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  • 29. Juni 2026 Island Urlaub 2026 – zweiter Tag

    29. Juni 2026 Island Urlaub 2026 – zweiter Tag
    der Paln für den Tag sieht so aus:

    In Reykjavik:

    • Hügel Skólavörduholt mit Kirche Hallgrimmskirkja
    • Stadtsee Tjörnin mit Rathaus, Nationalgalerie, Büro des Präsidenten, im Rathaus Touristen-Info, Domkirkja
    • Gelbes Pierhaus, daneben berühmter Hot Dog Stand
    • Alter Hafen
    • Einkaufen für die Weiterfahrt bei Bonus

    Weiterfahrt auf Straße 1 Richtung Süden Richtung Selfoss über Hveragerdi, eventuell kleine Wanderung in der Schlucht und Bad an der Badestelle (Reykjadalur)
    weiter nach Selfoss auf Straße 1 und nach Stokkseyri auf Straße 34 und dort übernachten oder je nach Zeit weiter
    über Hella 6 km vor Hella Straße 26 zum Vulkan Hekla vorbei an Wasserfällen Pjofafoss, Háifoss….und Schlucht Gjain Straße 268 wieder Richtung Hella
    Weiter auf Straße 1 Richtung Süden über Hvolsvöllur

    Streckenabschnitt: Summer Day Guesthouse, Urridafoss, Seljalandsfoss

    Wieder war es ganz anders als von daheim geplant, der Tag hat am Ende dann so ausgesehen:

    29. Juni 2026 – Island Urlaub 2026 – Urridafoss, Seljandsfoss, Gletscher Sólheimajökull, Rejnsfjara „Black Beach“, Vik Campingplatz

    Zweiter Tag unseres Urlaubs:

    Wir haben erst mal den Regen ausgesessen bzw. gelegen. Recht lange im Bett, so ca. bis 8:45 Uhr. Ich habe mich erst mal geduscht, da ich ziemlich nass geschwitzt aufgestanden bin.

    Joe du hattest recht, unter der Dusche aber erst als warmes Wasser kam hat es ganz schön faulig gerochen, wer da sensibel ist wird wohl das Frühstück gleich wieder los 🙁

    Also wir haben nach dem Duschen gefrühstückt und ich bin nicht empfindlich … alles gut.

    Nach dem gemütlichen Frühstücken in den Räumlichkeiten der Pension sind wir los gefahren Richtung Südost, erstes Ziel war der Urridafoss, der Erste von ganz vielen Wasserfällen heute. War ein kleiner Vorgeschmack auf die noch kommenden atemberaubenden Fälle.

    Der nächste war der Seljandsfoss 60 m hoch und 20 m breit. Der läuft über einem Überhang, so dass man hinter ihm durchlaufen kann. Einzigartig und stellenweise ziemlich nass, da die Gischt durch die Wucht des aufprallenden Wassers es so zerstäubt, dass es ist als ob es regnet. Aber wir hatten ja unsere Regenjacke und Hose angezogen. Leider waren sehr viele Touristen unterwegs, na ja wir sind ja auch welche… hmmm. Ich dachte mir nur das ist fast wie auf dem Mount Everest, dort schiebt sich die Schlange auch langsam hoch ohne Rücksicht auf Verluste, am Wasserfall schob sich die Kolonne erst hoch hinten rum und auf der anderen Seite wieder hinunter. Trotzdem ein wahnsinniges Erlebnis, was es so nicht an anderer Stelle auf der Welt gibt (denke ich zumindest mal). Gleich daneben ist ein weiterer Wasserfall etwa 200 m entfernt, den man erst mal gar nicht sieht weil das Wasser in einer schmalen Schlucht die etwa 20 m in den Berg reicht, dort herunter prasselt. Um nach dort hinten zu kommen muss man über den Bach oder Fluss nach hinten auf herausstehenden Steinen gehen. Ganz hinten ist ein Felsbrocken ca. 1,5 m hoch, auf den man steigen kann. Da gibt´s dann extra gute Bilder, weil die meisten Touristen sich da nicht getrauen.

    Wir sind dann weiter gefahren Richtung Gletscher. Kurz nach der Weiterfahrt gab es eine Schotterstrasse, auf der man laut Auskunft von hinten zu dem Gletscher fahren kann. Diese Strasse sind wir hoch gefahren und das war die erste heftige Prüfung für den Dacia. Es gab Streckenabschnitte, die sehr steil waren und sehr viele auch ziemlich tiefe Schlaglöcher. Wir sind bis zum Ende dieser Strasse gefahren und es ging dann einfach nicht weiter. Zum Glück gab es eine größere Fläche wo man umdrehen konnte. Es stellte sich heraus, dass es auf der Strecke noch eine Abzweigung gibt, die sehr unscheinbar ist und die haben wir übersehen. Also zurück und auf den Abzweig … dort war es noch heftiger, der Dacia hat ja einiges an Bodenfreiheit, da gab es aber Stellen wo ich aufgessen bin. Wir haben und entschlossen umzudrehen, da auch der Gletscher nicht in Sicht war. Wenn man sich das Ganze in GoogleMaps anschaut kommt man tatsächlich zum Gletscher aber das war noch ziemlich weit weg und wer weiß was uns auf der Piste noch erwartet hätte. Also zurück und wieder auf der Schotterpiste nach unten durch all die Schlaglöcher und Unebenheiten. Ja das war das erste Abenteuer mit dem 4×4 Allrad Fahrzeug und man sieht es ist notwendig … auf den F-Strassen definitif, dazu später mehr.

    Nachdem wir wieder auf der S 249 weiter gefahren sind gab es direkt an der Strasse das Restaurant Faxi Bakery, wir haben dort eine Kleinigkeit gegessen und einen Kaffee getrunken. Ausserhalb des Gebäudes ist der Eyjafjallajökull Info Point, das ist die Stelle wo der Eyjafjallajökull Vulkan:
    Der Eyjafjallajökull ist der berühmte eisbedeckte Vulkan in Südisland, der 2010 ausbrach, eine Aschewolke über Europa schickte und den Flugverkehr wochenlang störte. Der Ausbruch verursachte auch lokale Überschwemmungen und bedeckte nahegelegene Bauernhöfe mit Asche, aber langfristig bereicherte er den Boden und lenkte die globale Aufmerksamkeit auf Islands Vulkanlandschaften.

    Auf dem weiteren Streckenverlauf gibt es noch einige Wasserfälle: Hestavaðsfoss, Steinbogafoss, Fosstorfufoss, Fremri-Fellsfoss die wir nicht alle angeschaut haben aber den Skógafoss-Wasserfall muss man sich unbedingt anschauen, der ist wirklich ganz vorne in der Bestenliste Isländischer Wasserfälle. Wir haben das Auto auf dem Parkplatz vor dem Skógafoss abgestellt und sind erst mal den steilen Weg hoch zur Aussichtsplattform gewandert, von dort sieht man runter auf den Skógafoss das ist ein gigantischer Fall mit einer Breite von 25 Metern 60 Meter in die Tiefe. An der östlichen Seite des Wasserfalls führt ein berühmter Trekkingpfad, der Laugavegur, hinauf zum Pass Fimmvörðuháls und weiter über die Þórsmörk nach Landmannalaugar.
    Wir sind auf dem Trekking Pfad so ca. 3 – 4 km entlang des Flusses Skógá gewandert, die zuvor erwähnten Wasserfälle haben wir auf deiser Strecke gesehen. Das war unsere Wanderung für den Tag. Zurück unten angekommen sind wir im Flussbett, das man über herausstehende Steine begehen kann, recht nahe an den Fall heran gelaufen und haben von den immer wieder in der Gischt entstandenen Regebögen vor dem Wasserfall sehr eindrucksvolle Bilder gemacht und sind auch recht nass geworden.

    Streckenabschnitt: Uridafoss, Faxi Bakery, Skógafoss-Wasserfall

    Unser nächstes Ziel, das wir während der Weiterfahrt durch Recherche im Internet ausfindig gemacht hatten, war der Gletscher Sólheimajökull, wir sind auf den Parkplatz gefahren der ungefährt 1 km vor dem Gletscher ist. Parkgebühren wie schon so oft zuvor werden per Kamera erfasst und man muss dann per QR Code bezahlen oder man bekommt hinterhet ein Ticket zugeschickt (vermutlich wird das dann vom Autoverleiher weitergereicht). Der Trail zum Gletscher geht dann nach rechts weg ca. 1 km nach hinten, da sind wir hin gelaufen. Anfangs läuft man auf der Anhöhe entlang dem Fluss und kommt dann direkt auf das Gletschereis, was man zuerst nicht bemerkt, da eine dicke Schicht schwarzes Geröll und Sand auf dem Eis liegt. Wir sind sehr weit nach hinten gelaufen teils direkt auf dem Geröll bedeckten Eis, an manchen Stellen waren schon Risse und eingefallene Krater im Eis und da ist natrürlich auch das Material mit rein gerutscht. Jederzeit hätte etwas Weiteres einbrechen können und wir mitten drin …  wir waren recht sorg- und ahnungslos, was uns aber erst so richtig klar wurde als wir schon übers das Gletschereis gelaufen sind. Wenn wir das Schild , das am beim Start der Begehnung angebracht war richtig gelesen und beachtet hätte, wäre in Prinzip die Begehung zu gefährlich. Zum Glück ist nichts passiert und wir sind heil wieder zurück gekommen und alle anderen Touristen ebenfalls. Das war auf jeden Fall ein Erlebins, das den Klimawandel hautnah erlabbar gemacht hat. Mitten in der Gletscher, der langsam durch die höheren Temperaturen immer mehr wegschmilzt.

    Streckenabschnitt: Skogafoss, Sólheimajökulll, Black Beach, Vik Camping

    Zum Abschluss des Tages sind wir in Vik an den Rejnsfjara, den „Black Beach“, der Strand dort besteht aus schwarzen Kieselsteinen, daher der Name. Man kann nach links bis zu einer riesigen Felsenhöhle der Hálsanefshellir Cave, die aussieht wie ein großer Torbogen, gehen und die Brandung, die manchmal mit sehr starken Wellen einläuft beobachten. Wer zu nahe ran geht wird richtig nass oder kann auch von der Brandung erfasst und ins Meer gezogen werden (ist wohl schon mehrfach passiert). Hinter dem Felsen stehen mehrere “Basaltnadeln” im Meer, man sieht nur eine, die Anderen sind links hinter der Felssteilwand verdeckt.

    Die Brandung an “Black Beach”

    Zum Abschluss des Tages sind wir in Vik an den Rejnsfjara, den „Black Beach“, der Strand dort besteht aus schwarzen Kieselsteinen, daher der Name. Man kann nach links bis zu einer riesigen Felsenbucht die aussieht wie ein großer Torbogen, gehen und die Brandung, die manchmal mit sehr starken Wellen einläuft beobachten. Wer zu nahe ran geht wird richtig nass oder kann auch von der Brandung erfasst und ins Meer gezogen werden (ist wohl schon mehrfach passiert). Hinter dem Felsen stehen mehrere “Basaltnadeln” im Meer, man sieht nur eine, die Anderen sind links hinter der Felssteilwand verdeckt.

    In Vik haben wir dann auf dem Campingplatz einen Stellplatz für den Dacia gemietet. Auf der zugewiesenen Wiese ohne Stromzufuhr, was wir ja nicht gebraucht haben, konnten wir uns einen Stellplatz aussuchen. Also Auto abgestellt und die Übernachtung vorbereitet. Wir haben am ersten Tag in Reykjavík bei Hagkaup Supermarkt, das ist so ne Art Müller Markt wo es alles Mögliche auch rund um Campingbedarf gibt, zwei Isomatten gekauft darauf sind wir später dann gelegen. Es gab auch Luftmatratzen, die aber zu breit um zwei ins Auto zu legen und zu schmal für die ganze Breite waren.

    Mangels weiterer Camping Ausrüstung konnten wir nicht kochen also haben wir Teile unserer Einkäufe verspeist: Käsebrot, gekochte Eier (die wir von einem Tourist, der mit uns in der Unterkunft in Rejkjavik war, geschenkt bekommen haben, weil er an dem Tag die Heimreise angetrten hat). Zum Abschluss einen Keks bevor wir uns schlafen gelegt haben.

    In der Nacht, die nicht wirklich erholsam und schlafreich war … es wird ja zu der Jahreszeit in Island nicht dunkel, hat mich der Regen, der aufs Dach geprasselt ist, mehrmals geweckt. Die dünne Isomatte und der schmale Kofferraum, wo wir zu zweit gelegen haben, haben auch nicht gerade dazu beigetragen gut zu schlafen.

    Aber: Tatsächlich hatten wir gestern an den Wasserfällen und als wir hoch zum Gletscher gewandert sind ne trockene Phase und sonst ging es auch. Immer wieder hat es mal heftig geregnet, aber nicht als wir unterwegs waren.

    Gefahrene km am 29.06
    8208 km bis 8547 = ~339 km

    Gruß

    Edi

    Die Wanderungen am 29. Juni 2026

    Island Urlaub 2026 – Uridafoss, Seljalandsfoss, Gljúfrabúi, Ran. – 29.06.2026

    Gesamtstrecke: 3859 m
    Maximale Höhe: 210 m
    Minimale Höhe: 167 m
    Gesamtanstieg: 136 m
    Gesamtabstieg: -126 m
    Gesamtzeit: 01:09:40
    Download file: 2026-06-29-edi-teppert-com-IslandUrlaub2026-zweiterTag_001.gpx

    Island Urlaub 2026 – Skogafoss, Hestafadafoss, Steinbogafoss – 29.06.2026

    Gesamtstrecke: 5903 m
    Maximale Höhe: 296 m
    Minimale Höhe: 120 m
    Gesamtanstieg: 311 m
    Gesamtabstieg: -349 m
    Gesamtzeit: 01:42:26
    Download file: 2026-06-29-edi-teppert-com-IslandUrlaub2026-zweiterTag_002.gpx