

    Dalvik
    Der Fischerort Dalvik (deutsch „Talbucht“) ist ein Ort in der Region Norðurland eystra im Norden Islands. Er ist der Hauptort der nach ihm benannten Gemeinde Dalvíkurbyggð. Am 1. Januar 2023 hatte der Ort 1404 Einwohner.
    Geografie
    Dalvík liegt auf der Halbinsel Tröllaskagi westlich des Eyjafjörður zwischen Akureyri und Ólafsfjörður. Westlich von Dalvík liegt die Gemeinde Hörgársveit. Östlich von Dalvik liegt die Insel Hrísey. Der Ort liegt im Tal Svarfaðardalur, dessen Fluss Svarfaðardalsá südöstlich des Orts in den Eyjafjörður mündet.

    Am nächsten Tag nach dem Früchstück dann mit der Fähre zur Insel:
    Grímsey
    Grímsey ist eine kleine Insel 40 Kilometer nördlich der Nordküste Islands. Sie gehört zur isländischen Region Norðurland eystra. Die Insel liegt direkt auf dem Polarkreis und stellt das nördlichste bewohnte Gebiet Islands dar.

    Gefahrene km am 01.07
    8965 km bis 9450 = 485 km

    Gruß

    Edi

    Wanderungen am 01. Juli 2026:

    Island Urlaub 2026 – Dettifoss, Sellfoss Wanderung – 01.07.2026

    Gesamtstrecke: 4573 m
    Maximale Höhe: 445 m
    Minimale Höhe: 393 m
    Gesamtanstieg: 154 m
    Gesamtabstieg: -152 m
    Gesamtzeit: 01:30:38
    Download file: 2026-07-01-edi-teppert-com-IslandUrlaub-vierterTag_001.gpx

    Island Urlaub 2026 – Ásbyrgi Canyon Wanderung – 01.07.2026

    Gesamtstrecke: 6980 m
    Maximale Höhe: 213 m
    Minimale Höhe: 129 m
    Gesamtanstieg: 217 m
    Gesamtabstieg: -212 m
    Gesamtzeit: 02:02:00
    Download file: 2026-07-01-edi-teppert-com-IslandUrlaub-vierterTag_002.gpx