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  • 02. Juli 2026 Island Urlaub 2026 – fünfter Tag

    02. Juli 2026 – Island Urlaub 2026 – Ausflug zur Insel Grímsey

    Die Übernachtung im Hotel Dalvik war angenehm und da gab es Vörhänge um wenigsten etwas abzudunkeln in der Nacht zum Schlafen. In dem Hotelbereich gibt es mehrere Zimmer, es waren aber ausser uns nur noch eine Person in einem Zimmer weiter hinten, so dass wir es ruhig hatten. Die Gemeinschaftsdusche konnten wir morgens alleine nutzen da der Mitbewohner im anderen Zimmer schon sehr früh wieder abgereist war.

    Wir hatten für den Morgen Frühstück bestellt und konnten das Frühstücksbuffet nutzen. Das war wirklich sehr üppig bestückt von Allem was man sich so vorstellen kann. Sehr leckeres selbstgebackenes Brot war das Highlight (was auch im Internet bei den Bewertungen gelobt wird), Waffeln mit Nutella, Marmeladen, Fisch, was das Herz begehrt. Wir sind rechtzeitig in den Frühstücksraum gekommen und konnten in Ruhe unser Früstück zu uns nehmen.

    Nach dem Frühstück sind wir mit dem Dacia zum Parkplatz bei der Ablegestelle der Fähre gefahren, wo man kostenlos parken kann. Wir sind dann vor dem Auslaufen der Fähre schon eingecheckt und haben uns auf dieser noch ein wenig umgesehen. Exakt um neun fuhr die Fähre los zur Insel Grímsey, laut Plan sollte die Überfahrt 3:00 h gehen, am Ende waren es leider 3:20 h, was uns dann an Zeit auf der Insel gefehlt hat. Während der Überfahrt waren wir draussen auf dem Aussendeck vorne um vielleicht Delfine oder Wale beobachten zu können. Daraus wurde nichts, von anderen Mitfahrenden Einheimischen haben wir erfahren, dass einige Tage zuvor ein Walfänger raus gefahren ist um einen Wal zu fangen. Das haben die Wale untereindaner kommuniziert, deswegen waren keine zu sehen. Die Walewatching Touren haben wohl ebenfalls keine Wale mehr zu Gesicht bekommen. Umso näher wir der Insel Grímsey kamen umso öfter hat man Papageientaucher über das Meer fliegen oder im Wasser schwimmen gesehen.

    Als wir auf der Insel angekommen waren, sind wir hoch zur Infotafel gegangen und haben die Wanderwege inspiziert um zu sehen was wir in der kurzen Zeit überhaupt bewältigen können. Wir haben beschlossen zu der Basaltkugel, die auf dem Polarkreis steht zu gehen und auf dem Weg dort hin an der Westküste entlang zu laufen um Papageientaucher zu sehen. Diese Tour war etwa 6 km hin und zurück, das wäre zeitlich machbar gewesen. Wir haben viele schöne Fotos gemacht von den Papageientauchern und da weren hunderte, tausende.

    Wir hatten so ein Glück, das dann ein Pickup Truck hoch gefahren kam, wir haben ihn angehalten und gefragt ob wir bis zur Kugel mitfahren dürfen und tatsächlich konnten wir einsteigen und mitfahren. In dem Pickup waren noch drei andere Jungs, die ebenfalls mit der Fähre angekommen sind, die hatten die Tour wohl organisiert. Wir haben uns ein wenig unterhalten und erfahren, dass die Jungs aus Wyoming in den USA kommen. An der Polarkreiskugel sind wir ausgestiegen und haben dam Fahrer noch 10 € gegeben weil wir keine IS-kronen hatten., die Jungs sind weiter gefahren zur Inselspitze im Norden. Durch die Mitfahrt haben wir einges an Zeit gespart und konnten deswegen auf dem Rückweg an der Ostküste entlang laufen. An der Kugel haben wir auch einige Fotos gemacht und sind dann an der Ostküste entlang zurück gelaufen. Dort war auch alles voll mit Papageientauchern und wir konnten noch weitere schöne Fofos machen. nach ca. 1,5 km mussten wir quer nach Westen um an der richtigen Stelle anzukommen. Wir sind da an dem Flugfeld des Flughafens vorbei gelaufen. Auf dem Weg gab es richtig viele unterschiedlichse Vögel die auf dem Boden und in der Luft unterwegs waren.

    Wir sind rechtzeitig vor dem Auslaufen der Fähre wieder an der Anlegestelle angekommen und exakt um 14:00 Uhr ist sie wieder zurück gefahren. Wir hatten knapp eineinhalb Stunden und haben viele Vögel zu sehen bekommen, das hat sich wirklich gelohnt diesen Ausflug zu machen. Auf der Rückfahrt konnte man nicht auf das Aussendeck weil der Seegang sehr viel stärker war als bei der Hinfahrt. Das Schiff hat ganz schön geschaukelt und jedes Mal beim Eintauchen des Bugs ins Wasser hat es heftig alles nass gespritzt. Die Tickets haben für zwei Personen hin und zurück so um die 120,00 € gekostet.

    Einige recherchierte Details zu der Insel und der Kugel am Polarkreis:
    Grímsey ist die nördlichste bewohnte Insel Islands und der einzige Teil des Landes, der direkt auf dem Polarkreis liegt. Die Insel beherbergt eine berühmte 8-Tonnen-Basaltkugel (Orbis et Globus), die den Polarkreis markiert. Weil sich die Erdachse neigt, wandert der Polarkreis jährlich um ca. 14,5 Meter nach Norden.
    Der Polarkreis verschwindet 2047 von Grímsey
    Der Polarkreis sei nicht statisch, sondern beweglich. das sei die Idee hinter der Skulptur gewesen, meint die Projektmanagerin aus Akureyri dazu. Außerdem hätten heute viele GPS und wollten die Position auch genau wissen.
    Wer den Polarkreis noch auf Grímsey erleben will, hat noch bis 2031 Zeit. Dann liegt er nördlich der Insel, kommt aber 2039 noch einmal zurück und verschwindet 2047 für eine längere Zeit nach Norden.

    Heute nach dem beeindruckenden lehrreichen Insel Trip auf Grímsey wollten wir mal sehen ob wir weiter fahren können quer über die Insel Richtung Süden, da wo die F-Straßen sind, die sind nur für Allrad Fahrzeuge geeignet / zugelassen. Die Durchschnittsgeschwindigkeit auf den F-Strassen ist viel geringer wegen den Schlaglöchern, Wasserlöchern und Flussdurchfahrten und wir werden da nicht so schnell vorankommen.

    Nach der Ankunft der Fähre im Hafen von Dalvik sind wir wie geplant ein gutes Stück weiter gefahren es waren ca. 160 km bis zur nächsten Unterkunft. Diese haben wir wieder aus dem Auto ausgekundschaftet. Eine Studio Suite in einem abgelegenen Hof wo auch Island Pferde gezüchtet werden. Mehr dazu im Beitrag von Morgen 03. Juli 2026. Auf der Fahrt zu der Unterkunft hat es Stellenweise richtig stark geregnet. Vor uns waren Motorradfahrer unterwegs, die hat´s ganz schön erwischt, die haben auf einem Parkplatz an der Strecke angehalten. Kurze Zeit später war das Wetter wieder sonnig und trocken. Das war ein der wenigen Male wo es geregnet hat.

    Gefahrene km am 02.07
    9450 km bis 9610 = 160 km

    Gruß

    Edi

    Wanderung am 02. Juli 2026:

    Island Urlaub 2026 – Insel Grímsey Wanderung – 02.07.2026

    Gesamtstrecke: 6959 m
    Maximale Höhe: 248 m
    Minimale Höhe: 139 m
    Gesamtanstieg: 214 m
    Gesamtabstieg: -214 m
    Gesamtzeit: 01:22:49
    Download file: 2026-07-02-edi-teppert-com-IslandUrlaub-fuenfterTag_001.gpx

  • 01. Juli 2026 Island Urlaub 2026 – vierter Tag

    01. Juli 2026 – Island Urlaub 2026 – Rjúkandafoss, Dettifoss, Selfoss, Ásbyrgi Canyon

    Morgens nach der Übernachtung im Hotelzimmer haben wir im Prinzip gut geschlafen aber was einfach ungewohnt war wie die Tage zuvor: es ist halt immer hell und bleibt durch die Nacht so. Das Zeitgefühl ist weg und die Orientierung wie spät es ist geht nur über den Blick auf die Uhr. Wir sind so gegen acht halb neun aufgestanden und haben das mitgebuchte Frühstück ausgiebig genossen. Das Buffet war reichlich und sehr lecker alles, auch wieder mit verschiedenen selbst gebackenen Brotsorten. Auch sonst war alles da was man sich für ein abwechslungsreiches Frühstück wünschen kann. Marmelade, Müsli, Waffeln die man selbst zubereiten konnte, verschiedene Käse-, Wurstsorten einfach eine sehr gute Auswahl, die wir gemütlich ohne Hektik in Anspruch genommen haben.

    Während dem Frühstücken haben wir uns den weiteren Plan für den heutigen Tag und Morgigen Tag überlegt und im Internet recherchiert wie wir weiter fahren wollen. Der Plaln für heute war dann ein paar Highlights entlang der Strecke anzuschauen. Dazu gehörte auf jeden Fall der Dettifoss. Dann bis Dalvik weiterfahren um dort zu übernachten und am nächsten Tag dann auf die Insel Grímsey.

    Streckenabschnitt: Hótel Breiðdalsvík, Rjukanda Wasserfall, Dettifoss, Gljúfrastofa - Ásbyrgi Visitor Centre, Walmuseum in Húsavík, Hótel Dalvík

    Das Ziel war klar auf dem Weg nach Dalvík und wir sind losgefahren Richtung Norden auf der Route 1, die dann irgend wann einen Knick nach Südwest macht und später wieder Richtung Norden hoch dann noch ein Knick Richtung Nordwesten bis wir dann abbiegen mussten auf die Route 862 auf der wir bis bis zum Dettifoss Parkplatz gefahren sind. Dazwischen lag der Stopp beim Rjúkandafoss Wasserfall. Nach dem Dettifoss kam der Ásbyrgi Canyon und Huslavik war der letzte Zwischenstopp bevor wir dann in Dalvik angekommen sind.

    Also der Reihe nach:
    Der erste
    Stopp noch mal ein Wasserfall und zwar auf der Strecke der Straße Nr. 1 in Jökuldalur der Rjúkandafoss Wasserfall mit 139 m Höhe, der zu dem Fluss Verlauf des Ysti-Rjúkandi gehört, wo es noch einige weitere Wasserfälle gibt. Den haben wir nur kurz begutachtet, einige Bilder gemacht und sind dann weiter gefahren. Zu dem Wasserfall kommt man wenn man ca. 500 m hoch läuft bis zu einer Absperrung von dort haben wir dann die schönen Bilder gemacht und sind weiter gefahren.

    Weiter der Reihe nach:
    Das nächste Ziel war wirklich absolut beeindruckend einzigartig und unglaublich gigantisch, der Dettifoss, einer der größten Wasserfälle Europas und ca. 1 km davor im Flusslauf der Selfoss, auch nicht zu verachten. Wir haben auf dem Parkplatz vor den Wasserfällen geparkt. Natürlich auch wieder per Kamera aufgezeichnet und kostenpflichtig, konnte man per QR-Code bezahlen mit Apple Pay, ich glaube es hat so 1200 Kronen gekostet. Vom Parkplatz sind es etwa 600 – 700 m bis man zum Dettifoss Wasserfall kommt. Man läuft durch eine Felslandschaft wie auf dem Mond und es gibt fast keine Anzeichen, dass da so was gigantisches versteckt sein könnte, weil das alles in den Fels druch Erosion das Wassers ausgeschwemmt wurde und es deswegen unterhalb der Sichtkante liegt. Wenn man näher kommt sieht man immer mehr die Gischt und hört immer lauter das Tosen der nach unten stürzenden Wassermassen, bis man dann vor der gewaltigen Schlucht mit dem Wasserfall steht.

    Wikipedia:
    Der Dettifoss [‘tεhtɪˌfɔsː] (isl.„stürzender Wasserfall“) im Nordosten Islands ist einer der größten Wasserfälle Europas.
    Höhe 44 m Breite 100 m

    Der Selfoss ist ein Wasserfall im Norden Islands. Er hat nichts mit der gleichnamigen Stadt im Süden zwischen Hveragerði und Hella zu tun.
    Höhe 10 m

    Die Wassermassen die da herunter gehen (193 m³/s) sind die Entwässerung des Nordteils des Gletschers Vatnajökull. Auch wenn man weit weg von dem Wasserfall ist, die Gischt ist als ob es regnen würde und man wird richtig nass. Wir haben viele Bilder gemacht zum Teil von Stellen wo man normalerweise nicht hin darf, weil es da eine Absperrung gbit an der man aber leicht vorbei gehen kann. Viele Andere Touristen sind auch an diese Stelle gegangen, es gab keinerlei Kontrolle oder Androhung einer Strafe … es war jedem schei.. egal. Die Bilder sagen vermutlich nicht aus was in echt da zu sehen war! Unbedingt sehenswert! und wer Wasserfall Fan ist kommt hier voll auf seine Kosten.

    Der Dettifoss Wasserfall

    Wieder weiter der Reihe nach:
    Weiter auf der Route war dann der Ásbyrgi Canyon – der Hufeisen Canyon dran. Das ist eine Schlucht, die Hufeisenförmig in die Felsen ausgewaschen oder Erodiert wurde. Auf dem Plateua das aussen um die Hufeisenform verläuft sind verschiedene Wanderwege, auf denen man laufen kann. Der längste Wandertrail geht komplett aussen rum und ist ca. 15 km lang. Wir haben das Auto auf dem Parkplatz des Visitor Centers abgestellt, diesmal kostenlases parken, und haben dann verscht herauszufinden welche Wanderwege es gibt und wo die verlaufen. Zuerst sind wir vor Richtung Strasse gelaufen, was aber falsch war also zurück und an dem entscheidenden Hinweisschild sind wir mehrmals vorbei gelaufen weil es so verdeckt und leicht unterhalb angebracht war, dass wir es erst gar nicht gesehen haben. Auf dem Schild war dann klar wo wir hin konnten. Wir sind dann los gelaufen über einen Golfplatz bzw. über ein Green des Golfplatzes bis wir an den Einstiegpunkt zum HOchplateau kamen. Dort gibt es von unten weg Holztreppen, dann ein Seil an dem man hochklettern muss und zuletzt eine Stahltreppe mit einigen Stufen bis man dann oben auf dem Hochplateau ist. An der Stelle ist es vielleicht 20 m hoch. Der Wandertrail verläuft entlang der Kante der Hochplateaus und man hat immer wieder Aussichtspunkt wo man erahnen kann wie die Hufeisenform zustande kommen könnte. Den Trail haben wir etwa 4 km begangen und haben dann umgedreht. Ich war der Meinung es könnte wieder zum Aussteig eine Leiter oder Ähnliches geben, aber an der Stelle wo wir umgedreht haben war die Steilwand sicher 80 m hoch, also keine Chance da runter zu kommen (ausser villeicht mit dem Fallschirm). An der höchsten Stelle ist sie 100 m hoch. Zurück zum Parkplatz und dann noch eine Stippvisite im Visitor Center, dann weiter auf der Tour.

    Wikipedia:
    Ásbyrgi Canyon
    Ásbyrgi (Icelandic pronunciation: [ˈausˌpɪrcɪ]) is a glacial canyon and forest in the north of Iceland, located approximately 38 kilometres (24 mi) east of Húsavík on the Diamond Circle road. The horseshoe-shaped depression is part of the Vatnajökull National Park and measures approximately 3.5 km in length and over 1 km wide.[1] For more than half of its length, the canyon is divided through the middle by a distinctive rock formation 25 meters high called Eyjan ([ˈeiːjan], “the Island”), from which a vast landscape is seen.

    Webseite:
    Ásbyrgi Canyon
    Ásbyrgi ist eines der bemerkenswertesten Naturwunder Islands und ein Highlight des Vatnajökull-Nationalparks. Der unverwechselbare hufeisenförmige Canyon ist von hoch aufragenden Klippen umgeben, die bis zu 100 Meter hoch sind und mit üppigem Wald gefüllt sind, was eine friedliche Oase im Herzen Nordislands schafft.
    Der Legende nach landete jedoch Odins fliegendes Pferd Sleipnir einen seiner acht Hufe im Canyon, und so entstand der hufenförmige Canyon.

    Und noch mal weiter der Reihe nach:
    Der nächste Stopp war in Huslavik, das ist die Stadt wo viele Walewatching Touren starten. Wir haben da einfach auf einem Parkplatz das Auto abgestellt um uns die Stadt im Hafenbereich anzuschauen wir sind zum Hafen runter gelaufen, direkt dort hatten einige Firmen ihre Gebäude, die Walewatching Touren anbieten. Viele Leute  standen bereit die schon mit Schwimmweste und Ölzeug ausgestattet waren um eine Tour zu starten. In dem Ort gibt es auch das Húsavík Whale Museum an dem sind wir aber nur vorbei gelaufen. Vom Hafen hat men eine sehr schönen Blick in die schneebedeckten Berge auf der gegenüberliegenden Seite des Fjords.

    Das  letzte mal der Reihe nach:
    Am Ende das Tages und nach wirklich reichlich km im Auto (fast 500) sind wir dann in Dalvik angekommen beim Hotel Dalvik wo wir an der Rezeption eingecheckt haben. Das Frühstück wollten wir gleich dazu buchen aber das konnten wir erst am Morgen vor dem Frühstück machen und bezahlen, mit Karte .. was sonts. Nachdem der förmliche Teil erledigt war wurde uns gezeigt wo das Zimmer, die Dusche und die Küche ist, dann haben wir das Zimmer bezogen. Bei der Ankunft war es schon ca. 22:30 Uhr. Aus unseren Proviant Vorräten haben wir dann in der Gemeinschaftsküche zu Abend gegessen. Vor dem Schlafen gehen musste der Wecker gestellt werden, damit wir am nächsten Morgen gemütlich frühstücken konnten und rechtzeitig mit dem Auto am Parkplatz bei der Fähre waren. Die Fenster hatten auch hier Vorhänge, die das Zimmer einigermaßen verdunkelt haben … Vorhänge zu und ab ins Bett.

    Dalvik
    Der Fischerort Dalvik (deutsch „Talbucht“) ist ein Ort in der Region Norðurland eystra im Norden Islands. Er ist der Hauptort der nach ihm benannten Gemeinde Dalvíkurbyggð. Am 1. Januar 2023 hatte der Ort 1404 Einwohner.
    Geografie
    Dalvík liegt auf der Halbinsel Tröllaskagi westlich des Eyjafjörður zwischen Akureyri und Ólafsfjörður. Westlich von Dalvík liegt die Gemeinde Hörgársveit. Östlich von Dalvik liegt die Insel Hrísey. Der Ort liegt im Tal Svarfaðardalur, dessen Fluss Svarfaðardalsá südöstlich des Orts in den Eyjafjörður mündet.

    Am nächsten Tag nach dem Früchstück dann mit der Fähre zur Insel:
    Grímsey
    Grímsey ist eine kleine Insel 40 Kilometer nördlich der Nordküste Islands. Sie gehört zur isländischen Region Norðurland eystra. Die Insel liegt direkt auf dem Polarkreis und stellt das nördlichste bewohnte Gebiet Islands dar.

    Gefahrene km am 01.07
    8965 km bis 9450 = 485 km

    Gruß

    Edi

    Wanderungen am 01. Juli 2026:

    Island Urlaub 2026 – Dettifoss, Sellfoss Wanderung – 01.07.2026

    Gesamtstrecke: 4573 m
    Maximale Höhe: 445 m
    Minimale Höhe: 393 m
    Gesamtanstieg: 154 m
    Gesamtabstieg: -152 m
    Gesamtzeit: 01:30:38
    Download file: 2026-07-01-edi-teppert-com-IslandUrlaub-vierterTag_001.gpx

    Island Urlaub 2026 – Ásbyrgi Canyon Wanderung – 01.07.2026

    Gesamtstrecke: 6980 m
    Maximale Höhe: 213 m
    Minimale Höhe: 129 m
    Gesamtanstieg: 217 m
    Gesamtabstieg: -212 m
    Gesamtzeit: 02:02:00
    Download file: 2026-07-01-edi-teppert-com-IslandUrlaub-vierterTag_002.gpx

  • Die Gletscher Lagune vor einer Gletscherzunge des Vätnajökull

    30. Juni 2026 Island Urlaub 2026 – dritter Tag

    30. Juni 2026 – Island Urlaub 2026 – Vik Camping, Kirkjubæjarklaustur, 

    Dritter Tag unseres Urlaubs:
    Heute am dritten Tag nach der Übernachtung im Dacia Bigster haben wir Morgens mangels Camping Equipment keine Möglichkeit gehabt auf dem Campingplatz einen Kaffee selbst zuzubereiten oder einen in der Gemeinschaftsküche zu bekommen, auf anderen Campingplätzen haben wir schon Kaffeepulver vorgefunden, das man nehmen konnte. Der Versuch etwas im Krónan Supermarkt einzukaufen, der direkt über die Strasse etwa 300 m entfernt liegt ist gescheitert. Wir waren viel zu früh dran, um 7:30 Uhr … Krónan öffnet um neun. Im gleichen Gebäude gab es noch ein Café aussen war die Öffnungszeit 8:00 Uhr angegeben. Nicht weit entfernt ging es zum Strand, dort sind wir dann noch spazieren gelaufen um die Zeit bis acht zu überbrücken. Von diesem Strand aus hat man die Basaltnadeln die am “Black Beach” verdeckt sind gesehen und der Strand bestand nicht aus schwarzen Kieselsteinen sondern schwarzem Sand, wei man es eher erwartet hätte. Um acht wurde auch die Gemeinschaftstür für das Gebäude freigegeben man konnte rein gehen, aber nur für ein Outdoor Equipment Laden war offen, das Café hat auch erst um neun geöffnet.

    Also haben wir uns entschieden alles zusammen zu packen und weiter zu fahren um auf der Strecke irgend wo in einem Restaurant oder Ähnlichem zu frühstücken. Auf der Route 1 sind wir etwa 70 km bis zum Vatnajökulsþjóðgarðs Visitor Centre, Sönghóll, 881 Kirkjubæjarklaustur, Island weiter gefahren und haben dort die Frühstückspause eingelegt.

    Frühstückspause haben wir in Kikjubaerjklaustur gemacht. Dort ist das UNESCO Kulturerbe:

    UNESCO-Welterbeliste
    Der Nationalpark Vatnajökull wurde am 5. Juli 2019 auf der Grundlage seiner einzigartigen Naturmerkmale in die UNESCO-Liste des Weltkulturerbes aufgenommen.

    Weiter nach der Frühstückspause zum Parkplatz: Skaftafell Parking, 227J+RRM, Skaftafellsvegur, 998 Öræfi, Island. Dort haben wir nach einigen Suchen auf den Wegweisern den Wanderweg S3 / S6 gemacht. Auf dem Weg zum Ausblick zum Gletscher kommt man am Hundafoss Wasserfall vorbei und geht dann weiter auf dem Wanderweg, der zum Teil mit Holzbohlen befestigt ist, an der Seite des Gletschers kommt man oben an einen Aussichtspunkt wo man den gesamten Gletscher sehen kann. Es gibt da eine Metalltafel mit Gravur, auf der man das Handy in eine Halterung auflegen kann, an der Position hat man den ganzen Gletscher im Blick. Zweck dieser fixierten Position ist es den Verlauf des Gletscherschwunds zu dokumentieren. Auf der Webseite Extreme Ice Survey Iceland kann man sein Bild hochladen. Die bisher gemachten Bilder sind in einem Video zusammengeschnitten welches den zeitlichen Verlauf abspielt und man sieht wie das Eis des Gletschers immer mehr abschmilzt.

    Die Wanderung S3/S6 verläuft links neben dem Gletscher durch eine Heidelandschaft mit Sträuchern, Hecken und Gräsern teilweise mit Feuchtgebieten, wo die Holzbohlen darüber verlegt sind. Anfangs ist man auf dem S2 kommt dann auf den S6, der im weiteren Verlauf in dern S6 abzweigt. Den Hundfoss Wasserfall haben wir noch gesehen, weitere Wasserfälle kommen im Verlauf des Wanderwegs wenn man sich links hält auf dem S3. Wir sind dann rechts weiter gewandert auf den S5 der dann in den S6 mündet.  Am Aussichtpunkt, den ich vorher schon erwähnt habe kann man weiter noch oben wieder auf dem S3, wir sind da ein gutes Stück hoch gewandert, dachten wir kommen bis zum nächsten Aussichtspunkt, das war aber sehr weit, so dass wir wieder umgedreht haben, Insgesamt ging die Wandeung so ca. 3 h und am Ende waren es ungefähr 10,5 km.

    Weiter wollten wir Richtung Norden so weit hoch wie möglich. Auf dem Weg dort hin gab es noch ein schönes Highlight: die Gletscher Lagune bei Höfn. Das ist ein riesiger See, der voll mit Eisbergen aller Größen ist, diese werden durch das abfließen ins Meer gespült.

    Dort war zeimlich viel Touristen Rummel weil man da dirket hin fahren kann, aus dem Bus steigen und in einem Amphibienfahrzeug (mit Rädern und voll als Wasserfahrzeug tauglich) vom Steg abgeholt wird um eine Runde zwischen den Eisbergen in der Lagune zu drehen. Wir haben geparkt und sind am See ein Stück Richtung Gletscher Zunge gelaufen. Auf dem Rückweg haben wir in dem Café nahe dem Parkplatz einen Kaffee getrunken, sind dann noch runter zum Meer, wo viele Eisberg Blöcke am Strand liegen und langsam von den Gezeiten ins Meer gespült werden.

    Wir sind weiter gefahren und haben wie zuvor auch wieder während der Fahrt recherchiert was es noch Sehenswertes gint, das man an der Strecke anschauen kann. Eine sehenswerte Stelle an der Küste mit einem Strand war ungefähr 120 km weiter auf der Route 1 gelegen, da haben wir auch einen Stopp gemacht um uns das anzuschauen.
    Als wir dort waren hat es sehr stark gewindet, fast schon stürmisch. Im Meer stehen wenn man nach rechts schaut Basalt Nadel im Meer wie beim Black Beach.

    Stapinn (Stapavík):
    Stapinn ist eine Felsformation vulkanischen Ursprungs, die ein paar Meter entfernt von der eigentlichen Küstenlinie am schwarzen Strand der Stapavík-Bucht in Ostisland, frei im Meer steht. Sie dient einigen Meeresvögeln im Sommer als Nistplatz. Die Brandung ist sehr intensiv und schlägt gegen den Fels. Man kommt zu Fuß über einen steilen Abhang runter zum Felsen und kann die Bucht anschauen. Ausgehend vom Parkplatz aus oberhalb der Bucht kann man wandern oder spazieren gehen. Der Parkplatz ist kostenlos und direkt von der Route 1 (Ringstraße) über eine etwas steilere Zufahrtsstraße erreichbar.

    DIe Fahrt ging weiter zu dem Hótel Breiðdalsvík, das wir für die Übernachtung ausgesucht hatten, immer an der Küstenstrasse entlang weiter über spektakuläre Fjordüberquerungen und eindrucksvolle Landschaft bei den Fjorden. Das Abschnitt war über 100 km weit und Landschaftlich sehr eindrucksvoll. Ständig ging es Bergauf, Bergab und die Strecke verlief sehr kurvernreich. Auf der Route 1 darf man normalerweise 90 km/h fahren, aber bei den Kurven war das nicht machbar. Oft gab es sogenannte “Blind Head” Stellen, da fährt man eine Kuppe hoch, die dann steil abfällt und man weiß nicht wriklich was einem hinter der Kuppe erwartet … spannend.

    Einige der Fjorde wurden kurz vor dem Ende durch einen aufgeschütteten Wall, der als Brücke diente, überquert. Kurz nach der letzten Fjordüberfahrt war die Ortschaft Breiðdalsvík, wo sich das Hotel befand. Wir haben erst mal eingecheckt an der Rezeption und haben das Zimmer bezogen, nicht sehr groß mit Dachschräge, aber zum Schlafen hat es allemal gereicht. Dafür ein großes Bad mit Dusche und Toilette. Es war ja schon fast zehn Abends als wir dort angekommen sind trotzdem haben aber noch einen kleinen Spaziergang zum Hafen gemacht. Dort waren mehrere Monster Trucks vor den Firmen Gebäuden gestanden, im Hafen viele kleine Boot und Jachten.

    Im Hotel haben wir dann noch unser Instant Essen zu bereitet und gegessen bevor wir dann ins Bett gegangen sind. Im ZImmer gab es zum Glück auch Vorhänge, da konnte man etwas abdunkeln und ein wenig besser schlafen.

    Gefahrene km am 30.06
    8547 km bis 8965 = ~420 km

    Gruß

    Edi

    Streckenabschnitt: Stapinn (Stapavík), Hótel Breiðdalsvík

    Wanderungen am 30. Juni 2026:

    Island Urlaub 2026 – Skaftafell Gletscher Wanderung – 30.06.2026

    Gesamtstrecke: 10830 m
    Maximale Höhe: 487 m
    Minimale Höhe: 135 m
    Gesamtanstieg: 515 m
    Gesamtabstieg: -532 m
    Gesamtzeit: 03:12:53
    Download file: 2026-06-30-edi-teppert-com-IslandUrlaub2026-dritterTag_001.gpx

    Island Urlaub 2026 – Gletscher Lagune – 30.06.2026

    Gesamtstrecke: 2448 m
    Maximale Höhe: 75 m
    Minimale Höhe: 48 m
    Gesamtanstieg: 158 m
    Gesamtabstieg: -166 m
    Gesamtzeit: 00:43:19
    Download file: 2026-06-30-edi-teppert-com-IslandUrlaub2026-dritterTag_002.gpx

    Island Urlaub 2026 – Spaziergang am Abend beim Hotel – 30.06.2026

    Gesamtstrecke: 1685 m
    Maximale Höhe: 63 m
    Minimale Höhe: 53 m
    Gesamtanstieg: 22 m
    Gesamtabstieg: -28 m
    Gesamtzeit: 00:26:12
    Download file: 2026-06-30-edi-teppert-com-IslandUrlaub2026-dritterTag_003.gpx

  • 29. Juni 2026 Island Urlaub 2026 – zweiter Tag

    29. Juni 2026 Island Urlaub 2026 – zweiter Tag
    der Paln für den Tag sieht so aus:

    In Reykjavik:

    • Hügel Skólavörduholt mit Kirche Hallgrimmskirkja
    • Stadtsee Tjörnin mit Rathaus, Nationalgalerie, Büro des Präsidenten, im Rathaus Touristen-Info, Domkirkja
    • Gelbes Pierhaus, daneben berühmter Hot Dog Stand
    • Alter Hafen
    • Einkaufen für die Weiterfahrt bei Bonus

    Weiterfahrt auf Straße 1 Richtung Süden Richtung Selfoss über Hveragerdi, eventuell kleine Wanderung in der Schlucht und Bad an der Badestelle (Reykjadalur)
    weiter nach Selfoss auf Straße 1 und nach Stokkseyri auf Straße 34 und dort übernachten oder je nach Zeit weiter
    über Hella 6 km vor Hella Straße 26 zum Vulkan Hekla vorbei an Wasserfällen Pjofafoss, Háifoss….und Schlucht Gjain Straße 268 wieder Richtung Hella
    Weiter auf Straße 1 Richtung Süden über Hvolsvöllur

    Streckenabschnitt: Summer Day Guesthouse, Urridafoss, Seljalandsfoss

    Wieder war es ganz anders als von daheim geplant, der Tag hat am Ende dann so ausgesehen:

    29. Juni 2026 – Island Urlaub 2026 – Urridafoss, Seljandsfoss, Gletscher Sólheimajökull, Rejnsfjara „Black Beach“, Vik Campingplatz

    Zweiter Tag unseres Urlaubs:

    Wir haben erst mal den Regen ausgesessen bzw. gelegen. Recht lange im Bett, so ca. bis 8:45 Uhr. Ich habe mich erst mal geduscht, da ich ziemlich nass geschwitzt aufgestanden bin.

    Joe du hattest recht, unter der Dusche aber erst als warmes Wasser kam hat es ganz schön faulig gerochen, wer da sensibel ist wird wohl das Frühstück gleich wieder los 🙁

    Also wir haben nach dem Duschen gefrühstückt und ich bin nicht empfindlich … alles gut.

    Nach dem gemütlichen Frühstücken in den Räumlichkeiten der Pension sind wir los gefahren Richtung Südost, erstes Ziel war der Urridafoss, der Erste von ganz vielen Wasserfällen heute. War ein kleiner Vorgeschmack auf die noch kommenden atemberaubenden Fälle.

    Der nächste war der Seljandsfoss 60 m hoch und 20 m breit. Der läuft über einem Überhang, so dass man hinter ihm durchlaufen kann. Einzigartig und stellenweise ziemlich nass, da die Gischt durch die Wucht des aufprallenden Wassers es so zerstäubt, dass es ist als ob es regnet. Aber wir hatten ja unsere Regenjacke und Hose angezogen. Leider waren sehr viele Touristen unterwegs, na ja wir sind ja auch welche… hmmm. Ich dachte mir nur das ist fast wie auf dem Mount Everest, dort schiebt sich die Schlange auch langsam hoch ohne Rücksicht auf Verluste, am Wasserfall schob sich die Kolonne erst hoch hinten rum und auf der anderen Seite wieder hinunter. Trotzdem ein wahnsinniges Erlebnis, was es so nicht an anderer Stelle auf der Welt gibt (denke ich zumindest mal). Gleich daneben ist ein weiterer Wasserfall etwa 200 m entfernt, den man erst mal gar nicht sieht weil das Wasser in einer schmalen Schlucht die etwa 20 m in den Berg reicht, dort herunter prasselt. Um nach dort hinten zu kommen muss man über den Bach oder Fluss nach hinten auf herausstehenden Steinen gehen. Ganz hinten ist ein Felsbrocken ca. 1,5 m hoch, auf den man steigen kann. Da gibt´s dann extra gute Bilder, weil die meisten Touristen sich da nicht getrauen.

    Wir sind dann weiter gefahren Richtung Gletscher. Kurz nach der Weiterfahrt gab es eine Schotterstrasse, auf der man laut Auskunft von hinten zu dem Gletscher fahren kann. Diese Strasse sind wir hoch gefahren und das war die erste heftige Prüfung für den Dacia. Es gab Streckenabschnitte, die sehr steil waren und sehr viele auch ziemlich tiefe Schlaglöcher. Wir sind bis zum Ende dieser Strasse gefahren und es ging dann einfach nicht weiter. Zum Glück gab es eine größere Fläche wo man umdrehen konnte. Es stellte sich heraus, dass es auf der Strecke noch eine Abzweigung gibt, die sehr unscheinbar ist und die haben wir übersehen. Also zurück und auf den Abzweig … dort war es noch heftiger, der Dacia hat ja einiges an Bodenfreiheit, da gab es aber Stellen wo ich aufgessen bin. Wir haben und entschlossen umzudrehen, da auch der Gletscher nicht in Sicht war. Wenn man sich das Ganze in GoogleMaps anschaut kommt man tatsächlich zum Gletscher aber das war noch ziemlich weit weg und wer weiß was uns auf der Piste noch erwartet hätte. Also zurück und wieder auf der Schotterpiste nach unten durch all die Schlaglöcher und Unebenheiten. Ja das war das erste Abenteuer mit dem 4×4 Allrad Fahrzeug und man sieht es ist notwendig … auf den F-Strassen definitif, dazu später mehr.

    Nachdem wir wieder auf der S 249 weiter gefahren sind gab es direkt an der Strasse das Restaurant Faxi Bakery, wir haben dort eine Kleinigkeit gegessen und einen Kaffee getrunken. Ausserhalb des Gebäudes ist der Eyjafjallajökull Info Point, das ist die Stelle wo der Eyjafjallajökull Vulkan:
    Der Eyjafjallajökull ist der berühmte eisbedeckte Vulkan in Südisland, der 2010 ausbrach, eine Aschewolke über Europa schickte und den Flugverkehr wochenlang störte. Der Ausbruch verursachte auch lokale Überschwemmungen und bedeckte nahegelegene Bauernhöfe mit Asche, aber langfristig bereicherte er den Boden und lenkte die globale Aufmerksamkeit auf Islands Vulkanlandschaften.

    Auf dem weiteren Streckenverlauf gibt es noch einige Wasserfälle: Hestavaðsfoss, Steinbogafoss, Fosstorfufoss, Fremri-Fellsfoss die wir nicht alle angeschaut haben aber den Skógafoss-Wasserfall muss man sich unbedingt anschauen, der ist wirklich ganz vorne in der Bestenliste Isländischer Wasserfälle. Wir haben das Auto auf dem Parkplatz vor dem Skógafoss abgestellt und sind erst mal den steilen Weg hoch zur Aussichtsplattform gewandert, von dort sieht man runter auf den Skógafoss das ist ein gigantischer Fall mit einer Breite von 25 Metern 60 Meter in die Tiefe. An der östlichen Seite des Wasserfalls führt ein berühmter Trekkingpfad, der Laugavegur, hinauf zum Pass Fimmvörðuháls und weiter über die Þórsmörk nach Landmannalaugar.
    Wir sind auf dem Trekking Pfad so ca. 3 – 4 km entlang des Flusses Skógá gewandert, die zuvor erwähnten Wasserfälle haben wir auf deiser Strecke gesehen. Das war unsere Wanderung für den Tag. Zurück unten angekommen sind wir im Flussbett, das man über herausstehende Steine begehen kann, recht nahe an den Fall heran gelaufen und haben von den immer wieder in der Gischt entstandenen Regebögen vor dem Wasserfall sehr eindrucksvolle Bilder gemacht und sind auch recht nass geworden.

    Streckenabschnitt: Uridafoss, Faxi Bakery, Skógafoss-Wasserfall

    Unser nächstes Ziel, das wir während der Weiterfahrt durch Recherche im Internet ausfindig gemacht hatten, war der Gletscher Sólheimajökull, wir sind auf den Parkplatz gefahren der ungefährt 1 km vor dem Gletscher ist. Parkgebühren wie schon so oft zuvor werden per Kamera erfasst und man muss dann per QR Code bezahlen oder man bekommt hinterhet ein Ticket zugeschickt (vermutlich wird das dann vom Autoverleiher weitergereicht). Der Trail zum Gletscher geht dann nach rechts weg ca. 1 km nach hinten, da sind wir hin gelaufen. Anfangs läuft man auf der Anhöhe entlang dem Fluss und kommt dann direkt auf das Gletschereis, was man zuerst nicht bemerkt, da eine dicke Schicht schwarzes Geröll und Sand auf dem Eis liegt. Wir sind sehr weit nach hinten gelaufen teils direkt auf dem Geröll bedeckten Eis, an manchen Stellen waren schon Risse und eingefallene Krater im Eis und da ist natrürlich auch das Material mit rein gerutscht. Jederzeit hätte etwas Weiteres einbrechen können und wir mitten drin …  wir waren recht sorg- und ahnungslos, was uns aber erst so richtig klar wurde als wir schon übers das Gletschereis gelaufen sind. Wenn wir das Schild , das am beim Start der Begehnung angebracht war richtig gelesen und beachtet hätte, wäre in Prinzip die Begehung zu gefährlich. Zum Glück ist nichts passiert und wir sind heil wieder zurück gekommen und alle anderen Touristen ebenfalls. Das war auf jeden Fall ein Erlebins, das den Klimawandel hautnah erlabbar gemacht hat. Mitten in der Gletscher, der langsam durch die höheren Temperaturen immer mehr wegschmilzt.

    Streckenabschnitt: Skogafoss, Sólheimajökulll, Black Beach, Vik Camping

    Zum Abschluss des Tages sind wir in Vik an den Rejnsfjara, den „Black Beach“, der Strand dort besteht aus schwarzen Kieselsteinen, daher der Name. Man kann nach links bis zu einer riesigen Felsenhöhle der Hálsanefshellir Cave, die aussieht wie ein großer Torbogen, gehen und die Brandung, die manchmal mit sehr starken Wellen einläuft beobachten. Wer zu nahe ran geht wird richtig nass oder kann auch von der Brandung erfasst und ins Meer gezogen werden (ist wohl schon mehrfach passiert). Hinter dem Felsen stehen mehrere “Basaltnadeln” im Meer, man sieht nur eine, die Anderen sind links hinter der Felssteilwand verdeckt.

    Die Brandung an “Black Beach”

    Zum Abschluss des Tages sind wir in Vik an den Rejnsfjara, den „Black Beach“, der Strand dort besteht aus schwarzen Kieselsteinen, daher der Name. Man kann nach links bis zu einer riesigen Felsenbucht die aussieht wie ein großer Torbogen, gehen und die Brandung, die manchmal mit sehr starken Wellen einläuft beobachten. Wer zu nahe ran geht wird richtig nass oder kann auch von der Brandung erfasst und ins Meer gezogen werden (ist wohl schon mehrfach passiert). Hinter dem Felsen stehen mehrere “Basaltnadeln” im Meer, man sieht nur eine, die Anderen sind links hinter der Felssteilwand verdeckt.

    In Vik haben wir dann auf dem Campingplatz einen Stellplatz für den Dacia gemietet. Auf der zugewiesenen Wiese ohne Stromzufuhr, was wir ja nicht gebraucht haben, konnten wir uns einen Stellplatz aussuchen. Also Auto abgestellt und die Übernachtung vorbereitet. Wir haben am ersten Tag in Reykjavík bei Hagkaup Supermarkt, das ist so ne Art Müller Markt wo es alles Mögliche auch rund um Campingbedarf gibt, zwei Isomatten gekauft darauf sind wir später dann gelegen. Es gab auch Luftmatratzen, die aber zu breit um zwei ins Auto zu legen und zu schmal für die ganze Breite waren.

    Mangels weiterer Camping Ausrüstung konnten wir nicht kochen also haben wir Teile unserer Einkäufe verspeist: Käsebrot, gekochte Eier (die wir von einem Tourist, der mit uns in der Unterkunft in Rejkjavik war, geschenkt bekommen haben, weil er an dem Tag die Heimreise angetrten hat). Zum Abschluss einen Keks bevor wir uns schlafen gelegt haben.

    In der Nacht, die nicht wirklich erholsam und schlafreich war … es wird ja zu der Jahreszeit in Island nicht dunkel, hat mich der Regen, der aufs Dach geprasselt ist, mehrmals geweckt. Die dünne Isomatte und der schmale Kofferraum, wo wir zu zweit gelegen haben, haben auch nicht gerade dazu beigetragen gut zu schlafen.

    Aber: Tatsächlich hatten wir gestern an den Wasserfällen und als wir hoch zum Gletscher gewandert sind ne trockene Phase und sonst ging es auch. Immer wieder hat es mal heftig geregnet, aber nicht als wir unterwegs waren.

    Gefahrene km am 29.06
    8208 km bis 8547 = ~339 km

    Gruß

    Edi

    Die Wanderungen am 29. Juni 2026

    Island Urlaub 2026 – Uridafoss, Seljalandsfoss, Gljúfrabúi, Ran. – 29.06.2026

    Gesamtstrecke: 3859 m
    Maximale Höhe: 210 m
    Minimale Höhe: 167 m
    Gesamtanstieg: 136 m
    Gesamtabstieg: -126 m
    Gesamtzeit: 01:09:40
    Download file: 2026-06-29-edi-teppert-com-IslandUrlaub2026-zweiterTag_001.gpx

    Island Urlaub 2026 – Skogafoss, Hestafadafoss, Steinbogafoss – 29.06.2026

    Gesamtstrecke: 5903 m
    Maximale Höhe: 296 m
    Minimale Höhe: 120 m
    Gesamtanstieg: 311 m
    Gesamtabstieg: -349 m
    Gesamtzeit: 01:42:26
    Download file: 2026-06-29-edi-teppert-com-IslandUrlaub2026-zweiterTag_002.gpx

  • Die Gebäude vor dem neuen Leuchtturm und das alte Schiff

    28. Juni 2026 Island Urlaub 2026 – erster Tag: Flug ab Zürich, Ankunft Kevlavík

    Heute beginnt der Traumurlaub auf Island. Abflug in Zürich um 7:55 Uhr geplant, d. h. wir müssen sehr früh los, aufstehen 3:30 Uhr und Fahrt nach Opfikon ins Parkhaus, dann mit der Tram zum Flughafen um rechtzeitig am Gate zum CheckIn ab 7:15 Uhr zu sein. Der Parkplatz in Opfikon ist in einer Tiefgarage, gähnt soweit geklappt. Den Rest dann mit der S-Bahn zum Flughafen sind wir mangels Ticket Lösemöglichkeit schwarz gefahren.

    Die aktuellen Temperaturen auf Island lagen bei der Ankunft bei 9°C, angenehm kühl bzw. eher kalt im Vergleich zu Deutschland wo wir knapp an die 40°C Marke reichen.

    Geplante Details zum heutigen Tag dem 28.06.2026:

    • Ankunft am Flughafen Keflavik
    • Straße 45 nach Norden nehmen Gardskagi mit 2 Leuchttürmen
    • Weiter Straße 45 über Sandsgerdi Richtung Süden 425
    • Brücke zwischen den Kontinenten
    • Über Gunnuhver Schlammquellen anschauen, zum Leuchtturm und zu dem Fels wo Möwen im den Steilwänden brüten
    • nach Grindavik
    • Weiter Straße 427 evtl. Abstecher nach Seltun (dampfende Quellen)
    • An der Steilküste Krysuvikurbjark (riesige Vogelkolonie) auf 427 Richtung Osten nach Selvogur und Porlakshöfn
    • Kleiner Spaziergang an der Steilküste, Seehunde und Wale, 1 km westlich von Porlakshöfn Selatanger Nähe evtl. Höhlen anschauen mit Strand und Lava
    • Straße 38 und 39 über Prengsli (Passstraße) dann Straße 1 nach Rejkjavik

    28. Juni 2026 – Island Urlaub 2026 – erster Tag – Flug von Zürich nach Kevlavik, Leuchttürme Garður, Brücke zwischen den Kontinenten, Gunnuhver Schlammquellen

    Heute begann der Traumurlaub auf Island
    Abflug in Zürich um 7:55 Uhr geplant, d. h. wir mussten sehr früh los, aufstehen 3:30 Uhr und Fahrt nach Opfikon ins Parkhaus, dann mit der S-Bahn zum Flughafen um rechtzeitig am Gate zum CheckIn ab 7:15 Uhr zu sein. Der Parkplatz in Opfikon ist in einer Tiefgarage, das Auto dort abzustellen, war recht günstig 7,00 SFr / Tag. Dort haben wir das Auto um UG abgestellt, das hat soweit gut geklappt. Den Rest dann mit der S-Bahn zum Flughafen sind wir mangels Ticket Lösemöglichkeit (Automat war eigentlich vor unserer Nase … einfach nicht geblickt) schwarz gefahren, sorry liebe Schweizer … war keine böse Absicht.
    Auf dem Flughafen sind wir gleich zum Security Check, da wir nur Handgepäck (kleiner Koffer 10 kg und Rucksack) hatten mussten wir keine Koffer aufgeben. Nach dem Check sind wir noch in ein Flughafen Café und haben dort einen Kaffee getrunken und das mitgebrachte Brezel gegessen.
    Unser Flug ging vom Gate A Schalter 81 ab. CheckIn Zeit war 7:15 Uhr, das Boarding ging aber erst um 8:25 Uhr los. Die Flugzeit betrug 3:25 h. Auf Island ist die Zeitzone um 2 h hinter uns d. h. bei der Ankunft war es ca. 10:00 Uhr.
    Auch bei der Ankunft mussten wir keine Koffer am Gepäckband holen, so konnten wir gleich zum Europcar Mietauto Schalter um das reservierte Auto bzw. Unterlagen und Schlüssel zu holen. An dem Schalter musste man erst mal ein Ticket ziehen wie im Landratsamt zum Auto anmelden. Wir hatten die Nr. E061 … vor uns noch 15 Andere, gefühlt eine Ewigkeit bis wir dann endlich dran waren. Draußen auf den Parkplätzen erst mal das Auto finden, die Beschreibung war etwas missverständlich, am Ende hat’s geklappt und wir konnten den Dacia Bigster übernehmen, Zähler Stand 8108 km.

    Wir haben dann die geplanten POI so wie es ging versucht umzusetzen. Als Erstes sind wir zum (fast) westlichsten Punkt Europas gefahren, der liegt ganz im Nordwesten von Island. Die Ortschaft heißt Garður, dort gibt es einen Leuchtturm. Das Auto haben wir vorne am Parkplatz abgestellt und sind dann nach Nordosten zum Leuchtturm gelaufen.

    Garður (deutsch „Garten“, „Wall“[1]) ist ein Ort in Island an der Nordspitze der Halbinsel Reykjanes und liegt 10 Kilometer nördlich von Keflavík an der Straße Nr. 45. Am 1. Januar 2011 hatte Garður 1.452 Einwohner.[2] Bis zur Fusion mit Sandgerði zu Suðurnesjabær 2018 bildete Garður eine eigenständige Gemeinde.

    Der alte Leuchtturm (Garðskagaviti gamli): Erbaut im Jahr 1897. Dieser etwa 12 Meter hohe Turm mit seinen roten Streifen war bis 1944 in Betrieb. Er befindet sich direkt am Wasser auf einer kleinen Landzunge, beherbergt heute ein Café und ist ein historisches Ausflugsziel

    Der neue Leuchtturm (Garðskagaviti): Er wurde 1944 etwas weiter landeinwärts gebaut, da das Meer den alten Turm bedrohte. Mit einer Höhe von 28 Metern ist er der höchste Leuchtturm Islands und bietet einen fantastischen Panoramablick.
    Weiter ging es dann zu der Brücke zwischen den Kontinenten
    Dort ist eine Spalte wo sich die tektonischen Platten von Eurasien und Nordamerika treffen. Eine kleine Brücke geht von der eurasischen zu nordamerikanischen Platte. Nicht riesig aber ganz interessant zu wissen was dahinter steckt.

    Der Text auf dem Hinweisschild auf der eurasischen Seite übersetzt:
    WELCOME TO THE EURASIAN PLATE
    Stellen Sie sich vor, Sie stehen auf der eurasischen Platte, der größten kontinentalen tektonischen Platte der Erde. Die Platte enthält einige der ältesten Felsformationen in der Erdkruste, in Ostsibirien auf den weitläufigsten Ebenen der Erde.
    Die nordamerikanische Platte driftet nach Westen weg von der eurasischen Platte weg und erweitert dabei den Atlantik. Im Osten fließen die pazifischen und philippinischen Platten unter der eurasischen Platte und bilden einen Bogen vulkanischer Inseln. Im Süden treiben die indischen und australischen Platten nach Norden. Die Kollision dieser Platten bildet die höchste Bergkette der Erde, den Himalaya.

    Ungefähr 75 % der menschlichen Bevölkerung leben auf der eurasischen Platte.

    Ihre Verteilung ist jedoch nicht gleich. Die meisten leben in Europa, Indien, China und Südostasien. Diese Gebiete sind außerdem die am dichtesten besiedelten Gebiete der Erde.

    Tokio ist die am dichtesten besiedelte Stadt auf der eurasischen Platte (die Bevölkerung im Jahr 2011 betrug 35,7 Millionen). Der höchste Berg ist der Mount Everest in Nepal (8.850 m über dem Meeresspiegel), während die größte Tiefe in der Galathea-Tiefe (10.540 m unter dem Meeresspiegel) liegt.

    Streckenabschnitt: Flughafen Europcar Parkplatz, Garður Old Lighthouse Parkplatz

    Wir sind zum nächsten Punkt unserer geplanten POIs weiter gefahren und zwar über Grindavík zu den Schlammquellen

    Aus meinen Recherchen im Internet:
    Gunnuhver ist das Geothermalgebiet mit den größten dampfenden Schlammtöpfen der Region.
    Der Name „Gunnuhver“ bedeutet wörtlich „Gunnas heiße Quelle“. Er geht auf eine bekannte isländische Sage zurück:
    Der Legende nach lebte eine Frau namens Guðrún, genannt Gunna. Sie geriet nach ihrem Tod wegen eines Streits um einen Kochtopf oder eine Schuld nicht zur Ruhe und soll als Geist die Gegend heimgesucht haben. Ein Pfarrer, Eiríkur Magnússon, der in der isländischen Überlieferung als kundiger Geistlicher mit magischen Fähigkeiten gilt, soll Gunna in die heiße Quelle gelockt und sie dort gebannt haben. Seitdem trägt die größte heiße Quelle ihren Namen – Gunnuhver.
    Obwohl das natürlich Folklore ist, passt die Geschichte gut zur Landschaft: Die ständig zischenden Dampfwolken, das Blubbern der Schlammtöpfe und der intensive Schwefelgeruch verleihen dem Ort eine fast unheimliche Atmosphäre.
    Interessant ist auch:
    Gunnuhver besitzt keinen eigentlichen Wasserpool mehr. Durch Veränderungen im hydrothermalen System verdampft das Wasser größtenteils, sodass heute vor allem mächtige Dampfaustritte und Schlammquellen zu sehen sind.
    Das Gebiet liegt in einem aktiven Hochtemperaturfeld und wird auch geothermisch zur Energiegewinnung untersucht und genutzt.
    In der Nähe befindet sich außerdem die berühmte Reykjanesviti, Islands ältester Leuchtturm (der heutige Bau stammt aus dem frühen 20. Jahrhundert).
    Die Sage um Gunna zeigt, wie die Isländer die beeindruckenden Naturphänomene früher mit Geschichten und übernatürlichen Erklärungen verbunden haben.

    Wir sind dann noch zu dem Leuchtturm gelaufen und das einzige Mal nass geworden weil es geregnet hat. Hinter dem Leuchtturm an der Küste gibt es zwei Felsen die hoch heraus ragen. Da sind Vogel Brutstätten in den Steilwänden.

    Streckenabschnitt: Garður Old Lighthouse Parkplatz, Brücke zwischen den Kontinenten

    Eine heisse Quelle im Gunnuhver Geothermalgebiet

    Auf dem Weg zu unserer Unterkunft gab es noch zwei sehenswerte Küstenabschnitte mit einer starken Brandung. Zwischen dem Besuch der Abschnitte haben wir erst mal in einenm Fish & Chips Restaurant was gegessen, genau das was es war: Fish & Chips.
    Die Unterkunft befand sich in Reykjavík direkt in der Nähe von einigen Supermärkten und war nach dem nachschauen der Codes für die Türschlösser schnell bezogen. Da es noch nicht allzu spät, wir haben die Zeit genutzt um uns mit Proviant für die nächsten Tage zu versorgen. Für die geplanten Übernachtungen im Auto haben wir Isomatten gekauft, die Luftmatratzen waren schmal für eine und zu breit für zwei.

    Gefahrene km am 04.07
    8108 km bis 8208 = ~100 km

    Gruß
    Edi

    Streckenabschnitt: Brücke zwischen den Kontinenten, Heisse Quellen Gunnuhver, Brimketill, Restaurant, Guest House

    Die Wanderung am 28. Juni 2026:

    Island Urlaub 2026 – Leuchttürme, Schlammquellen – 28.06.2026

    Gesamtstrecke: 7662 m
    Maximale Höhe: 179 m
    Minimale Höhe: 137 m
    Gesamtanstieg: 127 m
    Gesamtabstieg: -134 m
    Gesamtzeit: 01:20:17
    Download file: 2026-06-28-edi-teppert-com-IslandUrlaub2026-ersterTag_001.gpx