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  • 11. Juli 2023 Wanderung Tierwis, Silberplatten, Gäppelensee, Parkplatz Laui

    Das ist der Beitrag zum zweiten Teil unserer Wanderung, der Rückweg von der Tierwis Hütte über die das Gipfelkreuz au den Silberplatten zum Gäppelensee hinunter und zurück zum Parkplatz Laui wo unser Auto geparkt war.

    Nach der Übernachtung in der Tierwis Hütte im Massenlager, das glücklicherweise in dem Zimmer wo wir untergebracht waren nur von uns besetzt war, waren wir schon sehr früh wach, bevor das Frühstück verfügbar war. Ich bin noch ein paar Meter Richtung Grenzchopf zu einem Gipfelkreuz gelaufen und habe da einige BIlder gemacht. Danach so gegen sieben sind wir dann in die Hütte und haben das Frühstück zu uns genommen, das zu unserer Halbpension gehörte. Das war ebenso spärlich wie das Abendessen, immerhin konnten wir reichlich Kaffee trinken aber Brot war begrenzt und so richtig was bunkern für die anstrengende Wanderung war eher nicht.

    Egal, es war gut und wir sind satt geworden und haben es genossen auf der Hütte zu sein. Einfach die Ruhe geniessen mit wenigen Leuten, die auch übernachtet hatten und mit uns gefrühstükt haben. Kein Stress keine Vepflichtungen, die eingehalten werden müssten. Einfach nur unsere Wanderung geniessen und in aller Zeit der Welt wieder hinunter kommen zum Auto.

    Nach dem Frühstück war Rucksack Packen angesagt. Der Seidenschlafsack, alles andere Equipement musste wieder eingepackt werden und das Bett sollte auch gerichtet werden. Unten im Speiseraum haben wir dann unsere Wasserblasen gefüllt mit Marschtee, damit wir mit Getränken versorgt waren für den Abstieg. Es war geschmacklich so irgend was mit Hagebuttentee oder Kräuter.

    Dann haben wir den Rückweg angetreten und die Route vorbei am Grenzchopf. Die Route liegt in St. Gallen, aber die Grenze zu Appenzell Ausserrhoden liegt ganz dicht an dem Wanderweg den wir genommen haben. Wir sind auf dem Weg eher weiter oben geblieben, weil wir noch zum Gipgelkreuz der Silberplatten wollten. Dort haben wir nicht den gemütlichen Wanderweg genommen sondern sind die Platten hoch gegangen, war schon etwas Kletterei dabei. Auf dem weiteren Weg sind wir dann an den SIlberplatten direkt steil auf einer Schotterpiste runter, was sehr mühsam und anstregend war. Danach sind wir weiter auf dem Weg, den wir schon hoch gekommen sind gelaufen. Vorbei an dem Unterstellplatz wo die Schafe waren. Der Kadaver war übrigens nicht mehr da.

    Weiter unten kam dann die Schrenit Hütte, diesmal war jemand da und wir haben eine kurze Rast mit einer Limo gemacht und dikutiert ob man unten am Gäppelensee schwimmen kann und was da so alles drin rum schwimmt. Laut Erzählung der Wirtin gibt es am Ufer Blutegel. Der weitere Weg war eher angenehm zu gehen, da es nicht so steil felsig war und Richtung Gäppelensee die Wege breiter und besser ausgebaut waren. Am Gäppelensee ist der Kollege dann in den See um eine Runde zu schwimmen. Ich hatte keine Wechselkleidung dabei und hab es daher gelassen. Vom See aus ist es dann ein Schotter- oder Teerweg und nicht steil bis zum Parkplatz. Wir waren recht zeitig zurück und konnten in Ruhe alles für die Rückfahrt einpacken und dann losfahren.

    Kurz nach der Abfahrt haben wir in Wildhaus-Alt St. Johann in einem Cafe dann noch einen Kaffee getrunken bevor wir dann weiter gefahren sind. Die Rückfahrt war ganz ok, wir sind recht gut voran gekommen und waren dann so gegen 17:00 Uhr zu Hause.

    Es ist interessant und Bilderreich hier zu schmökern.

    Gruß

    Edi

    Die zurückgelegte Strecke als Open Street Map Karte mit Höhenprofil und Zusatzinfos

    Wanderung Tierwis, Silberplatten, Gäppelensee, Parkplatz Laui – 11. Juli 2023

    Gesamtstrecke: 14292 m
    Maximale Höhe: 2128 m
    Minimale Höhe: 1120 m
    Gesamtanstieg: 593 m
    Gesamtabstieg: -1564 m
    Gesamtzeit: 04:31:38
    Download file: 2023-07-11-edi-teppert-com-WanderungenSaentisTierwis.gpx

  • 23. Juli 2021 Wandern Gasthaus Stallwies zur Laaser-, Orgelspitze Runde

    Am letzten Tag unseres Kurzurlaubes haben wir die Königs Wanderung in Angriff genommen und hatten auch richtig Glück mit dem Wetter, so dass die Tour ein echter Erfolg wurde. Diesmal richtig früh raus um mit dem Zeitfenster gute Reserven zu haben. Um sechs aufstehen und alles für die Tour richten, Auto packen, frühstücken somit konnten wir um kurz nach Sieben und dann gleich los.

    Die Fahrt vomDorf Tirol rüber ins Martelltal geht etwa 90 Minuten. Auf der Strecke kann man nocht wirklich zügig fahren und zu der Zeit hatte es auch unten auf den Strassen viele Baustellen. Diesmal hatten wir Glück mit der Baustelle oben kurz vorm Ziel und mussten nur wenige Minuten warten bis der Bagger den Weg frei gegeben hatte, so dasss wir bis oben zum Parkplatz beim Gasthaus Stallwies durch kommen konnten.

    Auf dem Parkplatz vor dem Gasthaus Stallwies gibt es einen Parkplatz wo man das Auto abstellen kann und keine Parkgebühren zahlen muss, sehr selten.

    Direkt am Parkplatz geht die Wanderung los und gleich sehr steil nach oben die ersten 2,5 km. Von Anfang an eine anspruchsvolle Tour, das war jetzt schon klar. Bei mäßigem Tempo und immer schön gleichmäßig sind wir dann nach oben gewandert. Immer wieder kleine Pausen um zu verschnaufen und den Blick zu den gegenübeliegenden Bergen und ins Tal zu werfen. Anfangs hatte es noch Nebelfelder die recht tief hingen sich aber in Lauf der Wanderung aufgelöst haben.

    Die 1300 m reiner Höhenunterschied sind schon ein ganzes Stück und man muss fit sein um diese zu bewältigen. Obenanzukommen ist ja nur die halbe Miete, der Weg nach unten ist die Herausforderung, da die Beine ja schon müde sind muss man extrem aufpassen. Die Oberschenkel Muskulatur ist Bergab sehr stark beansprucht.

    Dennoch lohnt es sich, die Orgelspitze ist vom Schwierigkeitsgrad was des Gelände anbelangt eher einfach. Es gibt keine Klettersteige oder Passagen, die wirklich schwierig zu begehen sind oder ausgesetzt wären. Einzig die Kondition ist gefragt!

    Im Verlauf der Wanderung mussten wir durch einige Geröllhalden mit teils grossen Steinblöcken gehen. Umso weiter es nach oben ging um so steiniger und steiler wurde es. Nie war es so schwierig, dass man dachte es nicht schaffen zu können.

    Es waren viele Wanderer unterwegs, die zum Teil sogar mit Ihrem Hund da hoch sind und alle, die schon wieder beim Abstieg waren, frohen Mutes berichtet haben wie schön die Aussicht und das Erlebnis ist einen Berg mit 3300 m bestiegen zu haben.

    Eine Tour Beschreibung

    An der alten Mühle, kurz vor dem Stallwieshof geht der Weg mit der Markierung Nr.5 los. Durch einen lichten Lärchen- und Zirben Wald empor und an der Alten- Stall-Quelle vorbei kommt man rasch in den Bereich der Waldgrenze voran und lässt den Schlichtbergsteig rechts abziehen. Langsam zieht sich der Bergwald zurück und man steigt über immer steiler werdende Hänge empor. Oberhalb der Baumgrenze folgt man immer den gut ersichtlichen Steig Nr.5 in nordwestliche Richtung.  Über teilweise steile Hänge hinauf zu einem Vorberg auf ca. 2.954m wo es wieder etwas flacher wird, Steinmännchen helfen hier bei der Orientierung. Der Gipfelaufbau wird jetzt erstmals ersichtlich. Über Platten geht es nun weglos aber stets markiert weiter in einen Kessel hinein, an dessen höchsten Punkt sich der Gipfel der Laaser/Orgel Spitze befindet. Von nun an geht es über kleinere Blöcke und Schutt immer steiler werdend empor. Über einen letzten Aufschwung erreicht man  letztendlich das Gipfelkreuz der Laaser Spitze. Am Gipfel angelangt kann man den Vinschgau und die dahinter liegenden Ötztaler Alpen erblicken. Auch ragen ein paar Dolomitengipfel im Westen empor.
    Nach einer ausgiebigen Rast erfolgt der Abstieg nur kurz bis zum weiten Kessel auf Weg Nr.5. Die Abzweigung zu Weg Nr.34 ins Schludertal ist an einem Stein markiert. Kurz vor dem Steinmanngasseloch geht es jetzt über die Schluderalpe auf Weg Nr.34 nach rechts ins Schludertal. Dieser Abstieg über das Schludertal wird nicht häufig begangen stets auf die Markierungen achten. Unterhalb von Lorchenwand und Schluderhorn passiert man die alte verfallene Schluderhütte, von der nur noch Mauerreste übrig sind, und man gelangt so an einem Wasserlauf entlang zum Marteller Höhenweg Nr.8. Oberhalb der Schluderalm über den landschaftlich wunderschönen Höhenweg gelangt man direkt zurück zum Stallwieshof.
    Eine Einkehr beim Gasthaus Stallwieshof sollte man sich auf keinen Fall entgehen lassen, denn die Küche bietet erstklassige und teils hausgemachte Speisen.

    Panorama Rundumblick auf dem Gipfel der Orgelspitze

    Film Impressionen von der Tour zu Laaserspitze:

    Film Impressionen von der Tour zu Laaserspitze:

    Die zurückgelegte Strecke als Open Street Map Karte mit Höhenprofil und Zusatzinfos

    Wandern Gasthaus Stallwies zur Laaser-, Orgelspitze Runde – 23.07.2021

    Gesamtstrecke: 15361 m
    Maximale Höhe: 3304 m
    Minimale Höhe: 1957 m
    Gesamtanstieg: 1652 m
    Gesamtabstieg: -1640 m
    Gesamtzeit: 06:42:59
    Download file: 2021-07-23-edi-teppert-com-Wandern-Gasthaus-Stallwies-zur-Orgelspitze-Runde.gpx

  • 21. Juli 2021 Wandern Martelltal: Ebenes Jöchl und zurück

    Heute am 21. Juli 2021 hatten wir uns vorgenommen auf die Laaser-, Orgelspitze zu wandern. Nach dem Frühstück um 8:00 Uhr sind wir los gefahren, ca. 1:20 h Anfahrtszeit alles in allem hätte das ja gepasst, leider war eine Baustelle im letzten Teilstück vor der Anfahrt zum Gasthaus Stallwies. Ca. 4 km davor war die Strasse nicht passierbar, da ein Bautrupp die Randbefestigung und verschiedene Abfluss- Zuleitungen verlegt haben. Es waren schon etwa 25 Autos oben angestaut und die (voraussichtliche) Wartezeit laut Aussage der Verantwortlichen wäre 15 min. gewesen. So wie das aussah ist es sicher noch eine Stunde gegangen bis die Durchfahrt möglich gewesen wäre. Das hätte unseren Zeitplan komplett zerlegt und wir hätten die Tour mit so viel Verzögerung nict rechtzeitig zum Abend hin geschafft.

    Eine Einheimische die auch an der Stelle warten musste, mit der wir ins Gespräch gekommen waren, gab uns den Tipp mit dem Ebenen Jöchl und erklärte uns kurz wie wir dort hin kommen würden. Den Rat haben wir dann umgesetzt und haben die Wanderung gemacht.

    Wir mussten wieder runter ins Tal und an einer anderen Stelle wieder hoch, vorbei am Biathlonzentrum Martell Val Martello (GROGG – DAS MARTELLTAL BIATHLON ZENTRUM). bis zum Hotel zum See (Hotel zum See, Zutrittsee / Martelltal), hinter dem Hotel war dann ein Parkplatz auf dem wir für eine Gebühr von 5 € das Auto den ganzen Tag abstellen konnten.

    Die Wanderung ging erst mal vorbei am Hotel zum See und dann ein Stück am Ufer des Zutrittsees. Nach einem starken Kilmeter mussten wir auf einem steilen Hang nach oben auf dem ausgeschriebenen Wanderpfad, der ein gutes Stück am Rand des Zutrittbaches (Rio Gioveretto) nach oben führte.

    Film Impressionen von der Tour zum Ebenen Jöchl:

    Film Impressionen von der Tour zum Ebenen Jöchl:

    Viele sehr steile Passagen mit hohen Tritten waren im letzten Drittel zu bewältigen bis endlich das Gipfelkreuz sichtbar wurde.

    Oben etwa 50m links neben dem Gipfelkreuz ist eine Bank, dort waren zwei andere Wanderer, die schon wieder am Aufbrechen waren. Bevor sie gingen haben wir uns noch mit ihnen bzw. ihm unterhalten. Wir haben uns dort auch hingesetzt und erst mal eine Vesperpause gemacht.

    Da das Wetter wirklich sehr gut war, es kaum Wolken hatte und recht warm war, hatten wir eine phantastische Sicht in alle Richtungen. Nach Süd Süd West die Laaserspitze und einige andere 3000 er. Nach Süden die Gletscher.

    Zwei Panorama Bilder auf dem Gipfel des Ebenen Jöchl

    Panorama auf dem Gipfel des Ebenen Jöchl

    Links vorne die Laaserspitze zu sehen

    Panorama auf dem Gipfel des Ebenen Jöchl

    Die zurückgelegte Strecke als Open Street Map Karte mit Höhenprofil und Zusatzinfos

    Wandern Martelltal: Ebenes Jöchl und zurück – 21.07.2021

    Gesamtstrecke: 14893 m
    Maximale Höhe: 2799 m
    Minimale Höhe: 1887 m
    Gesamtanstieg: 1200 m
    Gesamtabstieg: -1189 m
    Gesamtzeit: 05:13:32
    Download file: 2021-07-21-edi-teppert-com-Wandern-Martelltal-Ebenes-Joechl-und-zurueck.gpx