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  • Island Urlaub 2026 – Wasserfälle

    In diesem Beitrag habe ich alle Infos zu den von uns besuchten Wasserfällen zusammen getragen und dazu einige Bilder und viele Filmsequenzen eingebettet. Wie so oft sagen Bilder nicht aus wie gewaltig gross einige der Wasserfälle tatsächlich sind und welche Urgewalt das herabstürzende Wasser hat.

    Immerhin gibt es in Island zwei Wasserfälle die zu den Größten in Europa zählen. An den Aussichtspunkten der Wasserfälle wird man meistens richtig nass, also ist Regenschutzkleidung ratsam. Viele Wasserfälle haben noch nicht mal einen Namen. Viele sind so unscheinbar, dass sie wenig Beachtung finden aber trotzdem einen Besuch wert sind.

    Also wer Wasserfall Fan ist muss nach Island um das Alles in Echt zu sehen und zu erleben, es lohnt sich auf jeden Fall. Der Rest von Island ist auch unbedingt sehenswert: Geysiren, Gletscher, Lagunen, Leuchttürme, Strände, Meeres Brandungen, Hochland mit interessanten Wanderungen, Fjorde rund um die Insel, manch unerwartetes wie z. B. die Walbegegnung bei der Walfangstation in Hvalfjörður, Abenteuer mit dem Allrad Auto auf den F-Straßen, oder einfach die Leute die so anders und einfach sind weil es das Leben dort erfordert.

    Ich werde mal versuchen eine Zusammenstellung der schönsten und sehenwertesten Wasserfälle auf Island auszuarbeiten und so weit es geht Infos und Links bereit zu stellen.

    Viel Spaß beim Erkunden der herabstürzenden Wassermassen.

    Gruß

    Edi

    Bilder und Filme der Wasserfälle

    29.06.2026 – zweiter Tag Uridafoss, Seljandsfos, Gljúfrabúi, Skógafoss

    Der Uridafoss Wasserfall

    Der Seljandsfos Wasserfall

    Der  Gljúfrabúi Wasserfall

    Der Skógafoss Wasserfall

    Bilder und Filme der Wasserfälle

    30.06.2026 – dritter Tag Svartifoss

    Der Svartifoss Wasserfall

    Bilder und Filme der Wasserfälle

    01.07.2026 – vierter Tag Rjúkandafoss, Dettifoss, Selfoss

    Der Rjúkandafos Wasserfall

    Der Dettifoss Wasserfall

    Der Selfoss Wasserfall

    Bilder und Filme der Wasserfälle

    03.07.2026 – sechster Tag Gýgjarfoss, Gullfoss

    Der Gýgjarfoss Wasserfall

    Der Gullfoss Wasserfall

    Bilder und Filme der Wasserfälle

    04.07.2026 – siebter Tag – Hjálparfoss

    Der Hjálparfoss Wasserfall

    Bilder und Filme der Wasserfälle

    05.07.2026 – achter Tag – Öxarárfoss, Þórufoss

    Der Öxarárfoss Wasserfall

    Eine Übersicht der schönsten / sehenwertesten Wasserfälle auf Island

    Hier habe ich versucht mal einen Überblick über die – meiner Meinung nach – schönen und beeindruckenden Wasserfälle auf Island zusammen zu tragen. Laut miene Recherechen gibt es auf Island über 420 Wasserfälle, also einen Gesamtübersicht würde jeden Rahmen sprengen. Es gibt auch viele Wasserfälle die noch nicht mal einen Namen haben. Wir haben viele Wasserfälle angeschaut, einige gezielt und bewusst, Andere lagen einfach auf der Strecke unserer Etappenziele, die haben wir dann (fast) alle angeschaut.

    Die Karte zeigt alle Wasserfälle dieser Übersicht. Grün markiert sind die, die wir 2026 selbst besucht haben – Bilder und Filme dazu findest du weiter oben im Beitrag. Ein Klick auf einen Marker zeigt Name, Fallhöhe und Links.

    von uns besucht weitere sehenswerte Wasserfälle

    Süden – entlang der Ringstraße

    Seljalandsfoss besucht
    65 m · Seljalandsá · Suðurland

    Der wohl bekannteste Wasserfall Islands – ein Pfad führt hinter dem Wasservorhang hindurch. Schon von der Ringstraße aus sichtbar.

    Gljúfrabúi besucht
    40 m · Gljúfurá · Suðurland

    Versteckt in einer engen Felsspalte, nur wenige hundert Meter vom Seljalandsfoss entfernt. Der Weg hinein führt durch den Bach – nasse Füße garantiert.

    Skógafoss besucht
    62 m · Skógá · Suðurland

    Breiter, kraftvoller Vorhang, bei Sonne fast immer mit Regenbogen. Eine lange Treppe führt zur Plattform oberhalb der Fallkante.

    Kvernufoss
    40 m · Kverna · Suðurland

    Ruhige Alternative zum Skógafoss: kurzer Fußweg ab dem Skógar-Museum in eine grüne Schlucht, man kann ebenfalls hinter den Fall laufen.

    Urriðafoss besucht
    6 m · Þjórsá · Suðurland

    Niedrig, aber gewaltig: der wasserreichste Wasserfall Islands am längsten Fluss des Landes, nur wenige Minuten von der Ringstraße.

    Svartifoss besucht
    12 m · Stórilækur · Skaftafell

    Der „schwarze Wasserfall“ im Skaftafell-Nationalpark, eingerahmt von dunklen, hängenden Basaltsäulen. Auf dem Weg dorthin liegen Hundafoss und Magnúsarfoss.

    Fagrifoss
    80 m · Geirlandsá · Suðurland

    Der „schöne Wasserfall“ an der Hochlandpiste F206 Richtung Laki-Krater – nur mit Allrad und Furten erreichbar.

    Morsárfoss
    227 m · Morsá · Vatnajökull

    Der höchste Wasserfall Islands – erst 2007 entdeckt, als sich der Gletscher zurückzog. Nur über eine lange Wanderung oder aus der Luft zu sehen.

    Golden Circle, Kjölur & Þjórsárdalur

    Gullfoss besucht
    32 m · Hvítá · Suðurland

    Der „goldene Wasserfall“ stürzt in zwei abgewinkelten Stufen in eine enge Schlucht – Höhepunkt des Golden Circle.

    Gýgjarfoss besucht
    ca. 5 m · Jökulfall · Hochland (Kjölur)

    Breiter Fall im Gletscherfluss vom Hofsjökull, direkt an der Abzweigung der F347 nach Kerlingarfjöll von der F35. Bemerkenswert sind die ungewöhnlich ausgewaschenen Felsformationen.

    Brúarfoss
    5 m · Brúará · Suðurland

    Klein, aber mit unglaublich leuchtend blauem Wasser, das von allen Seiten in eine Rinne fließt.

    Faxi
    7 m · Tungufljót · Suðurland

    Breiter Wasserfall direkt am Golden Circle, mit einer Lachstreppe am Rand – meist deutlich ruhiger als Gullfoss.

    Öxarárfoss besucht
    20 m · Öxará · Þingvellir

    Fällt im Þingvellir-Nationalpark über die Kante der Almannagjá – direkt an der Grabenbruchzone zwischen den Kontinentalplatten.

    Háifoss & Granni
    122 m / 101 m · Fossá í Þjórsárdal · Suðurland

    Zwei Wasserfälle nebeneinander, die in eine tiefe, farbige Schlucht stürzen. Zufahrt über eine Schotterpiste.

    Hjálparfoss besucht
    9 m · Fossá í Þjórsárdal · Suðurland

    Doppelter Wasserfall zwischen gebogenen Basaltsäulen, auf dem Weg nach Landmannalaugar – eher unbekannt und deshalb ruhig. Gut kombinierbar mit Háifoss und der Schlucht Gjáin.

    Ófærufoss
    40 m · Norðari-Ófærá · Hochland (Eldgjá)

    Zweistufiger Fall in der Vulkanspalte Eldgjá an der F208. Die natürliche Steinbrücke über dem Fall stürzte 1993 ein.

    Westen & Westfjorde

    Glymur
    196 m · Botnsá · Hvalfjörður

    Bis 2011 der höchste bekannte Wasserfall Islands. Erreichbar über eine sportliche Wanderung durch eine Höhle und über einen Baumstamm über den Fluss.

    Þórufoss besucht
    12 m · Laxá í Kjós · Kjós

    Kräftiger Fall auf der Strecke von Þingvellir Richtung Akranes. Wer bis an den Fall heran will, muss eine steile Passage hinunter und rund 1 km am Fluss entlang.

    Hraunfossar & Barnafoss
    12 m / 9 m · Hvítá · Borgarfjörður

    Hunderte kleine Fälle treten auf fast einem Kilometer Länge direkt aus dem Lavafeld aus. Gleich daneben tost der Barnafoss durch eine enge Schlucht.

    Kirkjufellsfoss
    16 m · Kirkjufellsá · Snæfellsnes

    Eines der meistfotografierten Motive Islands – der kleine Fall mit dem kegelförmigen Berg Kirkjufell im Hintergrund.

    Dynjandi
    100 m · Dynjandisá · Westfjorde

    Der „Donnernde“ fächert sich wie ein Brautschleier über die Felsstufen auf. Auf dem Weg hinauf passiert man mehrere kleinere Fälle.

    Norden – Mývatn & Jökulsárgljúfur

    Goðafoss
    12 m · Skjálfandafljót · Norðurland eystra

    Der „Wasserfall der Götter“ in Hufeisenform, direkt an der Ringstraße zwischen Akureyri und Mývatn.

    Aldeyjarfoss
    20 m · Skjálfandafljót · Norðurland eystra

    Weiß schäumendes Wasser zwischen markanten schwarzen Basaltsäulen, am Nordende der Hochlandroute Sprengisandur.

    Selfoss besucht
    10 m · Jökulsá á Fjöllum · Norðurland eystra

    Breite, zerklüftete Fallkante kurz oberhalb des Dettifoss – zu Fuß in wenigen Minuten erreichbar.

    Dettifoss besucht
    44 m · Jökulsá á Fjöllum · Norðurland eystra

    Der mächtigste Wasserfall Islands und einer der wasserreichsten Europas – graues Gletscherwasser donnert rund 100 m breit in die Schlucht.

    Hafragilsfoss
    27 m · Jökulsá á Fjöllum · Norðurland eystra

    Der dritte Fall der Kette, flussabwärts vom Dettifoss, mit spektakulärem Blick in die Schlucht Jökulsárgljúfur.

    Osten

    Hengifoss & Litlanesfoss
    118 m / 45 m · Hengifossá · Fljótsdalur

    Hengifoss fällt vor einer schwarz-rot gestreiften Basaltwand. Auf dem Aufstieg kommt man am Litlanesfoss mit seinen Basaltsäulen vorbei.

    Rjúkandi (Rjúkandafoss) besucht
    93 m (Wikipedia), teils 139 m angegeben · Ysta-Rjúkandi · Austurland

    Von unten eher unscheinbar, aber ein hoher, mehrstufiger Fall direkt an der Ringstraße zwischen Egilsstaðir und Mývatn – ideal für eine kurze Pause auf dem Weg zum Dettifoss.

    Gufufoss
    27 m · Fjarðará · Seyðisfjörður

    Der „Dampf-Wasserfall“ an der Passstraße 93 hinunter nach Seyðisfjörður, gut sichtbar von der Straße.

    Koordinaten und Fallhöhen: Wikipedia – Liste der Wasserfälle in Island. Kartendaten © OpenStreetMap-Mitwirkende.

  • Island Urlaub 2026 – Interaktive Karte

    Bonus Beitrag: Interaktive Karte mit allen Stationen die wir auf unserer Tour besucht haben

    Auf dieser interaktiven Island Karte sind alle Wegpunkte an denen wir angehalten, geparkt oder übernachtet haben eingezeichnet, anklicken eines Wegpunkts öffnet eine Hinweistafel von der man dann zum zugehörigen Blogartikel springen kann.

    Es sind sehr viele Wegpunkte, kann sein der OSMR Server liefert nicht gleich den Strassenverlauf, wenn man eine Weile wartet oder mehrfach die Seite neu lädt wird alles angezeigt.

    Auf der Karte werden etwa 2170 km anhand der Wegpunkte der Navigation berechnet. Als wir das Auto abgegeben haben hatten wir 2300 km drauf gefahren laut Tachostand. Da hat wohl die Kartenberechnung ein paar Abkürzungen navigiert 🙂 Auf jeden Fal sind wir ganz schön viel im Auto unterwegs gewesen. Auf den F-Strassen waren es um die 500 km … Abenteuer pur. Das Auto hatte eine sehr gute Ausstattung: Tempomat, Fahrspurassistent, großes Display mit AppleCarPlay Anbindung, das war sehr hilfreich um die Navigation vom Handy auf dem Display anzuzeigen. Es war sehr zuverlässig und wir hatten trotz wirklich rauher Strassen und heftigster Beanspruchung des Materials, auch bei den Flussdurchfahrten keinerlei Pannen zum Glück! Hat sich gelohnt ein großes Auto zu mieten, weil es halt robuster ist als was kleines. Wie schon mehrfach erwähnt, bei dem Streckenverlauf ist ein Allrad unbedingt notwendig!

    Oben ein Foto der Belege, die ich gesammelt habe. Ich bin ja nicht der Kartenzahler oder App / Handy Zahler aber auf Island kommt man daran nicht vorbei. Ich habe während dem gesamten Urlaub den Geldbeutel nicht ein mal aus der Tasche gezogen um etwas zu bezahlen, wir haben eh kein Geld umgetauscht in Isländische Kronen, ich bin allein mit der virtuellen Kreditkarte von PP und AppleP zurecht gekommen um alles zu bezahlen. Die Abrechnungen habe ich hinterher auf dem Konto überprüft, hat alles soweit gepasst.

    Trotzdem bin ich immer noch ein Bargeld Fan und werde es so lange wie möglich nutzen.

    Gruß

    Edi

  • 07. Juli 2026 Island Urlaub – Sandgerði Campingplatz, Flughafen

    07. Juli 2026 Island Urlaub – zehnter und letzter Tag auf Island – Sandgerði Campingplatz, Flughafen

    Langsam geht es zu Ende mit interessanten Eindrücken und Erlebnissen auf Island. Wir fliegen heute wieder zurück in die Heimat. um 5:00 Uhr müssen wir das Auto an der Übergabe Station von Europcar abgeben und danach im Flughafen einchecken.

    Hier noch einiges was wir am Vorabend unternommen hatten:
    Nachdem wir am Abend zuvor noch einen Campingplatz für die letzte Übernachtung gesucht und gefunden hatten, war noch reichlich Zeit übrig um das eine oder Andere anzuschauen oder irgend wo abzuhängen.

    Nach einigen Recherchen in welchem Zustand das Auto abgegeben werden muss haben wir uns entschieden den Dacia zu reinigen, da er schon ziemlich verdreckt war von den ca. 500 km auf den F-Strassen. Es gab in der Nähe in Reykjanesbær wo wir gekampt haben eine Waschanlage, dort sind wir in eine der Waschstationen eingefahren und wollten mit dem Dampfstrahler alles sauber machen. Leider hatten wir keine Isländischen Münzen und die waren die einzige Möglichkeit dort zu bezahlen. Zum Glück gab es wenigstens einen Wasserbehälter mit einem weichen Besen, damit konnten wir das Nötigste sauber machen.

    Nach der Reinigungsaktion haben wir noch einen Orangen Leuchtturm gefunden, den wir dann angeschaut haben. Mit dem Auto sind wir da bis auf 600 – 700 m ran gefahren nd das letzte Stück vor gelaufen um den schrillen Turm anzuschauen.

    Es war immer noch zu viel Zeit übrig um schon auf den Campingplatz zu gehen, daher haben wir noch etwas gesucht wo wir einen Kaffee oder Ähnliches trinken konnten. In  Reykjanesbær gibt es auch ein ganz versteckte Kneipe das “Café Petit”, dort sind wir hin und haben noch eine ganze Weile der übrigen Zeit überbrückt. Das ist eine kuriose Kneipe, am Eingang dachte ich: da kommt sehr laute Musik raus … das ist zu laut. Wir sind dann doch rein und waren positiv überrascht, wirklich sehenwert. Die Wände waren voll gespickt mit Polaroid Fotos von den Leuten die schon dort waren, es gab jede Menge urige Bilder und viele Landkarten, die an den Wänden aufgehängt waren.

    Schön wars und einmalig. Kann ich nur empfehlen das mal zu erleben.
    Ich hab mir immer die Frage gestellt: wie leben die Menschan auf Island und von was?
    Nicht umsonst kommt immer wieder in Studien heraus, dass die Isländer die zufriedensten Menschan auf der Welt sind.
    Man kann auch mit wenig Luxus und Komfort glücklich und zufreiden sein. Das muss man erst mal erkennen!

    Gruß

    Edi

  • 04. Juli 2026 Island Urlaub – Geysiren, Stútur-Krater, Landmannalaugar, …

    04. Juli 2026 Island Urlaub – siebter Tag – Geysiren, Hjálparfoss Wasserfall, Stútur-Krater, Landmannalaugar, Húsið Guesthouse Reykholt

    Die Nacht im Dacia war wie immer wenn wir im Auto geschlafen haben auf den hartem Isomatten nicht erholsam, es gibt im Auto natürlich keine Vorhänge, so dass die durchgehende Helligkeit noch mehr stört. Da bleibt nur die Möglichkeit die Kaputze des Schlafsacks ins Gesicht zu ziehen und so zu “verdunkeln”. Na ja irgend wann um acht mal aufgestanden und gleich mit dem Auto vom Stellplatz unten hoch zur Gemeinschaftsküche gefahren um dort draussen vor der Küche und Rezeption im 38 Grad warmen Pool erst mal ein wenig zu chillen. Duschen und Morgentoilette anschließend, die Toiletten und Duschen sind links und rechts von der Gemeinschaftsküche, jeweils getrennt für Frauen und Männer. Das Frühstück haben wir draußen auf der Terrasse zu uns genommen und es war sonnig warm 16 Grad, außergewöhnlich für Island?!? Mit dem Wetter hatten wir die ganzen Tage absolutes Glück, und nicht nur heute auch die anderen Tage hatten wir fast immer perfektes Wetter.

    Anschließend haben wir den Campingplatz verlassen und sind noch mal ca. 10 km zurück gefahren zu den Geysiren: Haukadalur Geothermal Area, an denen wir bei der Fahrt zum Campingplatz ja vorbei gefahren waren. Auf dem Areal gibt es einige Geysire, der Große Geysir ist nicht mehr aktiv, aber der nächst Größere spuckt noch 20 m hohe Fontänen aus Wasser und Dampf. Mindestens diesen wollten wir in Aktion sehen. Mal was Anderes: Wasser von unten nach oben wenn die Geysiren grad übergekocht sind, nicht wie bei all den Wasserfällen von oben nach unten. Der größte aktive Geysir, der Strokkur hat als wir unten vorbei gelaufen sind nur eine kleinere Fontäne erzeugt, etwa drei bis fünf Meter hoch, das kommt immer drauf an wie sich das Wasser in dem Schlot erhitzt und verdampft. War ganz interessant aber voll mit Touristen: ein Bus nach dem Anderen landeten auf dem Parkplatz und es wurde immer voller. Zum Glück waren wir früh dran wo es noch nicht so extrem mit den Touristenmassen war … ja wir gehören ja auch dazu. Es gibt da einen Trail, den man nach oben laufen kann, dort hat man einen Panorama Blick auf die Geysiren und auf der anderen Seite sieht man ins Tal. Von dort sieht man auch den großen aktiven Geysir Strokkur und von dort oben auf einer Aussichtsplattform konnten wir dann eine ca. 20 m hohe Fontäne beaobachten. Nachdem wir das alles besichtigt hatten, sind wir zeitig wieder weiter gefahren Richtung Süden.

    Wikipedia:
    Strokkur
    Lage und Ausbrüche
    Der Geysir befindet sich neben dem nur noch selten ausbrechenden Großen Geysir im Heißwassertal Haukadalur auf dem Gemeindegebiet von Bláskógabyggð im Süden der Insel. Seine Ausbrüche erfolgen regelmäßig im Abstand von ca. 10 Minuten und manchmal bis zu dreimal kurz hintereinander. Die kochende Wassersäule des Strokkur erreicht eine Höhe von 25 bis 35 Meter

    Joe: es lässt sich nicht vermeiden bei den schönen Sehenswürdigkeiten die ganzen Touristen um sich rum zu haben. Wir haben einige Male die Massen umgehen können, leider geht das nicht immer.

    Ausbruch des Strokkur Geysirs

    Hier eine Videosquenz der Eruption des Strokkur bei Wikipedia:


    Nachdem wir die Aktivitäten der Geysiren beobachten konnten, auf dem Gelände bis oben zum Aussichtspunkt gegangen sind und einige schöne Bilder und Videosqeuenzen  vom Ausbruch des Strokkur Geysirs aufgenommen haben, wollten wir auf den F-Strassen weiter fahren.

    Der Plan war als nächstes weiter Richtung Landmannalaugar zu fahren und auf dem Weg dort hin die sehenswerten Sachen zu an der Strecke anzuschauen. Von den Geysiren ging es erst mal auf der Strasse S35 bis zur Ecke S35 / S32 weiter auf der S35, das ist eine normalen Straße, dann sind wir auf der F225 einer Schotterstrasse  weiter gefahren, die war ähnlich wie die F35 aber es gab noch einige Fluss Durchfahrten. Das hat wirklich das Material und Fahrer an die Grenzen gebracht. Volle Konzentration muss da immer vorhanden sein, kleine Fahrlehrer können schon das Aus bedeuten oder eine Panne. Das wäre auf dem abgelegenen Straßen und dem Teil der Insel gar nicht gut. Wir haben auf der F35 einem Pärchen geholfen, die eine Reifenpanne hatten. Die Frau hat gesagt sie warten schon 20 min. und es sind unter Anderem auch Buggys vorbei gefahren, die nicht angehalten haben um zu helfen!

    Auf dem Weg dort hin haben wir noch mal einen Wasserfall angeschaut den Hjálparfoss, der ist nicht so spektakulär aber da gibt es ungewöhnliche Felsstrukturen durch die erkalteten Lavaströme haben sich da verwundene Muster gebildet, die aussehen als ob die Lava sich da wie Teig verknetet hat.

    Wikipedia:
    Hjálparfoss
    ist ein Wasserfall im Süden von Island.
    Der Fluss Fossá í Þjórsárdal stürzt hier zwischen Basaltsäulen in zwei Arme gespalten etwa 9 m in die Tiefe.
    Übersetzung des Textes aus dem Hinweisschild:
    Hiálparfoss ist nach der grasbewachsenen Fläche auf der anderen Seite des Flusses benannt, die einst Hjálp (“Hilfe”) genannt wurde. Jahrhundertelang war es das einzige Weideland in der Gegend und bot Reisenden, die den Hochlandpass von Sprengisandur überquerten, und Hirten, die Schafe im Herbst bewegten, lebenswichtige Ruhe und Weide.
    Die Lava, die den Wasserfall umgibt, ist Teil der Großen Pjórsá-Lava, die vor etwa 8.700 Jahren aus dem Veiõivötn-Gebiet floss. Diese Lava reiste den ganzen Weg bis zum Ozean und umfasste etwa 130 km, was sie zum größten Lavastrom auf der Erde während des Holozäns (letzte ~11.700 Jahre) macht. Rund um den Wasserfall sehen Sie auffällige Basaltsäulenformationen, die ihn in dramatischem Stil umrahmen.
    Ein Teil des Bjórsárdalur-Tals wurde 2020 als Landschaftsschutzgebiet ausgewiesen, um geologische Formationen und Landschaften zu schützen, die aufgrund ihres ästhetischen und kulturellen Wertes einzigartig sind. Innerhalb der Gegend befinden sich die Naturdenkmäler Hjálparfoss, Háifoss und Gjáin. Die Gegend bietet bedeutende Möglichkeiten für Erholung im Freien und nachhaltigen Tourismus. Ziel der Bezeichnung ist es unter anderem, durch den Schutz der Ökosysteme zur Erhaltung der Biodiversität beizuhelfen und die Wiederherstellung gestörter Lebensräume durch laufende Bemühungen zur Wiedervegetierung und Wiederherstellung von Birkenwäldern zu fördern. Respektiere Wildtiere und Vegetation.
    Folgen Sie immer markierten Pfaden und lassen Sie keinen Müll zurück.

    Streckenabschnitt: Campingplatz Uthild, Geysire, Hjaplarfoss

    Nach dem ungewöhnlichen Hjálparfoss Wasserfall fuhren wir weiter auf der F225, dort waren auch wieder diese Buggys unterwegs, die ziemlich schnell und rücksichtslos gefahren sind und teilweise unübersichtlich überholt haben. Einer hat sich beim Überholmanöver fast quer gestellt und wir direkt hinten dran. Ich glaube der Touristenstrom ist ja schon unendlich aber solche Typen, die auf den F-Strassen Rennen fahren wollen haben da nichts zu suchen. Das sollte verboten werden! Vermutlich ist die Gier Geld zu machen größer.

    Im weiteren Verlauf der Strecke links gelegen war dann hinter einem recht hügeligen, kurvigen Abschnitt ein VuIkankrater, der Stútur volcano. Da kommt man über eine Kuppe ein steiles schmales Stück herunter und kann, wenn man Glück hat und was frei ist, beim Krater unten parken. Vom Parkplatz aus gibt es Hiking Trails die steil nach oben auf den Kraterrücken führen.

    Recherche im Internet:
    Stútur ist ein kleiner, moosbedeckter Vulkankrater in Island, der nahe Landmannalaugar im Hochland liegt. Er entstand bei einem Ausbruch im Jahr 1477 und bietet eine kurze Wanderung mit tollem Rundumblick.
    Der Stútur-Krater – Islands verstecktes Vulkantor
    Im Lavafeld Norðurnámshraun gelegen, bietet der Stútur-Krater ein echtes Island-Abenteuer. Zwei steile Pfade (Ost- oder Westseite) führen hinauf zum Kraterrand – bei klarem Sicht inklusive Blick auf den Frostastaðavatn-See. Für Wanderfreunde lohnt sich der 4 km lange Weg vom Hof Stöng ins Tal mit grandiosen Vulkan- und Lavaröhren-Panoramen. Ob kurzer Aussichts-Spaziergang oder ausgedehntere Tour – dieser Ort begeistert Einsteiger wie Profis. Ein Naturwunder, das staunen lässt!

    Streckenabschnitt: Hjaplarfoss Wasserfall, Stútur-Krater, Landmannalaugar

    Die F225 ist aus meiner Sicht noch schwieriger zu fahren als die F35 weil es so ungefähr 15 Passagen mit Wasserlöchern gibt, die sind total schwierig einzuschätzen, man sieht halt nicht wie tief die sind. Die Ersten zwei bin ich recht zügig durchgefahren, dabei hat das Wasser bis übers Dach hoch gespritzt. Die folgenden Wasserlöcher hab ich dann schön langsam und wenn’s möglich war seitlich der Strasse durchfahren. Insgesamt sind die Strassenverhältnisse echt schlecht. Schlaglöcher ohne Ende und auch da: man hat einen Abschnitt wo man gut mal 40 – 50 km/h fahren kann und plötzlich tiefe Schlaglöcher die man vorher nicht sehen konnte, also entweder hefig bremsen oder voll durch und riskieren, dass das Auto einen Schaden nimmt. Kurz vor dem Campingplatz beim Camp Landmannalaugar gibt es noch drei Flussdurchfahrten, die ersten Zwei sind etwa 30 – 40 cm tief und die Wasserläufe etwa 5 – 7 m breit, die dritte Durchfahrt ist ein breiter Fluss 10 – 12 m und ist tiefer als die Reifenhöhe der Dacia Reifen, also etwa 50 – 70 cm. Für mich ein ganz neues Fahrerlebnis aber mit dem Allradantrieb ging das echt gut, man muss nur am Stück durchfahren, nicht stehen bleiben, egal auch wenn es nicht ersichtlich ist wie tief die Furt sein wird, wenn die Anderen durchfahren muss es gehen und da kann man ja abschätzen wie tief es ist wenn man die Anderen sieht!

    Vor den Flußdurchfahrten gibt es einen Parkplatz, der wohl nachträglich angelegt wurde. Da wurde einfach die Strasse verbreitert, damit links und rechts Autos parken können. Dieser Parkplatz war so voll, dass man fast nicht durchfahren konnte. Hinter den Flußdurchfahrten ist noch ein Parkplatz direkt vor der Campingzone für Wohnmobile. Auf dem Parkplatz haben wir tatsächlich noch freie Plätze gefunden und haben dann das Auto abgestellt. Wir haben uns erst mal orientiert, der Plan war da eine Wanderung ausgehend vom Camp Landmannalaugar zu machen.

    Auf den Bildern unten einige Passagen der Strecke auf der F208

    Streckenabschnitt: Stútur-Krater, Landmannalaugar

    Eine Flussdurchfahrt bei Lanmannalaugar

    Die F225 ist aus meiner Sicht noch schwieriger zu fahren als die F35 weil es so ungefähr 15 Passagen mit Wasserlöchern gibt, die sind total schwierig einzuschätzen, man sieht halt nicht wie tief die sind. Die Ersten zwei bin ich recht zügig durchgefahren, dabei hat das Wasser bis übers Dach hoch gespritzt. Die folgenden Wasserlöcher hab ich dann schön langsam und wenn’s möglich war seitlich der Strasse durchfahren. Insgesamt sind die Strassenverhältnisse echt schlecht. Schlaglöcher ohne Ende und auch da: man hat einen Abschnitt wo man gut mal 40 – 50 km/h fahren kann und plötzlich tiefe Schlaglöcher die man vorher nicht sehen konnte, also entweder hefig bremsen oder voll durch und riskieren, dass das Auto einen Schaden nimmt. Kurz vor dem Campingplatz beim Camp Landmannalaugar gibt es noch drei Flussdurchfahrten, die ersten Zwei sind etwa 30 – 40 cm tief und die Wasserläufe etwa 5 – 7 m breit, die dritte Durchfahrt ist ein breiter Fluss 10 – 12 m und ist tiefer als die Reifenhöhe der Dacia Reifen, also etwa 50 – 70 cm. Für mich ein ganz neues Fahrerlebnis aber mit dem Allradantrieb ging das echt gut, man muss nur am Stück durchfahren, nicht stehen bleiben, egal auch wenn es nicht ersichtlich ist wie tief die Furt sein wird, wenn die Anderen durchfahren muss es gehen und da kann man ja abschätzen wie tief es ist wenn man die Anderen sieht!

    Vor den Flußdurchfahrten gibt es einen Parkplatz, der wohl nachträglich angelegt wurde. Da wurde einfach die Strasse verbreitert, damit links und rechts Autos parken können. Dieser Parkplatz war so voll, dass man fast nicht durchfahren konnte. Hinter den Flußdurchfahrten ist noch ein Parkplatz direkt vor der Campingzone für Wohnmobile. Auf dem Parkplatz haben wir tatsächlich noch freie Plätze gefunden und haben dann das Auto abgestellt. Wir haben uns erst mal orientiert, der Plan war da eine Wanderung zu machen.

    Wikipedia:
    Wandermöglichkeiten
    In der Nähe von Landmannalaugar liegt der reizvolle See Frostastaðavatn, bis zu dem man auf markierten Wegen wandern kann. Weitere Wege führen von dort etwa nach Landmannahellir oder zum Krater Ljótipollur. Berühmt ist der Trekkingweg Laugavegur, der von hier über Þórsmörk weiter bis nach Skógar an die Küste führt. Weitere Wanderungen führen auf in Teilen steilen, markierten und ausgesetzten Pfaden auf den Aussichtsberg Bláhnjúkur.
    Ein markierter, relativ leicht zu begehender Rundweg führt an seinem Fuße entlang durch die Schlucht Grænagil, auf das Lavafeld Laugahraun und an den Fumarolen und Schlammtöpfen beim Vulkan Brennisteinsalda vorbei über den Laugavegur wieder zurück nach Landmannalaugar. Eine anspruchsvollere Rundwanderung führt von der Hütte in Landmannalaugar, über die Schlucht Litla Brandsgil, den Berg Skalli und an der Brennisteinsalda vorbei wieder nach Landmannalaugar zurück.

    Auf den Hinweistafeln waren einige Hiking Trails beschrieben. Wir haben uns für die Runde A, die Laugahringur mit 4,8 km entschieden und sind losgelaufen. Leider waren da auch schon sehr viele Touristen unterwegs, so dass man zum Fotografieren immer erst abwarten musste bis alle weg sind oder an Stellen gehen wo kein Anderer hin gegangen ist. Die ersten paar hundert Meter war man noch ausserhalb der Lavafelsen und ist vorbei an grünen Wiesen, die am Flussufer gewachsen sind gelaufen, bis man dann in den Trail durch die schwarzen Lavafelsen kam. Auf dem Hiking Trail gab es rötliche Berge, an deren Flanken noch Felstürme stehen geblieben sind. Ich musste da unweigerlich an Star Wars Episode 5 (bin nicht sicher ob es diese Episode war), denken. Dort hat es auch ähnlich ausgesehen. Auf dem Verlauf des Trails gab es viele Stellen wo Fumarole aus dem Boden gedampft haben.

    An der Abzweigung wo man die kurze Route zurück geht haben wir uns dann doch für den längeren Trail entschieden und sind dort weitergelaufen. Es ging da nur noch hoch manchmal mit hohen Steintritten. Ein gutes Stück weiter oben als wir schon Schneefelder überquert hatten war es nicht klar erkennbar wie der Weg weiter geht und es gab zu allem auch noch zwei blaue Trails also haben wir uns zur Umkehr entschieden. Der Rückweg der orangenen Route ging durch ein Felsen Plateau das auch sehr ungewöhnlich war, viele Felsblöcke die wie erkaltete Lavamassen ausgesehen haben. Am Ende hatten wir dann auch eine Wanderung mit über fast 10 km absolviert.

    Zurück von dem Hiking Trail auf dem Parkplatz am Auto dachten wir zuerst die Straße  geht weiter, was aber nicht der Fall ist, wir mussten zurück auf der F224 … ja noch mal durch die Flussdurchfahrten. Die F224 mündet dann in die F208, rechts abbiegen war gesperrt also links noch mal vorbei am Stútur Krater wieder den gleichen Weg auf der F208 bis zur Kreuzung zur S26, das war wieder eine normale asphaltierte Straße. Der Sprit wurde langsam auch wieder knapp, daher haben wir bei Hrauneyjar getankt. Wieder das Drama mit der Bezahlung, zum Glück konnten wir dann nach Aktivierung und richtiger Einstellung am Handy mit Apple Pay bezahlen.Unsere Unterkunft nach der Rüttelpartie auf den F-Straßen war ein Mehrzimmer Guesthouse wo wir ein kleines Zimmer hatten. Es gibt da drei Gemeinschaftsbäder und eine Gemeinschaftsküche. Genug um einigermaßen anständig schlafen zu können.

    Streckenabschnitt: Landmannalaugar, Húsið Guesthouse Reykholt

    Bevor wir dann in Reykholt ins Húsið Guesthouse in unser Zimmer sind um zu schlafen, haben wir in der Ortschaft ein Restaurant gesucht, wo wir noch was essen können. Es war fast nichts mehr geöffnet bzw. kurz vor dem Schliessen weil es schon knapp 22:00 Uhr war. Das Restaurant Mika war noch bis zehn offen, dort haben wir dann eine Pizza gegessen mit einem Gull alkoholfreien Bier 0,3 L – alles zusammen über 60 € – aber lecker!

    Gefahrene km am 04.07
    9831 km bis 1122 = 291 km

    Gruß

    Edi

    Wanderungen am 04.Juli 2026:

    Island Urlaub 2026 – Geysiren Wanderung – 04.07.2026

    Map of the route “04. Juli 2026 Island Urlaub – Geysiren, Stútur-Krater, Landmannalaugar, …”: 2.936 m, 408 m of climbing and 328 m of descent, elevation between 103 m and 317 m, time 00:48:07. It is a loop that starts and ends at 64.30917, -20.30284 (latitude, longitude).

    Gesamtstrecke: 2946 m
    Maximale Höhe: 318 m
    Minimale Höhe: 103 m
    Gesamtanstieg: 408 m
    Gesamtabstieg: 328 m
    Gesamtzeit: 00:48:28
    Download file: 2026-07-04-edi-teppert-com-IslandUrlaub2026-siebterTag_001_Geysiren.gpx

    Island Urlaub 2026 – Hjálparfoss Wanderung – 04.07.2026

    Map of the route “04. Juli 2026 Island Urlaub – Geysiren, Stútur-Krater, Landmannalaugar, …”: 845 m, 39 m of climbing and 43 m of descent, elevation between 254 m and 277 m, time 00:20:35. It is a loop that starts and ends at 64.11422, -19.85376 (latitude, longitude).

    Gesamtstrecke: 845 m
    Maximale Höhe: 277 m
    Minimale Höhe: 254 m
    Gesamtanstieg: 39 m
    Gesamtabstieg: 43 m
    Gesamtzeit: 00:20:35
    Download file: 2026-07-04-edi-teppert-com-IslandUrlaub2026-siebterTag_002_Hjálparfoss.gpx

    Island Urlaub 2026 – Stútur Krater Wanderung – 04.07.2026

    Map of the route “04. Juli 2026 Island Urlaub – Geysiren, Stútur-Krater, Landmannalaugar, …”: 984 m, 67 m of climbing and 83 m of descent, elevation between 719 m and 774 m, time 00:22:26. It is a loop that starts and ends at 64.01343, -19.04315 (latitude, longitude).

    Gesamtstrecke: 1004 m
    Maximale Höhe: 773 m
    Minimale Höhe: 718 m
    Gesamtanstieg: 67 m
    Gesamtabstieg: 83 m
    Gesamtzeit: 00:22:32
    Download file: 2026-07-04-edi-teppert-com-IslandUrlaub2026-siebterTag_003_Stutur.gpx

    Island Urlaub 2026 – Landmannalaugar Wanderung – 04.07.2026

    Map of the route “04. Juli 2026 Island Urlaub – Geysiren, Stútur-Krater, Landmannalaugar, …”: 9.347 m, 432 m of climbing and 446 m of descent, elevation between 694 m and 924 m, time 02:40:57. It starts at 63.99198, -19.05807 and ends at 63.99734, -19.05414 (latitude, longitude).

    Gesamtstrecke: 9381 m
    Maximale Höhe: 925 m
    Minimale Höhe: 692 m
    Gesamtanstieg: 432 m
    Gesamtabstieg: 446 m
    Gesamtzeit: 02:41:01
    Download file: 2026-07-04-edi-teppert-com-IslandUrlaub2026-siebterTag_004_Landmannalaugar.gpx

  • 03. Juli 2026 Island Urlaub – Hveravellir, Gýgjarfoss, Base Camp Kerlingjarfjöll, Gullfoss

    03. Juli 2026 – Island Urlaub 2026 – sechster Tag – Straße F35 Richtung Süden, Hveravellir, Gýgjarfoss, Base Camp Kerlingjarfjöll, Gullfoss

    Die Übernachtung von gestern auf heute war hervorragend. (Das hier war es: Studio mit Bergblick)
    Eine Studio Suite in der Ortschaft Bólstaðarhlíð mit reichlich Platz, die wir ausversehen bekommen haben, da andere Gäste die, die für uns reserviert war genommen hatten und wir so die Bessere bekamen. In der Suite gab es alles: Küchenzeile, 40“ TV (nicht benutzt keine Ahnung was da überhaupt kommt in Island), gemütlich große Betten, Esstisch, zwei Sessel. Wir haben uns dann unsere Nudeln mit Tomatensoße zubereitet, die wir im Krónan Supermarkt gekauft hatten und aus der Küche noch ein Paar Spaghetti dazu die da übrig waren, dann hat’s für beide gereicht. Noch ein wenig chillen dann ins Bett, war schon fast 23:00 Uhr.

    Der Plan für den heutigen 03. Juli war ganz grob: zurück in den Süden über Schotterstrasse die F35, die man nur mit SUV bzw. Allrad 4×4 fahren darf, es gibt Hiweisschilder die darauf ausdrücklich hinweisen und das ist bitter nötig, ohne definitiv kein Durchkommen. Der Dacia Bigster ist dazu gut geeignet, aber wurde arg beansprucht und dreckig von oben bis unten, alle Scheiben verschmutzt, zu der hinteren Scheibe konnte man fast nicht mehr raus sehen, die Rückfahrkamera musste mehrmals gereinigt werden, da nichts mehr auf dem Bildschirm zu sehen war. Insgesamt eine Tourtour für Material und Fahrer gleichermaßen.

    Streckenabschnitt: Bólstaðarhlíð Guesthouse, Hveravellir heisse Quellen

    Also im Einzelnen haben wir folgende Stopps nach unserer spontanen Planung anhand der ermittelten Streckendaten eingelegt:

    Hveravellir: hier gibt es heiße Quellen, die auch ab und zu Wasser heraussprudeln, das Wasser ist 80 – 100 Grad warm also kochend heiß! Wir haben da eine kleine Wanderung rund um die Quellen und ein Stück ins Hinterland gemacht. Wir wollten unbedingt den Hot-Spot noch ausprobieren, beim ersten Versuch war es viel zu heiß, sicher über 80°C. Ich bin mit den Füssen rein und hab mir fast Verbrühungen zugezogen. Nach dem Andere auch rein wollten und die es ebenfalls zu heiss empfunden haben, wurde ausfindig gemacht, dass heißes Wasser aus einer Leitung und kaltes Wasser aus zwei Leitungen einströmt. Die Kaltwasser Leitungen waren aber ganz an der Seite des Hot-Spots, so dass es nicht genug gekühlt wurde. Nachdem die Kaltwasser Leitung dann richtig positioniert wurde war die Temperatur nach einigen Minuten erträglich und das Bad konnte genossen werden. Ich hab das allerdings nicht mehr gemacht unr die Anderen.

    Wikipedia:
    Hveravellir (isl. hver „heiße Quelle“; vellir „Felder“) bezeichnet sowohl einen Zentralvulkan unter dem Gletscher Langjökull im Westen von Island als auch das dazugehörige Geothermalgebiet.
    Beschreibung:
    Man findet in Hveravellir viele typische Merkmale von Hochtemperaturgebieten. So gibt es hier Heißwasserquellen, etwa die von Sinterterrassen umgebene Bláhver (dt. „Blaue Quelle“), Fumarolen und die fauchende Solfatare Öskurhöll (dt. „Brüllender Hügel“). Bei Bræðrahver und Eyvinderhver handelt es sich um kleine Springquellen.
    Für Island ziemlich ungewöhnlich sind die Sinterterrassen, die der Vulkanismus gebildet hat.
    Das Geothermalgebiet steht seit 1960 unter Naturschutz.

    Eine heisse Quelle in Hveravellir

    DIe Geschichte über das Bad im Hot Spot:
    Als wir an den heissen Quellen in Hveravellir angekommen sind haben wir uns erst mal die sprudelnden Quellen und dampfenden Fumarole angeschaut, die man auf dem Holzbohlenweg aus nächster Nähe sehen kann. Zurük an dem Hot Spot haben wir beschlossen dort ein Bad zu nehmen, also zum Auto, Badehose und Handtuch holen und wieder beim Hot Spot umziehen. Ich bin dann runter ans Wasser und hab den Fuß rein gehalten und mich fast verbrüht, viel zu heiss … über 80°C. Also Klamotten weider an und in dem Visitor Center einen Kaffee trinken. Dort war ein Ehepaar aus Holland, die unbedingt auch in den Hot Spot wollten, der Versuch scheiterte ebenfalls. Im Visitor Center haben sie dann nachgefragt warum es so heiss ist: der Hot Spot hat Kalt- und Warmwasser Zuläufe über Rohre die von oben gespeist werden, das Problem war, dass der Kaltwasser Zulauf an dem Sopt ganz auf der linken Seite das Wasser am Spot vorbei spülte. Der Holländer hat dann das Rohr wieder in die Mitte geholt und mit Händen und Füßen das Wasser vermischt. Nach 15 oder 20 min. war es so abgekühlt, dass man baden konnte. Ich hab mich nicht noch mal umgezogen aber Petra hat sich gefreut und es genossen.

    Gýgjarfoss: ein weiterer Wasserfall, diesmal im Kleinformat, aber trotzdem interessant vor allem am Flusslauf nach dem Wasserfall gab es interessante Felsformationen und schwarzer angespülter Sand der eine Sandbank gebildet hat, die aus dem Wasser ragte. Auf dem Weg zu dem Wasserfall auf der Strasse F35 hatte ein Touristenpärchen eine Reifenpanne, der Sechskant im Radkreuz war defekt, so dass sie die Schrauben am Rad nicht wieder festziehen konnten. Ich habe angehalten und wir konnten gemeinsam das Rad positionieren und die Schrauben festziehen. Die Frau hat erzählt sie warten seit 20 min. und es hat neimand angehalten obwohl Autos vorbei kamen. Bevor wir den Zwien geholfen haben, wurden wir von Buggys überholt, die waren es auch die an der Panne vorbei gefahren sind. Ein kurzes Stück weiter war ein Bus an einem Schlammloch hängen geblieben und musste mit dem Bagger rausgeszogen werden, wir sind da grad so vorbei gekommen und konnten zum Glück weiter fahren.

    Streckenabschnitt: Hveravellir heisse Quellen, Highland Base at Kerlingarfjöll

    Nachdem wir mit Hilfe des Internets inspiziert haben was es in der Gegend noch sehenswertes gibt, sind wir auf weitere interessante Orte gestoßen. Weiter oben gibt es ein Highland Base Camp Kerlingjarfjöll, noch ein Stück weiter sind wohl noch mal heiße Quellen. Um zu dem zu dem Highland Base Camp zu kommen mussten wir von der Strasse F35 auf die Strasse F347 abbiegen am camp oben gibt es kostenlose Parkplätze dort haben wir das Auto abgestellt. Es gab einige Hinweisschilder mit Angaben zu Wandertrails mit unterschiedlichen Längen. Wir haben uns einen Wandertrail ausgesucht und sind hoch gelaufen ca. 3 km, es ging endlos weiter ohne weitere Hinweise auf eine Enfernung oder einen Rund- / Rückweg daher haben dann wieder umgedreht zurück zum Base Camp. Dort oben war einfach nur Stille und Einfachheit, nichts das stören konnte, nicht mal Tiere, kaum Vegetation. Eindrücklich diese Landschaft, so einmalig wohl nur hier in Island zu erleben. Auf dem Trail waren kurz am Anfang einige Touristen unterwegs danach waren wir den gesamten Trial unterwegs. Was mir erst bewusst wurde als ich auf den Höhenmeter geschaut habe: erstaunlicherweise waren wir da auf ~1050 m Höhe … also eine Höhenwanderung. Der WInd war da oben ziemlich hefig und recht kalt war es 6°C.

    Der Gullvoss Wasserfall vorderer Aussichtspunkt

    Gullfoss: der letzte POI für heute war der gigantische Gullfoss. Bis dahin hatten wir ja wirklich schon einige grandiose Wasserfälle gesehen und waren beeindruckt. Der Gullfoss setzt dem sicher noch eins drauf er ist nicht am Stück so hoch und nicht am Stück so breit, aber er hat mehrere gigantische Stufen an denen unglaublich viele cbm Wasser abgehen. Es gibt mehrere Standplätze wo man den Gullfoss einsehen kann, jeder davon gibt einen anderen Blickwinkel auf die Stufen und Terrassen des Falls. Wer Wasserfall Fan ist muss nach Island das ist schon sehr beeindruckend und einmalig was man da zu sehen bekommt.

    Wikipedia:
    Der Gullfoss [‘kʏtl̥ˌfɔsː] (isländisch gull = „Gold“, foss = „Wasserfall“) ist ein Wasserfall des Flusses Hvítá im Haukadalur im Süden Islands. Der Fluss Hvítá bildet die Gemeindegrenze zwischen Hrunamannahreppur und Bláskógabyggð.
    Wichtigste Daten
    Seine durchschnittliche Wasserführung beträgt etwa 109 m3/s, im Sommer etwa 130 m3/s. Der größte bisher gemessene Abfluss betrug 2000 m3/s.
    Der Wasserfall besteht aus zwei Stufen, von denen die erste 11 m und die zweite 21 m Höhe besitzt. Diese beiden Kaskaden stehen etwa rechtwinklig zueinander.
    Von der zweiten Stufe stürzt das Wasser in eine Schlucht, die vom Wasserfall bis zur Verbreiterung zum Tal 2,5 km lang ist und eine Tiefe von 70 Metern erreicht. Die Wasser der Hvítá und nicht zuletzt die bisweilen auftretenden Gletscherläufe haben diese Schlucht seit der Eiszeit vor 10.000 Jahren um durchschnittlich 25 cm im Jahr ausgefräst.
    Zwei Gletscherläufe im 20. Jahrhundert sind bekannt, 1930 und 1948. Bei diesen wurde die Schlucht völlig mit Wasser gefüllt, so dass die niedrigere Wasserfallstufe zeitweilig darunter verschwand.

    Der Gullvoss Wasserfall hinterer Aussichtspunkt

    Die oberen Kaskaden beim Gullfoss Wasserfall am hinteren Aussichtspunkt

    Streckenabschnitt: Highland Base at Kerlingarfjöll, Gollvoss, Uthlid Camping Ground

    Auf der Suche nach einer Übernachtungsmöglichkeit war es mühsam in zweierlei Hinsicht: der Rückweg auf der F346 und der untere Teil auf der F35 war sehr holprig und mit Schlaglöchern übersäht, so dass wir regelmäßig fürchterlich durchgerüttelt wurden und das Bedienen des Handys wurde zur Tortur wegen der Rüttelei. Also erst mal vertagt bis zum Gullfoss und dann die Suchs fortgestetzt. Der erste Campingplatz den wir auf der Suche gefunden hatten und auch kurz dort waren war ein Reinfall, was man auch schon in den Rezensionen lesen konnte. Der Nächste war dann noch mal 13 km weiter unten auf der F35, keine Rezensionen, aber bei der Ankunft positiv. Keine Anmledung notwendig, wir haben uns trotzdem angemeldet. Preis: 31€ für Stellplatz mit zwei Personen. Gemeinschaftsküche, Duschen und warme Pools alles mit dabei, das ist ok. An der Rezeption wurde uns gezeigt wo Küche und Pools sind und die Nutzung erklärt.

    Gefahrene km am 03.07
    9610 km bis 9831 = 221 km

    Gruß

    Edi

    Wanderungen am 03.Juli 2026:

    Island Urlaub 2026 – Hveravellir Wanderung – 03.07.2026

    Map of the route “03. Juli 2026 Island Urlaub – Hveravellir, Gýgjarfoss, Base Camp Kerlingjarfjöll, Gullfoss”: 3.730 m, 247 m of climbing and 157 m of descent, elevation between 731 m and 900 m, time 01:16:08. It is a loop that starts and ends at 64.86603, -19.55322 (latitude, longitude).

    Gesamtstrecke: 3752 m
    Maximale Höhe: 900 m
    Minimale Höhe: 729 m
    Gesamtanstieg: 247 m
    Gesamtabstieg: 157 m
    Gesamtzeit: 01:16:27
    Download file: 2026-07-03-edi-teppert-com-IslandUrlaub2026-sechsterTag_001.gpx

    Island Urlaub 2026 – Jökuöfall Wasserfall – 03.07.2026

    Map of the route “03. Juli 2026 Island Urlaub – Hveravellir, Gýgjarfoss, Base Camp Kerlingjarfjöll, Gullfoss”: 11.153 m, 374 m of climbing and 297 m of descent, elevation between 812 m and 1.047 m, time 02:33:01. It starts at 64.70408, -19.39662 and ends at 64.68383, -19.30027 (latitude, longitude).

    Gesamtstrecke: 11192 m
    Maximale Höhe: 1047 m
    Minimale Höhe: 811 m
    Gesamtanstieg: 374 m
    Gesamtabstieg: 297 m
    Gesamtzeit: 02:34:08
    Download file: 2026-07-03-edi-teppert-com-IslandUrlaub2026-sechsterTag_002.gpx

    Island Urlaub 2026 – Gullvoss Wasserfall – 03.07.2026

    Map of the route “03. Juli 2026 Island Urlaub – Hveravellir, Gýgjarfoss, Base Camp Kerlingjarfjöll, Gullfoss”: 3.203 m, 107 m of climbing and 121 m of descent, elevation between 346 m and 401 m, time 00:54:10. It starts at 64.32587, -20.12899 and ends at 64.32204, -20.13464 (latitude, longitude).

    Gesamtstrecke: 3203 m
    Maximale Höhe: 401 m
    Minimale Höhe: 346 m
    Gesamtanstieg: 107 m
    Gesamtabstieg: 121 m
    Gesamtzeit: 00:54:10
    Download file: 2026-07-03-edi-teppert-com-IslandUrlaub2026-sechsterTag_003.gpx