02. Juli 2026 – Island Urlaub 2026 – Ausflug zur Insel Grímsey
Die Übernachtung im Hotel Dalvik war angenehm und da gab es Vörhänge um wenigsten etwas abzudunkeln in der Nacht zum Schlafen. In dem Hotelbereich gibt es mehrere Zimmer, es waren aber ausser uns nur noch eine Person in einem Zimmer weiter hinten, so dass wir es ruhig hatten. Die Gemeinschaftsdusche konnten wir morgens alleine nutzen da der Mitbewohner im anderen Zimmer schon sehr früh wieder abgereist war.
Wir hatten für den Morgen Frühstück bestellt und konnten das Frühstücksbuffet nutzen. Das war wirklich sehr üppig bestückt von Allem was man sich so vorstellen kann. Sehr leckeres selbstgebackenes Brot war das Highlight (was auch im Internet bei den Bewertungen gelobt wird), Waffeln mit Nutella, Marmeladen, Fisch, was das Herz begehrt. Wir sind rechtzeitig in den Frühstücksraum gekommen und konnten in Ruhe unser Früstück zu uns nehmen.
Nach dem Frühstück sind wir mit dem Dacia zum Parkplatz bei der Ablegestelle der Fähre gefahren, wo man kostenlos parken kann. Wir sind dann vor dem Auslaufen der Fähre schon eingecheckt und haben uns auf dieser noch ein wenig umgesehen. Exakt um neun fuhr die Fähre los zur Insel Grímsey, laut Plan sollte die Überfahrt 3:00 h gehen, am Ende waren es leider 3:20 h, was uns dann an Zeit auf der Insel gefehlt hat. Während der Überfahrt waren wir draussen auf dem Aussendeck vorne um vielleicht Delfine oder Wale beobachten zu können. Daraus wurde nichts, von anderen Mitfahrenden Einheimischen haben wir erfahren, dass einige Tage zuvor ein Walfänger raus gefahren ist um einen Wal zu fangen. Das haben die Wale untereindaner kommuniziert, deswegen waren keine zu sehen. Die Walewatching Touren haben wohl ebenfalls keine Wale mehr zu Gesicht bekommen. Umso näher wir der Insel Grímsey kamen umso öfter hat man Papageientaucher über das Meer fliegen oder im Wasser schwimmen gesehen.
Als wir auf der Insel angekommen waren, sind wir hoch zur Infotafel gegangen und haben die Wanderwege inspiziert um zu sehen was wir in der kurzen Zeit überhaupt bewältigen können. Wir haben beschlossen zu der Basaltkugel, die auf dem Polarkreis steht zu gehen und auf dem Weg dort hin an der Westküste entlang zu laufen um Papageientaucher zu sehen. Diese Tour war etwa 6 km hin und zurück, das wäre zeitlich machbar gewesen. Wir haben viele schöne Fotos gemacht von den Papageientauchern und da weren hunderte, tausende.
Wir hatten so ein Glück, das dann ein Pickup Truck hoch gefahren kam, wir haben ihn angehalten und gefragt ob wir bis zur Kugel mitfahren dürfen und tatsächlich konnten wir einsteigen und mitfahren. In dem Pickup waren noch drei andere Jungs, die ebenfalls mit der Fähre angekommen sind, die hatten die Tour wohl organisiert. Wir haben uns ein wenig unterhalten und erfahren, dass die Jungs aus Wyoming in den USA kommen. An der Polarkreiskugel sind wir ausgestiegen und haben dam Fahrer noch 10 € gegeben weil wir keine IS-kronen hatten., die Jungs sind weiter gefahren zur Inselspitze im Norden. Durch die Mitfahrt haben wir einges an Zeit gespart und konnten deswegen auf dem Rückweg an der Ostküste entlang laufen. An der Kugel haben wir auch einige Fotos gemacht und sind dann an der Ostküste entlang zurück gelaufen. Dort war auch alles voll mit Papageientauchern und wir konnten noch weitere schöne Fofos machen. nach ca. 1,5 km mussten wir quer nach Westen um an der richtigen Stelle anzukommen. Wir sind da an dem Flugfeld des Flughafens vorbei gelaufen. Auf dem Weg gab es richtig viele unterschiedlichse Vögel die auf dem Boden und in der Luft unterwegs waren.
Wir sind rechtzeitig vor dem Auslaufen der Fähre wieder an der Anlegestelle angekommen und exakt um 14:00 Uhr ist sie wieder zurück gefahren. Wir hatten knapp eineinhalb Stunden und haben viele Vögel zu sehen bekommen, das hat sich wirklich gelohnt diesen Ausflug zu machen. Auf der Rückfahrt konnte man nicht auf das Aussendeck weil der Seegang sehr viel stärker war als bei der Hinfahrt. Das Schiff hat ganz schön geschaukelt und jedes Mal beim Eintauchen des Bugs ins Wasser hat es heftig alles nass gespritzt. Die Tickets haben für zwei Personen hin und zurück so um die 120,00 € gekostet.
Heute nach dem beeindruckenden lehrreichen Insel Trip auf Grímsey wollten wir mal sehen ob wir weiter fahren können quer über die Insel nach Süden, da wo die F-Straßen sind, die sind nur für Allrad Fahrzeuge geeignet / zugelassen. Die Durchschnittsgeschwindigkeit auf den F-Strassen ist viel geringer wegen den Schlaglöchern, Wasserlöchern und Flussdurchfahrten und wir werden da nicht so schnell vorankommen.
Gefahrene km am 02.07
9450 km bis 9610 = 160 km
Gruß
Edi




