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  • 02. Juli 2026 Island Urlaub 2026 – fünfter Tag

    02. Juli 2026 – Island Urlaub 2026 – Ausflug zur Insel Grímsey

    Die Übernachtung im Hotel Dalvik war angenehm und da gab es Vörhänge um wenigsten etwas abzudunkeln in der Nacht zum Schlafen. In dem Hotelbereich gibt es mehrere Zimmer, es waren aber ausser uns nur noch eine Person in einem Zimmer weiter hinten, so dass wir es ruhig hatten. Die Gemeinschaftsdusche konnten wir morgens alleine nutzen da der Mitbewohner im anderen Zimmer schon sehr früh wieder abgereist war.

    Wir hatten für den Morgen Frühstück bestellt und konnten das Frühstücksbuffet nutzen. Das war wirklich sehr üppig bestückt von Allem was man sich so vorstellen kann. Sehr leckeres selbstgebackenes Brot war das Highlight (was auch im Internet bei den Bewertungen gelobt wird), Waffeln mit Nutella, Marmeladen, Fisch, was das Herz begehrt. Wir sind rechtzeitig in den Frühstücksraum gekommen und konnten in Ruhe unser Früstück zu uns nehmen.

    Nach dem Frühstück sind wir mit dem Dacia zum Parkplatz bei der Ablegestelle der Fähre gefahren, wo man kostenlos parken kann. Wir sind dann vor dem Auslaufen der Fähre schon eingecheckt und haben uns auf dieser noch ein wenig umgesehen. Exakt um neun fuhr die Fähre los zur Insel Grímsey, laut Plan sollte die Überfahrt 3:00 h gehen, am Ende waren es leider 3:20 h, was uns dann an Zeit auf der Insel gefehlt hat. Während der Überfahrt waren wir draussen auf dem Aussendeck vorne um vielleicht Delfine oder Wale beobachten zu können. Daraus wurde nichts, von anderen Mitfahrenden Einheimischen haben wir erfahren, dass einige Tage zuvor ein Walfänger raus gefahren ist um einen Wal zu fangen. Das haben die Wale untereindaner kommuniziert, deswegen waren keine zu sehen. Die Walewatching Touren haben wohl ebenfalls keine Wale mehr zu Gesicht bekommen. Umso näher wir der Insel Grímsey kamen umso öfter hat man Papageientaucher über das Meer fliegen oder im Wasser schwimmen gesehen.

    Als wir auf der Insel angekommen waren, sind wir hoch zur Infotafel gegangen und haben die Wanderwege inspiziert um zu sehen was wir in der kurzen Zeit überhaupt bewältigen können. Wir haben beschlossen zu der Basaltkugel, die auf dem Polarkreis steht zu gehen und auf dem Weg dort hin an der Westküste entlang zu laufen um Papageientaucher zu sehen. Diese Tour war etwa 6 km hin und zurück, das wäre zeitlich machbar gewesen. Wir haben viele schöne Fotos gemacht von den Papageientauchern und da weren hunderte, tausende.

    Wir hatten so ein Glück, das dann ein Pickup Truck hoch gefahren kam, wir haben ihn angehalten und gefragt ob wir bis zur Kugel mitfahren dürfen und tatsächlich konnten wir einsteigen und mitfahren. In dem Pickup waren noch drei andere Jungs, die ebenfalls mit der Fähre angekommen sind, die hatten die Tour wohl organisiert. Wir haben uns ein wenig unterhalten und erfahren, dass die Jungs aus Wyoming in den USA kommen. An der Polarkreiskugel sind wir ausgestiegen und haben dam Fahrer noch 10 € gegeben weil wir keine IS-kronen hatten., die Jungs sind weiter gefahren zur Inselspitze im Norden. Durch die Mitfahrt haben wir einges an Zeit gespart und konnten deswegen auf dem Rückweg an der Ostküste entlang laufen. An der Kugel haben wir auch einige Fotos gemacht und sind dann an der Ostküste entlang zurück gelaufen. Dort war auch alles voll mit Papageientauchern und wir konnten noch weitere schöne Fofos machen. nach ca. 1,5 km mussten wir quer nach Westen um an der richtigen Stelle anzukommen. Wir sind da an dem Flugfeld des Flughafens vorbei gelaufen. Auf dem Weg gab es richtig viele unterschiedlichse Vögel die auf dem Boden und in der Luft unterwegs waren.

    Wir sind rechtzeitig vor dem Auslaufen der Fähre wieder an der Anlegestelle angekommen und exakt um 14:00 Uhr ist sie wieder zurück gefahren. Wir hatten knapp eineinhalb Stunden und haben viele Vögel zu sehen bekommen, das hat sich wirklich gelohnt diesen Ausflug zu machen. Auf der Rückfahrt konnte man nicht auf das Aussendeck weil der Seegang sehr viel stärker war als bei der Hinfahrt. Das Schiff hat ganz schön geschaukelt und jedes Mal beim Eintauchen des Bugs ins Wasser hat es heftig alles nass gespritzt. Die Tickets haben für zwei Personen hin und zurück so um die 120,00 € gekostet.

    Einige recherchierte Details zu der Insel und der Kugel am Polarkreis:
    Grímsey ist die nördlichste bewohnte Insel Islands und der einzige Teil des Landes, der direkt auf dem Polarkreis liegt. Die Insel beherbergt eine berühmte 8-Tonnen-Basaltkugel (Orbis et Globus), die den Polarkreis markiert. Weil sich die Erdachse neigt, wandert der Polarkreis jährlich um ca. 14,5 Meter nach Norden.
    Der Polarkreis verschwindet 2047 von Grímsey
    Der Polarkreis sei nicht statisch, sondern beweglich. das sei die Idee hinter der Skulptur gewesen, meint die Projektmanagerin aus Akureyri dazu. Außerdem hätten heute viele GPS und wollten die Position auch genau wissen.
    Wer den Polarkreis noch auf Grímsey erleben will, hat noch bis 2031 Zeit. Dann liegt er nördlich der Insel, kommt aber 2039 noch einmal zurück und verschwindet 2047 für eine längere Zeit nach Norden.

    Heute nach dem beeindruckenden lehrreichen Insel Trip auf Grímsey wollten wir mal sehen ob wir weiter fahren können quer über die Insel nach Süden, da wo die F-Straßen sind, die sind nur für Allrad Fahrzeuge geeignet / zugelassen. Die Durchschnittsgeschwindigkeit auf den F-Strassen ist viel geringer wegen den Schlaglöchern, Wasserlöchern und Flussdurchfahrten und wir werden da nicht so schnell vorankommen.

    Gefahrene km am 02.07
    9450 km bis 9610 = 160 km

    Gruß

    Edi

  • Island Reise Header Bild

    01. Juli 2026 Island Urlaub 2026 – vierter Tag

    01. Juli 2026 – Island Urlaub 2026 – Rjúkandafoss, Dettifoss, Selfoss, Ásbyrgi Canyon

    Nach der Übernachtung im Hotel, was wieder seltsam war weil es halt immer hell bleibt und man das Zeitgefühl kpl. verliert, haben wir ausgiebig gefrühstückt und den weiteren Plan erstellt für heute / morgen überlegt.

    Ziel heute quer über die Insel nach Dalvik ca. 250 km und die interessanten Stellen auf der Fahrt anschauen. Morgen dann wenn’s klappt auf die Insel Grimsey am Polarkreis.

    Dalvík
    https://de.wikipedia.org/wiki/Dalv%C3%ADk
    Der Fischerort Dalvík (deutsch „Talbucht“) ist ein Ort in der Region Norðurland eystra im Norden Islands. Er ist der Hauptort der nach ihm benannten Gemeinde Dalvíkurbyggð. Am 1. Januar 2023 hatte der Ort 1404Einwohner.

    Grímsey
    https://de.wikipedia.org/wiki/Gr%C3%ADmsey
    Grímsey ist eine kleine Insel 40 Kilometer nördlich der Nordküste Islands. Sie gehört zur isländischen Region Norðurland eystra. Die Insel liegt direkt auf dem Polarkreis und stellt das nördlichste bewohnte Gebiet Islands dar.

    Auf dem Weg nach Dalvík haben wir einige Stopps eingelegt, der Erste war noch mal ein Wasserfall und zwar auf der Strecke der Straße Nr. 1 in Jökuldalur der Rjúkandafoss Wasserfall mit 139 m Höhe, der zu dem Fluss Verlauf des Ysti-Rjúkandi gehört, wo es noch einige weitere Wasserfälle gibt. Den haben wir nur kurz begutachtet, man kann da ca. 500 m hoch laufen bis zu einer Absperrung von dort haben wir einige schöne Bilder gemacht und sind dann weiter gefahren.

    Das nächste Ziel war wirklich absolut beeindruckend und unglaublich gigantisch, der Dettifoss und ca. 1 km davor im Flusslauf der Selfoss.

    Wikipedia:
    Der Dettifoss [‘tεhtɪˌfɔsː] (isl.„stürzender Wasserfall“) im Nordosten Islands ist einer der größten Wasserfälle Europas.
    Höhe 44 m Breite 100 m

    Der Selfoss ist ein Wasserfall im Norden Islands. Er hat nichts mit der gleichnamigen Stadt im Süden zwischen Hveragerði und Hella zu tun.
    Höhe 10 m

    Die Wassermassen die da herunter gehen (193 m³/s) sind die Entwässerung des Nordteils des Gletschers Vatnajökull. Auch wenn man weit weg von dem Wasserfall ist, die Gischt ist als ob es regnen würde und man wird richtig nass. Wir haben viel Bilder gemacht z. T. vom Stellen wo man normalerweise nicht hin darf. Die Bilder sagen vermutlich nicht aus was in echt da zu sehen war! Unbedingt sehenswert!

    Weiter auf der Route war dann der Ásbyrgi Canyon – der Hufeisen Canyon dran. Das ist eine Schlucht, die Hufeisenförmig in die Felsen ausgewaschen oder Erodiert wurde. Auf dem Plateua das aussen um die Hufeisenform verläuft sind verschiedene Wanderwege, auf denen man wandern kann. der Längste geht komplett aussen rum und sit ca. 15 km lang.

    Wikipedia:
    https://en.wikipedia.org/wiki/%C3%81sbyrgi

    Webseite:
    https://www.northiceland.is/en/place/asbyrgi-canyon
    Ásbyrgi ist eines der bemerkenswertesten Naturwunder Islands und ein Highlight des Vatnajökull-Nationalparks. Der unverwechselbare hufeisenförmige Canyon ist von hoch aufragenden Klippen umgeben, die bis zu 100 Meter hoch sind und mit üppigem Wald gefüllt sind, was eine friedliche Oase im Herzen Nordislands schafft.
    Der Legende nach landete jedoch Odins fliegendes Pferd Sleipnir einen seiner acht Hufe im Canyon, und so entstand der hufenförmige Canyon.

    Gefahrene km am 01.07
    8965 km bis 9450 = 485 km

    Es kommt mehr …

    Gruß

    Edi

  • Die Gletscher Lagune vor einer Gletscherzunge des Vätnajökull

    30. Juni 2026 Island Urlaub 2026 – dritter Tag

    30. Juni 2026 – Island Urlaub 2026 – Vik Camping, Kirkjubæjarklaustur, 

    Dritter Tag unseres Urlaubs:
    Heute am dritten Tag nach der Übernachtung im Dacia Bigster haben wir Morgens mangels Camping Equipment keine Möglichkeit gehabt auf dem Campingplatz einen Kaffee selbst zuzubereiten oder einen in der Gemeinschaftsküche zu bekommen, auf anderen Campingplätzen haben wir schon Kaffeepulver vorgefunden, das man nehmen konnte. Der Versuch etwas im Krónan Supermarkt einzukaufen, der direkt über die Strasse etwa 300 m entfernt liegt ist gescheitert. Wir waren viel zu früh dran, um 7:30 Uhr … Krónan öffnet um neun. Im gleichen Gebäude gab es noch ein Café aussen war die Öffnungszeit 8:00 Uhr angegeben. Nicht weit entfernt ging es zum Strand, dort sind wir dann noch spazieren gelaufen um die Zeit bis acht zu überbrücken. Von diesem Strand aus hat man die Basaltnadeln die am “Black Beach” verdeckt sind gesehen und der Strand bestand nicht aus schwarzen Kieselsteinen sondern schwarzem Sand, wei man es eher erwartet hätte. Um acht wurde auch die Gemeinschaftstür für das Gebäude freigegeben man konnte rein gehen, aber nur für ein Outdoor Equipment Laden war offen, das Café hat auch erst um neun geöffnet.

    Also haben wir uns entschieden alles zusammen zu packen und weiter zu fahren um auf der Strecke irgend wo in einem Restaurant oder Ähnlichem zu frühstücken. Auf der Route 1 sind wir etwa 70 km bis zum Vatnajökulsþjóðgarðs Visitor Centre, Sönghóll, 881 Kirkjubæjarklaustur, Island weiter gefahren und haben dort die Frühstückspause eingelegt.

    Frühstückspause haben wir in Kikjubaerjklaustur gemacht. Dort ist das UNESCO Kulturerbe:

    UNESCO-Welterbeliste
    Der Nationalpark Vatnajökull wurde am 5. Juli 2019 auf der Grundlage seiner einzigartigen Naturmerkmale in die UNESCO-Liste des Weltkulturerbes aufgenommen.

    Weiter nach der Frühstückspause zum Parkplatz: Skaftafell Parking, 227J+RRM, Skaftafellsvegur, 998 Öræfi, Island. Dort haben wir nach einigen Suchen auf den Wegweisern den Wanderweg S3 / S6 gemacht. Auf dem Weg zum Ausblick zum Gletscher kommt man am Hundafoss Wasserfall vorbei und geht dann weiter auf dem Wanderweg, der zum Teil mit Holzbohlen befestigt ist, an der Seite des Gletschers kommt man oben an einen Aussichtspunkt wo man den gesamten Gletscher sehen kann. Es gibt da eine Metalltafel mit Gravur, auf der man das Handy in eine Halterung auflegen kann, an der Position hat man den ganzen Gletscher im Blick. Zweck dieser fixierten Position ist es den Verlauf des Gletscherschwunds zu dokumentieren. Auf der Webseite Extreme Ice Survey Iceland kann man sein Bild hochladen. Die bisher gemachten Bilder sind in einem Video zusammengeschnitten welches den zeitlichen Verlauf abspielt und man sieht wie das Eis des Gletschers immer mehr abschmilzt.

    Die Wanderung S3/S6 verläuft links neben dem Gletscher durch eine Heidelandschaft mit Sträuchern, Hecken und Gräsern teilweise mit Feuchtgebieten, wo die Holzbohlen darüber verlegt sind. Anfangs ist man auf dem S2 kommt dann auf den S6, der im weiteren Verlauf in dern S6 abzweigt. Den Hundfoss Wasserfall haben wir noch gesehen, weitere Wasserfälle kommen im Verlauf des Wanderwegs wenn man sich links hält auf dem S3. Wir sind dann rechts weiter gewandert auf den S5 der dann in den S6 mündet.  Am Aussichtpunkt, den ich vorher schon erwähnt habe kann man weiter noch oben wieder auf dem S3, wir sind da ein gutes Stück hoch gewandert, dachten wir kommen bis zum nächsten Aussichtspunkt, das war aber sehr weit, so dass wir wieder umgedreht haben, Insgesamt ging die Wandeung so ca. 3 h und am Ende waren es ungefähr 10,5 km.

    Weiter wollten wir Richtung Norden so weit hoch wie möglich. Auf dem Weg dort hin gab es noch ein schönes Highlight: die Gletscher Lagune bei Höfn. Das ist ein riesiger See, der voll mit Eisbergen aller Größen ist, diese werden durch das abfließen ins Meer gespült.

    Weiter wollten wir Richtung Norden so weit hoch wie möglich. Auf dem Weg dort hin gab es noch ein schönes Highlight: die Gletscher Lagune bei Höfn. Das ist ein riesiger See, der voll mit Eisbergen aller Größen ist, diese werden durch das abfließen ins Meer gespült. Dort war zeimlich viel Touristen Rummel weil man da dirket hin fahrne kann aus dem Bus steigen und in einem Amphibienfahrzeug (mit Rädern und voll als Wasserfahrzeug tuaglich) vom Steg abgeholt wird um eine Runde zwischen den Eisbergen in der Lagune zu drehen. Wir haben geparkt und sind am See ein Stück Richung Gletscher Zunge gelaufen. Auf dem Rückweg haben wir in dem Café nahe dem Parkplatz einen Kaffee getrunken, sind dann noch runter zum Meer, wo viele Eisberg Blöcke am Strand liegen und langsam ins Meer gespült werden.

    Eine sehenswerte Stelle an der Küste mit einem Strand war ungefähr 120 km weiter auf der Route 1, da haben wir auch einen Stopp eigelegt um das anzuschauen.

    Gefahrene km am 30.06
    xxxx km bis xxxx = ~xxx km

    Gruß

    Edi

  • Der Seljandsfoss bei dem man hinter dem Wasserfall durchlaufen kann

    29. Juni 2026 Island Urlaub 2026 – zweiter Tag

    29. Juni 2026 Island Urlaub 2026 – zweiter Tag
    der Paln für den Tag sieht so aus:

    In Reykjavik:

    • Hügel Skólavörduholt mit Kirche Hallgrimmskirkja
    • Stadtsee Tjörnin mit Rathaus, Nationalgalerie, Büro des Präsidenten, im Rathaus Touristen-Info, Domkirkja
    • Gelbes Pierhaus, daneben berühmter Hot Dog Stand
    • Alter Hafen
    • Einkaufen für die Weiterfahrt bei Bonus

    Weiterfahrt auf Straße 1 Richtung Süden Richtung Selfoss über Hveragerdi, eventuell kleine Wanderung in der Schlucht und Bad an der Badestelle (Reykjadalur)
    weiter nach Selfoss auf Straße 1 und nach Stokkseyri auf Straße 34 und dort übernachten oder je nach Zeit weiter
    über Hella 6 km vor Hella Straße 26 zum Vulkan Hekla vorbei an Wasserfällen Pjofafoss, Háifoss….und Schlucht Gjain Straße 268 wieder Richtung Hella
    Weiter auf Straße 1 Richtung Süden über Hvolsvöllur

    Wieder war es ganz anders als von daheim geplant, der Tag hat am Ende dann so ausgesehen:

    29. Juni 2026 – Island Urlaub 2026 – Urridafoss, Seljandsfoss, Gletscher Sólheimajökull, Rejnsfjara „Black Beach“, Vik Campingplatz

    Zweiter Tag unseres Urlaubs:

    Wir haben erst mal den Regen ausgesessen bzw. gelegen. Recht lange im Bett, so ca. bis 8:45 Uhr. Ich habe mich erst mal geduscht, da ich ziemlich nass geschwitzt aufgestanden bin.

    Joe du hattest recht, unter der Dusche aber erst als warmes Wasser kam hat es ganz schön faulig gerochen, wer da sensibel ist wird wohl das Frühstück gleich wieder los 🙁

    Also wir haben nach dem Duschen gefrühstückt und ich bin nicht empfindlich … alles gut.

    Nach dem gemütlichen Frühstücken in den Räumlichkeiten der Pension sind wir los gefahren Richtung Südost, erstes Ziel war der Urridafoss, der Erste von ganz vielen Wasserfällen heute. War ein kleiner Vorgeschmack auf die noch kommenden atemberaubenden Fälle.

    Der nächste war der Seljandsfoss 60 m hoch und 20 m breit. Der läuft über einem Überhang, so dass man hinter ihm durchlaufen kann. Einzigartig und stellenweise ziemlich nass, da die Gischt durch die Wucht des aufprallenden Wassers es so zerstäubt, dass es ist als ob es regnet. Aber wir hatten ja unsere Regenjacke und Hose angezogen. Leider waren sehr viele Touristen unterwegs, na ja wir sind ja auch welche… hmmm. Ich dachte mir nur das ist fast wie auf dem Mount Everest, dort schiebt sich die Schlange auch langsam hoch ohne Rücksicht auf Verluste, am Wasserfall schob sich die Kolonne erst hoch hinten rum und auf der anderen Seite wieder hinunter. Trotzdem ein wahnsinniges Erlebnis, was es so nicht an anderer Stelle auf der Welt gibt (denke ich zumindest mal). Gleich daneben ist ein weiterer Wasserfall etwa 200 m entfernt, den man erst mal gar nicht sieht weil das Wasser in einer schmalen Schlucht die etwa 20 m in den Berg reicht, dort herunter prasselt. Um nach dort hinten zu kommen muss man über den Bach oder Fluss nach hinten auf herausstehenden Steinen gehen. Ganz hinten ist ein Felsbrocken ca. 1,5 m hoch, auf den man steigen kann. Da gibt´s dann extra gute Bilder, weil die meisten Touristen sich da nicht getrauen.

    Unser nächstes Ziel war der Gletscher Sólheimajökull, wir sind bis dort auf den Parkplatz gefahren und dann ca 1 km nach hinten gelaufen. Man kommt da direkt auf das Gletschereis, was man zuerst nicht bemerkt, da eine dicke Schicht schwarzes Geröll und Sand auf dem Eis liegt. Wir sind sehr weit nach hinten gelaufen teils direkt auf dem Eis mit der Bedeckung, am manchen Stellen waren schon Risse und eingefallene Krater. Jederzeit hätte etwas Weiteres einbrechen können und wir mitten drin …  wir waren recht ahnungslos, was uns aber erst so richtig klar wurde als wir schon übers das Gletschereis gelaufen sind.

    Zum Abschluss des Tages sind wir in Vik an den Rejnsfjara, den „Black Beach“, der Strand dort besteht aus schwarzen Kieselsteinen, daher der Name. Man kann nach links bis zu einer riesigen Felsenbucht die aussieht wie ein großer Torbogen, gehen und die Brandung, die manchmal mit sehr starken Wellen einläuft beobachten. Wer zu nahe ran geht wird richtig nass oder kann auch von der Brandung erfasst und ins Meer gezogen werden (ist wohl schon mehrfach passiert). Hinter dem Felsen stehen mehrere “Basaltnadeln” im Meer, man sieht nur eine, die Anderen sind links hinter der Felssteilwand verdeckt.

    In Vik haben wir dann auf dem Campingplatz einen Stellplatz für den Dacia gemietet. Auf der zugewiesenen Wiese ohne Stromzufuhr, was wir ja nicht gebraucht haben, konnten wir uns einen Stellplatz aussuchen. Also Auto abgestellt und die Übernachtung vorbereitet. Wir haben am ersten Tag in Reykjavík bei Hagkaup Supermarkt, das ist so ne Art Müller Markt wo es alles Mögliche auch rund um Campingbedarf gibt, zwei Isomatten gekauft darauf sind wir später dann gelegen. Es gab auch Luftmatratzen, die aber zu breit um zwei ins Auto zu legen und zu schmal für die ganze Breite waren.

    Mangels weiterer Camping Ausrüstung konnten wir nicht kochen also haben wir Teile unserer Einkäufe verspeist: Käsebrot, gekochte Eier (die wir von einem Tourist, der mit uns in der Unterkunft in Rejkjavik war, geschenkt bekommen haben, weil er an dem Tag die Heimreise angetrten hat). Zum Abschluss einen Keks bevor wir uns schlafen gelegt haben.

    In der Nacht, die nicht wirklich erholsam und schlafreich war … es wird ja zu der Jahreszeit in Island nicht dunkel, hat mich der Regen, der aufs Dach geprasselt ist mehrmals geweckt. Die Isomatte und der schmale Kofferraum haben auch nicht gerade dazu beigetragen gut zu schlafen.

    Aber: Tatsächlich hatten wir gestern an den Wasserfällen und als wir hoch zum Gletscher gewandert sind ne trockene Phase und sonst ging es auch. Immer wieder hat es mal heftig geregnet, aber nicht als wir unterwegs waren.

    Gefahrene km am 29.06
    8208 km bis 8547 = ~339 km

    Gruß

    Edi

  • Die Gebäude vor dem neuen Leuchtturm und das alte Schiff

    28. Juni 2026 Island Urlaub 2026 – erster Tag: Flug ab Zürich, Ankunft Kevlavík

    Heute beginnt der Traumurlaub auf Island. Abflug in Zürich um 7:55 Uhr geplant, d. h. wir müssen sehr früh los, aufstehen 3:30 Uhr und Fahrt nach Opfikon ins Parkhaus, dann mit der Tram zum Flughafen um rechtzeitig am Gate zum CheckIn ab 7:15 Uhr zu sein. Der Parkplatz in Opfikon ist in einer Tiefgarage, gähnt soweit geklappt. Den Rest dann mit der S-Bahn zum Flughafen sind wir mangels Ticket Lösemöglichkeit schwarz gefahren.

    Die aktuellen Temperaturen auf Island lagen bei der Ankunft bei 9°C, angenehm kühl bzw. eher kalt im Vergleich zu Deutschland wo wir knapp an die 40°C Marke reichen.

    Geplante Details zum heutigen Tag dem 28.06.2026:

    • Ankunft am Flughafen Keflavik
    • Straße 45 nach Norden nehmen Gardskagi mit 2 Leuchttürmen
    • Weiter Straße 45 über Sandsgerdi Richtung Süden 425
    • Brücke zwischen den Kontinenten
    • Über Gunnuhver Schlammquellen anschauen, zum Leuchtturm und zu dem Fels wo Möwen im den Steilwänden brüten
    • nach Grindavik
    • Weiter Straße 427 evtl. Abstecher nach Seltun (dampfende Quellen)
    • An der Steilküste Krysuvikurbjark (riesige Vogelkolonie) auf 427 Richtung Osten nach Selvogur und Porlakshöfn
    • Kleiner Spaziergang an der Steilküste, Seehunde und Wale, 1 km westlich von Porlakshöfn Selatanger Nähe evtl. Höhlen anschauen mit Strand und Lava
    • Straße 38 und 39 über Prengsli (Passstraße) dann Straße 1 nach Rejkjavik

    28. Juni 2026 – Island Urlaub 2026 – erster Tag – Flug von Zürich nach Kevlavik, Leuchttürme Garður, Brücke zwischen den Kontinenten, Gunnuhver Schlammquellen

    Heute begann der Traumurlaub auf Island
    Abflug in Zürich um 7:55 Uhr geplant, d. h. wir mussten sehr früh los, aufstehen 3:30 Uhr und Fahrt nach Opfikon ins Parkhaus, dann mit der S-Bahn zum Flughafen um rechtzeitig am Gate zum CheckIn ab 7:15 Uhr zu sein. Der Parkplatz in Opfikon ist in einer Tiefgarage, das Auto dort abzustellen, war recht günstig 7,00 SFr / Tag. Dort haben wir das Auto um UG abgestellt, das hat soweit gut geklappt. Den Rest dann mit der S-Bahn zum Flughafen sind wir mangels Ticket Lösemöglichkeit (Automat war eigentlich vor unserer Nase … einfach nicht geblickt) schwarz gefahren, sorry liebe Schweizer … war keine böse Absicht.
    Auf dem Flughafen sind wir gleich zum Security Check, da wir nur Handgepäck (kleiner Koffer 10 kg und Rucksack) hatten mussten wir keine Koffer aufgeben. Nach dem Check sind wir noch in ein Flughafen Café und haben dort einen Kaffee getrunken und das mitgebrachte Brezel gegessen.
    Unser Flug ging vom Gate A Schalter 81 ab. CheckIn Zeit war 7:15 Uhr, das Boarding ging aber erst um 8:25 Uhr los. Die Flugzeit betrug 3:25 h. Auf Island ist die Zeitzone um 2 h hinter uns d. h. bei der Ankunft war es ca. 10:00 Uhr.
    Auch bei der Ankunft mussten wir keine Koffer am Gepäckband holen, so konnten wir gleich zum Europcar Mietauto Schalter um das reservierte Auto bzw. Unterlagen und Schlüssel zu holen. An dem Schalter musste man erst mal ein Ticket ziehen wie im Landratsamt zum Auto anmelden. Wir hatten die Nr. E061 … vor uns noch 15 Andere, gefühlt eine Ewigkeit bis wir dann endlich dran waren. Draußen auf den Parkplätzen erst mal das Auto finden, die Beschreibung war etwas missverständlich, am Ende hat’s geklappt und wir konnten den Dacia Bigster übernehmen, Zähler Stand 8108 km.

    Wir haben dann die geplanten POI so wie es ging versucht umzusetzen. Als Erstes sind wir zum (fast) westlichsten Punkt Europas gefahren, der liegt ganz im Nordwesten von Island. Die Ortschaft heißt Garður, dort gibt es einen Leuchtturm. Das Auto haben wir vorne am Parkplatz abgestellt und sind dann nach Nordosten zum Leuchtturm gelaufen.

    Garður (deutsch „Garten“, „Wall“[1]) ist ein Ort in Island an der Nordspitze der Halbinsel Reykjanes und liegt 10 Kilometer nördlich von Keflavík an der Straße Nr. 45. Am 1. Januar 2011 hatte Garður 1.452 Einwohner.[2] Bis zur Fusion mit Sandgerði zu Suðurnesjabær 2018 bildete Garður eine eigenständige Gemeinde.

    Der alte Leuchtturm (Garðskagaviti gamli): Erbaut im Jahr 1897. Dieser etwa 12 Meter hohe Turm mit seinen roten Streifen war bis 1944 in Betrieb. Er befindet sich direkt am Wasser auf einer kleinen Landzunge, beherbergt heute ein Café und ist ein historisches Ausflugsziel

    Der neue Leuchtturm (Garðskagaviti): Er wurde 1944 etwas weiter landeinwärts gebaut, da das Meer den alten Turm bedrohte. Mit einer Höhe von 28 Metern ist er der höchste Leuchtturm Islands und bietet einen fantastischen Panoramablick.
    Weiter ging es dann zu der Brücke zwischen den Kontinenten
    Dort ist eine Spalte wo sich die tektonischen Platten von Eurasien und Nordamerika treffen. Eine kleine Brücke geht von der eurasischen zu nordamerikanischen Platte. Nicht riesig aber ganz interessant zu wissen was dahinter steckt.

    Der Text auf dem Hinweisschild auf der eurasischen Seite übersetzt:
    WELCOME TO THE EURASIAN PLATE
    Stellen Sie sich vor, Sie stehen auf der eurasischen Platte, der größten kontinentalen tektonischen Platte der Erde. Die Platte enthält einige der ältesten Felsformationen in der Erdkruste, in Ostsibirien auf den weitläufigsten Ebenen der Erde.
    Die nordamerikanische Platte driftet nach Westen weg von der eurasischen Platte weg und erweitert dabei den Atlantik. Im Osten fließen die pazifischen und philippinischen Platten unter der eurasischen Platte und bilden einen Bogen vulkanischer Inseln. Im Süden treiben die indischen und australischen Platten nach Norden. Die Kollision dieser Platten bildet die höchste Bergkette der Erde, den Himalaya.

    Ungefähr 75 % der menschlichen Bevölkerung leben auf der eurasischen Platte.

    Ihre Verteilung ist jedoch nicht gleich. Die meisten leben in Europa, Indien, China und Südostasien. Diese Gebiete sind außerdem die am dichtesten besiedelten Gebiete der Erde.

    Tokio ist die am dichtesten besiedelte Stadt auf der eurasischen Platte (die Bevölkerung im Jahr 2011 betrug 35,7 Millionen). Der höchste Berg ist der Mount Everest in Nepal (8.850 m über dem Meeresspiegel), während die größte Tiefe in der Galathea-Tiefe (10.540 m unter dem Meeresspiegel) liegt.

    Wir sind zum nächsten Punkt unserer geplanten POIs weiter gefahren und zwar über Grindavík zu den Schlammquellen

    Aus meinen Recherchen im Internet:
    Gunnuhver ist das Geothermalgebiet mit den größten dampfenden Schlammtöpfen der Region.
    Der Name „Gunnuhver“ bedeutet wörtlich „Gunnas heiße Quelle“. Er geht auf eine bekannte isländische Sage zurück:
    Der Legende nach lebte eine Frau namens Guðrún, genannt Gunna. Sie geriet nach ihrem Tod wegen eines Streits um einen Kochtopf oder eine Schuld nicht zur Ruhe und soll als Geist die Gegend heimgesucht haben. Ein Pfarrer, Eiríkur Magnússon, der in der isländischen Überlieferung als kundiger Geistlicher mit magischen Fähigkeiten gilt, soll Gunna in die heiße Quelle gelockt und sie dort gebannt haben. Seitdem trägt die größte heiße Quelle ihren Namen – Gunnuhver.
    Obwohl das natürlich Folklore ist, passt die Geschichte gut zur Landschaft: Die ständig zischenden Dampfwolken, das Blubbern der Schlammtöpfe und der intensive Schwefelgeruch verleihen dem Ort eine fast unheimliche Atmosphäre.
    Interessant ist auch:
    Gunnuhver besitzt keinen eigentlichen Wasserpool mehr. Durch Veränderungen im hydrothermalen System verdampft das Wasser größtenteils, sodass heute vor allem mächtige Dampfaustritte und Schlammquellen zu sehen sind.
    Das Gebiet liegt in einem aktiven Hochtemperaturfeld und wird auch geothermisch zur Energiegewinnung untersucht und genutzt.
    In der Nähe befindet sich außerdem die berühmte Reykjanesviti, Islands ältester Leuchtturm (der heutige Bau stammt aus dem frühen 20. Jahrhundert).
    Die Sage um Gunna zeigt, wie die Isländer die beeindruckenden Naturphänomene früher mit Geschichten und übernatürlichen Erklärungen verbunden haben.

    Wir sind dann noch zu dem Leuchtturm gelaufen und das einzige Mal nass geworden weil es geregnet hat. Hinter dem Leuchtturm an der Küste gibt es zwei Felsen die hoch heraus ragen. Da sind Vogel Brutstätten in den Steilwänden.

    Auf dem Weg zu unserer Unterkunft gab es noch zwei sehenswerte Küstenabschnitte mit einer starken Brandung. Zwischen dem Besuch der Abschnitte haben wir erst mal in einenm Fish & Chips Restaurant was gegessen, genau das was es war: Fish & Chips.
    Die Unterkunft befand sich in Reykjavík direkt in der Nähe von einigen Supermärkten und war nach dem nachschauen der Codes für die Türschlösser schnell bezogen. Da es noch nicht allzu spät, wir haben die Zeit genutzt um uns mit Proviant für die nächsten Tage zu versorgen. Für die geplanten Übernachtungen im Auto haben wir Isomatten gekauft, die Luftmatratzen waren schmal für eine und zu breit für zwei.

    Gefahrene km am 04.07
    8108 km bis 8208 = ~100 km

    Gruß
    Edi

    Die zurückgelegte Strecke als Open Street Map Karte mit Höhenprofil und Zusatzinfos

    Island Urlaub 2026 – Leuchttürme, Schlammquellen – 28.06.2026

    Gesamtstrecke: 7662 m
    Maximale Höhe: 179 m
    Minimale Höhe: 137 m
    Gesamtanstieg: 127 m
    Gesamtabstieg: -134 m
    Gesamtzeit: 01:20:17
    Download file: 2026-06-28-edi-teppert-com-IslandUrlaub2026-ersterTag_001.gpx