Bildpräsentation der Radtouren 2022
Vielleicht zum letzten Mal dieses Jahr eine schöne größere Rennrad Tour runter zum Rheinfall in Neuhausen, Schweiz und wieder zurück. Start in Tuningen am Park & Meet Parkplatz am Autobahnzubringer. Das war für uns Beide gut zu erreichen und die Tour war nicht ganz so weit 130 km reichen, es mussten ja nicht unbedingt 160 km sein … zumindest für mich war das genug. Relativ wolkenloser Himmel, kühle Temperaturen die dann mit dem Sonnenschein angestiegen sind, die Sonne schien fast auf der ganzen Tour, so dass es eine angenehme Radlerei geworden ist. Ich war zu warm angezogen, aber lieber so als umgekehrt.
Auf dem ersten Teilstück ging es erst mal recht unspektakulär los bis zu dem Muli Gehege, wo wir kurz angehlaten haben um die neugierigen Vierbeiner zu begrüssen. Bei unserer Ankunft waren nur zwei ausserhalb des Stalls, als sie uns bemerkt haben sind alle raus gekommen und dachten wohl es gibt was zu futtern. Leider konnten wir damit nicht dienen also war die Freude der Mulis umsonst. EIn stück weiter unterhalb des Geheges waren Unmengen von Baumaschinen abgestellt, war wohl der Stellplatz einer Baufirma der Beschriftung nach.
Auf der Strecke Richtung Hallau, wo Schweizer Wein angebaut wird. Ein Blick hinunter ins Tal Richtung …
Das Kloser Rheinau auf der Klosterinsel Rheinau (Infos siehe Wikipedia: Kloster Rheinau). Hier haben wir einen Stopp gemacht und uns die ganze Klosteranlage angeschaut. Die Insel liegt auf der Klosterinsel im kleinen Rhein. Eine interessante Anlage mit vielen sehenwerten Gebäuden unter Anderem die Klosterkirche und die Spitzkirche – Magdalenenkapelle (Infos siehe Wikipedia: Magdalenenkapelle). Auf dem kleinen Rhein kann man in dem Naturschutzgebiet sehr schöne Spaziergänge und Wnderungen unternehmen.
Über die Baar geht es durch das Krottenbachtal hinab bis Achdorf. Über die Schweizer Grenze nach Schleitheim mit Blick auf die Hallauer Weinberge. Durch das Wangental zur Klosterinsel Rheinau. Dann zum Rheinfall in Neuhausen, weiter durch Schaffhausen nach Thayngen. An der Biber entlang nach Büßlingen und erneut rüber nach Deutschland. Tengen, Aulfingen, Kirchen-Hausen, Unterbaldingen folgen bis zum Ziel in Tuningen.
Das Radtouren Highlight der 2020er Saison war für mich eindeutig die Schweizer Pässe Tour 2020 am Wochenende vom 05.09 auf 06.09.2020. Am ersten Tag waren drei Pässe dran: Furkapass, Nufenenpass und Gotthardpass, am zweiten Tag dann Albulapass und Julierpass. 5 Pässe knapp 6000 Höhenmeter mit 210 km in zwei Tagen, ein anstrengendes Wochenende aber absolut genial – wenn man zurückblicken kann und alles geschafft hat 🙂
Die Tour hat mein Kollege geplant und ausgetüftelt bis ins kleinste Detail, alles perfekt vorbereitet. Zu Beginn der Planung waren insgesamt fünf Kolleginnen und Kollegen zu der Tour eingeladen und von der Planung her sollten eigentlich alle mitkommen. Die Planung ging schon einige Wochen vor dem Start los und der Termin war weit vorher bekannt. Leider waren am Ende dann bei der Tour nur wir zwei dabei, aber wir haben es durchgezogen.
Von der Startuhrzeit zur Dauer der Anfahrt mit Baustellen Umleitung, Parkplatz Nutzung, alles geplant und kalkuliert. Der Tourenverlauf über die Haltepunkte zur Hotelbuchung mit Preisen und Parkmöglichkeiten, Essensauswahl alles vorher schon ausgekundschaftet, einfach perfekt alles für das Wochenende vorbereitet. So kann man sich das nur wünschen!
Für den ersten Tag war der Start in Andermatt geplant, das Auto konnten wir auf auf dem Campingparkplatz sehr günstige 3 ChFr für den ganzen Tag abstellen. Tourverlauf dann Richtung Furkapass auf der Strasse einige Kilometer eben, dann immer steiler und Serpentinen, die uns nach oben geleiteten. Vom Furkapass oben dann eine herrliche Abfahrt, leider mit extrem viel Verkehr, darunter sehr viele Motorräder. Nächster Anstieg dann zum Nufenenpass, der schwierigste aus meiner Sicht, sehr steile Passagen z. T. recht lang und das Ziel auch am höchsten gelegen. Dritter im Bunde an diesem ersten Tag: der Gotthardpass, auf der alten Strasse überwiegend Kopfsteinpflaster. Nicht allzu steil aber wenn schon zwei Pässe in den Beinen stecken geht´s halt schwer.
Um zum Hotel zu kommen wo wir die Übernachtung gebucht hatten, mussten wir ca. 2 Stunden weiter nach Tiefencastel fahren und am Folgetag dann das Auto dort bis Abends stehen lassen konnten, sowie nach der Tour noch die Möglichkeit hatten zu duschen. Nach einem guten Frühstück, das wir um sieben zu uns nahmen, war der Start am zweiten Tag um 8:30 Uhr Richtung Albula- und Julierpass erst mal die Strasse runter, dann so langsam wieder hoch – bis zum Albulapass 1400 Höhenmeter. Auch recht steile lange Passagen und die Temperaturen noch recht kühl. Letzer Pass dann der Juilerpass, nicht so steil und nicht so hoch, aber als fünfter Pass … bei mir ging es da an die Grenze. Mit Fleiß und Durchhaltevermögen geschafft und oben angekommen. Das Wetter hat sich gehalten und es hat nicht geregnet, entgegen der Voraussagen. Vom Julierpass dann die Abfahrt ins Tal, leider sehr viel Verkehr, vor Allem viele Motorräder die zielich rücksichtslos an uns vorbei gebrettert sind.