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  • 25. Oktober 2020 Rennrad Tour – Kloster Rheinau, Rheinfall

    Vielleicht zum letzten Mal dieses Jahr eine schöne größere Rennrad Tour runter zum Rheinfall in Neuhausen, Schweiz und wieder zurück. Start in Tuningen am Park & Meet Parkplatz am Autobahnzubringer. Das war für uns Beide gut zu erreichen und die Tour war nicht ganz so weit 130 km reichen, es mussten ja nicht unbedingt 160 km sein … zumindest für mich war das genug. Relativ wolkenloser Himmel, kühle Temperaturen die dann mit dem Sonnenschein angestiegen sind, die Sonne schien fast auf der ganzen Tour, so dass es eine angenehme Radlerei geworden ist. Ich war zu warm angezogen, aber lieber so als umgekehrt.

    Auf dem ersten Teilstück ging es erst mal recht unspektakulär los bis zu dem Muli Gehege, wo wir kurz angehlaten haben um die neugierigen Vierbeiner zu begrüssen. Bei unserer Ankunft waren nur zwei ausserhalb des Stalls, als sie uns bemerkt haben sind alle raus gekommen und dachten wohl es gibt was zu futtern. Leider konnten wir damit nicht dienen also war die Freude der Mulis umsonst. EIn stück weiter unterhalb des Geheges waren Unmengen von Baumaschinen abgestellt, war wohl der Stellplatz einer Baufirma der Beschriftung nach.

    Auf der Strecke Richtung Hallau, wo Schweizer Wein angebaut wird. Ein Blick hinunter ins Tal Richtung …

    Das Kloser Rheinau auf der Klosterinsel Rheinau (Infos siehe Wikipedia: Kloster Rheinau). Hier haben wir einen Stopp gemacht und uns die ganze Klosteranlage angeschaut. Die Insel liegt auf der Klosterinsel im kleinen Rhein. Eine interessante Anlage mit vielen sehenwerten Gebäuden unter Anderem die Klosterkirche und die Spitzkirche – Magdalenenkapelle (Infos siehe Wikipedia: Magdalenenkapelle). Auf dem kleinen Rhein kann man in dem Naturschutzgebiet sehr schöne Spaziergänge und Wnderungen unternehmen.

    Eine Kurze Tour Beschreibung:

    Über die Baar geht es durch das Krottenbachtal hinab bis Achdorf. Über die Schweizer Grenze nach Schleitheim mit Blick auf die Hallauer Weinberge. Durch das Wangental zur Klosterinsel Rheinau. Dann zum Rheinfall in Neuhausen, weiter durch Schaffhausen nach Thayngen. An der Biber entlang nach Büßlingen und erneut rüber nach Deutschland. Tengen, Aulfingen, Kirchen-Hausen, Unterbaldingen folgen bis zum Ziel in Tuningen.

    Der Rheinfall bei Neuhausen in der Schweiz

    Der Rheinfall bei Neuhausen in der Schweiz von der Oberseite

    Die zurückgelegte Strecke als Open Street Map Karte mit Höhenprofil und Zusatzinfos

    Kloster Rheinau, Rheinfall – 25.10.2020:

    Gesamtstrecke: 130530 m
    Maximale Höhe: 774 m
    Minimale Höhe: 348 m
    Gesamtanstieg: 1722 m
    Gesamtabstieg: -1722 m
    Gesamtzeit: 06:03:52
    Download file: 2020-10-25-edi-teppert-com-KlosterRheinauRheinfall.gpx

  • Schweizer Pässe Tour 2020

    Das Radtouren Highlight der 2020er Saison war für mich eindeutig die Schweizer Pässe Tour 2020 am Wochenende vom 05.09 auf 06.09.2020. Am ersten Tag waren drei Pässe dran: Furkapass, Nufenenpass und Gotthardpass, am zweiten Tag dann Albulapass und Julierpass. 5 Pässe knapp 6000 Höhenmeter mit 210 km in zwei Tagen, ein anstrengendes Wochenende aber absolut genial – wenn man zurückblicken kann und alles geschafft hat 🙂

    Im Anstieg zum Furkapass – die James Bond Strasse, wo einige Szenen zu “Goldfinger” gedreht wurden

    Die Tour hat mein Kollege geplant und ausgetüftelt bis ins kleinste Detail, alles perfekt vorbereitet. Zu Beginn der Planung waren insgesamt fünf Kolleginnen und Kollegen zu der Tour eingeladen und von der Planung her sollten eigentlich alle mitkommen. Die Planung ging schon einige Wochen vor dem Start los und der Termin war weit vorher bekannt. Leider waren am Ende dann bei der Tour nur wir zwei dabei, aber wir haben es durchgezogen.

    Von der Startuhrzeit zur Dauer der Anfahrt mit Baustellen Umleitung, Parkplatz Nutzung, alles geplant und kalkuliert. Der Tourenverlauf über die Haltepunkte zur Hotelbuchung mit Preisen und Parkmöglichkeiten, Essensauswahl alles vorher schon ausgekundschaftet, einfach perfekt alles für das Wochenende vorbereitet. So kann man sich das nur wünschen!

    Für den ersten Tag war der Start in Andermatt geplant, das Auto konnten wir auf auf dem Campingparkplatz sehr günstige 3 ChFr für den ganzen Tag abstellen. Tourverlauf dann Richtung Furkapass auf der Strasse einige Kilometer eben, dann immer steiler und Serpentinen, die uns nach oben geleiteten. Vom Furkapass oben dann eine herrliche Abfahrt, leider mit extrem viel Verkehr, darunter sehr viele Motorräder. Nächster Anstieg dann zum Nufenenpass, der schwierigste aus meiner Sicht, sehr steile Passagen z. T. recht lang und das Ziel auch am höchsten gelegen. Dritter im Bunde an diesem ersten Tag: der Gotthardpass, auf der alten Strasse überwiegend Kopfsteinpflaster. Nicht allzu steil aber wenn schon zwei Pässe in den Beinen stecken geht´s halt schwer.

    Um zum Hotel zu kommen wo wir die Übernachtung gebucht hatten, mussten wir ca. 2 Stunden weiter nach Tiefencastel fahren und am Folgetag dann das Auto dort bis Abends stehen lassen konnten, sowie nach der Tour noch die Möglichkeit hatten zu duschen. Nach einem guten Frühstück, das wir um sieben zu uns nahmen, war der Start am zweiten Tag um 8:30 Uhr Richtung Albula- und Julierpass erst mal die Strasse runter, dann so langsam wieder hoch – bis zum Albulapass 1400 Höhenmeter. Auch recht steile lange Passagen und die Temperaturen noch recht kühl. Letzer Pass dann der Juilerpass, nicht so steil und nicht so hoch, aber als fünfter Pass … bei mir ging es da an die Grenze. Mit Fleiß und Durchhaltevermögen geschafft und oben angekommen. Das Wetter hat sich gehalten und es hat nicht geregnet, entgegen der Voraussagen. Vom Julierpass dann die Abfahrt ins Tal, leider sehr viel Verkehr, vor Allem viele Motorräder die zielich rücksichtslos an uns vorbei gebrettert sind.

  • 06.08.19 – Madeira 6. Tag – 1. Lagoa do Vento, Porto Moniz, 2. Levada Faja do Rodrigues

    Für heute haben wir uns die westliche Hochebene um Rabacal und den Norden der Insel vorgenommen.

    Die Fahrt zum Startpunkt unserer ersten Wanderung, dem Parkplatz von Rabacal zeigt uns wieder ein anderes Bild von Madeira. Wir durchqueren die Hochebene von Paúl de Serra, die ein wenig an Schottland erinnert, es ist einsam hier, karg, hin und wieder steht eine Kuh am Straßenrand. Aber es stehen auch schon moderne Windräder hier, die wir auch schon vom Pico Ruivo gesehen haben.

     

    Panorama auf der Hochebene bei Rabacal

    Auf der Fahrt nach Rabacal haben wir einen Stopp gemacht und und das herrliche Panorama Richtung Norden angeschaut.

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

    Obwohl wir recht früh aufgebrochen sind, ist der Parkplatz schon erschreckend voll, sogar Busse mit geführten Wanderungen starten hier. So planen wir um und gehen nicht zu den 25 Quellen und zum Risco-Wasserfall, sondern wählen eine oft links liegen gelassene Route zum kleinen Bergsee Lagoa do Vento.

    Unser Weg führt uns entlang der Levada do Alecrim durch ein mit Heidebüschen begrüntes Tal. Nachdem wir den Buschwald verlassen haben, genießen wir die Aussicht auf grüne Hügelkuppen und tief im Tal die Levada von Rabacal.

     

    Weiter geht es auf einer Treppe neben der Levada einen Bergrücken hinauf. Den Weg zur Quelle der Levada sparen wir uns und steigen gleich über schmale Pfade und über kleine Bachläufe hinab zum Lagoa do Vento. Nach etlichen Zickzackkehren erreichen wir den türkisblauen See mit zirka 25 m Durchmesser, der am Fuße einer 100 m hohen Felswand liegt und von einem hinabstürzenden Wasserfall gespeist wird.

     

    Der Wasserfall – Lagoa do Vento:

     

    Der Rückweg nach Rabacal führt uns am ehemaligen Forsthaus Casa do Rabacal vorbei, von dem auch regelmäßige Shuttlebusse zurück zum Parkplatz verkehren, die wir aber natürlich nicht in Anspruch nehmen.

    Unsere nächste Station heute soll Porto Moniz sein und der Blick auf unsere Tankuhr verheißt nichts Gutes. Natürlich gibt es hier weit und breit keine Möglichkeit an Treibstoff zu kommen und so sind wir froh, dass es meist nur bergab geht und wir unseren Fiat rollen lassen können.

    Mit dem letzten Tropfen Benzin kommen wir schließlich in Porto Moniz an, tanken voll und schlendern etwas durch den Ort. Wir schauen uns die Naturbäder, die das Meer seit Jahrtausenden in das Lavagestein genagt hat, an und setzen uns bei Kaffee und Kuchen etwas in die Sonne. Es ist herrlich hier, tiefblaues Meer, schroffe Felsen, bestes Wetter.

    Aber wir wollen noch weiter und studieren unseren Wanderführer, was in der Nähe noch Interessantes auf uns warten könnte.

    Wir entscheiden uns für die Levada da Faja do Rodrigues, eine abenteuerliche Tunneltour durch einen Lorbeerwalddschungel. Startpunkt ist der Parque Empresarial, ein sich im Bau befindlicher Industriepark. Der Weg beginnt bequem entlang der Levada, vorbei an einem E-Werk, einer Wassertreppe mit 6 Kaskaden, durch Eukalyptuswald, eine Allee mit japanischen Sicheltannen und schließlich den typischen Lorbeerwald. Weiter geht es entlang einer hohen Felswand, Blick in das Tal von Sao Vicente, bevor die Tunnelstrecke beginnt.

    Auf dem Weg zum Wegweiser für den Levada da Faja do Rodrigues

    Der erste Tunnel ist nur 40 Meter lang, aber sehr eng, es folgt ein weiterer mit knapp 200 Metern Länge, aber nur 1,60 Meter hoch. Der Wald wird immer dichter, er gleicht einem Dschungel, es ist feucht, aus den Wänden tropft und fließt überall Wasser. Immer weiter geht es entlang der schmalen Levada hinein in die Schlucht. Außer uns hat sich niemand in diese Wildnis gewagt. Nach zwei Wasserfällen stehen wir vor dem vierten Tunnel, zirka 1,5 km lang, vor dessen Durchquerung ausdrücklich gewarnt wird, ohne Stirnlampe mit ausreichend Leistung geht gar nichts.

    Aber durch so etwas lassen wir uns natürlich nicht abschrecken und gehen für zirka 20 Minuten durch die Dunkelheit. Am Ende des Tunnels erreichen wir die Quelle der Levada in der Schlucht der Ribeira do Inferno. Auf demselben Weg geht es anschließend wieder zurück zum Auto.

    Nach einer erfrischenden Dusche und einem kühlen lokalen Bier auf dem Balkon gehen wir noch die paar Schritte zum Kirchenfest, Tag 2 des Wartens auf Maria Himmelfahrt am 15. August. Wir gehen weiter zum Dorfplatz und lassen uns die örtlichen Spezialitäten und natürlich den typischen Poncha schmecken. Wir sind die einzigen Nichteinheimischen und werden sehr nett in der dörflichen Runde aufgenommen. Auch heute gibt es wieder Folklore und alt und jung feiern mit.

    Die zurückgelegte Strecke als Open Street Map Karte mit Höhenprofil und Zusatzinfos

    Tour 1, 07.08.2019 – Lagoa do Vento, Porto Moniz:

    Gesamtstrecke: 10950 m
    Maximale Höhe: 1301 m
    Minimale Höhe: 1077 m
    Gesamtanstieg: 551 m
    Gesamtabstieg: -552 m
    Gesamtzeit: 02:40:50
    Download file: 201908061-edi-teppert-comLagoadoVentoPortoMoniz-LevadaFajadoRodrigues.gpx

    Die zurückgelegte Strecke als Open Street Map Karte mit Höhenprofil und Zusatzinfos

    Tour 2, 07.08.2019 – Caldeirao Verde, Caldeirao do Inferno:

    Gesamtstrecke: 13002 m
    Maximale Höhe: 629 m
    Minimale Höhe: 579 m
    Gesamtanstieg: 160 m
    Gesamtabstieg: -161 m
    Gesamtzeit: 02:06:23
    Download file: 201908062-edi-teppert-comLagoadoVentoPortoMoniz-LevadaFajadoRodrigues.gpx