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  • Wanderungen 15. September 2023: Reichenbachfall, Aareschlucht + 16. September 2023: Eiger, Mönch, Jungfrau

    Zu dem besondern Anlass war der Plan dieses Ereignis bei einem schönen Wander Kurzurlaub zu verbringen. Kurzentschlossen haben wir in Innertkirchen ein Zimmer im Hotel Urweider reserviert, in dem ich letztes Jahr bei der Schweizer Pässe Tour auch schon mal war und daher wusste, dass es eine gute Unterkunft mit sehr guter Gastronomie ist. Am 15. September sind wir dann zeitig los um den ersten Tag mit einer schönen Wanderung zu erleben. Die Wetteraussichten waren in der Vorhersage nicht ganz so gut wie das Wetter dann tatsächlich an dem Tag war, aus dem Grund hatten wir etwas geplant, das auch bei mäßigem Wetter machbar ist.

    Details, Beschreibungen und Bilder zu der ersten Wanderung findet ihr in dem Beitrag  dazu

    Übersicht der Örtlichkeiten, Strecke am 1. Tag

    Der zweite Tag war mit wesentlich besserem Wetter vorausgesagt, so dass wir eine Wanderung planen konnten, die weiter oben in den Bergen liegt und einiges anspruchsvoller ist als die am ersten Tag. Die Aussicht auf die in der Top of Europe Region gelegenen Bergriesen war das Ziel der Tour und wurde auch erfüllt, es gab zwar Wolken aber die waren eher positiv, da es dadurch nicht so warm war und die Bilder noch ineteressanter machten.

    Übersicht der Örtlichkeiten, Strecke am 2. Tag

    Eiger Mönch Jungfrau und mehr – Panoramasicht kurz vor der kleinen Scheidegg

    Unten Links zu den Beiträgen vom 15. und 16. September der Wanderungen

    wie immer in den Beiträgen findet ihr die detaillierten Beschreibungen zu den zwei Tagen mit vielen Bildern und es gibt auch wieder einiges zu lesen.

    Am Ende der zwei Tage hatten wir doch reichlich Kilometer gesammelt und auch Höhenmeter. Am ersten Tag etwa 17 km mit 600 Höhenmeter. Am zweiten Tag waren es fast 24 km, knappe 1000 m nach oben und fast 2000 m nach unten.

    Insgesamt ein erlebnisreicher Wanderurlaub in den Regionen an der Aareschlucht und von Eiger, Mönch, Jungfrau. Zu empfehlen und sehenswert aber sehr Touristenüberlaufen, vor Allem Japaner die alles mit Bahn / Seilbahn machen und keinen Schritt laufen.

    Viel Spaß wie immer beim Lesen und Bilder sehen

    Gruß

    Edi

  • 16. September 2023 Wanderung Eiger, Mönch, Jungfrau

    2. Tag – Wanderung Eigertrail, Kleine Scheidegg, Wengen, Lauterbrunnen, Zweilütschinen

    Nachdem wir Morgens schon um kurz nach sieben unten im Speisesaal waren, haben wir noch ein wenig im Internet wegen passender Wander Touren und Wetter recherchiert wie wir es mit der heutigen Wanderung machen wollen. Wetter war sehr gut aber die richtige Route haben wir nicht gefunden. Also jemandern fragen der sich auskennt.

    Nach dem Frühstück waren wir dann kurz in der Information in Innertkirchen und haben uns erklären lassen was sinnvoll und gut ist um die drei bekannten Bergeriesen zu besichtigen. Die nette Dame hat uns empfohlen nach Interlaken oder nach Zweilütschinen zu fahren und dort das Auto abzustellen, dann mit der Bahn zum Einsteig des Eigertrails hoch zu fahren und die Eigertrail Runde zu laufen. Wir haben daraufhin beschlossen bis nach Zweilütschinen hoch zu fahren, das ist sozusagen der Kreuzungspunkt von dem aus man dann die Wahl hat zurück zu gehen oder dann über die Kleine Scheidegg nach Wengen an Lauterbrunnen vorbei zurück nach Zweilütschinen wo das Auto geparkt war. Oder wenn´s die Kondition nicht hergibt jederzeit mit der Bahn an einer Zwischenstation nach unten fahren, das ghet natürlich auch. Wir waren fit und sind die komplette Wanderung auf unsere eigene Weise gelaufen.

    Der Parkplatz in Zweilütschinen war recht günstig: 4 SFR für 6 Stunden parken ist ein guter Preis für Schweizer Verhältnisse in dieser Höhe. Die Zahnradbahn noch nach Alpigen mussten wir individuell buchen, da es keinen Standard dafür gibt. Wir haben 23,80 SFR pro Person dafür bezahlt, das geht auch und ist kein Vergleich zur Seilbahn oder Zahnradbahn bis zum Jungfraujoch, das kostet pro Person um die 200 SFR.

    In Alpigen an der Bergstation angekommen mussten wir und links halten um auf den Eigertrail zu kommen. Der Weg führt dann unterhalb der Eigernordwand entlang wo man auch an dem Wasserfall, der in der Eigernordwand gespeist wird. Der hat ähnlich wie in der Aareschlucht tiefe Kerben in den Fels gewaschen. Weiter geht es Richtung Eiger Gletscher dann insgesamt knapp 1000 m nach oben. Am Eiger Gletscher hatten wir dann eine gigantische Sicht auf Jungfrau, Jungfraujoch, Mönch, neben dem Eiger auf das kleine Schreckhorn und natürlich auf die davor liegenden Gletscher bzw. das was noch davon übrig ist, sehr beeindruckend.

    Irgend wann wäre es auch mal eine Herausforderung eine Tour auf die Jungfrau zu machen. 4188 m ist schon eine Höhe die man nicht so einfach mal an einem Berg findet.

    Oben am Gletscher haben wir ausgiebig Fotos gemacht und die sensatinelle Aussicht bei wirklich gutem Wetter mit herrlichen Wolkenfomationen, die den Bildern erst einen gewissen Touch gegeben haben, festgehalten. Der weitere Weg den wir uns dann vorgenommen haben ging den Eiger Ultra Trail entlang rüber zur Kleinen Scheidegg und von dort weiter die Lauberhorn Abfahrt runter vorbei am Lauberhorn Slalom Trail nach Wengen. Von Wengen aus sind wir dann rechts vorbai an Lauterbrunnen wieder zurück nach Zweilütschinen, wo das Auto auf dem Parkplatz stand.

    Der Name Zweilütschinen kommt daher, dass dort der Kreuzungspunkt der schwarzen und der weissen Lütschine ist. Die treffen sich hinter dem Bahnhof und fliessen dann weiter als Lütschine und münden dann im Brinzersee.

    Gegen Ende der Wanderung war es dann zum Glück flacher und etwas einfacher. Die Tour war absolut heftig und sehr anstrengend. Vor allem die knapp 2000 hm nach unten haben ganz schön mürbe gemacht. Die Gesamtstrecke waren knappe 24 km mit knapp 1000 hm nach oben und knapp 2000 hm nach unten.

    Auf jeden Fall lohnenswert die Bergriesen zu sehen. Wir hatten zu der späten Jahreszeit richtig Glück mit dem Wetter und sind auch ohne Zwischenfälle heil wieder angekommen. Keine Verletzungen oder sonstiges.

    Absolut genial der Tag und nachmachen wer´s kann, es lohnt sich.

    Viel Spaß wie immer

    Gruß

    Edi

    Die zurückgelegte Strecke als Open Street Map Karte mit Höhenprofil und Zusatzinfos

    Wanderung Eiger, Mönch, Jungfrau – 19.09.2023

    Gesamtstrecke: 24441 m
    Maximale Höhe: 2318 m
    Minimale Höhe: 672 m
    Gesamtanstieg: 996 m
    Gesamtabstieg: -1955 m
    Gesamtzeit: 06:26:47
    Download file: 2023-09-16-edi-teppert-com-WandernEigertrailWengenZweiluetschinen.gpx

  • 15. September 2023 Wanderung Reichenbachfall, Aareschlucht

    1. Tag – Wanderung Reichenbachfall, Aareschlucht

    Wir sind am 15. etwa um sieben los gefahren nach Meiringen und haben dann dort am Aareschlucht Westeingang auf dem Parkplatz das Auto abgestellt, parken ist dort kostenlos. Vom Parkplatz aus wollten wir zuerst die Wanderung aussen um die Aareschlucht herum zum Osteingang machen und dort dann in die Schlucht einsteigen. Als Erster markanter Punkt auf der Tour war der Reichenbachfall. Bei Beginn der Wanderung sind wir erst mal nach Schattenhalb gelaufen, dort geht es dann zur Zahnradbahn, mit der man zum Reichenbachfall fahren kann. Wir sind den Wanderweg hoch und der war ziemlich steil. Oben am Wasserfall gibt es einige Plattformen, wo man eine gute Sicht zum Wasserfall hat.

    Etwas Geschichtliches: der Reichenbachfall ist ein sehr grosser Wasserfall der international ser bekannt ist durch Conan Doyles Geschichte Das letzte Problem aus dem Jahr 1893 in der Sherlock Holmes am 4. Mai 1891 gemeinsam mit seinem Erzfeind Professor Moriarty nach einem erbitterten Kampf den Wasserfall hinabstürzt. Später stellt sich heraus, dass nur Moriarty dabei gestorben ist. Eine Gedenktafel erinnert an diese fiktive Begebenheit (Reichenbachfall siehe Wikipedia).

    Nachdem wir den Wasserfall ausgiebig aus verschiedenen Höhen betrachtet hatten ging die Wanderung weiter Richtung Geissholzluwenen. Weiter auf der Strecke kommt man recht nahe nach Innterkirchen bis es eine 180° Wende macht und man dann rechts am Camping Aareschlucht vobei läuft, ein Stück direkt an der Aare entlang um dann zum Osteingang zu kommen. Dort haben wir Tickets gelöst 10 SFR oder knapp 12 € pro Person … lohnt sich auf jeden Fall.

    Der Einstieg zur Aareschlucht und auch im weiteren Verlauf ist man immer auf einem Holzsteg gelaufen, der an der Ostwand der Schlucht verbaut ist. Der ist mal breiter mal ein wenig schmaler und man hat immer gute Sicht auf die steil ausgewaschenen hohen Wände, die teilweise noch sehr glatt abgeschliffen sind oder es sind schon Felsstücke ausgebrochen dort ist die Wand dann rauh.

    Die zurückgelegte Strecke als Open Street Map Karte mit Höhenprofil und Zusatzinfos

    Wanderung Reichenbachfall, Aareschlucht – 15.09.2023

    Gesamtstrecke: 17821 m
    Maximale Höhe: 954 m
    Minimale Höhe: 600 m
    Gesamtanstieg: 650 m
    Gesamtabstieg: -633 m
    Gesamtzeit: 04:25:15
    Download file: 2023-09-15-edi-teppert-com-WandernReichenbachfallAareschlucht.gpx

  • Kurzurlaub Klettern Sustenpass 08. – 11. Juni 2023

    Unseren Kletter Kurzurlaub am Sustenpass vom 08. – 11. Juni 2023 hatten wir schon Monate vorher geplant und alternativ auch andere Orte gesucht, die in Frage kommen falls das Wetter am Sustenpass so schlecht gewesen wäre, dass wir dort nicht klettern hätten können.

    Das Schweizer Jura war eine der angedachten Optionen, im Vergleich liegt des Sustenpass bzw. die Kletterrouten dort auf etwa 2000 m und höher, im Jura wären wir nur im Bereich 1400 – 1800 m gewesen. Da Wäre vom Wetter her das Risiko, dass Schnee liegt viel geringer gewesen. Zum Glück war das Wetter so gut, dass wir zum Sustenpass fahren konnten.

    Morgens um sechs sind wir los nachdem wir den Kletterkollegen abgeholt haben. Die Fahrt lief recht gut obwohl am Donnerstag in der Schweiz in einigen Kantonen kein Feiertag war und es reichlich Verkehr hatte. Als wir wie geplant zum Sustenpass kamen, war dieser von der Seite wo wir unsere Anfahrt geplant hatten gesperrt und wir konnten nicht über den Pass zum Klettergebiet auf der anderen Seite fahren. Wir mussten dann komplett aussen herum über den Brünigpass und durch einige Tunnels auf die andere Seite fahren. Über Meiringen, Innertkirchen kamen wir dann nach Gadmen, wo kurz hinter dem Ortsende der “Camping Gadmen” Campingplatz ist. Dort haben wir erst mal das Zelt aufgebaut, bevor wir dann zum Klettern los sind.

    Weiter geht´s in den einzelen Beiträgen der Tage …

    Gruß

    Edi

    08. Juni 2023 1. Tag Klettern Sustenpass Platten 2CV, Wanderung Steingletscher
    09. Juni 2023 2. Tag Klettern Sustenpass Platten 2CV, Sven Glückspilz
    10. Juni 2023 3. Tag Klettern Sustenpass Wanderung Triftbrücke
    11. Juni 2023 4. Tag Klettern Sustenpass Platten Jugendweg
  • Schweizer Pässe Tour 2022

    Die diesjährige Schweizer Pässe Tour ist eine echte Herausforderung und noch mal anspruchsvoller als die letzten, die wir 2021 und 2020 gemacht hatten. Das Training dafür war für mich sehr intensiv, was in meinen Blog Einträgen aus den letzten Wochen / Monaten zu sehen ist. Ich bin zuversichtlich, dass ich die geplanten Touren mit den Pässen und reichlichen Höhenmetern bewältigen kann und am Ende ein geniales Wochenende erlebt haben werde mit unvergesslichen Eindrücken und Leistungen die ich in meiner Laufbahn noch nie vollbracht hatte.

    Für den ersten Tag steht auf dem Plan:
    – Grimselpass, Furkpass, Sustenpass mit 120 km und 3700 hm


    Unten die Karte von der gesamten Region (Bild 1) in der die beiden Tage stattfinden werden,
    dem Tourverlauf Tag 1 (Bild 2) und dem Höhenprofil Tag 1 (Bild 3).

    Der zweite Tag soll es so aussehen:
    – Große Scheidegg, Männlichen mit 110 km und 2700 hm

    Das werden sicher Erlebnisreiche interessante Tage mit reichlich Kilometer und noch mehr Höhenmeter. Ich hoffe ich kann viele Bilder machen und die hier dann im Blog zeigen.


    Unten die Karte vom Tourverlauf Tag 2 (Bild 1)
    und dem Höhenprofil Tag 2 (Bild 2)

    Unten Links zu den Beiträgen vom 20. und 21. August der Schweizer Pässe Tour 2022

    in den Beiträgen findet ihr die detaillierten Beschreibungen zu den zwei Tagen mit vielen Bildern und es gibt auch einiges zu lesen.

    … und sie waren erlebnisreich. Leider war das Wetter am ersten Tag nicht so gut es hat geregnet und war nass, teilweise Neblig. Trotz den schlechten Verhältnissen ist alles gut gegangen und es ist weder ein Unfall noch einen Panne passiert.

    Die Pässe sind landschaftlich sehr schön gelegen und bieten herrlriche Ausblicke in den Bergen und der umgebenden Natur. Vor allem der zweite Tag war sehr reizvoll, da auf dem oberen Teil kein Autoverkehr mehr zugelassen ist. Dort sind nur andere Radfahrer oder Wanderer unterwegs und die Busse dürfen fahren. Die Aussicht oben auf dem Männlichen zu Eiger, Mönch und Jungfrau ist wirklich atemberaubend. Die Eigernordwand ist ein riesiges Bergmassiv, das noch nicht mal aufs Foto gepasst hat, so nah waren wir dran 🙂

    Die Anstrengungen mit den über 6000 Höhenmetern und knapp 250 km haben sich wirlkich gelohnt! Untrainiert oder wenig trainiert hätte das sicher nicht funktioniert … also wer´s probieren will muss schon ganz gut “im Saft” sein. Gutes Gelingen beim Nacheinfern und hoffentlich Inspiration durch meine Bilder und Texte.

    Schon jetzt viel Spaß beim Schmökern

    Gruß

    Edi