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  • 18. April 2022 Klettern Schlüchttal – Ühlingen, Birkendorf

    Das lange Wochenende mit den Feiertagen bot auch noch eine Möglichkeit zum Kelttern. Endlich mal wieder draussen am Fels. Geplant und besprochen haben wir die Tannholzwand im Schlüchttal bei Ühlingen Birkendorf. Nach einer guten Stunde mit dem Auto waren wir im Tal angekommen und hatten einen passenden Parkplatz leicht unterhalb dem Zustieg zum Fels gefunden.

    Zu dem Zeitpunkt war noch nicht viel los wir waren die Ersten auf dem Parkplatz unten an der Strasse. Zum Zustieg bis zum Fels mussten wir etwa 15 min. laufen und dabei die Schlücht überqueren, über einige Steine in Flussbett, es gibt dort keine Brücke. Oben angelangt sind wir dann einige Routen an der Tannholzwand geklettert.

    Unsere erste Route war eine recht lange Tour mit etwa 50 m, es war die Nr. 56 (siehe Topo) – “Sonderangebot” die eine Schwierigkeit von 5 hat. Ging ganz gut war aber wirklich ein langes Stück. Wir sind mit dem Doppelseil geklettert, mein Kollege ist vorgetiegen und wir sind dann zu zweit in kurzem Abstand nachgestiegen. Oben am Stand dann die zwei Seile zusammen geknotet mit einem Sackstich und einer nach dem Anderen abgeseilt.

    Die nächste Tour war die Nr. 53 der “Sonnenpfeiler”, auch eine 5+ 5-  Route, die ganz gut zu klettern war und gemeinsam recht zuügig bewältigt war.

    Als dritte Route sind wir dann die Nr. 51 geklettert, an der hat sich der Kollege etwas die Zähne ausgebissen und wir haben daüfr am Ende etwa zwei Stunden gebraucht. Die nächste Route die Nr. 42, die weiter links war und auf dem Topo nicht zu sehen ist haben wir gut und reltativ schnell bewältigt. Die letzte Route die Nr. 40 “Ruta” ebenfalls nicht auf dem Topo Bild war noch weiter links an der Tannholzwand, drt war der Einstieg sehr anspruchsvoll und in der Hälfte etwa ein sehr knifflige Stelle, die man erst mal erfühlen musste und weiter zu kommen.

    Alles zusammen ein guter ausgiebiger Klettertag … hoffentlich bald wieder eine Gelegenheit.

    Gruß

    Edi

    Die zurückgelegte Strecke als Open Street Map Karte mit Höhenprofil und Zusatzinfos
    diesmal nicht ganz ernt gemeint, die Garmin hat 37 km aufgezeichnet :-))

    Klettern Schlüchttal – Ühlingen, Birkendorf – 18.04.2022

    Gesamtstrecke: 37537 m
    Maximale Höhe: 603 m
    Minimale Höhe: 514 m
    Gesamtanstieg: 505 m
    Gesamtabstieg: -495 m
    Gesamtzeit: 06:12:35
    Download file: 2022-04-18-edi-teppert-com-KletternSchluechttal.gpx

  • 18. Juli 2020 – 1. Tag Klettern Alpstein Juli

    Erster Tag unseres 2. Alpstein Kletter Kurzurlaubes im Juli 2020 mit Übernachtung in der Hundsteinhütte.

    Die Abfahrt in Rottweil haben wir früh angegangen um zeitig im Kletterrevier zu sein, um sechs Morgens sind wir mit dem Auto gestartet. Die Fahrt war recht ruhig mit mäßigem Verkehr. Wir waren zu dritt zwei Kletterer und ein Wanderer. Auf dem Hohen Kasten Seilbahn Parkplatz in Brülisau haben wir die Wandernde raus gelassen und sind dann weiter zum Parkplatz Pfannenstil.

    Wie letztes Mal haben wir dort unser Equipment zusammen gerichtet und sind den steilen Anstieg zur Hundstein Hütte angegangen, nach ca. zwei Stunden waren wir oben angekommen. Auf der Hütte hat uns Peter der Hüttenwirt begrüßt. Den Rucksack mit dem Zubehör haben wir in der Hütte bzw. in der Lager Schuppen hinter der Hundsteinhütte gelassen und haben nur unsere Kletter Sachen auf die Tour mitgenommen. Die Tour für den ersten Tag war “Di Ruch” bzw. “Hurrlibutz”, das relativ weit links am Fähnligipfel liegt, so dass der Zustieg von der Hunsteinhütte dort hin noch mal länger ist als bis zu den anderen Routen weiter rechts vorne.

    Beim Start der “Di Ruch” ist die erste Seillänge eine 4c, die mein Kollege vorgestiegen. Die zweite Seillänge bin dann ich vorgestiegen, zu in der Mitte der Route hab ich dann die falsche Richtung erwischt und bin in die andrere Route, die “Hurrlibutz” gekommen, die schwieriger ist. Die dritte Seillänge ist dann eine 4c, die war sehr schön zu klettern. Schöne Wasserrrinen, in denen man guten Grip mit den Kletterschuhen hatte. Die ist auch der Kollege vorgestiegen und die letzte Seillänge auch. Schöne Platten Kletterei mit gutem Grip, Halt und guten Griffen.

    Oben angekommen gab es als Belohnung Edelweiß, der dort oben grad am blühen war. Das sieht man selten! Beim Abstieg haben wr abgeseilt mit dem Doppelseil in voller 60 m Länge. Durch die Schräge am Stand und den rauhen Fels war das Seil sehr schwer abzuziehen, es war eine echte Schinderei aber zum Glück ging es dann doch.

    Panorama Sicht oben am Ende der "Hurrlibuz"

    Für eine zweite Route hätte es nicht mehr gereicht, daher haben wir uns dazu entschieden, auf den Hundstein zu wandern. auf dem Weg dort hin haben wir unserer Rücksäcke zurück gelassen und konnten ohne Ballast hoch gehen und wieder zurück. Angekommen am Rucksack Depot haben wir dann noch eine Pause eingelegt, bei der wir hungrige Gäste hatten.

    Nach der Pause dann zurück zur Hundsteinhütte, wo der Rest unserer Truppe schon angekommen war und auf uns gewartet hat. Abendessen wir immer um 18:30 Uhr, Suppe, Salat, Hauptgang und einen Nachtisch. Von Allem reichlich und so viel man wollte. So ein Abendessen nach einer Klettertour schmeckt herrlich gut wenn man Hunger hat. Im Speiseraum der Hütte waren nicht alle Plätze belegt, da es wegen der Corona Vorschriften immer noch Einschränkungen gab. Wir hatten nette Tischkollegen, mit denen wir uns gut unterhalten haben. Vor dem zu Bett gehen noch ein kühles “Quöllfrisch naturtrüb” und interessante Gespäche, um 22:00 Uhr dann ab ins Bett, da ist Bettruha angesagt. Im Massenlager war relativ viel Platz, da ja nicht alle Plätze belegt werden durften. Die Nacht war auch ruhig, kaum Mitbewohner, die geschnarcht haben. Trotzdem habe ich nicht so gut geschlafen. Wenn man schon um zehn ins Bett geht, dann kann man einfach nicht so lange schlafen, also war ich schon so gegen sechs oder davor wach.