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  • 05. April 2021 – Wanderung durch die Gauchachschlucht

    Heute am Ostermontag war das Wetter nicht sehr gut, bewölkt und nicht abzusehen wie es sich entwickeln wird. Entgegen der Vorhersagen hat es nicht geschneit und geregnet. Solange es einigermassen gut war heben wir die Gelegenheit genutzt und sind zur Wanderung losgelaufen. Startpunkt auf dem Wanderparkplatz Mundelfingen, wo auch die Wanderroute ausgezeichnet ist.

    Als Hinweis vorab: die Stecke ist laut Beschilderung gesperrt wegen Sturmholz! Begehen auf eingene Gefahr. Wir sind mal losgelaufen und haben erwartet, dass wir nach kurzer Strecke wieder zurück müssen. Die Waldarbeiter hatten zwischenzeitlich schon sehr gute Arbeit geleistet und die über den Weg liegeneden Bäume weitestgehend beseitigt, so dass man bis auf wenige Stellen ohne Kletteraktionen den Wanderweg begehen konnte.

    Trotzdem, auch wenn es kein Sturmholz gibt ist der Weg sehr anspruchvoll und sollte nur mit gutem Schuhwerk (am Besten hohe Wanderschuhe) gegangen werden. Es gibt viele sehr schmale Stellen, die direkt an der Felskante und Wasserkante entlang auf einem schmalen Pfad verlaufen. Nichts für jedermann und vor allem für gelegenheits Spaziergänger!

    Auf der Strecke im Verlauf der Wanderung liegen unzählige Bäume über die Gauchach, die vom Steilhang oben mitsamt Wurzel beim Sturm abgerissen wurden und herunter gefallen sind. Vilele davon liegen immer noch über die Gauchach. Viele sind auch über den Wanderweg gefallen, wie zuvor schon gesagt wurden die weitestgehend von den Waldarbeitern beseitigt worden, so dass man reltaiv gut auf dem Weg durch kam. An manchen Stellen war es aber ohne klettern nicht möglich eine Stelle zu passieren.

    Auf dem ersten Teilstück der Strecke gibe es etwa 200 m oberhalb des Weges eine Kapelle, die Lochmühlekapelle. Die Kapelle wurde zum Gedenken an die frühere Lochmühle angebaut. Die Lochmühle wurde 1664 erbaut, fiel jedoch 1804 und 1895 dem Hochwasser zum Opfer.

    Der letzte Wasserfall auf unserer Tour war ca. 2,5 m hoch:

    Die zurückgelegte Strecke als Open Street Map Karte mit Höhenprofil und Zusatzinfos

    Wanderung durch die Gauchachschlucht – 05.04.2021

    Gesamtstrecke: 8325 m
    Maximale Höhe: 767 m
    Minimale Höhe: 599 m
    Gesamtanstieg: 260 m
    Gesamtabstieg: -264 m
    Gesamtzeit: 01:44:40
    Download file: 2021-04-05-edi-teppert-com-Wanderung-Gauschachschlucht.gpx

  • Die Teilnehmer Medaille des Frankfurt Marathon 1998

    25. Oktober 1998 – 17 Jahre Eta Frankfurt Marathon – mein Erster

    Am 25. Oktober 1998 habe ich mit meinen Laufkollegen vom TV-Spaichingen beim Frankfurt Marathon teilgenommen. Vorausgegangen war ein Trainingsprogramm mit einem langen Lauf in der Marathon Distanz, was man ja im Training nie machen soll. Ich hab´s gemacht.

    Wir sind mit Werner in seinem Wohnmobil einen Tag vorher angereist und haben die Nacht auf einem Parkplatz verbracht. In der Nacht war es sehr stürmisch, dadurch wurden wir im Wohnmobil ordentlich durchgeschüttelt. Alle Naselang musste einer auf die Toilette und ist über die Anderen raus geklettert, so dass es eine ziemlich unruhige Nacht war. Nicht die idaelen Voraussetzungen um Marathon Bestzeiten abzuliefern.

    Trotzdem bin ich bei meinem ersten Marathon 3:34:12 h gelaufen und war stolz und glücklich. Nach dem Duschen in der Halle

    Auszug aus der Webseite: deploy.frankfurt-marathon.com (Seite 10)

    Die Zeichen standen schlecht. Noch nie in der Geschichte der großen deut-
    schen Marathonläufe herrschte so miserables Wetter wie vor dem Eta-Ma-
    rathon Frankfurt im Jahr 1998. Mit Windstärken bis zu 90 Kilometern und
    Regen in der Startphase. Wie schlechte äußere Bedingungen sich auf das
    Verhalten der Teilnehmer auswirken können, wurde noch selten so exemp-
    larisch deutlich wie an jenem 25. Oktober. Mit 9068 Läuferinnen und Läu-
    fern war das zweitbeste Meldeergebnis in der Frankfurter Historie registriert
    worden, doch an den Start gingen nur 7745, ins Ziel kamen 6598.
    Orkanartige Böen verhinderten noch bessere Zeiten als jene der keniani-
    schen Sieger Abel Gisemba (2:11:41) und Angelina Kanana (2:31:38). Deut-
    sche Meister wurden Stephan Freigang (Cottbus/2:12:58) und Claudia Dre-
    her (Leverkusen/2:32:35).

    Trotzdem bin ich bei meinem ersten Marathon, dem ETA Frankfurt Marathon 3:34:12 h gelaufen und war stolz und glücklich. Nach dem Duschen in der Halle sind wir zurück zum Wohnmobil gelaufen, ich musste rückwärts die Treppe runter … meine Beine waren so ausgelaugt dass es nicht anders ging.

    Das war der Anfang meiner Marathon Serie und hat den Ehrgeiz geweckt. Am Ende waren es 15 Marathons.

    Viel Spaß wie immer

    Gruß

    Edi

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