Bildpräsentation der Radtouren 2022
Nochmal bot sich die Chance eine Rennrad Tour zu machen, da das Wetter recht gut angesagt war. Leider hatten wir nicht so ganz viel Glück bei den schönen Stellen, da es sehr neblig war. Auf dem Höchsten haben wir eigentlich gar nichts gesehen. Die Sonne kam nur ein paar mal raus. Auf dem Rückweg auf den letzten 30 km hatte sich der Nebel einigermassen verzogen, so dass man in de Ferne was erkennne konnte. Zu spät, naja war trotzdem erträglich. Die Temperaturen waren so zwischen 4 und 9 Grad, die Ausrüstung hat gepasst daher war das kein Problem.
Die Gegend da oben ist nicht so wirklich sehenswert, zudem waren die Schlüsselstellen im Nebel versuken was den Gesamteindruck nicht unbedingt verbesert hat. Trotz Allem waren wir gut und zügig unterwegs. Keine Pannen, keine Unfälle, das ist ja Hauptsache.
Der Tourverlauf: Start in Herdwangen auf dem Parkplatz am Ortsende Richtung Schönach. Es folgten viele kleine Ortschafen mit ein paar Häusern. Die nächste größere Ortschaft dann Deggenhausen, durchs Deggenhauser Tal. Der tiefste Punkt nach Wittenhofen (~539 m), ab hier ging es dann etwa 7 km hoch weiter nach Wittehausen, Limpach zum Höchsten (~875 m) durch den Nebel.
Wo bei schönem Wetter eine gute Fernsicht auf alle umliegenden Berge (die Beschriftung steht auf den Metall Tafeln) herrscht war heute lieder nicht zu sehen ausser Nebel … naja nächster Mal vielleicht 🙂
Vielleicht zum letzten Mal dieses Jahr eine schöne größere Rennrad Tour runter zum Rheinfall in Neuhausen, Schweiz und wieder zurück. Start in Tuningen am Park & Meet Parkplatz am Autobahnzubringer. Das war für uns Beide gut zu erreichen und die Tour war nicht ganz so weit 130 km reichen, es mussten ja nicht unbedingt 160 km sein … zumindest für mich war das genug. Relativ wolkenloser Himmel, kühle Temperaturen die dann mit dem Sonnenschein angestiegen sind, die Sonne schien fast auf der ganzen Tour, so dass es eine angenehme Radlerei geworden ist. Ich war zu warm angezogen, aber lieber so als umgekehrt.
Auf dem ersten Teilstück ging es erst mal recht unspektakulär los bis zu dem Muli Gehege, wo wir kurz angehlaten haben um die neugierigen Vierbeiner zu begrüssen. Bei unserer Ankunft waren nur zwei ausserhalb des Stalls, als sie uns bemerkt haben sind alle raus gekommen und dachten wohl es gibt was zu futtern. Leider konnten wir damit nicht dienen also war die Freude der Mulis umsonst. EIn stück weiter unterhalb des Geheges waren Unmengen von Baumaschinen abgestellt, war wohl der Stellplatz einer Baufirma der Beschriftung nach.
Auf der Strecke Richtung Hallau, wo Schweizer Wein angebaut wird. Ein Blick hinunter ins Tal Richtung …
Das Kloser Rheinau auf der Klosterinsel Rheinau (Infos siehe Wikipedia: Kloster Rheinau). Hier haben wir einen Stopp gemacht und uns die ganze Klosteranlage angeschaut. Die Insel liegt auf der Klosterinsel im kleinen Rhein. Eine interessante Anlage mit vielen sehenwerten Gebäuden unter Anderem die Klosterkirche und die Spitzkirche – Magdalenenkapelle (Infos siehe Wikipedia: Magdalenenkapelle). Auf dem kleinen Rhein kann man in dem Naturschutzgebiet sehr schöne Spaziergänge und Wnderungen unternehmen.
Über die Baar geht es durch das Krottenbachtal hinab bis Achdorf. Über die Schweizer Grenze nach Schleitheim mit Blick auf die Hallauer Weinberge. Durch das Wangental zur Klosterinsel Rheinau. Dann zum Rheinfall in Neuhausen, weiter durch Schaffhausen nach Thayngen. An der Biber entlang nach Büßlingen und erneut rüber nach Deutschland. Tengen, Aulfingen, Kirchen-Hausen, Unterbaldingen folgen bis zum Ziel in Tuningen.
Am heutigen Sonntag war das Wetter noch mal so gut, dass wir eine schöne Tour machen konnten. Kollege hat sich wieder mal ins Zeug gelegt und was nettes geplant, das wir dann auch so gemacht haben. Ziel war klar: Kloster Kirchberg. Da wir in Rottweil gestartet sind kam noch eine Schleife dazu. Der Tourverlauf ging erst mal nach Göllsdorf dann Feckenausen hoch, in Schömberg am Stausee vorbei nach Dormettingen. Weiter den Hungerberg hoch durch Geislingen, Erlaheim, Gruol, Haigerloch.
Von Haigerloch ging es vorbei an Trilfingen und dann durch Bad Imnau, da kommt das bekannte Mineralwasser “Bad Imnauer Fürstenquelle” her, das ist ein Verbund von verschiedenen Minealwasserquellen und hat seinen Sitz in Bad Imnau (siehe Wikipedia: Bad Imnau). Durch das Eyachtal nach Eyach, ein wunderschönes herbstliches Bild bot sich da, die Bäume in allen Brauntönen zwischen den Nadelbäumen. Die nächste große Stadt dann Horb mit der schönen Altstadt. Dann der Richtungewechsel … weiter nach Isenburg, duch Empfingen über Weiherhof dann den Kirchberg hoch zum Kloster Kirchberg.
Im Kloster haben wir uns eine Pause gegönnt und Kaffee und Kuchen zu uns genommen. Im Cafe war sehr viel los, eine lange Schlange, alle mit Maske … Corona lässt grüßen. Die Temperaturen haben gute warme Kleidung erforderlich gemacht, die sich dann in dem Cafe erst mal sehr feucht und verschwitzt angefühlt hat. Der Start nach der Pause war dann auch kühl und es ging lange wieder warm zu werden, so richtig auf Temperatur konnte mal nicht mehr kommen.
Nach der Pause weiter auf der Tour ging es dann vorbei an Bernstein nach Heiligenzimmern, durch Binsdorf an der parallelen Stasse, die wir auf der Hinfahrt gefahren sind dann vorbei an Isingen, durch Leidringen, runter nach Rotenzimmern. Weiter hoch nach Irslingen und schliesslich durch Dietingen am Aufzugsturm vorbei nach Rottweil runter über den Necker, hoch über das Viadukt durch die Stadt, dann war es geschafft.
Auf dem letzten Ansteig das Viadukt hoch habich mal kurz meine Grenze überschritten und einen Krampf im Oberschenkel bekommen, musste kurz stoppen, hab dann aber den Rest zum Glück noch (schön langsam) zu Ende gebracht.
Auf jeden Fall eine herrliche Tour, bei der immer wieder die Sonne raus kam. Landschaftlich sehr schön mit den Herbstlichen Farben der Bäume. Bei den Temperaturen so lange Strecken zu fahren ist aber grenzwertig. Vom Schwitzen sind die ganzen Klamotten recht nass, das ist unangenehm. Die niedrigen Temeraturen zollen ihren Tribut, zumindest bei mir, ich war ganz schön platt am Ende. Allerdings muss man anerkennen, dass wir wirklich recht zügig unterwegs waren. Ein Schnitt von 26 -27 km/h ist nicht ohne.
Viel Spaß beim Schmökern und Bilder schauen
Edi
Eine recht spontan geplante Rennrad Tour, die ursprünglich für den Tag der Deutschen Einheit angesetzt war, wegen der Wetter Aussichten dann aber auf Sonntag den 04. Oktober, den Tag danach verschoben wurde. Geplant war der Tourverlauf so: Trossingen – Durchhausen – Oberflacht – Möhringen – Rabental – Witthoh – Schenkenbergkapelle – Wasserburger Tal – Eigeltingen – Aach mit Aachquelle und optional Altstadt – Engen (TOTAL Tankstelle) – Bargen – Mauenheim – Höwenegg – Vulkankrater – Zimmern – Amtenhauser Tal – Öfingen – Talheim – Schura – Trossingen.
Ursprüglich waren fünf Radler eingeladen, um so näher der Termin kam um so weniger Radler waren es. Am Ende waren es dann wieder zwei wie bei der Schweizer Pässe Tour. Nichts desto trotz es wurde eine sehr schöne Tour bei für die fortgeschritene Jahreszeit herrlichem Wetter. Meistens schien die Sonne und Anfangs hatte es keine einzige Wolke. Erst gegen Ende der Tour nahm die Bewölkung zu, aber es blieb trocken.
Losgefahren sind wir letzendlich dann in Spaichingen beim Kollege daheim. Dann nach Trossingen, wo wir die Kolegin noch abholen wollten. Nach kurzer Wartezeit sind wir dann zu zweit weiter den geplanten Streckenverlauf gefahren. Vorbei am Hohne Karpfen und Lupfen Richtung Durchhausen und Seitingen Oberflacht. Durch Möhringen den Witthoh rauf, kurze Bilderpause und weiter das Wasserburger Tal hinunter. Durch Eigentlingen dann nach Aach an die Quelle. In dem Gasthaus dort haben wir dann eine Kaffeepause eingelegt. Nach der Pause weiter nach Engen, Bargen dann nach Mauenheim hoch. Ein kleiner Abstecher zum Höwenegg Vulkankrater. Der Rest dann: Zimmern, Amtenhauser Tal, Öfingen, Talheim, Schura, Aldingen, Spaichingen.
Die Achquelle – oder auch Aachtopf genannt – ist die wasserreichste Karstquelle Deutschlands und bringt durchschnittlich 8.000 Liter Wasser pro Sekunde hervor. Der Witthoh – Teil des Höhenzugs Die Egg – trennt das raue Klima der Alb vom milderen Einfluss des Bodensees. Die Natur ist südlich des Witthoh im Frühling mindestens drei Wochen weiter als im nördlich gelegenen Donautal. Bei guter Sicht kann man zweimal den Bodensee sehen. Links den Überlinger See und rechts den Untersee im Bereich Radolfzell. Neben der Schenkenbergkapelle befindet sich die Gaststätte Schenkenberger Hof, die der ehemalige Daimler-Chrysler-Vorstand Klaus Mangold 2013 erwarb und mit seiner Familie betreibt. Engen besitzt eine reizvolle Altstadt mit der sehenswerten Stadtkirche Mariä Himmelfahrt aus dem 13. Jahrhundert. Über die gesamte Altstadt verteilt findet man zeitgenössische Brunnen, die in unterschiedlichsten Stilrichtungen gestaltet wurden. Der Höwenegg ist der nördlichste der Hegauvulkane. Nach Stilllegung des Basalt-Steinbruchs bildete sich in der Grube ein durch Regen- und Grundwasser gespeister See.
Schöne Tour, gutes Wetter, beste Planung wie immer vom Kollege. Wäre schade gewesen wenn wir es nicht gemacht hätten. Mal sehen was das Wetter die nächste Zeit noch so hergibt.