Die letzten sechs Beiträge:

Über mich

Wie viele ....

Random Post
Search
  • Home
  • Tag Archives:  Müsli
Search
  • 21. August 2022 – 2. Tag Schweizer Pässe Tour 2022

    Nach dem leckeren Abendessen zum Ausklang des ersten Tages sind wir recht früh aufs Zimmer. Ganz schön platt von den drei Pässen und reichlich Höhen- und Kilometer auch schnell ins Bett und eingeschlafen. Es war eine erholsame Nacht um zu regenerieren und Kraft zu tanken für den zweiten Tag unserer Schweizer Pässe Tour. Dieser begann mit einem ausgiebigen Frühstück am reichhaltigen Frühstücksbuffet in unserem Hotel Urweider. Zum Früshstück gab es für jeden Geschmack etwas. Leckere frische Brote und Marmeladen. Ein gekochtes Ei konnte man sich selbst kochen. Kaffee soviel man wollte, leckeres Obst um ein Müsli zu machen. Also genügend um den Speicher zu füllen für den anstehenden Tag mit weiteren zwei Pässen und wieder reichlich Höhen- und Kilometer. Das Hotel ist eine Empfehlung zumindest beim Essen Trinken wert, das Zimmer war passabel, die Dusche war vom letzten Jahrhundert. Wusste nicht, dass es noch so alte Armaturen gibt ohne Mischbatterie, was soll´s duschen und waschen konnten wir uns trotzdem.

    Schweizer Pässe Tour 2022 – Tourverlauf Tag 2


    Schweizer Pässe Tour 2022 – Höhenprofil Tag 2

    Der Hotelchef war irgend wie auch ein besonderer Kerl. Bevor wir zu ersten Tour los gefahren sind hat er uns den Tipp gegeben: wir sollen die Tour doch anders rum fahren, da mit viel Verkehr wegen der Veranstaltung auf dem Grimselpass zu rechnen ist.

    Wir sind trotzdem wie geplant gefahren und es war erträglich und zudem interessant zu sehen was da oben los war. Für das Event haben sich sehr viele Schweizer interessiert und sind dafür dort hin mir dem Auto oder Bus hin gefahren / gewandert oder was auch immer.

    Dank dem Hotelchef konnten wir am zweiten Tag das Auto auf dem Parkplatz stehen lassen und er hat von sich aus angeboten nach der Tour noch zu duschen ohne Preisaufschlag oder Zusatzkosten. Schweizer freundlichkeit … begegnet einem immer mal wieder.

    Wie am Vortag ging es bei der heutigen Tour von Anfang an richtig hefig nach oben, das war schon mal ein Vorgeschmack auf das was uns da erwartete. Steile Stücke mit 10 – 12% Steigung, das war gleich am Anfang ganz schön heftig. Zwischendurch gab es auch immer mal Passagen mit 12 – 15% Steigung. Die Kondition war heute noch mehr gefragt als am ersten Tag.

    Dafür wurden wir mit wunderschönen, landschaftlichen Eindrücken belohnt, die wir sonst wohl nie zu Gesicht bekommen hätten. Immer wieder die mächtigen Berge vor uns, teliweise blauer Himmel, ab und zu einige Wolken. Einfach Bilder fürs Album oder die Galerie.

    Als wir dann oben an der Großen Schiedegg angekommen sind war es sehr unspektakulär, ein einfaches Hotel mit dem Name “Berghotel Gr. Scheidegg” an der Front sonst unscheinbar. Also kein Bild vom Schild, nur das Foto vom Hotel als Beweis. War einiges los da oben, sehr viele Wanderer waren unterwegs. Vom Hotel aus konnte man auf einem Schotterweg, der fürs Rennrad nicht geeignet ist noch weiter hoch Richtung Schwarzhorn (2998 m) und First (2184 m). Dort gibt es einen “First Cliff Walk” sieht sehr interessant aus. Ein Skigebiet ist dort ebenfalls, es gibt einige Lifte in der Umgebung.

    Von der Großen Scheidegg aus sieht man schon Eiger, Mönch sehr gut, die Jungfrau ist etwas hinter den anderen zwei Bergen versteckt. Die drei sehr bekannten und markanten Berge sind beeindruckend anzusehen. Ich habe mit dem Peakfinder einige Fotos gemacht, damit kann man wunderbar die umliegenden Berge identifizieren mit genauen Daten und auch Fotos mit Beschriftungen machen, tolle App kann ich empfehlen. (Peakfinder Webseite, App für Andriod oder iPhone).

    Nach einer Rast sind wir dann die Abfahrt hinunter nach Grindelwald gefahren. Das sind etwa 12 km die es steil duch die Serpentinen runter geht. In Grindelwald waren wir dann am Kehrpunkt zum nächsten und letzten Pass, den Männlichen. Unten im Ort am Spielplatz in der Dorfstrasse haben wir an einem Brunnen unsere Flaschen aufgefüllt und eine etwas ausgiebigere Rast  zur letzten Verpflegung gemacht, nochmal die Speicher füllen und gut trinken um den anstrengenden Passanstieg zu bewältigen.

    Vom Rastplatz am Brunnen in Grindelwald ging es dann auf dem Endweg (Strasse) vorbei am Milchwerk “Eigermilch Grindelwald AG” unseren letzten Pass hinauf auf den Männlichen. Grindelwald liegt auf ca. 950 m Höhe, unser Ziel auf dem Männlichen auf ca. 2200 m Höhe auf einer Strecke von etwa 14 km.

    Nach einem kurzen flachen Stück im Ort ging es dann wieder steil Bergauf mit hefigen Passagen im 12 – 15% Bereich, das war noch mal maximale Anstrengung mit der Aussicht auf herrliche Bergwelten auf dem Gipfel. Im letzten Drittel gab es ein etwas flacheres Stück, da dachte ich schon: jtzt ist es geschafft, aber dann kams noch schlimmer als erwartet. Die letzten vier Kilometer waren wirklich noch mal die Quäldich Hölle. Immer im Bereich 14 – 15 – 16% Steigung, immer noch eine weiterer Serpetine, immer weiter hoch bis endlich ein Ende … ein Ziel in Sichtweite lag.

    Nach der wirklich maximal anstrengenden Pass Bezwingung dann der Lohn: Panorama Sicht auf alle umliegenden Berge inclusive Eiger Mönch Jungfrau, leider etwas im Nebel, der schnell immer mal wieder wechselte.

    Vom Männlichen mussten wir dann wieder den selben Weg hintunter bis Grindelwald fahren, da es keine andere Möglichkeit gibt runter zu kommen ausser mit der Seilbahn vielleicht.

    Auf der Abahrt haben wir einen kurzen Stopp eingelegt um die Eigernordwand in voller Größe zu fotografieren, leider mit etwas Nebel, trotzdem ein beeindruckendes Bergmassiv mit seiner eingenen Geschichte und vielen Geschichten und Tragödien.

    Zurück in Grindelwald hatten wir erst ca. 60 km absolviert und somit noch 55 km vor uns, die aber relativ flach und vom Profil her eher bergab verlaufen sind. Irgenwo unterwegs auf der Strecke war ein Rennradfahrer vor uns, in dessen Windschatten wir uns gehängt haben für einige Kilometer. Er war sehr schnell unterwegs, so dass wir dieses Teilstück ebenfalls mit hohem Tempo fahren konnten. Als es dann wieder bergauf ging musste ich das Tempo raus nehmen … man muss sich ja nicht auf dem letzten Stück noch verheizen wenn schon 2800 hm hinter einem liegen.

    Am Brienzersee sind wir auf der Nordseite entlang gefahren, das sind ca. 18 km. Am Ende dann noch die letzten 15 mit mit einer kleinen Steigung von etwa 100 hm bei der Aareschlucht, Meiringen links liegen gelassen und zurück nach Inntertkirchen zum Hotel. Wie vom Hotelchef versprochen konnten wir dann im Saunabereich duschen, so dass wir nicht komplett verschwitzt heim fahren mussten.

    Zu gutenletzt: Räder ins Auto packen, Gepäck verstauen und los auf die Heimfahrt. Leider hatten wir sehr viele Staus und immer wieder zähfliessenden Verkehr, es ging gar nicht gut voran. Am Ende haben wir über vier Stunden gebraucht für die Rückfahrt, zu spät um gemeinsam noch irgend wo essen zu gehen. In Spaichingen hab ich noch meine Sachen ins Auto geladen und bin heim gefahren, dann ausladen einigermassen aufräumen und entspannen.

    Es war wirklich eine wunderschöne Schweizer Pässe Tour auf der wir wunderbare Bergwelten zu sehen bekommen haben, viele Höhenmeter absolviert haben und auch einige Kilometer. Kein Unfall keine Panne … das ist das Wichtigste. Sehr anstrengend und Kräftezehrend war es, aber die Kondition hat gereicht!

    Viel Spaß und Erfolg beim Nachfahren …

    Gruß

    Edi


    Eine Tour Beschreibung in Kurzform:

    Tour 2 – Große Scheidegg – Männlichen 110km 2700 hm
    Innertkirchen – Große Scheidegg – Grindelwald – Männlichen – Grindelwald – Interlaken – Brienzersee – Unterheid – Willigen – Aareschlucht – Innertkirchen
    Die Fahrt von Grindelwald auf den 2342 Meter hohen Männlichen ist eine Panoramastrecke pur. Die Steigungsprozente schwanken meist zwischen 10 und 12 %. Nur für kurze Abschnitte werden 13% oder gar 14 % erreicht, die einen erfahrenen Bergradler nicht schrecken können und so kann man die
    ganze Zeit die herrliche Aussicht genießen.
    In 2220 Metern Höhe ist das Berggasthaus “Männlichen” erreicht und hier endet die gut asphaltierte Strecke. Auf “Aussichtsplattformen” kann man nun die traumhaften Ausblicke v. a. auf Eiger, Mönch und Jungfrau sowie andere Bergriesen genießen.
    Der Gipfel des Männlichen liegt noch gut 120 Höhenmeter über dem Berggasthaus, ihn kann man nur über einen grob gekiesten Weg erreichen oder aber neben dem Weg über Almmatten das Rennrad hinaufschieben. Es lohnt sich, denn die Rundumblicke werden immer gewaltiger. Eine unvergesslich
    schöne Tour.

    Die zurückgelegte Strecke als Open Street Map Karte mit Höhenprofil und Zusatzinfos

    Schweizer Pässe Tour Tag 2 – Große Scheidegg, Männlichen – 21.08.2022

    Gesamtstrecke: 116326 m
    Maximale Höhe: 2186 m
    Minimale Höhe: 568 m
    Gesamtanstieg: 3086 m
    Gesamtabstieg: -3066 m
    Gesamtzeit: 07:53:14
    Download file: 2022-08-21-edi-teppert-com-SchweizerPaesseTour-Tag2.gpx

  • Eine Übersicht – Radtouren 2019 – 2024

    Bildpräsentation der Radtouren 2022

  • 06. September 2020 – 2. Tag Schweizer Pässe Tour

    06. September 2020 – 2. Tag Schweizer Pässe Tour

    Der zweite Tag unserer Mega Radtour startete in Tiefencastel ausgehend vom Hotel wo wir übernachtet hatten. Erst mal ging es ein paar Kilometer nach unten und auf der Ebene Richtung Albulapass. Von der ebenen Zufahr ging es dann richtig los, steile längere Passagen. Gigantische Kulissen, in der die Strasse und die Bahnlinie hineingebaut sind. Eine technische Ingenieurs Meisterleistung, die die Schweizer da vollbracht haben.

    Der Albulapass liegt auf 2315 m ist unauffälliger als die klassischen Alpenpässe, wirkt landschaftlich unberührter – eben eher ein Geheimtipp. Doch wer ihn einmal mit dem Rennrad bezwungen hat, wird ihn auf jeden Fall auf der Liste der schönsten Alpenpässe verewigt haben. So wird man z. B. unweigerlich ins Staunen kommen, wenn man die an den Felsen geklatschte Trasse durch den verengten Schluchtabschnitt unterhalb von Bergün passiert. Fazit: eine abseits der Transitverkehrspfade liegendePassstraße, ein Hauch von historischem Flair, die wunderschöne Bergwelt der Albula-Alpen und eine vergleichsweise unberührte Natur. Eine gute Gelegenheit, den Albula mal unter die Räder zu nehmen, bietet sich übrigens am 06. September 2020, an dem im Zuge des SlowUp Albula der Pass für den motorisierten Verkehrgesperrt ist (hat wegen Corona nicht stattgefunden).

    Kurzer Stopp für Bilder und eine Filmsequenz im Anstieg des Albulapasses

    Abschnitt Engadin – Julierpass – Tiefencastel. Der Julierpass liegt auf 2284 m verbindet Silvaplana im Oberengadin mit Tiefencastel im Albulatal. Wirtschaftlich hat der Julierpass eine große Bedeutung als Hauptanschlussstrecke des Engadins an den Rest der Schweiz. Dementsprechend ausgebaut ist die Straße; somit ist stets mit viel Verkehr zu rechnen. Der Pass liegt eingebettet in gerölldurchzogenen Hochalpenwiesen, in denen der Pfiff des Murmeltieres zu hören ist. Kein sehr schöner Pass, aber auch nicht so öde, wie er manchmal dargestellt wird. Oben auf dem Pass sieht man rechts und links der Straße einige historische Wegsperren und schneebedeckte Berge, die sich bis auf über 3000 m erheben. Ohne Tunnel in der Abfahrt und zudem mit einem wunderschönen Blick Richtung Arosa, Rothorn, Lenzerheide, Albula- und Juliertal geht es über Del mit einen lohnenswerten Umweg zurück nach Tiefencastel.

    Die Abfahrt vom Albulapass zieht sich über verschiedene Orte unter Anderem sind wir durch St. Moritz gefahren. Keine Ahnung warum da so ein Hpye drum gemacht wir, aber es war echt einiges los. Wir haben kurz an einem Hotel angehalten, an dem richtig Geld rum gestanden ist in Form vom teuren Autos: diverse Porsche, Ferrari und weitere teuer Automarken. In der Stadtmitte wo auch eine Skulptur von einem Skelettonfahrer von 1885 – 1985 … 100 Jahre Jubiläum des Cresta Run steht.

    Von St. Moritz aus geht es dann weiter erst mal vorbei am St. Moritzersee (siehe Wikipedia: St. Moritzersee) Richtung Champfer entlang dem Champferersee (siehe Wikipedia: Champferersee). Dann kommt Silvaplana und es geht so langsam hoch zum Julierpass, unser zweiter Pass an diesem Tag und der letzte der fünf in den zwei Tagen. Dr Julierpass ist nicht so steil und anstrengend aber meine Kräfte waren so ziemlich aufgebraucht und es hat schon sehr viel Anstregung gekostet den letzten Anstieg zu bezwingen.

    Der Champferersee im Panoramablick

    Bei einer Pause hinter dem Theaterturm auf dem Julierpass (siehe Wikipedia: Das Juliertheater), geschützt hinter einem Felsblock um dem Wind zu entgehen, haben wir uns noch mal gestärkt für den Rest der Tour. ENtlang dem Marmorereasee (siehe Wikipedia: Lai di Marmorera) über Rona, Tinizang, Savognin. Dann einen Schlenker nach links übr Cunter, Salouf, Mon um dem Tunnel zu umfahren, was aber noch mal ein paar Höhenmeter mit sich brachte.

    Zurück im Hotel hatten wir dann noch die Möglichkeit zu duschen und in Ruhe das Auto zu beladen. Als Abschluss haben wir im Hotel noch einen Kaffee getrunken und sind danach zurück gefahren. Der Verkehr war schon kurz nach der Abfahrt sehr stark, kurz nach der Abfahrt sind wir schon gestanden, so dass wir sehr viel Zeit in vielen km Stau verloren haben.

    Am Ende nach einer gefühlt ewig langen Autofahrt sind wir gut daheim angekommen ohne Panne oder Unfall, das ist ja das Wichtigste. Weder mit dem Rad noch mit dem Auto ist etwas passiert.

    Die Tour Beschreibung als PDF-Datei:

    Tour Tag 2: Albula Julier Beschreibung

     

    Die zurückgelegte Strecke als Open Street Map Karte mit Höhenprofil und Zusatzinfos

    Teil 2 der Schweizer Pässe Tour: Albulapass, und Julierpass – 06.09.2020:

    Gesamtstrecke: 104246 m
    Maximale Höhe: 2318 m
    Minimale Höhe: 855 m
    Gesamtanstieg: 3994 m
    Gesamtabstieg: -4001 m
    Gesamtzeit: 06:08:56
    Download file: 2020-09-05bis06-edi-teppert-com-SchweizerPaesseTourTag2.gpx

  • Schweizer Pässe Tour 2020

    Das Radtouren Highlight der 2020er Saison war für mich eindeutig die Schweizer Pässe Tour 2020 am Wochenende vom 05.09 auf 06.09.2020. Am ersten Tag waren drei Pässe dran: Furkapass, Nufenenpass und Gotthardpass, am zweiten Tag dann Albulapass und Julierpass. 5 Pässe knapp 6000 Höhenmeter mit 210 km in zwei Tagen, ein anstrengendes Wochenende aber absolut genial – wenn man zurückblicken kann und alles geschafft hat 🙂

    Im Anstieg zum Furkapass – die James Bond Strasse, wo einige Szenen zu “Goldfinger” gedreht wurden

    Die Tour hat mein Kollege geplant und ausgetüftelt bis ins kleinste Detail, alles perfekt vorbereitet. Zu Beginn der Planung waren insgesamt fünf Kolleginnen und Kollegen zu der Tour eingeladen und von der Planung her sollten eigentlich alle mitkommen. Die Planung ging schon einige Wochen vor dem Start los und der Termin war weit vorher bekannt. Leider waren am Ende dann bei der Tour nur wir zwei dabei, aber wir haben es durchgezogen.

    Von der Startuhrzeit zur Dauer der Anfahrt mit Baustellen Umleitung, Parkplatz Nutzung, alles geplant und kalkuliert. Der Tourenverlauf über die Haltepunkte zur Hotelbuchung mit Preisen und Parkmöglichkeiten, Essensauswahl alles vorher schon ausgekundschaftet, einfach perfekt alles für das Wochenende vorbereitet. So kann man sich das nur wünschen!

    Für den ersten Tag war der Start in Andermatt geplant, das Auto konnten wir auf auf dem Campingparkplatz sehr günstige 3 ChFr für den ganzen Tag abstellen. Tourverlauf dann Richtung Furkapass auf der Strasse einige Kilometer eben, dann immer steiler und Serpentinen, die uns nach oben geleiteten. Vom Furkapass oben dann eine herrliche Abfahrt, leider mit extrem viel Verkehr, darunter sehr viele Motorräder. Nächster Anstieg dann zum Nufenenpass, der schwierigste aus meiner Sicht, sehr steile Passagen z. T. recht lang und das Ziel auch am höchsten gelegen. Dritter im Bunde an diesem ersten Tag: der Gotthardpass, auf der alten Strasse überwiegend Kopfsteinpflaster. Nicht allzu steil aber wenn schon zwei Pässe in den Beinen stecken geht´s halt schwer.

    Um zum Hotel zu kommen wo wir die Übernachtung gebucht hatten, mussten wir ca. 2 Stunden weiter nach Tiefencastel fahren und am Folgetag dann das Auto dort bis Abends stehen lassen konnten, sowie nach der Tour noch die Möglichkeit hatten zu duschen. Nach einem guten Frühstück, das wir um sieben zu uns nahmen, war der Start am zweiten Tag um 8:30 Uhr Richtung Albula- und Julierpass erst mal die Strasse runter, dann so langsam wieder hoch – bis zum Albulapass 1400 Höhenmeter. Auch recht steile lange Passagen und die Temperaturen noch recht kühl. Letzer Pass dann der Juilerpass, nicht so steil und nicht so hoch, aber als fünfter Pass … bei mir ging es da an die Grenze. Mit Fleiß und Durchhaltevermögen geschafft und oben angekommen. Das Wetter hat sich gehalten und es hat nicht geregnet, entgegen der Voraussagen. Vom Julierpass dann die Abfahrt ins Tal, leider sehr viel Verkehr, vor Allem viele Motorräder die zielich rücksichtslos an uns vorbei gebrettert sind.