01. Juli 2026 – Island Urlaub 2026 – vierter Tag – Rjúkandafoss, Dettifoss, Selfoss, Ásbyrgi Canyon
Morgens nach der Übernachtung im Hotelzimmer haben wir im Prinzip gut geschlafen aber was einfach ungewohnt war wie die Tage zuvor: es ist halt immer hell und bleibt durch die Nacht so. Das Zeitgefühl ist weg und die Orientierung wie spät es ist geht nur über den Blick auf die Uhr. Wir sind so gegen acht halb neun aufgestanden und haben das mitgebuchte Frühstück ausgiebig genossen. Das Buffet war reichlich und sehr lecker alles, auch wieder mit verschiedenen selbst gebackenen Brotsorten. Auch sonst war alles da was man sich für ein abwechslungsreiches Frühstück wünschen kann. Marmelade, Müsli, Waffeln die man selbst zubereiten konnte, verschiedene Käse-, Wurstsorten einfach eine sehr gute Auswahl, die wir gemütlich ohne Hektik in Anspruch genommen haben.
Während dem Frühstücken haben wir uns den weiteren Plan für den heutigen Tag und Morgigen Tag überlegt und im Internet recherchiert wie wir weiter fahren wollen. Der Plaln für heute war dann ein paar Highlights entlang der Strecke anzuschauen. Dazu gehörte auf jeden Fall der Dettifoss. Dann bis Dalvik weiterfahren um dort zu übernachten und am nächsten Tag dann auf die Insel Grímsey.
Streckenabschnitt: Hótel Breiðdalsvík, Rjukanda Wasserfall, Dettifoss, Gljúfrastofa - Ásbyrgi Visitor Centre, Walmuseum in Húsavík, Hótel Dalvík
Das Ziel war klar auf dem Weg nach Dalvík und wir sind losgefahren Richtung Norden auf der Route 1, die dann irgend wann einen Knick nach Südwest macht und später wieder Richtung Norden hoch dann noch ein Knick Richtung Nordwesten bis wir dann abbiegen mussten auf die Route 862 auf der wir bis bis zum Dettifoss Parkplatz gefahren sind. Dazwischen lag der Stopp beim Rjúkandafoss Wasserfall. Nach dem Dettifoss kam der Ásbyrgi Canyon und Huslavik war der letzte Zwischenstopp bevor wir dann in Dalvik angekommen sind.
Also der Reihe nach:
Der erste Stopp noch mal ein Wasserfall und zwar auf der Strecke der Straße Nr. 1 in Jökuldalur der Rjúkandafoss Wasserfall mit 139 m Höhe, der zu dem Fluss Verlauf des Ysti-Rjúkandi gehört, wo es noch einige weitere Wasserfälle gibt. Den haben wir nur kurz begutachtet, einige Bilder gemacht und sind dann weiter gefahren. Zu dem Wasserfall kommt man wenn man ca. 500 m hoch läuft bis zu einer Absperrung von dort haben wir dann die schönen Bilder gemacht und sind weiter gefahren.
Weiter der Reihe nach:
Das nächste Ziel war wirklich absolut beeindruckend einzigartig und unglaublich gigantisch, der Dettifoss, einer der größten Wasserfälle Europas und ca. 1 km davor im Flusslauf der Selfoss, auch nicht zu verachten. Wir haben auf dem Parkplatz vor den Wasserfällen geparkt. Natürlich auch wieder per Kamera aufgezeichnet und kostenpflichtig, konnte man per QR-Code bezahlen mit Apple Pay, ich glaube es hat so 1200 Kronen gekostet. Vom Parkplatz sind es etwa 600 – 700 m bis man zum Dettifoss Wasserfall kommt. Man läuft durch eine Felslandschaft wie auf dem Mond und es gibt fast keine Anzeichen, dass da so was gigantisches versteckt sein könnte, weil das alles in den Fels druch Erosion das Wassers ausgeschwemmt wurde und es deswegen unterhalb der Sichtkante liegt. Wenn man näher kommt sieht man immer mehr die Gischt und hört immer lauter das Tosen der nach unten stürzenden Wassermassen, bis man dann vor der gewaltigen Schlucht mit dem Wasserfall steht.
Wikipedia:
Der Dettifoss [‘tεhtɪˌfɔsː] (isl.„stürzender Wasserfall“) im Nordosten Islands ist einer der größten Wasserfälle Europas.
Höhe 44 m Breite 100 m
Der Selfoss ist ein Wasserfall im Norden Islands. Er hat nichts mit der gleichnamigen Stadt im Süden zwischen Hveragerði und Hella zu tun.
Höhe 10 m
Die Wassermassen die da herunter gehen (193 m³/s) sind die Entwässerung des Nordteils des Gletschers Vatnajökull. Auch wenn man weit weg von dem Wasserfall ist, die Gischt ist als ob es regnen würde und man wird richtig nass. Wir haben viele Bilder gemacht zum Teil von Stellen wo man normalerweise nicht hin darf, weil es da eine Absperrung gbit an der man aber leicht vorbei gehen kann. Viele Andere Touristen sind auch an diese Stelle gegangen, es gab keinerlei Kontrolle oder Androhung einer Strafe … es war jedem schei.. egal. Die Bilder sagen vermutlich nicht aus was in echt da zu sehen war! Unbedingt sehenswert! und wer Wasserfall Fan ist kommt hier voll auf seine Kosten.
Der Dettifoss Wasserfall
Wieder weiter der Reihe nach:
Weiter auf der Route war dann der Ásbyrgi Canyon – der Hufeisen Canyon dran. Das ist eine Schlucht, die Hufeisenförmig in die Felsen ausgewaschen oder Erodiert wurde. Auf dem Plateua das aussen um die Hufeisenform verläuft sind verschiedene Wanderwege, auf denen man laufen kann. Der längste Wandertrail geht komplett aussen rum und ist ca. 15 km lang. Wir haben das Auto auf dem Parkplatz des Visitor Centers abgestellt, diesmal kostenlases parken, und haben dann verscht herauszufinden welche Wanderwege es gibt und wo die verlaufen. Zuerst sind wir vor Richtung Strasse gelaufen, was aber falsch war also zurück und an dem entscheidenden Hinweisschild sind wir mehrmals vorbei gelaufen weil es so verdeckt und leicht unterhalb angebracht war, dass wir es erst gar nicht gesehen haben. Auf dem Schild war dann klar wo wir hin konnten. Wir sind dann los gelaufen über einen Golfplatz bzw. über ein Green des Golfplatzes bis wir an den Einstiegpunkt zum HOchplateau kamen. Dort gibt es von unten weg Holztreppen, dann ein Seil an dem man hochklettern muss und zuletzt eine Stahltreppe mit einigen Stufen bis man dann oben auf dem Hochplateau ist. An der Stelle ist es vielleicht 20 m hoch. Der Wandertrail verläuft entlang der Kante der Hochplateaus und man hat immer wieder Aussichtspunkt wo man erahnen kann wie die Hufeisenform zustande kommen könnte. Den Trail haben wir etwa 4 km begangen und haben dann umgedreht. Ich war der Meinung es könnte wieder zum Aussteig eine Leiter oder Ähnliches geben, aber an der Stelle wo wir umgedreht haben war die Steilwand sicher 80 m hoch, also keine Chance da runter zu kommen (ausser villeicht mit dem Fallschirm). An der höchsten Stelle ist sie 100 m hoch. Zurück zum Parkplatz und dann noch eine Stippvisite im Visitor Center, dann weiter auf der Tour.
Wikipedia:
Ásbyrgi Canyon
Ásbyrgi (Icelandic pronunciation: [ˈausˌpɪrcɪ]) is a glacial canyon and forest in the north of Iceland, located approximately 38 kilometres (24 mi) east of Húsavík on the Diamond Circle road. The horseshoe-shaped depression is part of the Vatnajökull National Park and measures approximately 3.5 km in length and over 1 km wide.[1] For more than half of its length, the canyon is divided through the middle by a distinctive rock formation 25 meters high called Eyjan ([ˈeiːjan], “the Island”), from which a vast landscape is seen.
Webseite:
Ásbyrgi Canyon
Ásbyrgi ist eines der bemerkenswertesten Naturwunder Islands und ein Highlight des Vatnajökull-Nationalparks. Der unverwechselbare hufeisenförmige Canyon ist von hoch aufragenden Klippen umgeben, die bis zu 100 Meter hoch sind und mit üppigem Wald gefüllt sind, was eine friedliche Oase im Herzen Nordislands schafft.
Der Legende nach landete jedoch Odins fliegendes Pferd Sleipnir einen seiner acht Hufe im Canyon, und so entstand der hufenförmige Canyon.
Und noch mal weiter der Reihe nach:
Der nächste Stopp war in Huslavik, das ist die Stadt wo viele Walewatching Touren starten. Wir haben da einfach auf einem Parkplatz das Auto abgestellt um uns die Stadt im Hafenbereich anzuschauen wir sind zum Hafen runter gelaufen, direkt dort hatten einige Firmen ihre Gebäude, die Walewatching Touren anbieten. Viele Leute standen bereit die schon mit Schwimmweste und Ölzeug ausgestattet waren um eine Tour zu starten. In dem Ort gibt es auch das Húsavík Whale Museum an dem sind wir aber nur vorbei gelaufen. Vom Hafen hat men eine sehr schönen Blick in die schneebedeckten Berge auf der gegenüberliegenden Seite des Fjords.
Das letzte mal der Reihe nach:
Am Ende das Tages und nach wirklich reichlich km im Auto (fast 500) sind wir dann in Dalvik angekommen beim Hotel Dalvik wo wir an der Rezeption eingecheckt haben. Das Frühstück wollten wir gleich dazu buchen aber das konnten wir erst am Morgen vor dem Frühstück machen und bezahlen, mit Karte .. was sonts. Nachdem der förmliche Teil erledigt war wurde uns gezeigt wo das Zimmer, die Dusche und die Küche ist, dann haben wir das Zimmer bezogen. Bei der Ankunft war es schon ca. 22:30 Uhr. Aus unseren Proviant Vorräten haben wir dann in der Gemeinschaftsküche zu Abend gegessen. Vor dem Schlafen gehen musste der Wecker gestellt werden, damit wir am nächsten Morgen gemütlich frühstücken konnten und rechtzeitig mit dem Auto am Parkplatz bei der Fähre waren. Die Fenster hatten auch hier Vorhänge, die das Zimmer einigermaßen verdunkelt haben … Vorhänge zu und ab ins Bett.
Dalvik
Der Fischerort Dalvik (deutsch „Talbucht“) ist ein Ort in der Region Norðurland eystra im Norden Islands. Er ist der Hauptort der nach ihm benannten Gemeinde Dalvíkurbyggð. Am 1. Januar 2023 hatte der Ort 1404 Einwohner.
Geografie
Dalvík liegt auf der Halbinsel Tröllaskagi westlich des Eyjafjörður zwischen Akureyri und Ólafsfjörður. Westlich von Dalvík liegt die Gemeinde Hörgársveit. Östlich von Dalvik liegt die Insel Hrísey. Der Ort liegt im Tal Svarfaðardalur, dessen Fluss Svarfaðardalsá südöstlich des Orts in den Eyjafjörður mündet.
Am nächsten Tag nach dem Früchstück dann mit der Fähre zur Insel:
Grímsey
Grímsey ist eine kleine Insel 40 Kilometer nördlich der Nordküste Islands. Sie gehört zur isländischen Region Norðurland eystra. Die Insel liegt direkt auf dem Polarkreis und stellt das nördlichste bewohnte Gebiet Islands dar.
Gefahrene km am 01.07
8965 km bis 9450 = 485 km
Gruß
Edi
Wanderungen am 01. Juli 2026:
Island Urlaub 2026 – Dettifoss, Sellfoss Wanderung – 01.07.2026
Maximale Höhe: 445 m
Minimale Höhe: 393 m
Gesamtanstieg: 154 m
Gesamtabstieg: -152 m
Gesamtzeit: 01:30:38
Island Urlaub 2026 – Ásbyrgi Canyon Wanderung – 01.07.2026
Maximale Höhe: 213 m
Minimale Höhe: 129 m
Gesamtanstieg: 217 m
Gesamtabstieg: -212 m
Gesamtzeit: 02:02:00

















