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Zusammenstellung von ausgewählten Beiträgen aus dem Blog

  • Schweizer Pässe Tour 2020

    Das Radtouren Highlight der 2020er Saison war für mich eindeutig die Schweizer Pässe Tour 2020 am Wochenende vom 05.09 auf 06.09.2020. Am ersten Tag waren drei Pässe dran: Furkapass, Nufenenpass und Gotthardpass, am zweiten Tag dann Albulapass und Julierpass. 5 Pässe knapp 6000 Höhenmeter mit 210 km in zwei Tagen, ein anstrengendes Wochenende aber absolut genial – wenn man zurückblicken kann und alles geschafft hat 🙂

    Im Anstieg zum Furkapass – die James Bond Strasse, wo einige Szenen zu “Goldfinger” gedreht wurden

    Die Tour hat mein Kollege geplant und ausgetüftelt bis ins kleinste Detail, alles perfekt vorbereitet. Zu Beginn der Planung waren insgesamt fünf Kolleginnen und Kollegen zu der Tour eingeladen und von der Planung her sollten eigentlich alle mitkommen. Die Planung ging schon einige Wochen vor dem Start los und der Termin war weit vorher bekannt. Leider waren am Ende dann bei der Tour nur wir zwei dabei, aber wir haben es durchgezogen.

    Von der Startuhrzeit zur Dauer der Anfahrt mit Baustellen Umleitung, Parkplatz Nutzung, alles geplant und kalkuliert. Der Tourenverlauf über die Haltepunkte zur Hotelbuchung mit Preisen und Parkmöglichkeiten, Essensauswahl alles vorher schon ausgekundschaftet, einfach perfekt alles für das Wochenende vorbereitet. So kann man sich das nur wünschen!

    Für den ersten Tag war der Start in Andermatt geplant, das Auto konnten wir auf auf dem Campingparkplatz sehr günstige 3 ChFr für den ganzen Tag abstellen. Tourverlauf dann Richtung Furkapass auf der Strasse einige Kilometer eben, dann immer steiler und Serpentinen, die uns nach oben geleiteten. Vom Furkapass oben dann eine herrliche Abfahrt, leider mit extrem viel Verkehr, darunter sehr viele Motorräder. Nächster Anstieg dann zum Nufenenpass, der schwierigste aus meiner Sicht, sehr steile Passagen z. T. recht lang und das Ziel auch am höchsten gelegen. Dritter im Bunde an diesem ersten Tag: der Gotthardpass, auf der alten Strasse überwiegend Kopfsteinpflaster. Nicht allzu steil aber wenn schon zwei Pässe in den Beinen stecken geht´s halt schwer.

    Um zum Hotel zu kommen wo wir die Übernachtung gebucht hatten, mussten wir ca. 2 Stunden weiter nach Tiefencastel fahren und am Folgetag dann das Auto dort bis Abends stehen lassen konnten, sowie nach der Tour noch die Möglichkeit hatten zu duschen. Nach einem guten Frühstück, das wir um sieben zu uns nahmen, war der Start am zweiten Tag um 8:30 Uhr Richtung Albula- und Julierpass erst mal die Strasse runter, dann so langsam wieder hoch – bis zum Albulapass 1400 Höhenmeter. Auch recht steile lange Passagen und die Temperaturen noch recht kühl. Letzer Pass dann der Juilerpass, nicht so steil und nicht so hoch, aber als fünfter Pass … bei mir ging es da an die Grenze. Mit Fleiß und Durchhaltevermögen geschafft und oben angekommen. Das Wetter hat sich gehalten und es hat nicht geregnet, entgegen der Voraussagen. Vom Julierpass dann die Abfahrt ins Tal, leider sehr viel Verkehr, vor Allem viele Motorräder die zielich rücksichtslos an uns vorbei gebrettert sind.

  • 16.08.2020 – 2. Tag Klettern Spullersee

    Die Tour, die wir uns  für den zweiten Tag ausgesucht haben: Ostgrat

    Am zweiten Tag war der Plan die Roggaljoch Tour zu machen, leider ging der Zeitplan nicht auf, wir hätten einfach zu lange gebraucht für die 17 Seillängen Tour und wären dann am Ende sogar noch in den Regen gekommen, was vorher ja gar nicht so eindeutig absehbar war.

    Morgens so ca. um 6:30 Uhr bin ich unter unserem überdachten Übernachtungsplatz aufgewacht nach einer etwas unruhigen Nacht auf der aufblasbaren Matte, die die Luft nicht so ganz gehalten hatte. Das “Seilkissen” (Kletterseil als Kopfkissen) war auch nicht so ganz die prickelnde Idee, da das sehr hart war und nicht nachgegeben hat, wie ich es erwartet hatte.

    Das geniale an dem Parkplatz: die Morgentoilette im WC Häuschen mit fließend Wasser, WC und das Wasser konnte auch zum Fülen der Flaschen verwendet werden – perfekt und kostenlos – das gibt es nicht oft!

    Frühstück im überdachten Übernachtungsplatz – dem Bushaltestellen Häuschen: frisch auf dem Gaskocher erhitztes Wasser für den löslichen Kaffee im Metallbecher, das mitgebrachte Brot und der Käse und noch einige andere Lebensmittel haben wir vertilgt um gestärkt für die Tour im Ostgrat zu sein. Nach dem Frühstück alles schön verstaut und das Equipment für den Tag zusammengerichtet und gepackt, dann ging es los.

    Wieder den fast gleichen Zustieg erst mal entlang dem Spullersee dann nach oben Richtung Ostgrat. Weiter oben dann mehr rechts halten um an den Ostgrat zu kommen. Hier auch teilweise sehr steile unwegsame Passagen. Der Weg zum Zustieg war sehr schwer zu finden und wir hatten dann schon einen falschen Weg genommen, von dem wir wieder ein Stück abseilen mussten um an die richtige Stelle zu kommmen. Mein Kollege ist dann voraus gegangen um die Stelle zum Einstieg der Kletterroute zu finden.

    Endlich hatten wir die Stelle gefunden und konnten dann los in die erste Seillänge. Mein Kollege wollte die erste Hälfte der 11 Seillängen vorsteigen und dann wechseln. Ich war nur im Nachstieg, da ich noch nicht so viel Erfahrung mit dem Doppelseil und der Sicherung in der dreier Seilschaft mit dem Nachholen der Kollegen habe.

    Mitten im Ostgrat in der 6 ten Seillänge – kurze Film Impression

    Auch hier hab ich die zurückgelegte Strecke mit Zusteig und Abstieg als Open Street Map Karte mit Höhenprofil und Zusatzinfos verfügbar gemacht

    2. Tag Klettern Spullersee – 16.08.2020:

    Gesamtstrecke: 11559 m
    Maximale Höhe: 2265 m
    Minimale Höhe: 1800 m
    Gesamtanstieg: 713 m
    Gesamtabstieg: -711 m
    Gesamtzeit: 06:52:22
    Download file: 2020-08-16-edi-teppert-com-SpullerseeKlettern-Ostgrat.gpx
  • 15.08.2020 – 1. Tag Klettern Spullersee

    Die Tour, die wir uns  für den ersten Tag ausgesucht haben: Alte Südwand

    Das Kletter Wochenende 15.08 – 16.08.2020 an den Spullersee nach Österreich fing schon ganz früh am Morgen an, die Abfahrt war um 4:30 Uhr wo mich die Kollegen bei mir zu Hause abgeholt haben. Zu dritt sind wir dann Richtung Süden losgefahren. Zum Glück wenig Verkehr und gutes Durchkommen auf den Strassen und Autobahnen, etwas mehr als drei Stunden für die Anfahrt nach Österreich hoch bis hiter Zug zum Spullersee, das war ganz ok.

    Auf dem Parkplatz waren schon einige Autos, die Wanderer und Kletterer darin hatten schon übernachtet und waren dabei ihr Equipment für den Tag vorzubereiten oder waren bei der Morgentoilette. Genial ist das Toilettenhaus, das zum Parkplatz gehört, wo man sich waschen, zur Toilette ghen und Wasser auffüllen kann.

    Das Kletterrevier am Spullersee gilt als eines der schönsten in Europa, vor allem die Roggalspitze mit den verschiedenen Touren, die es dort zu klettern gibt. Ursprünglich hatten wir geplant an der Roggalspitze eine Tour zu klettern, leider war an dem Tag der Fels noch sehr nass, so dass wir uns für die Plattnitzerjochspitze entschieden haben und am ersten Tag dann die alte Süwand geklettert sind.

    Der Zustieg dort hin war schon recht abenteuerlich und zwischendurch mit Abseilen verbunden, dafür war die Tour dann um so schöner zu klettern und die Seillängen von weiter unten hätten wir ja verpasst wenn wir das Abseilen nicht in Kauf genommen hätten. Allgemein war es schwierig den Einstieg zur Tour zu finden.

    Hier hab ich mal die zurückgelegte Strecke mit Zusteig und Abstieg als Open Street Map Karte mit Höhenprofil und Zusatzinfos verfügbar gemacht

    1. Tag Klettern Spullersee – 15.08.2020:

    Gesamtstrecke: 16222 m
    Maximale Höhe: 2253 m
    Minimale Höhe: 1787 m
    Gesamtanstieg: 823 m
    Gesamtabstieg: -831 m
    Gesamtzeit: 08:32:50
    Download file: 2020-08-15-edi-teppert-com-SpullerseeKlettern-alteSuedwand.gpx

  • Kletter Wochenende Spullersee Österreich August 2020

    Ganz spontan am Freitag entschieden, dass ich mitgehe zum Kletter Wochenende 15.08 – 16.08.2020 an den Spullersee nach Österreich. Zu dritt, da die Anderen keine Zeit hatten, haben wir uns sehr früh Morgens um 4:30 Uhr auf den gemacht. Die Strassen waren zu der frühen Stunde noch relativ frei, so dass wir ganz gut durch gekommen sind und nur knapp über drei Stunden für die Anfahrt gebraucht haben.

  • 08. August 2020 – Klettern Donautal

    Der heutige Kletter Ausflug ging schon sehr früh Morgens ins Donautal. Start war um 6:00 Uhr, wir haben uns dann in Tuttlingen am Burge King getroffen und sind bis Hausen im Tal den Rest zusammen gefahren.

    Herrliches Wetter morgens schon 14 Grad und in den Vorhersagen wurden über 30° C angesagt. Das Auto auf dem Parkplatz unterhalb der DAV Hütte Ebinger Haus abgestellt und den Zustieg zum Fels bei der ehemaligen Burg Hausen dann in zehn Minuten etwa absolviert.

    Ersta mal mit dem Topo orientiert und die erste Route mit einer Seillänge ausgesucht. Schwierigkeitsgrad 4+, das war als Start ganz ok und ging gut.

    Danach kam dann eine etwas schwierigere Route im 5. Grad mit ebenfalls einer Seillänge die ganz gut zu klettern war.

    Die dritte Route mit einer Seillänge war auch 5 oder 5+ und schon herausfordernd, aber gut abgesichert und für mich im Nachstieg gut machbar.

    Vierte Route dann noch schwieriger im 6- Bereich, das ging für gerade so und war dann oben raus in der prallen Sonne sehr anstregend und schweißtreibend.

    Insgesamt ein schöner Morgen zum Klettern, mal was neues im Donautal, das ich noch nicht geklettert war.

    Gerne wieder

    Gruß

    Edi