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  • 20. Juni 2020 – 1. Tag Klettern Alpstein Juni

    Am 20.06.2020 sind wir früh um sechs los um den Tag gut ausnutzen zu können. Die Fahrt war sehr ruhig und es gab wenig Verkehr. so dass wir gut duchgekommen sind. Wie letzes Mal haben wir auf dem Parkplatz in Brülisau unsere Autos stehen lassen und sind dann den Weg zur Hundsteinhütte mit dem notwendigen Gepäck hoch gelaufen.

    Angekommen an der Hundsteinhütte haben wir wieder unser Equipment hergerichtet und sind dann alle gemeinsam zum Fähnligipfel zugesteigen um dort zu klettern.

    Auf dem Zustieg zu unserer ausgesuchten Klettertour gab es einiges interessantes am Weg zu sehen. Schöne Vegetation und Insekten. Auch einige Kühe haben dort nach Futter gesucht und es auch gefunden. Von da oben hat man einen weiten Blick auf die umliegenden Berge und den Fälensee unterhalb.

    Das letzte Stück ging zuerst über eine steinige Geröllhalde steil nach oben, danach dann noch steiler durch schwergängiges Gelände 2-3er Schwierigkeit. Für unsere Route haben wir das Südplättli gewählt. Das ist relativ einfach vom Schweirigkeitsgrad her aber für unsere dreier Partie war das so genau richtig.

    Im Einstieg der Route, die über sechs Seillängen zum Gipfel geht sind wir dann in einer dreier Seilschaft geklettert. Einer klettert vor, die anderen Beiden werden gleichzeitig nachgeholt und gesichert. Bei dieser Art von Sicherung wird ein doppeltes Halbseil verwendet, jeder der nachkommt ist an einem der Halbseile angebunden.

    Der Kletterer der vorsteigt muss nach jeder Seillänge am Stand einen Stand bauen und dazu notwendiges und sinnvolles Material wie Bandschlingen, Schrauber, Expressen verwenden um optimale Sicherheit bei der Absicherung zu erreichen. Die Entscheidung wie der Stand gebaut wird, erfodert viel Erfahrung und Wissen, wie man Material verwendet und Knoten anwendet. Am richtig gebauten Stand hängt die Sicherheit der nachkommenden Kletterer.

    Im Aufsteig hat es schon leicht angefangen zu regnen, was die Sache nicht einfacher gemacht hat. Als wir auf dem Gipfel waren und den Abstieg vorbereitet haben hat es mehr angefangen zu regnen und wir sind im unteren Teil nach dem Abseilen dann richtig nass geworden. Auf dem Weg zurück zur Hundsteinhütte hat es stark geregnet. Mir ist das Wasser in der Regenjacke zusammengelaufen und ich war bei der Ankunft an der Hütte zielmlich durchnässt. Jetzt mussten wir versuchen die nassen Klamotten, Schuhe und unser nasses Equipment zu trocknen, so dass wir am nächsten Tag mit einigermassen torckenen Sachen wieder los konnten.

  • Alpstein Juni 2020

    Diesmal von 20.6 – 21.06.2020 zwei Tage klettern mit einer Übernachtung auf der Hundsteinhütte. Ürsprünglich war dieser Termin und die Reservierung eine geplante offizielle Wanderung, die aber wegen der Corona Beschränkungen ausfallen musste. Die Reservierung auf der Hundsteinhütte wurde aufrechterhalten und für eine Gruppe von acht Personen zu der hier beschriebenen Klettertour verwendet.

    Gesagt, geplant, gefahren, geklettert, gewandert :-)) Treffpunkt der Gruppe am PM PP in RW :-)) Nach zwei Stunden Fahrt mit wenig Verkehr und gemütlichem Tempo, so wie es halt in der Schweiz sein muss, sind wir auf dem Parkplatz in Brülisau angekommen. Erst mal alles notwendige für die Übernachtung und die Klettereien einpacken inclusive Seil, Expressen, Friends und Keile, sowie Klamotten, Waschzeug usw.

    Viel Spaß beim Lesen und Anschauen der Bilder

    Gruß
    Edi

    Hier die Links zu den Touren der einzelnen Tagen, die wir auf dem Kurzurlaub verbracht haben:

    21. Juli 2020 – 4. Tag Klettern Alpstein Juli

    Vierter Tag unseres 2. Alpstein Kletter Kurzurlaubes 2020 mit Übernachtung in der Hundsteinhütte. Heute waren alle etwas lädiert und wir haben gemeinsam beschlossen nicht mehr klettern zu gehen, so dass wir nur noch den Abstieg zum Parkplatz vor uns hatten.

    21. Juni 2020 – 2. Tag Klettern Alpstein Juni

    Unser 2. Tag im Alpstein führte uns zu den Kreuzbergen. Der Zustieg dort hin ging etwas länger als am Vortag, wir waren so ca. 1,5 Stunden unterwegs. Wir sind von der Hundsteinhütte mit dem gesamten Gepäck erst mal bis zur Bollenwees runter gelaufen und haben dort das nicht benötigte Equipment abgestellt. Mit dem Rucksack bestückt mit der Kletterausrüstung sind wir dann hoch zur Saxerlücke und weiter zur Roselenalp Hütte, von dort zu den 3. Kreuzbergen. Der Zustieg von der Roslenalp Hütte zur Kletterroute ist schon sehr anspruchsvoll und bewegt sich im 3er Bereich. Zum Klettern hatten wir uns für heute den 3 Kreuzberg ausgesucht, dort gibt es direkt nebeneinander das schmale Südrippli und das breite Südrippli. Wir haben das Schmale ausgesucht, das hatten wir im Vorjahr auch schon gemacht. Sehr beeindruckend und spektakulär. Der Fels ist sehr schmal, wie der Name es schon sagt. An manchen Stellen etwa 50 cm, links und rechts geht es senkrecht nach unten. Leider hatten wir Nebel, der sich ständig veränderte, mal hatte man einen guten Blick auf die Berge neben uns und nach unten, mal war alles im Nebel und kaum was zu sehen. Wir hatten uns geeinigt, dass wir im Wechsel vorsteigen. Die erste Seillänge durfte ich vorsteigen, für mich ein Novum in dieser Route beim Vorstieg dabei zu sein. Die Schwierigkeit ist nicht so hoch, liegt etwa bei 3c 4, also relativ einfach. Durch den schmalen Pfeiler hat die Kletterei jedoch eine extra Note, so finde ich. Auf jeden Fall sehr schöne Kletterei, macht mächtig Spaß. Der Stand ist an machen Stellen sehr dürftig und zum Sichern oder Nachsichern manchmal etwas happig zum Stehen.

  • 06.09 – 14. und letzte Etappe: Prati => Concegga über den MAM (Mare a Mare)

    Frühstück heute gleich um 6:30 Uhr, da war noch wenig los im Ess- und Kochraum. Hatten noch Brot und Marmelade vom Vortag übrig, löslicher Kaffee wie gewohnt, das gehört zum Standard.

    Rücksäcke waren schon recht gut am Vorabend gerichtet, so dass es zügig los gehen konnte.

    Die Etappe ging gleich steil nach oben und hatte einige Gipfel zu bieten, die zwar nicht sehr hoch waren aber fünf an der Zahl über jeden musste man hoch klettern und wieder runter. Der Nebel hat sich dann auch verzogen, so dass die Sicht zur Ostküste auch ganz gut war. Nach der Gipfeltour angekommen am Bocca Laparo, kurz vor der Telekommunikations Station war dann die Kreuzung zum MAM der mit Orangen Markierungen weiter durch den Laricio-Kiefern Wald verlief.

    Viele Bäche waren auf dem Weg zu überqueren, die schon bei gutem Wetter reichlich Wasser führten und teilweise schwierig zu queren waren. Der Waldboden total umgegraben von den Schweinen, die ihr Futter suchten. Bis dahin noch keines bzw. am Vortag einige aus weiterer Entfernung gesehen. Auf dem letzten Stück dann doch nich ein schwarz-weißes Schwein mitten im Wald alleine. Sehr ängstlich, als wir uns annähern wollten ist es geflüchtet. Zwei Schweineställe auf dem Weg nach unten wo die Schweine dann wohl zusammen kommen am Abend. Einen Kilometer vor dem Ziel dann nich ein schwarzes Schwein, genauso ängstlich, wenigsten Fans ein Foto.

    Unten in Concegga angekommen erst mal nach dem Hotel suchen, am Ende des Dorfes, leider ausgebucht. Zurück ins Dorf erst noch mal fragen wo was ist. Das Gite war die letzte Lösung, hier gab es noch freie Betten und das sogar in einem Doppelzimmer. Warm duschen, Klamotten waschen, die ganze Wäsche draußen  aufgehängt und ein wenig relaxen.

    Noch mal Panorama, die sind einfach unbeschreiblich schön

    Ein wenig Blog schreiben und dann Aufbruch runter ins Dorf um was Essbares einzukaufen, grad beim loslaufen fing es an zu regnen, früh genug um grad noch die Wäsche abzuhängen und im Sicherheit bringen. Jetzt erst mal abwarten bis der Regen vorbei ist. Langsam kommt der Hunger. Ok der Regen ist nach einer Stunde vorbei, wir gehen mal ins Dorf in den SPAR zum Einkaufen, alles wirklich günstig hier im belgisch zu den Refuges, Gites und Bergeries. Gelegenheit mit frischen Zutaten zu kochen. Und eine Dessert mit frisch gepflückten Brombeeren & Banane.

    Satt und faul … hab vorher mal so kurz überschlagen: so 180 – 200 km sind wir gelaufen laut meiner Garmin Uhr. Höhenmeter nach oben ca. 12000 m und nach unten 11000 m … wow reife Leistung in 14 Tagen. Also zieht euch warm an wir sind fit für alles was da kommen mag !!!

    Die zurückgelegte Strecke als Open Street Map Karte mit Höhenprofil und Zusatzinfos:

    Gesamtstrecke: 21211 m
    Maximale Höhe: 1972 m
    Minimale Höhe: 744 m
    Gesamtanstieg: 713 m
    Gesamtabstieg: -1729 m
    Gesamtzeit: 06:35:16
    Download file: 15_Korsika_Wandern_14_und_letzte_Etappe_Prati_-_Concegga.gpx

  • 04.09. – 11. Etappe – Vizzavona => Capanelle

    Heute länger schlafen, Frühstück gibt es erst ab 7:45 Uhr, das war auch gut und nötig zur Erholung. Das Frühstück sehr lecker und alles vom Buffet. Schmackhafte Körnerwecken, Croissants, Müsli mit Kastanien und frisch geschnittene Früchte, Kaffee nach Belieben, frischer korsischer Käse. Die perfekte Grundlage für die anstehende Etappe mit ca. 16 km.

    Leider hat uns heute der Regen einen Strich durch die Rechnung gemacht, so etwa ab der Hälfte hat es angefangen leicht zu regnen und wurde dann immer mehr. Kurz vor dem Ziel haben wir zehn Minuten Pause eingelegt, weil es ziemlich geschüttet hat. Die Pause hat nicht viel gebrracht, wir sind dann im Regen weiter gelaufen und waren am Etappenziel ziemlich nass.

    Die Etappe heute war eher leicht, zwar einige Höhenmeter, aber ohne Schwierigkeiten. Die Landschaft eher typisch korsisch: Laricio-Kiefern, Buchen, Farn, Sträucher, – Macia Landschaft. Einige Bäche zu überqueren, die schon reichlich Wasser führten. Ab und zu mal ein Ausblick ins Tal oder in die Berge, schön grün alles. Das Highlight dieser Etappe: ein Salamander in voller Pracht lief gerade über den Weg als wir vorbei kamen und gar extra still gehalten für ein Foto!

    Zum Glück gutes Equipment: der Rucksack blieb mit der Hülle ziemlich trocken und die Regenjacke hielt auch ganz schön was ab. Am Ziel gleich ein Mehrbett Zimmer gebucht (fünf doppelstöckige Betten im Zimmer). Die Franzosen, die wir unterwegs immer getroffen (drei Männer und ein Pärchen)  waren dann doch wieder da. Warme Dusche, danach einen Kaffee und Kastanien Kuchen im Essbereich. Vor dem Abendessen noch mal die Beine lang strecken und das hier schreiben.

    Abendsssen war heute bei der Halbpension dabei, das Frühstück morgen früh dann auch. Essen war gut, eine herzhafte Suppe mit allem Nahrhaften drin. Danach dann Grieß Stücke und Fleisch mit Soße. Als Abschluss einen Schokokuchen. Noch ne Weile bei einem Bierchen sitzen, dann ins Bett. Morgen um sieben los damit wir nicht wieder in den Regen kommen.

    Der erste Salamander, der bei Regenwetter unserern Weg gekreuzt hat.

    Die zurückgelegte Strecke als Open Street Map Karte mit Höhenprofil und Zusatzinfos:

    Gesamtstrecke: 18064 m
    Maximale Höhe: 1637 m
    Minimale Höhe: 1139 m
    Gesamtanstieg: 1144 m
    Gesamtabstieg: -703 m
    Gesamtzeit: 05:35:51
    Download file: 13_Korsika_Wandern_11_Etappe_Vizzavona_-_Capanelle.gpx

  • 02.09 – 8. Etappe – Manganu => Petra Piana

    5:45 Uhr raus aufs Klo und morgen Toilette, in dem Schlafraum war kaum Luft zu kriegen. Frühstück mit dem Brot und Honig aus den Vorräten. Nachdem alles gepackt war ging es los einige Minuten nach sieben. Die Etappe war im Wanderführer als schwierig eingestuft, die Kletterstellen waren nicht schwer aber anstrengend und es waren viele solche Passagen. Es ging erst mal hoch auf 2003 m, dann ständig hoch und runter gegen Ende dann um den Berg und hoch auf 2210 m zum Bocca Muzella. Von dort dann noch eine gute Stunde über schlechte Wege wieder runter bis zum Refuge Petra Piana. Es liegt auf 1840 m, im Schlafraum alles mit Bettwanzen verseucht, daher ist Zelten im Biwack angesagt.

    Nachdem das Zelt bezogen und ist vorbereitet ist erst mal was Warmes essen. Das könnte eine empfindlich kalte Nacht werden. Unterwegs hat es mal eine halbe Stunde geregnet, so dass wir die Regenjacke anziehen mussten und den Rucksack Regenüberzug umlegen. Hier gibt es mal wieder Empfang aber keinen Strom und Möglichkeit zum irgend was aufladen. Später haben wir nich zum Abendessen chinesische Nudeln, die wir mitgenommen hatten. Dann wird es wohl ein kurzer Abend wenn’s so kühl ist. Um vier hat es angefangen leicht zu regnen, da haben wir uns ins Zelt verzogen incl. Rucksäcke. Im Schlafsack ist es gemütlich warm und ich kann hier am Blog schreiben und Bilder hochladen. Mal sehen ob wir uns noch mal aufraffen aus dem Zelt zu kommen.

    Es ging erst mal hoch auf 2003 m, dann ständig hoch und runter gegen Ende dann um den Berg und hoch auf 2210 m zum Bocca Muzella. Vom dort dann noch eine gute Stunde über schlechte Wege wieder runter bis zum Refuge Petra Piana. Es liegt auf 1840 m, im Schlafraum alles mit Bettwanzen verseucht, daher ist Zelten im Biwack angesagt. Nachdem das Zelt bezogen und ist vorbereitet ist erst mal was Warmes essen. Das könnte eine empfindlich kalte Nacht werden. Unterwegs hat es mal eine halbe Stunde geregnet, so dass wir die Regenjacke anziehen mussten und den Rucksack Regenüberzug umlegen. Hier gibt es mal wieder Empfang aber keinen Strom und Möglichkeit zum irgend was aufladen. Später haben wir nich zum Abendessen chinesische Nudeln, die wir mitgenommen hatten. Dann wird es wohl ein kurzer Abend wenn’s so kühl ist.

    Um vier hat es angefangen leicht zu regnen, da haben wir uns ins Zelt verzogen incl. Rucksäcke. Im Schlafsack ist es gemütlich warm und ich kann hier am Blog schreiben und Bilder hochladen. Mal sehen ob wir uns noch mal aufraffen aus dem Zelt zu kommen.

    Die Zeltstadt in Petra Piana
    Zelten ist angesagt wegen Bettwanzen im Refuge

    Zelten ist angesagt wegen Bettwanzen im Refuge


    Die zurückgelegte Strecke als Open Street Map Karte mit Höhenprofil und Zusatzinfos:

    Gesamtstrecke: 13606 m
    Maximale Höhe: 2199 m
    Minimale Höhe: 1580 m
    Gesamtanstieg: 1157 m
    Gesamtabstieg: -928 m
    Gesamtzeit: 06:17:44
    Download file: 11_Korsika_Wandern_8_Etappe_Manganu_-_Petra_Piana.gpx