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  • Die Gebäude vor dem neuen Leuchtturm und das alte Schiff

    28. Juni 2026 Island Urlaub 2026 – erster Tag: Flug ab Zürich, Ankunft Kevlavík

    Heute beginnt der Traumurlaub auf Island. Abflug in Zürich um 7:55 Uhr geplant, d. h. wir müssen sehr früh los, aufstehen 3:30 Uhr und Fahrt nach Opfikon ins Parkhaus, dann mit der Tram zum Flughafen um rechtzeitig am Gate zum CheckIn ab 7:15 Uhr zu sein. Der Parkplatz in Opfikon ist in einer Tiefgarage, gähnt soweit geklappt. Den Rest dann mit der S-Bahn zum Flughafen sind wir mangels Ticket Lösemöglichkeit schwarz gefahren.

    Die aktuellen Temperaturen auf Island lagen bei der Ankunft bei 9°C, angenehm kühl bzw. eher kalt im Vergleich zu Deutschland wo wir knapp an die 40°C Marke reichen.

    Geplante Details zum heutigen Tag dem 28.06.2026:

    • Ankunft am Flughafen Keflavik
    • Straße 45 nach Norden nehmen Gardskagi mit 2 Leuchttürmen
    • Weiter Straße 45 über Sandsgerdi Richtung Süden 425
    • Brücke zwischen den Kontinenten
    • Über Gunnuhver Schlammquellen anschauen, zum Leuchtturm und zu dem Fels wo Möwen im den Steilwänden brüten
    • nach Grindavik
    • Weiter Straße 427 evtl. Abstecher nach Seltun (dampfende Quellen)
    • An der Steilküste Krysuvikurbjark (riesige Vogelkolonie) auf 427 Richtung Osten nach Selvogur und Porlakshöfn
    • Kleiner Spaziergang an der Steilküste, Seehunde und Wale, 1 km westlich von Porlakshöfn Selatanger Nähe evtl. Höhlen anschauen mit Strand und Lava
    • Straße 38 und 39 über Prengsli (Passstraße) dann Straße 1 nach Rejkjavik

    28. Juni 2026 – Island Urlaub 2026 – erster Tag – Flug von Zürich nach Kevlavik, Leuchttürme Garður, Brücke zwischen den Kontinenten, Gunnuhver Schlammquellen

    Heute begann der Traumurlaub auf Island
    Abflug in Zürich um 7:55 Uhr geplant, d. h. wir mussten sehr früh los, aufstehen 3:30 Uhr und Fahrt nach Opfikon ins Parkhaus, dann mit der S-Bahn zum Flughafen um rechtzeitig am Gate zum CheckIn ab 7:15 Uhr zu sein. Der Parkplatz in Opfikon ist in einer Tiefgarage, das Auto dort abzustellen, war recht günstig 7,00 SFr / Tag. Dort haben wir das Auto um UG abgestellt, das hat soweit gut geklappt. Den Rest dann mit der S-Bahn zum Flughafen sind wir mangels Ticket Lösemöglichkeit (Automat war eigentlich vor unserer Nase … einfach nicht geblickt) schwarz gefahren, sorry liebe Schweizer … war keine böse Absicht.
    Auf dem Flughafen sind wir gleich zum Security Check, da wir nur Handgepäck (kleiner Koffer 10 kg und Rucksack) hatten mussten wir keine Koffer aufgeben. Nach dem Check sind wir noch in ein Flughafen Café und haben dort einen Kaffee getrunken und das mitgebrachte Brezel gegessen.
    Unser Flug ging vom Gate A Schalter 81 ab. CheckIn Zeit war 7:15 Uhr, das Boarding ging aber erst um 8:25 Uhr los. Die Flugzeit betrug 3:25 h. Auf Island ist die Zeitzone um 2 h hinter uns d. h. bei der Ankunft war es ca. 10:00 Uhr.
    Auch bei der Ankunft mussten wir keine Koffer am Gepäckband holen, so konnten wir gleich zum Europcar Mietauto Schalter um das reservierte Auto bzw. Unterlagen und Schlüssel zu holen. An dem Schalter musste man erst mal ein Ticket ziehen wie im Landratsamt zum Auto anmelden. Wir hatten die Nr. E061 … vor uns noch 15 Andere, gefühlt eine Ewigkeit bis wir dann endlich dran waren. Draußen auf den Parkplätzen erst mal das Auto finden, die Beschreibung war etwas missverständlich, am Ende hat’s geklappt und wir konnten den Dacia Bigster übernehmen, Zähler Stand 8108 km.

    Wir haben dann die geplanten POI so wie es ging versucht umzusetzen. Als Erstes sind wir zum (fast) westlichsten Punkt Europas gefahren, der liegt ganz im Nordwesten von Island. Die Ortschaft heißt Garður, dort gibt es einen Leuchtturm. Das Auto haben wir vorne am Parkplatz abgestellt und sind dann nach Nordosten zum Leuchtturm gelaufen.

    Garður (deutsch „Garten“, „Wall“[1]) ist ein Ort in Island an der Nordspitze der Halbinsel Reykjanes und liegt 10 Kilometer nördlich von Keflavík an der Straße Nr. 45. Am 1. Januar 2011 hatte Garður 1.452 Einwohner.[2] Bis zur Fusion mit Sandgerði zu Suðurnesjabær 2018 bildete Garður eine eigenständige Gemeinde.

    Der alte Leuchtturm (Garðskagaviti gamli): Erbaut im Jahr 1897. Dieser etwa 12 Meter hohe Turm mit seinen roten Streifen war bis 1944 in Betrieb. Er befindet sich direkt am Wasser auf einer kleinen Landzunge, beherbergt heute ein Café und ist ein historisches Ausflugsziel

    Der neue Leuchtturm (Garðskagaviti): Er wurde 1944 etwas weiter landeinwärts gebaut, da das Meer den alten Turm bedrohte. Mit einer Höhe von 28 Metern ist er der höchste Leuchtturm Islands und bietet einen fantastischen Panoramablick.
    Weiter ging es dann zu der Brücke zwischen den Kontinenten
    Dort ist eine Spalte wo sich die tektonischen Platten von Eurasien und Nordamerika treffen. Eine kleine Brücke geht von der eurasischen zu nordamerikanischen Platte. Nicht riesig aber ganz interessant zu wissen was dahinter steckt.

    Der Text auf dem Hinweisschild auf der eurasischen Seite übersetzt:
    WELCOME TO THE EURASIAN PLATE
    Stellen Sie sich vor, Sie stehen auf der eurasischen Platte, der größten kontinentalen tektonischen Platte der Erde. Die Platte enthält einige der ältesten Felsformationen in der Erdkruste, in Ostsibirien auf den weitläufigsten Ebenen der Erde.
    Die nordamerikanische Platte driftet nach Westen weg von der eurasischen Platte weg und erweitert dabei den Atlantik. Im Osten fließen die pazifischen und philippinischen Platten unter der eurasischen Platte und bilden einen Bogen vulkanischer Inseln. Im Süden treiben die indischen und australischen Platten nach Norden. Die Kollision dieser Platten bildet die höchste Bergkette der Erde, den Himalaya.

    Ungefähr 75 % der menschlichen Bevölkerung leben auf der eurasischen Platte.

    Ihre Verteilung ist jedoch nicht gleich. Die meisten leben in Europa, Indien, China und Südostasien. Diese Gebiete sind außerdem die am dichtesten besiedelten Gebiete der Erde.

    Tokio ist die am dichtesten besiedelte Stadt auf der eurasischen Platte (die Bevölkerung im Jahr 2011 betrug 35,7 Millionen). Der höchste Berg ist der Mount Everest in Nepal (8.850 m über dem Meeresspiegel), während die größte Tiefe in der Galathea-Tiefe (10.540 m unter dem Meeresspiegel) liegt.

    Streckenabschnitt: Flughafen Europcar Parkplatz, Garður Old Lighthouse Parkplatz

    Wir sind zum nächsten Punkt unserer geplanten POIs weiter gefahren und zwar über Grindavík zu den Schlammquellen

    Aus meinen Recherchen im Internet:
    Gunnuhver ist das Geothermalgebiet mit den größten dampfenden Schlammtöpfen der Region.
    Der Name „Gunnuhver“ bedeutet wörtlich „Gunnas heiße Quelle“. Er geht auf eine bekannte isländische Sage zurück:
    Der Legende nach lebte eine Frau namens Guðrún, genannt Gunna. Sie geriet nach ihrem Tod wegen eines Streits um einen Kochtopf oder eine Schuld nicht zur Ruhe und soll als Geist die Gegend heimgesucht haben. Ein Pfarrer, Eiríkur Magnússon, der in der isländischen Überlieferung als kundiger Geistlicher mit magischen Fähigkeiten gilt, soll Gunna in die heiße Quelle gelockt und sie dort gebannt haben. Seitdem trägt die größte heiße Quelle ihren Namen – Gunnuhver.
    Obwohl das natürlich Folklore ist, passt die Geschichte gut zur Landschaft: Die ständig zischenden Dampfwolken, das Blubbern der Schlammtöpfe und der intensive Schwefelgeruch verleihen dem Ort eine fast unheimliche Atmosphäre.
    Interessant ist auch:
    Gunnuhver besitzt keinen eigentlichen Wasserpool mehr. Durch Veränderungen im hydrothermalen System verdampft das Wasser größtenteils, sodass heute vor allem mächtige Dampfaustritte und Schlammquellen zu sehen sind.
    Das Gebiet liegt in einem aktiven Hochtemperaturfeld und wird auch geothermisch zur Energiegewinnung untersucht und genutzt.
    In der Nähe befindet sich außerdem die berühmte Reykjanesviti, Islands ältester Leuchtturm (der heutige Bau stammt aus dem frühen 20. Jahrhundert).
    Die Sage um Gunna zeigt, wie die Isländer die beeindruckenden Naturphänomene früher mit Geschichten und übernatürlichen Erklärungen verbunden haben.

    Wir sind dann noch zu dem Leuchtturm gelaufen und das einzige Mal nass geworden weil es geregnet hat. Hinter dem Leuchtturm an der Küste gibt es zwei Felsen die hoch heraus ragen. Da sind Vogel Brutstätten in den Steilwänden. Der eine der Felsen war begehbar und da sind wir auch hoch gelaufen, von dort sieht man die Vögel in der Steilwand des anderen Felses.

    Streckenabschnitt: Garður Old Lighthouse Parkplatz, Brücke zwischen den Kontinenten

    Eine heisse Quelle im Gunnuhver Geothermalgebiet

    Auf dem Weg zu unserer Unterkunft gab es noch zwei sehenswerte Küstenabschnitte mit einer starken Brandung. Zwischen dem Besuch der Abschnitte haben wir erst mal in einenm Fish & Chips Restaurant was gegessen, genau das was es war: Fish & Chips.
    Die Unterkunft befand sich in Reykjavík direkt in der Nähe von einigen Supermärkten und war nach dem nachschauen der Codes für die Türschlösser schnell bezogen. Da es noch nicht allzu spät, wir haben die Zeit genutzt um uns mit Proviant für die nächsten Tage zu versorgen. Für die geplanten Übernachtungen im Auto haben wir Isomatten gekauft, die Luftmatratzen waren schmal für eine und zu breit für zwei.

    Gefahrene km am 04.07
    8108 km bis 8208 = ~100 km

    Gruß
    Edi

    Streckenabschnitt: Brücke zwischen den Kontinenten, Heisse Quellen Gunnuhver, Brimketill, Restaurant, Guest House

    Die Wanderung am 28. Juni 2026:

    Island Urlaub 2026 – Leuchttürme, Schlammquellen – 28.06.2026

    Gesamtstrecke: 7662 m
    Maximale Höhe: 179 m
    Minimale Höhe: 137 m
    Gesamtanstieg: 127 m
    Gesamtabstieg: -134 m
    Gesamtzeit: 01:20:17
    Download file: 2026-06-28-edi-teppert-com-IslandUrlaub2026-ersterTag_001.gpx

  • 08.08.19 – Madeira 8. Tag – Santa Cruz, Machico, Abreise

    Viel zu schnell vergingen unsere Urlaubstage auf dieser faszinierenden Insel, deshalb heißt es heute leider Abschied zu nehmen.
    Wir starten gemächlich in den Tag und genießen ein letztes Mal das reichhaltige Frühstücksbuffet und schlendern nochmals durch den schön angelegten Hotelpark mit herrlicher Aussicht auf Funchal. Auch in die kleine Kapelle werfen wir noch einen Blick.

    Nachdem wir unsere Koffer ins Auto gepackt haben, wollen wir uns noch die Orte im Osten der Insel anschauen. Zuerst fahren wir nach Santa Cruz und schlendern durch die Altstadt. Natürlich darf ein Besuch der prächtig geschmückten Kirche Igreja de Sao Salvador nicht fehlen. Außerdem besuchen wir noch die kleine Markthalle, in der nur regionales Obst und Gemüse, sowie frischer Fisch verkauft wird.
    Auch ist noch Zeit für einen Sprung in den Atlantik, bevor es weiter nach Machico geht. Dieser Ort ist die älteste Siedlung auf Madeira, landeten doch im 15. Jahrhundert die Entdecker hier. Ein altes Fort ist hier noch zu sehen, dass zur Abwehr von Piratenangriffen erbaut wurde.

    Wir spazieren durch die Altstadt und legen uns noch eine Weile an den Strand, bevor wir zum Flughafen müssen.
    Jetzt heißt es Auto abgeben und warten. Durch die Verspätung von Flügen aus Portugal verzögert sich auch unser Abflug, da es Schwierigkeiten mit der Einteilung der Gates gibt. Es wirkt alles reichlich planlos, aber irgendwann sitzen auch wir in unserem Flieger zurück nach Stuttgart.
    Wir genießen noch einen letzten Blick über die Insel und kommen nach einem ruhigen Flug um kurz vor Mitternacht in Stuttgart an. Wir finden auf Anhieb unser Auto auf dem riesigen Parkplatz und fahren noch das letzte Stück, diesmal ohne Stau, zurück nach Hause.
    Es waren abwechslungsreiche Tage auf der Blumeninsel. Wir haben sehr viel gesehen und etliche Kilometer zurückgelegt, oft abseits der gängigen Routen. Wir haben die Herzlichkeit der Madeirer schätzen gelernt und können diese Insel im Atlantik nur weiterempfehlen.