Alle Beiträge des Madeira Urlaubs:

Madeira 2019
Der 2019 er Urlaub auf Madeira. Die Insel mit unendlich vielen Tunnels ob beim Autofahren oder beim Wandern, fast immer sind Tunnels ein ständiger Wegbegleiter. Landkarte von Madeira Die steilsten Strassen die ich je gesehen habe, was bleibt auch Anderes übrig als die Strassen steil zu bauen, die Insel ist etwa 60 km lang und etwas mehr als 22 km breit, der höchste Berg ist knapp 2000 m hoch. Der Flughafen in Madeira ist in Santa Cruz und liegt Direkt an der Küste, die Landebahn ist nicht sehr lange, wenn das Wetter nicht so ganz gut ist und der Pilot auch nicht kann es schon mal sein, dass bei der Landung durchgestartet wird oder diese abgebrochen wird und der Flieger dann in Lissabon landet, eben auch etwas sehr Besonderes. Je nach dem woher der Wind kommt, wird von Osten oder Westen gelandet und gestartet, oft innerhalb eines Tages. Morgens Start und Landung von Westen her, Mittags dann von Osten. Flughafen Santa Cruz Madeira Das Hotel in dem wir für unseren gesamten Urlaub untergebracht waren ist in Monte, direkt neben der Kirche und oberhalb des botanischen Gartens. Ein recht großes Hotel mit vielen Zimmern, großem Speisesaal, Billardzimmer, Bibliothek, Pool, Bar und vieles mehr. Levada Wanderung in Madeira Ansicht von Hotel, Kirche und Botanischem Garten An der Ostküste Madeiras mit Blick Richtung Westen Auf unseren Wanderungen haben wir viel von der Insel gesehen ... gigantische grüne tropische Landschaften, Berge, nicht ohne Grund wird Madeira die grüne Insel genannt. Sollte man mal gesehen haben, lohnt sich wegen Natur, Land und Leuten! Viel Spaß beim Schmökern Edi Übersicht aller Etappen und sonstigen Beiträge zum Madeira Urlaub 2019
08.08.19 – Madeira 8. Tag – Santa Cruz, Machico, Abreise
Viel zu schnell vergingen unsere Urlaubstage auf dieser faszinierenden Insel, deshalb heißt es heute leider Abschied zu nehmen. Wir starten gemächlich in den Tag und genießen ein letztes Mal das reichhaltige Frühstücksbuffet und schlendern nochmals durch den schön angelegten Hotelpark mit herrlicher Aussicht auf Funchal. Auch in die kleine Kapelle werfen wir noch einen Blick. Nachdem wir unsere Koffer ins Auto gepackt haben, wollen wir uns noch die Orte im Osten der Insel anschauen. Zuerst fahren wir nach Santa Cruz und schlendern durch die Altstadt. Natürlich darf ein Besuch der prächtig geschmückten Kirche Igreja de Sao Salvador nicht fehlen. Außerdem besuchen wir noch die kleine Markthalle, in der nur regionales Obst und Gemüse, sowie frischer Fisch verkauft wird. Auch ist noch Zeit für einen Sprung in den Atlantik, bevor es weiter nach Machico geht. Dieser Ort ist die älteste Siedlung auf Madeira, landeten doch im 15. Jahrhundert die Entdecker hier. Ein altes Fort ist hier noch zu sehen, dass zur Abwehr von Piratenangriffen erbaut wurde. Wir spazieren durch die Altstadt und legen uns noch eine Weile an den Strand, bevor wir zum Flughafen müssen. Jetzt heißt es Auto abgeben und warten. Durch die Verspätung von Flügen aus Portugal verzögert sich auch unser Abflug, da es Schwierigkeiten mit der Einteilung der Gates gibt. Es wirkt alles reichlich planlos, aber irgendwann sitzen auch wir in unserem Flieger zurück nach Stuttgart. Wir genießen noch einen letzten Blick über die Insel und kommen nach einem ruhigen Flug um kurz vor Mitternacht in Stuttgart an. Wir finden auf Anhieb unser Auto auf dem riesigen Parkplatz und fahren noch das letzte Stück, diesmal ohne Stau, zurück nach Hause. Es waren abwechslungsreiche Tage auf der Blumeninsel. Wir haben sehr viel gesehen und etliche Kilometer zurückgelegt, oft abseits der gängigen Routen. Wir haben die Herzlichkeit der Madeirer schätzen gelernt und können diese Insel im Atlantik nur weiterempfehlen.
07.08.19 – Madeira 7. Tag – 1. Pico Grande, 2. Caldeirao Verde, Caldeirao do Inferno
Auch heute starten wir früh, weil unser erstes Ziel der Pico Grande sein soll, ein Gipfel, der zwar nicht zu den höchsten der Insel zählt, aber eine prächtige Aussicht verspricht und die Tour recht anspruchsvoll sein soll. Und auch hier gilt, zeitig starten, bevor der Nebel kommt und die Route zu gefährlich wird. Panorama Aussicht auf dem Weg zum Pico Grande vom Parkplatz aus fotografiert Unser Ausgangspunkt ist diesmal die Boca da Corrida. Wir stellen unseren Fiat auf einem kleinen Parkplatz unterhalb einer winzigen Kapelle ab. Los geht es zuerst auf dem Fernwanderweg PR12 Richtung Encumeada Pass. Nach einigen Minuten Gehzeit haben wir einen herrlichen Blick auf unser Ziel, den Pico Grande. Wir wechseln zweimal die Kammseite und kommen schließlich zum Eselspass, der Boca do Cerro. Hier zweigt rechts ein Pfad vom Hauptweg ab und wir beginnen unseren Anstieg, teils ausgesetzt mit in den Felsen gehauenen Stufen. Unser Ausgangspunkt ist diesmal die Boca da Corrida. Wir stellen unseren Fiat auf einem kleinen Parkplatz unterhalb einer winzigen Kapelle ab. Los geht es zuerst auf dem Fernwanderweg PR12 Richtung Encumeada Pass. Nach einigen Minuten Gehzeit haben wir einen herrlichen Blick auf unser Ziel, den Pico Grande. Wir wechseln zweimal die Kammseite und kommen schließlich zum Eselspass, der Boca do Cerro. Hier zweigt rechts ein Pfad vom Hauptweg ab und wir beginnen unseren Anstieg, teils ausgesetzt mit in den Felsen gehauenen Stufen. Immmer den Foto bzw. das Handy zum Fotografieren zur Hand um die schönsten Momente festzuhalten Eine mit Drahtseil gesicherte Passage auf dem Weg zum Pico Grande Wir kommen an einer Aussichtskanzel mit Blick auf Curral das Feiras im Tal vorbei und gehen den Pfad weiter, der hier in Kehren auf eine Felsenburg zuläuft. Wir sehen den mächtigen Felsenkopf des Pico Grande vor uns, auf dessen Gipfel wir nach einer kurzen Kletterpartie wenig später stehen. Das Panorama ist gigantisch und das schönste ist, wir können diese Aussicht ganz allein genießen, außer uns hat niemand diesen Weg gewählt. Nach einer kurzen Pause bei herrlichem Sonnenschein machen wir uns an den Abstieg und den Rückweg zum Auto. Wir fahren erstmal zurück zum Hotel und beratschlagen bei einem Kaffee im wunderschönen Hotelpark, wie der weitere Tag aussehen soll. Da unser Rückflug schon morgen ansteht, schauen wir, welche Tour uns noch anspricht und heute noch machbar ist. Die Wahl fällt auf Caldeirao Verde, eine Tour durch das UNESCO-Kulturerbe zum grünen Kessel. Mit dem Auto auf dem Weg vom Hotel zur 2. Etappe: Caldeirao Verde, Caldeirao do Inferno Mit dem Auto auf dem Weg vom Hotel zur 2. Etappe: Blick zur Küste Mit dem Auto auf dem Weg vom Hotel zur 2. Etappe: Blick zur Küste Mit dem Auto auf dem Weg vom Hotel zur 2. Etappe: die Berge ninauf Mit dem Auto auf dem Weg vom Hotel zur 2. Etappe: kurz vor dem Startpunkt Mit dem Auto auf dem Weg vom Hotel zur 2. Etappe: kurz vor dem Startpunkt So machen wir uns auf den Weg nach Queimadas. In Santana biegen wir auf ein sehr enges Sträßchen ab, dass nach 4,5 km auf einem großen Parkplatz endet. Da es mittlerweile schon 15.00 Uhr ist und die meisten Wanderer schon zurück sind können wir in vorderster Reihe parken. Diese Wanderung zählt zu den beliebtesten und spektakulärsten Levadawegen, aber wir haben Glück und sehen nur noch Wanderer auf dem Rückweg. Startpunkt ist das strohgedeckte Casa de Abrigo, vorbei an einem Ententeich und einer Brücke gehen wir den zunächst breiten Weg der Levada entlang, der jedoch rasch schmaler wird. Es geht durch dschungelartigen immergrünen Wald, der Fels fällt zum Teil 100 Meter steil ab, die Mäuerchen, auf denen wir entlang der Levada balancieren müssen, sind teilweise nur 30 cm breit. Bald haben wir einen Blick zur Nordküste hinunter, bevor wir auf einen ersten Wasserfall stoßen, gefolgt von diversen Tunnels, teilweise schmal, niedrig oder auch sehr feucht. Eine Stirnlampe ist auch hier ein absolutes Muss. Wenig später kommen wir in die grandiose Schlucht der Ribeira Grande. Aber es geht noch weiter, wir steigen nach links auf einem felsigen Steig zirka 100 Meter hinauf und stehen im Caldeirao Verde, einem beeindruckenden Kessel mit senkrechten Felswänden ringsherum. Ein Wasserfall ergießt sich von ganz oben in einen Teich, Natur pur von ihrer schönsten Seite. Von hier schließt sich noch ein weiterer Weg an in den Höllenkessel, Caldeirao do Inferno. Es ist zwar schon 16:30 Uhr und es liegen noch zirka 12 km Wegstrecke vor uns, aber wir beschließen weiter zu gehen, denn dieser Weg gehört zu den faszinierendsten Routen von Madeira. Wir sind mittlerweile die einzigen weit und breit, Nebel zieht langsam auf und wir fühlen uns wie im Regenwald, üppiges Grün, hohe Luftfeuchtigkeit, Wasserfälle, Canons. Natürlich müssen wir auch wieder einige Tunnels durchqueren, teilweise nur 1,40 Meter hoch. Am Ende dieses atemberaubenden Weges stehen wir schließlich im Höllenkessel. Die Wände sind zwar nicht so eng wie im Caldeirao Verde, aber dafür mehr als doppelt so hoch. Da die Nebelschwaden immer dichter werden, halten wir uns nicht lange auf und machen uns an den Rückweg. Wir sind allein in diesem Urwald und beschließen nochmals kurz zum grünen Kessel aufzusteigen und ein Bad unter dem Wasserfall zu nehmen. Das Wasser ist eisig kalt, aber das Erlebnis unbeschreiblich. Da es immer dunkler wird, müssen wir uns beeilen, zum Parkplatz zurück zu kommen und unser Fiat ist tatsächlich das letzte Fahrzeug auf dem riesigen Parkplatz. Wir machen uns auf den Rückweg nach Monte, unser Hunger ist mittlerweile auch riesig und um 21:30 Uhr genießen wir unser verdientes Abendessen. Nach dem Essen noch kurz aufs Kirchenfest und dann ab ins Bett, morgen ist Abreise angesagt. Die zurückgelegte Strecke als Open Street Map Karte mit Höhenprofil und Zusatzinfos Tour 1, 07.08.2019 - Pico Grande: © OpenStreetMap contributors Gesamtstrecke: 10589 mMaximale Höhe: 1645 mMinimale Höhe: 1222 mGesamtanstieg: 793 mGesamtabstieg: -809 mGesamtzeit: 03:20:22Download file: 201908071-edi-teppert-com-PicoGrandeCaldeiraoVerdeCaldeiraoInferno.gpx Die zurückgelegte Strecke als Open Street Map Karte mit Höhenprofil und Zusatzinfos Tour 2, 07.08.2019 - Caldeirao Verde, Caldeirao do Inferno: © OpenStreetMap contributors Gesamtstrecke: 37677 mMaximale Höhe: 1022 mMinimale Höhe: 891 mGesamtanstieg: 494 mGesamtabstieg: -495 mGesamtzeit: 04:37:18Download file: 201908072-edi-teppert-com-PicoGrandeCaldeiraoVerdeCaldeiraoInferno.gpx
06.08.19 – Madeira 6. Tag – 1. Lagoa do Vento, Porto Moniz, 2. Levada Faja do Rodrigues
Für heute haben wir uns die westliche Hochebene um Rabacal und den Norden der Insel vorgenommen. Auf der Fahrt nach Rabacal in den Norden der Insel Die Fahrt zum Startpunkt unserer ersten Wanderung, dem Parkplatz von Rabacal zeigt uns wieder ein anderes Bild von Madeira. Wir durchqueren die Hochebene von Paúl de Serra, die ein wenig an Schottland erinnert, es ist einsam hier, karg, hin und wieder steht eine Kuh am Straßenrand. Aber es stehen auch schon moderne Windräder hier, die wir auch schon vom Pico Ruivo gesehen haben. Panorama auf der Hochebene bei Rabacal Auf der Fahrt nach Rabacal haben wir einen Stopp gemacht und und das herrliche Panorama Richtung Norden angeschaut. Obwohl wir recht früh aufgebrochen sind, ist der Parkplatz schon erschreckend voll, sogar Busse mit geführten Wanderungen starten hier. So planen wir um und gehen nicht zu den 25 Quellen und zum Risco-Wasserfall, sondern wählen eine oft links liegen gelassene Route zum kleinen Bergsee Lagoa do Vento. Unser Weg führt uns entlang der Levada do Alecrim durch ein mit Heidebüschen begrüntes Tal. Nachdem wir den Buschwald verlassen haben, genießen wir die Aussicht auf grüne Hügelkuppen und tief im Tal die Levada von Rabacal. Weiter geht es auf einer Treppe neben der Levada einen Bergrücken hinauf. Den Weg zur Quelle der Levada sparen wir uns und steigen gleich über schmale Pfade und über kleine Bachläufe hinab zum Lagoa do Vento. Nach etlichen Zickzackkehren erreichen wir den türkisblauen See mit zirka 25 m Durchmesser, der am Fuße einer 100 m hohen Felswand liegt und von einem hinabstürzenden Wasserfall gespeist wird. Der Wasserfall - Lagoa do Vento: Der Rückweg nach Rabacal führt uns am ehemaligen Forsthaus Casa do Rabacal vorbei, von dem auch regelmäßige Shuttlebusse zurück zum Parkplatz verkehren, die wir aber natürlich nicht in Anspruch nehmen. Unsere nächste Station heute soll Porto Moniz sein und der Blick auf unsere Tankuhr verheißt nichts Gutes. Natürlich gibt es hier weit und breit keine Möglichkeit an Treibstoff zu kommen und so sind wir froh, dass es meist nur bergab geht und wir unseren Fiat rollen lassen können. Mit dem letzten Tropfen Benzin kommen wir schließlich in Porto Moniz an, tanken voll und schlendern etwas durch den Ort. Wir schauen uns die Naturbäder, die das Meer seit Jahrtausenden in das Lavagestein genagt hat, an und setzen uns bei Kaffee und Kuchen etwas in die Sonne. Es ist herrlich hier, tiefblaues Meer, schroffe Felsen, bestes Wetter. Aber wir wollen noch weiter und studieren unseren Wanderführer, was in der Nähe noch Interessantes auf uns warten könnte. Wir entscheiden uns für die Levada da Faja do Rodrigues, eine abenteuerliche Tunneltour durch einen Lorbeerwalddschungel. Startpunkt ist der Parque Empresarial, ein sich im Bau befindlicher Industriepark. Der Weg beginnt bequem entlang der Levada, vorbei an einem E-Werk, einer Wassertreppe mit 6 Kaskaden, durch Eukalyptuswald, eine Allee mit japanischen Sicheltannen und schließlich den typischen Lorbeerwald. Weiter geht es entlang einer hohen Felswand, Blick in das Tal von Sao Vicente, bevor die Tunnelstrecke beginnt. Der erste Tunnel ist nur 40 Meter lang, aber sehr eng, es folgt ein weiterer mit knapp 200 Metern Länge, aber nur 1,60 Meter hoch. Der Wald wird immer dichter, er gleicht einem Dschungel, es ist feucht, aus den Wänden tropft und fließt überall Wasser. Immer weiter geht es entlang der schmalen Levada hinein in die Schlucht. Außer uns hat sich niemand in diese Wildnis gewagt. Nach zwei Wasserfällen stehen wir vor dem vierten Tunnel, zirka 1,5 km lang, vor dessen Durchquerung ausdrücklich gewarnt wird, ohne Stirnlampe mit ausreichend Leistung geht gar nichts. Aber durch so etwas lassen wir uns natürlich nicht abschrecken und gehen für zirka 20 Minuten durch die Dunkelheit. Am Ende des Tunnels erreichen wir die Quelle der Levada in der Schlucht der Ribeira do Inferno. Auf demselben Weg geht es anschließend wieder zurück zum Auto. Nach einer erfrischenden Dusche und einem kühlen lokalen Bier auf dem Balkon gehen wir noch die paar Schritte zum Kirchenfest, Tag 2 des Wartens auf Maria Himmelfahrt am 15. August. Wir gehen weiter zum Dorfplatz und lassen uns die örtlichen Spezialitäten und natürlich den typischen Poncha schmecken. Wir sind die einzigen Nichteinheimischen und werden sehr nett in der dörflichen Runde aufgenommen. Auch heute gibt es wieder Folklore und alt und jung feiern mit. Die zurückgelegte Strecke als Open Street Map Karte mit Höhenprofil und Zusatzinfos Tour 1, 07.08.2019 - Lagoa do Vento, Porto Moniz: © OpenStreetMap contributors Gesamtstrecke: 10950 mMaximale Höhe: 1301 mMinimale Höhe: 1077 mGesamtanstieg: 551 mGesamtabstieg: -552 mGesamtzeit: 02:40:50Download file: 201908061-edi-teppert-comLagoadoVentoPortoMoniz-LevadaFajadoRodrigues.gpx Die zurückgelegte Strecke als Open Street Map Karte mit Höhenprofil und Zusatzinfos Tour 2, 07.08.2019 - Caldeirao Verde, Caldeirao do Inferno: © OpenStreetMap contributors Gesamtstrecke: 13002 mMaximale Höhe: 629 mMinimale Höhe: 579 mGesamtanstieg: 160 mGesamtabstieg: -161 mGesamtzeit: 02:06:23Download file: 201908062-edi-teppert-comLagoadoVentoPortoMoniz-LevadaFajadoRodrigues.gpx
05.08.19 – Madeira 5. Tag – Pico Arieiro zum Pico Ruivo, CR7 Museum
Für den heutigen Tag haben wir uns die Wanderung vom Pico Arieiro zum Pico Ruivo vorgenommen. Um bei der Tour eine gute Aussicht zu haben ist es wichtig früh loszugehen. Gegen Mittag kommt in den Bergen Nebel auf, der dann die Aussicht komplett versperrt und es kann auch sein, dass beim Abstieg die Sicht schlecht ist und dadurch schwierig. Wenn man früh am Parkplatz unterhalb der Radarkuppel ankommt ergattert man die besten Plätze. Wir hatten einen Platz direkt ganz oben auf dem Parkplatz. umso später man eintrifft umso weiter unten landet man, es kann sein man hat bei einem schlechten Parkplatz einen weiten Weg (u.U. 1 km) zur Kuppel. Hinter der Kuppel gibt es eine Plattform, auf der man eine gute Aussicht zu dem Wanderpfad hat, der jetzt bevorsteht. So früh am Morgen (naja früh ist anders, siehe Korsika) hat man noch wenig Touristen auf der Strecke und kann einigermassen unterbrechungsfrei wandern ohne immer den Flip Flop Trouris aus dem Weg zu gehen oder hinter denen her zu trödeln. Bilder der Wanderung: Pico Arieiro zum Pico Ruivo Ein Teilstück des Wanderweges zum Pico Ruivo Weitere Bilder der Wanderung: Pico Arieiro zum Pico Ruivo Auf dem Weg von Pico Arieiro zum Pico Ruivo gab es einige Tunnel, die man durchlaufen musste, nicht für jedermann geeignet und nur mit Strinlampe machbar, da es dunkel, schmal und feucht in den Tunnels ist. Nur ein schmaler Pfad läuft entlang der Levada im Tunnel, auf dem man manchmal gebückt oder zur Seite gebeugt gehen muss. Bilder Funchal Bilder Museu CR7 Funchal Nach der Sightseeing in Funchal und dem Besuch des Museu CR7 sind wir zurück nach Monte ins Hotel. Dirket neben unserem Hotel ist die Kirche "Nossa Senhora do Monte", dort war das Kirchenfest in vollem Gange die Leute haben Gottesdienste gefeiert und sich auf dem Dorfplatz unterhalb der Kirche das Essen und Trinken schmecken lassen. Auf dem Platz direkt unter der Kirche haben verschiedene Folklore Gruppen Tänze aufgeührt. Bilder Kirchenfest Monte bei der Kirche Nossa "Senhora do Monte" Gottesdienst in der Kirche "Nossa de Senhora" Volklore Tanzgruppe bei der Vorführung eines traditionellen Tanzes in Monte, Madeira: Die zurückgelegte Strecke als Open Street Map Karte mit Höhenprofil und Zusatzinfos Tour 1, 05.08.2019 - Pico Arieiro zum Pico Ruivo: © OpenStreetMap contributors Gesamtstrecke: 20676 mMaximale Höhe: 1879 mMinimale Höhe: 1527 mGesamtanstieg: 1079 mGesamtabstieg: -1092 mGesamtzeit: 04:11:41Download file: 201908051-edi-teppert-com-PicoArieiroPicoRuivo_001.gpx
04.08.19 – Madeira 4. Tag – Ponta do Pargo – Funchal Stadtbesichtigung, Museu CR7
Heute wollen wir es etwas ruhiger angehen lassen und starten nach einem ausgiebigen Frühstück Richtung Westküste. Das erste Stück legen wir auf der gut ausgebauten Autobahn durch zahlreiche Tunnels und mit herrlichen Ausblicken aufs Meer zurück. Es geht vorbei an Bananenplantagen und je weiter wir uns von Funchal entfernen, desto kleiner werden die Ortschaften und auch die Straßen. Aber wir sehen schon die fast fertigen Autobahntrassen und bald wird wohl auch der verschlafene Westen touristisch erschlossen werden. Zuerst fahren wir an den westlichsten Zipfel der Insel, nach Ponta do Pargo. Wir stellen unser Auto ab und laufen ein paar hundert Meter zum malerischen Leuchtturm, die Felsen fallen steil hinab und vor uns das weite Meer. Start unserer heutigen Wanderung ist aber die Kirche in der Dorfmitte. Von dort aus geht es durch ein Tal nach Pedregal und weiter an einem Kieswerk vorbei zur Levada Nova. Diesem Kanal folgen wir durch Farn- und Mischwald und den überall gegenwärtigen herrlichen Blumen. Wir entschließen uns zu einem Abstecher und steigen gute 500 Meter zum Restaurant A Carreta ab, trinken einen kurzen Kaffee und setzen unsere Levada-Tour fort. Der Kanal endet in einem Auffangbecken und der Weg führt uns weiter in das Dorf Cabo und zur einsam stehenden Wallfahrtskapelle der Nossa Senhora da Boa Morte. Von dort folgen wir dem Wiesenpfad, der uns direkt an einen Aussichtspunkt an die Steilküste führt; fast senkrecht geht es zum Meer hinab. Wieder zurück an der Kapelle geht es durch ein kleines Tal nach Lombada Velha. Wir machen noch einen kleinen Abstecher zum Vermessungspunkt auf dem Pico Vermelho und stehen wieder an der Steilküste und sehen in der Ferne den heute Morgen besichtigten Leuchtturm. Über verlassene Häuser in kleinen Dörfern und Siesta haltenden Kühen gelangen wir schließlich wieder an den Ausgangspunkt unserer zirka 14 km langen Wanderung. In diesem Bereich Madeiras ist die Landflucht deutlich sichtbar. Viele kleine Häuser stehen in dieser bäuerlich geprägten Region zum Verkauf. Es ist noch früh am Tag und so beschließen wir auf unserer Rückfahrt nach Monte noch einen Zwischenstopp in Funchal einzulegen. Weil es Sonntag ist, finden wir auch gleich einen Parkplatz an der Uferpromenade. Wenn wir schon einmal hier sind, wollen wir uns auch das Museu CR7 nicht entgehen lassen. Aber leider stehen wir vor verschlossenen Türen und sehen nur die überlebensgroße Christiano Ronaldo Bronzestatue. Wir schlendern noch etwas am Wasser entlang und machen uns schließlich auf den Weg zum Hotel. Das Abendessen nehmen wir in einem urigen, typisch portugisischen Restaurant O Rustico zu uns in dem wir die einzigen Gäste sind. Leider geht es zu Fuß nochmals steil bergab nach Funchal und natürlich auch wieder berghoch. Aber das Essen war sehr lecker. Die zurückgelegte Strecke als Open Street Map Karte mit Höhenprofil und Zusatzinfos Tour 1, 04.08.2019 – Ponta do Pargo: Tour 2, 04.08.2019 – Ponta do Pargo:

03.08.19 – Madeira 3. Tag – 1. Ribeiro Frio nach Portela, 2. Faja de Nogueira
Der dritte Tag auf Madeira war wohl der Kilmeterreichste. Die GPS Aufzeichnung hat zwar bei der zweiten Tour etwas kaotisch aufgezeichnet aber trotzdem waren es zwei Touren die insgesamt über 30 km Strecke ergaben. Die erste Tour an diesem Tag: Ribeiro Frio nach Portela auf dem Levada do Furado durch den Lorbeerwald. Wir starten früh an diesem Morgen zu unserer Tour von Ribeiro Frio nach Portela, weil der Weg durch den berühmten Lorbeerwald entlang der Levada do Furado sehr beliebt ist und wir vor den Bustouristen unterwegs sein wollen. Wir wandern gleich los, vorbei an zahlreichen Forellenteichen geht es hinter dem noch geschlossenen Gasthaus links ab zur Levada do Furado. Der Weg ist schlängelt sich am Berghang entlang, vorbei an kleinen Wasserfällen, umgeben von dichtem Grün. Wir müssen aufpassen, denn der Weg ist feucht, weil durch das dichte Blätterdach kein Sonnenstrahl kommt. Startpunkt ist das Ausflugslokal mit Forellenzucht am Ribeiro Frio, zu Deutsch, kalter Fluss, und es ist tatsächlich frisch hier, nur neun Grad. Aber wir haben Glück und außer unserem kleinen Fiat befindet sich nur ein weiteres Auto auf dem Parkplatz. Als sich der Wald lichtet genießen wir die Sicht auf die höchsten Gipfel der Insel. Weiter geht es auf dem schmalen Levada-mäuerchen und kleinen Tunnels zum Wasserhaus Lamaceiros. Der Weg ist direkt am Fels gebaut, aber gut gesichert. Hier verlassen wir diese Levada und es geht steil nach unten zur Levada de Portela. Als nächstes erreichen wir das Forsthaus Lamaceiros mit seinen herrlichen Bäumen und Blumen. Wir machen noch einen kleinen Abstecher zum Lagoa de Portela und stoßen wenig später wieder auf unseren geplanten Weg, der uns weiter bergab nach Portela bringt. Wir erreichen den Taxistand und haben eine herrliche Aussicht auf die Nordküste von Porto da Cruz. Die Frage ist jetzt. Wie soll es weiter gehen? Der Bus fährt nur nach Funchal; unser Auto steht aber in Ribeiro Frio und denselben Weg zurück wollen wir auch nicht laufen. Zähneknirschend nehmen wir ein Taxi für 30 Euro -wir haben noch gehandelt- und lassen uns zum Ausgangspunkt unserer Tour bringen. Wir sind fast eine halbe Stunde auf schmalen steilen Straßen unterwegs für eine relativ kleine Entfernung (Luftlinie). Es ist Mittag geworden und wir erkennen den Startpunkt unserer heutigen Wanderung kaum wieder. Es wimmelt von Menschen, die Parkplätze sind überfüllt und wir gönnen uns erstmal einen Kaffee und planen den weiteren Tag. Wir entscheiden uns für einen schon im Wanderführer als abenteuerlich beschriebenen Levadaweg, der am Kraftwerk Faja da Nogueira starten soll. Schon die Anfahrt gestaltet sich sehr holprig über einen mit tiefen Schlaglöchern versehenen Schotterweg. Die gut 4 km lange Strecke im 1. Gang scheint kein Ende zu nehmen und wir bangen um unseren kleinen Fiat. Aber schließlich kommen wir am verlassenen Kraftwerk an und schnüren die Wanderschuhe für unsere zweite Tour. Wir suchen den Startpunkt, markiert ist nichts und finden endlich einen Weg, der zu unserer Beschreibung passt. Es geht lange durch den Wald bergauf, bis wir endlich auf eine Levada treffen. Immer dem Wasserlauf entlang geht es durch zahlreiche Tunnel, mal schmal, mal sehr niedrig, kurz, mit Fenster oder ohne, länger oder kurz. Das Gelände ist teilweise sehr ausgesetzt und weniger gut gesichert. Plötzlich geht es nicht mehr weiter. Ein riesiger Felsblock versperrt den Weg, der eigentlich keiner ist und auch die Lavada ist hier zu Ende. Wir drehen um und schauen, wo wir falsch gelaufen sind, finden aber keinen anderen Weg. Wieder zurück bis zum Felsblock und vielleicht doch alpin absteigen? Könnte vielleicht ein Weg sein, ist aber, wie sich später herausstellt ein zurzeit trockener Wasserfall. Also alles wieder hoch, die Richtung stimmt auch nicht. Es bleibt uns nichts anderes übrig, als den ganzen Weg durch sämtliche Tunnels nochmals zurück zu gehen und wir merken endlich, dass wir von Beginn an falsch gelaufen sind. Wir kommen zurück zu unserem Levadaeinstieg und gehen in die andere Richtung weiter und irgendwann passt auch die Beschreibung in unserem Wanderführer. Aber so sind wir einen wunderschönen, verlassenen, zum Teil gesperrten Weg gegangen mit fantastischen Eindrücken, sehr viel weiter, als eigentlich gedacht und freuen uns, als wir endlich wieder am Kraftwerk ankommen und nun auch den richtigen Startpunkt für die Wanderung finden. Wir haben mittlerweile ordentlich Hunger bekommen nach zirka 30 Kilometern Fußmarsch heute, müssen aber natürlich über die Schotterpiste wieder zur Hauptstraße und von dort weiter Richtung Monte. Der Plan im Restaurant der Forellenzucht etwas zu essen geht nicht auf, alles geschlossen und verlassen, die Touristen sind weg. Auf dem Heimweg finden wir aber ein gutes Lokal und belohnen uns mit einem leckeren Abendessen. Es ist mittlerweile dunkel geworden und wir kehren müde und zufrieden in unser Hotel zurück. Die zurückgelegte Strecke als Open Street Map Karte mit Höhenprofil und Zusatzinfos Tour 1, 03.08.19 - Ribeiro Frio nach Portela: © OpenStreetMap contributors Gesamtstrecke: 12975 mMaximale Höhe: 857 mMinimale Höhe: 583 mGesamtanstieg: 162 mGesamtabstieg: -438 mGesamtzeit: 02:39:21Download file: 201908031_MadeiraUrlaubEdiTeppertRibeiroFrionachPortela.gpx Madeira 3. Tag - 2. Faja de Nogueira auf dem Levada do Furado Die zurückgelegte Strecke als Open Street Map Karte mit Höhenprofil und Zusatzinfos Tour 2, 03.08.19 - Faja de Nogueira: © OpenStreetMap contributors Gesamtstrecke: 27312 mMaximale Höhe: 953 mMinimale Höhe: 591 mGesamtanstieg: 601 mGesamtabstieg: -592 mGesamtzeit: 04:07:53Download file: 201908032_MadeiraUrlaubEdiTeppertFajadaNogueira.gpx Bilder von den Touren am 03.08.2019 Ribeiro Frio nach Portela
02.08.19 – Madeira 2. Tag – 1. Wanderung zur Ostküste / 2. Wanderung Pico da Facho nach Porto da Cruz
Tag zwei unseres Madeira Urlaubs, jetzt wollten wir richtig mit dem Wandern anfangen. Für die erste Tour hatten wir uns eine Wanderung zum östlichsten begehbaren Punkt entlang der Ostküste ausgesucht. Vom Hotel aus mit dem Auto über die Autobahn VR1 zum Parkplatz "Ponta de Sao Lorenco", ca. 33 km weit und eine halbe Stunde Fahrt, dort war der Startpunkt für die Wanderung. Richtung Osten auf dem recht gut ausgebauten Wanderweg "Vereda da Ponta de Sao Lourenco" bis zum "Ponta do Forado", weiter ging es nicht zumindest gibt es keinen offiziellen Weg. Viele Eidechsen auf dem warmen Steinen Am Ponta do Furado angekommen Auf dem Weg zum Ponta do Furado: Centro de Receção Casa do Sardinha Die Ostküste war zu dieser Jahreszeit sehr ausgetrocknet und es gab kaum grüne Pflanzen auf dem Weg. Temperaturen waren sehr warm, wir hatten über 30° C. Auf dem Rückweg hatte ich noch einen Abstecher zu dem rot weissen Beton Hinweisturm gemacht um zu sehen was das sein könnte. Hat mir einige Höhenmeter und Schweissperlen eingebracht, sonst war es nicht sehr interessant. Insgesamt war die Wanderung an der Ostküste nicht so der Hit, sehr viele Leute unterwegs. Wir weren zum Glück recht früh dran und konnten so noch einen der vorderen Parkplätze bekommen. Wenn man sich die Strasse bei GoogleMaps anschaut, sieht man wie weit die Autokolonne geht. Der Wanderweg ohne irgend welche Herausforderungen, bestens ausgebaute Piste, die jeder begehen kann. Einzig die Steilküste mit den schroffen Felsen und den Fels Formationen vor der Küste sind sehenwert entlohnen die Mühe des Weges. Insgesamt sind es etwa 10 km hin und zurück. Das war etwas wenig für den ersten Tag und so war auf der Suche nach einer zweiten Wanderung die Wahl auf den Levado beim Canical Tunnel gefallen. Die Anfahrt war etwas schwierig, da das Navi den Startpunkt nicht als Zielpunkt angeboten hat. Nach einiger Sucherei waren wir am "Pico da Facho" - so ist auch der Name der Strasse -b da haben wir dann geparkt. An einem unscheinbaren Wasserhäuschen, das etwas nach hinten gestzt steht, war dann der Einstieg zum "Levada do Canical". Einstieg zum "Levada do Canical" am Wasserhäuschen Die genaue Position ist hier bei GoogleMaps zu finden: Einstieg zum Levada do Canical (Link wird in einem neuen Tab geöffnet) Der "Levada do Canical" verläuft über den "Boca di Riscou" nach "Porto da Cruz" entlang der Westküste zum Teil auch Steilküste. Den Levada verlässt man irgend wann und läuft dann auf dem "Verada da Boca de Riscou". Kurz vor dem Ziel "Porto da Cruz" führt der Weg direkt am Meer entlang: Bilder von den Wanderungen am 02.08.2019 - 1. Wanderung zur Ostküste / 2. Wanderung Pico da Facho nach Porto da Cruz: Der Weg an der Ostküste Der Weg an der Ostküste Ostküste Ausgangspunkt der Wanderung im Osten Die Steilküste im Osten Schroffe Felsen entlang der Ostküste Flughafen aus der Ferne Schöne Pflanzen überall Abendessen nach der Wanderung Restaurant Largos di Babosas Die zurückgelegte Strecke als Open Street Map Karte mit Höhenprofil und Zusatzinfos Tour 1, 02.08 - Ostküste: © OpenStreetMap contributors Gesamtstrecke: 10281 mMaximale Höhe: 134 mMinimale Höhe: 2 mGesamtanstieg: 799 mGesamtabstieg: -831 mGesamtzeit: 02:37:35Download file: 201908021_MadeiraUrlaubEdiTeppertOstkueste.gpx Tour 2, 02.08 - Pico da Facho nach Porto da Cruz: © OpenStreetMap contributors Gesamtstrecke: 14512 mMaximale Höhe: 376 mMinimale Höhe: 1 mGesamtanstieg: 427 mGesamtabstieg: -608 mGesamtzeit: 03:24:42Download file: 201908022_MadeiraUrlaubEdiTeppertPicoDaFachoPortaDaCruz.gpx Gottesdienst in der Kirche "Nossa Senhora" in Monte, Madeira
01.08.19 – Madeira 1. Tag – Ankunft, Transfer, Hotel, Kirche
Unser erster Tag vom geplanten Madeira Urlaub: Der Abflug von Stuttgart war schon mit kleinen Hindernissen verbunden, da wir mit dem eigenen Auto auf dem Parkplatz P0 beim Flughafen einen Platz reserviert hatten mussten wir dort natürlich auch hin. Auf der Fahrt nach Stuttgart gab es auf der Autobahn einen Unfall, so dass wir ausgeleitet wurden und nur sehr zäh voran gekommen sind. Die Gepäckaufgabe hatte bis 17:30 Uhr geöffnet, spätestens da sollte unser Gepäck aufgegeben sein. Das Zeitlimit haben wir gerade so geschafft, bei der Ankunft am Schalter war dann keine Eile mehr nötig, der Flieger hatte eine halbe Stunde Verspätung. Der Flug verlief ruhig und bei der Ankunft am Flughafen in Santa Cruz konnten wir vom Fensterplatz, der vorher schon gebucht war, die kuriose Landebahn sehen. Das Gepäck hatten wir zügig vom Gepäckband geholt, der nächste Schritt war dann das Mietauto abzuholen. Die kleine motorisierte Kiste war unser Fortbewegungsmittel ohne das wir nicht viel unternehmen hätten können. Das Hotel in Monte und auch sonst jegliche Ziele in Madeira hätten wir ohne Navi, mit dem es schon schwer genug war, da oft Strassen im Navi in Wirklichkeit gar nicht da waren, niemals gefunden. Zum Glück gehört Madeira zu Portugal, dadurch greift die Roaming Flat und alles auf dem Handy war möglich. Nach ersten Fahrt mit dem Mietauto zum Hotel war der Eindruck der Strassen ernüchternd. An der Küste unten auf der Autobahn sehr viele Tunnel, von einem Tunnel zum nächsten meistens nur ein paar Meter, dadurch kam das Navi nicht so richtog klar und die richtigen Strassen zu finden wurde zur Herausforderung. Richtung Hotel ging es immer steil bergauf, steil heisst so um die 20% Steigung und die Kurven oft 180° Kehren ebenfalls steil. Endlich am Hotel angekommen hsben wir unser Zimmer bezogen und sind dann auf die Suche nach einem passenden Restaurant gegangen. Die Recherche im Internet hat nicht ganz viel in der Nähe ausgespuckt, aber das was am Nächaten gelistet wurde haben wir gesucht … und gefunden. Nach dem Essen sind wir auf dem Rückweg an der Kirche vorbei gekommen, diese war zufällig offen und wir haben einen Blick hinen, auch in den Turm, geworfen. In der Kirche wurden gerade noch letzte Vorbereitungen für das anstehende Fest der “Maria Himmelfahrt” getroffen. Vom Turm oben hatte man einen genialen Blick nach Funchal hinunter in dei nächtliche Kulisse. Unten noch einige Bilder, die wir an diesem Tag gemacht haben:























































