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  • 06. Juni 2022 Untermarchtal Crossbike Tour 2022

    Meine alljährliche MTB bzw. Crossbike Tour nach Untermarchtal war dieses Mal am Pfingstmontag spontan geplant und umgesetzt. Die Wetteraussichten für den Montag waren durchwachsen aber ich dachte die Gelegenheit muss ich nutzen und die geringe Regenwahrscheinlichkeit nutzen.

    Ich hatte wirklich Glück mit dem Wetter, es war nicht zu warm und trotzdem schön sonnig und trocken. Ideal um die lange Strecke zu fahren. Auf dem Donauradweg war anfangs so gut wie nichts los, ich bin schon kurz nach sechs in Rottweil los gefahren und war dann etwa um 7:30 Uhr hinter Fridingen, wo der landschaftlich schönste Teil des Donautals beginnt.

    Zu der frühen Morgenstunde war es noch recht kühl so etwa 10 – 12 °C und sehr neblig. Auf der Fahrt wurde ich sehr nass durch den Nebel, fast wie wenn es geregnet hätte. Die Bilder der Felswände im Nebel haben einen eingenen Reiz und sehen ansprechend aus. Hab ein paar gute Stellen erwischt und Bilder gemacht. Immer wieder quert der Radweg die Donau mal mit kleinen Brücklein, mal mit größerern Brücken, es gibt unzählige davon ich hab irgend wann aufgehört zu zählen. Jede für sich sieht irgend wie anders aus, abwechslungsreich keine ist wie die Andere.

    Zu der frühen Morgenstunde war es noch recht kühl so etwa 10 – 12 °C und sehr neblig. Auf der Fahrt wurde ich sehr nass durch den Nebel, fast wie wenn es geregnet hätte. Die Bilder der Felswände im Nebel haben einen eingenen Reiz und sehen ansprechend aus. Hab ein paar gute Stellen erwischt und Bilder gemacht.

    Um so weiter man Richtung Untermarchtal kommt man teilweise einige hunter Meter weg von der Donau. Auf der Strecke gibt es auch einige steile Stellen zu bewältigen, insgesamt sind es aber auf die Länge von 272 km mit ~ 2200 hm recht wenig Höhenmeter.

    Unterwegs etwa auf halber Strecke hatte ich völlig überraschend einen Platten, keine Ahnung wo ich mir den eingehandelt habe. Zum Glück war ich gut vorbereitet und hatte einen Ersatzschlauch und BikeMate, flüssiges Flickzeug um den Reifen von innen zu flicken, dabei. Das habe ich angewendet und es hat sehr gut funktioniert, musste nur noch mit der Handpumpe nachumpen um mehr Druck zu bekommen, aber dicht ist der Schlauch bis heute.

    Am Ziel in Untermarchtal habe ich dann im “Mariahilf Cafe” Kuchen, Kaffee und Getränke zu mir genommen um meinen Kalorienhaushalt wieder aufzupeppen. Dort stand mein Tacho auf 144 km … Halbzeit.

    Der Rückweg ist meistens mühsamer und es geht ja auch eher Bergauf, die Donau wieder hoch. Diesmal war es ganz fies, ich hatte sehr viel Gegenwind und es war eine Plackerei voranzukommen. Egal wie, einfach treten, ich würde schon irgend wann heim kommen.

    Gruß

    Edi

    Die zurückgelegte Strecke als Open Street Map Karte mit Höhenprofil und Zusatzinfos

    Untermarchtal Crossbike Tour 2022 – 06.06.2022

    Gesamtstrecke: 258891 m
    Maximale Höhe: 701 m
    Minimale Höhe: 489 m
    Gesamtanstieg: 2328 m
    Gesamtabstieg: -2235 m
    Gesamtzeit: 13:13:03
    Download file: 2022-06-06_UntermarchtalCrossbikeTour.gpx

  • 26. Mai 2022 Kanu Tour auf der Donau – Hausen im Tal bis Sigmaringen

    Aus der spontanen Idee vom Vortag mit dem Kollege besprochen mal wieder was sportliches gemeinsam zu machen, wurde schnell der Plan wieder mal eine Kanutour zu machen. Es gestaltete sich schwierig noch freie Kanus für Donau, Rhein oder Neckar zu bekommen. So kurzfrisitig einen Tag vorher und dann noch für den Vatertag. Aber wir hatten Glück und konnten ein 2er Kanu und ein 3er Kajak beim Kanuverleih in Hausen im Tal reservieren, so dasss erst mal der Tour nichts mehr im Wege stand.

    Den ganzen Mittag haben wir dann telefoniert, recherchiert und schließlich auch mit Erfolg bei einem Anbieter Kanus reservieren können. Leider haben wir nicht zwei gleiche bekommen sondern ein zweier Kanu und ein dreir Kanadier. Das war im Verlauf der Tour dann nicht so harmonisch. Also falls ihr so was machen wollt: drauf achten, dass alle die gleichen Gefährte haben.

    Los gehen sollte es am Donnerstag dann um Neun: Abfahrt daheim nach Hausen im Tal. Auf der Strecke gab es einige Baustellen, daher kamen etliche Kilometer Umweg dazu und die Anfahrt dauerte länger als geplant. Das machte aber gar nichts, wir lagen trotzdem gut im Zeitplan und es war Zeit bis 18:00 Uhr um das Kanu in Sigmaringen wieder zurück zu geben.

    Die Donau hatte sehr wenig Wasser und war stark verwachsen an vielen Stellen. Durch die Blumenwiesen im Wasser zu fahren war daher sehr anstrengend und kostete viel zusätzliche Kraft, die sonst bei gutem Wasserstand und besserer Strömung nicht nötig gewesen wäre. Manche Stellen waren auch so flach, dass wir auf den Steinen aufgesessen sind und das Paddel als Stocher verwenden mussten.

    Bei der Fahrt die Donau hintunter konnten wir die herrliche Felslandschaft geniessen, die Ruhe und die vielen Vögel und Blumen an den Ufern. Sehr entspannende Eindrücke. Trotz der schönen Fauna und Flora war es doch anstrengend die Paddel zu schwingen und voran zu kommen, schliesslich hatten wir einen Zeitplan, den wir einhalten mussten.

    An dem Tag waren sehr viele andere Kanufahrer unterwegs, also nachvollziehbar, warum es schwierig war Kanus zu mieten. Teilweise waren große Gruppen unterwegs mit mehreren vierer Kajaks. Manche zeilstrebig unterwegs, die Anderen im Zickzack in der Findungsphase wer die Richtung angibt.

    Es gab einige Wehre, bei denen wir die Kanus um diese tragen mussten damit die Fahrt dann weiter gehen konnte. Das erste Wehr war das in Neumühle, nächste Umtragung war dann in Gutenstein, dort mussten wir auf der linken Seite raus und das Boot ca. 50 -60 m weit tragen. Die dritte Umtragung kam in Dietfurt, dort mussten wir das Boot über die Wiese etwa 200m weit tragen, ganz schön schwer das Ding.

    Weiter ging es dann nach Inzigkofen dort erreichet man das Ende des Donaudurchbruchs. Am rechten Ufer spiegelt sich der “Amalienfelsen” malerisch im Wasser. Dieser Felsen, benannt nach der Fürstin Amalie Zephyrine von Hohenzollern-Sigmaringen ist Teil eines weitläufigen Landschaftspark, den die Fürstin im 19. Jahrhundert anlegen ließ.

    Der letzte Streckenabschnitt verläuft auf der begradigten Donau und fließt ruhig dahin durch weite Talauen. Der Ausstieg befindet sich auf der rechten Flussseite, vor dem Campingplatz Sigmaringen.

    Das war auf jeden Fall ein schöner Tag und hat Spaß gemacht. Ein Wehrmutstropfen: das zweier Kanu mit zwei Doppelpaddeln konnte wesentlich schneller vorankommen als wir mit dem Kajak und zwei Stechpaddeln. Gegen Ende ging es gang schön in die Arme und man merkte, dass man diese Bewegung normalerweise nicht so macht und vor Allen nicht über mehrere Stunden.

    Trotzdem eine klare Empfehlung, unbedingt machen! Beim planen die angesprochenen Tipps beachten, dann klappt es noch besser.

    Los geht´s, viel Spaß beim schmökern

    Gruß

    Edi

    Die zurückgelegte Strecke als Open Street Map Karte mit Höhenprofil und Zusatzinfos

    Kanutour Hausen im Tal – Sigmaringen – 26.05.2022

    Gesamtstrecke: 23910 m
    Maximale Höhe: 595 m
    Minimale Höhe: 560 m
    Gesamtanstieg: 291 m
    Gesamtabstieg: -308 m
    Gesamtzeit: 04:58:29
    Download file: 2022-05-26-edi-teppert-com-KanuTourHausenImTalSigmaringen.gpx

  • Eine Übersicht – Radtouren 2019 – 2024

    Bildpräsentation der Radtouren 2022

  • 13. September 2020 Crossbike Tour – Untermarchtal 2020

    Meine jährliche Crossbike Tour nach Untermarchtal konnte ich dank dem schönen Wetter doch noch fahren. Normalerweise fahre ich die Tour im Mai oder Juni, was dieses Jahr nicht gepasst hat. Jetzt hat sich die Gelegenheit ergeben um sie nachzuholen. Die Wettervorhersage für den 13. Sptember 2020 war hervorragend und bot sich an für sportliche Aktivitäten jeder Art. Die Vorbereitungen hatte ich die letzten Tage schon durchgeführt und mir Riegel, Gel und Proviant gekauft. Getränke und sonstige Verpflegeung war auch den Tag vorher gerichtet. Flickzeug und ein Ersatzschlauch gehörten auch zum Equipment, bei dem wechselnden Streckenbelag konnte es schnell mal einen Platten geben.

    Die Kirche in Untermarchtal im Kloster
    Die Kirche in Untermarchtal im Kloster

    Der Plan war sehr früh los zu fahren und den Tag gut auszunutzen, da für die Fahrt von Rottweil aus die Strecke noch länger als sonst war. Bei den vorherigen Touren waren es immer so um die 240 km bei Start in Spaichingen. Wenn der Start in Rottweil ist, dann sind es noch mal 30 km mehr. Also eine Megatour für den Tag. Losgekommen bin ich dann um ca. 6:15 Uhr, da war es noch dunkel und ich musste mit Licht fahren. So ab Tuttlingen etwa und im Donautal hatte es sher viel Neben, der sich auf meiner Kleidung und Helm abgesetzt haben und diese sehr feucht gemacht haben. Zum Glück hatte ich Ärmlinge und Beinlinge sonst wäre es ziemlich kühl und nass gewesen.

    Das Landschaftlich schönste Stück ist immer wieder das Donautal um Beuron, Hausen im Tal. Die Donau hat sich dort tief ins Tal gewunden. Die Berge sind dort eindrucksvoll und ich kenne viele auch vom Klettern z. B. den Stuhlfelsen oder die Hausener Wand. So früh am Morgen war fast niemand auf dem Donauradweg unterwegs, herrlich so alleine und umgeben von der felsigen Lanschaft Richtung angepeiltem Ziel zu fahren.

    Im weiteren Verlauf der Strecke gab es einige Baustellen mit Umleitungen, bei einer dieser Umleitungen musste ich weg vom Radweg und bin dann irgend wie nicht mehr richtig zurück zur geplanten Strecke gekommen. Um weiter zu navigieren habe ich dann Komoot zuhilfe genommen. Komoot hat mich dann leider quer duch den Wald … die kürzeste Strecke … geschickt. Leider war diese Strecke mit sehr viel Höhenmeter verbunden, so dass ich knapp 2000 hm hatte, üblicherweise sind es um die 1200 hm. Das hat ganz anständig Substanz gekostet, was mir am Ende dann zum Verhängnis wurden.

    Im weiteren Verlauf der Strecke kam ich vorbei an Inzigkofen, bin duch Sigmaringen gefahren, Sigmaringendorf, dann Scheer. In Scheer war die Baustelle, an der ich ausweichen musste und von der Strecke abgekommen bin. Wenn ich mir den Steckenverlauf in der GPX-Datei anschaue hab ich einen ganz schönen Schlenker nach rechts gemacht und bin erst in Zwiefaltendorf wieder auf die ursprüngliche Strecke zurück gekommen. Der Rest war dann wieder das was ich kannte und flach, bis auf ein paar heftige Steigungen, die noch zu bewältigen waren. Von Zwiefaltendorf dann noch über Datthausen, Rechtenstein, vorbei an Obermarchtal nach Untermarchtal ins Kloster.

    Im Koster habe ich dann im Guten Hirte oben in der Cafeteria Kaffee, Kuchen und ein Spezi verspeist um meine Speicher wieder aufzufüllen. Die Rückfahrt war zwar auf dem gewohnten Weg aber durch die Höhenmeter reichen Umweg waren meine Kräft schon arg beansprucht und ich musste ganz schön kämpfen auf dem Streckenvelauf. Ich hatte zum Glück reichlich Riegel, Gel und auch genügend Wasser … sogar noch ein Cola im Rucksack zur Verpflegung, so konnte ich einige kurze Pausen einlegen um immer wieder mal die Beine etwas zu strecken und Power zu tanken. Die Zeit, die ich auf dem Umweg verschwendet hatte, hat mir am Ende dann gefehlt. Ich war schon ca. 10:30 h unterwegs und es war bereits nach 19:00 Uhr. Ich habe mich dann entschieden bis nach Mühlheim zu fahren und dort dann das “Taxi” nach Hause zu nehmen. Wenn ich den Rest auch noch gefahren wäre hätte ich etwa zwei Stunden mehr gebraucht und es wäre dann dunkel gewesen, ob mein Akku vom Licht, das ich ja schon am Morgen gebraucht hatte noch gereicht hätte war auch nicht ganz sicher.

    Na ja alles in allem hat mein Tacho dann am Ende 250 km angezeigt und knapp 2000 hm. Insgesamt eine sehr anstrengende Tour, die aber zum Abschluss der Saison genial rein gepasst hat und mich sehr zufriden gemacht hat.

    Die zurückgelegte Strecke als Open Street Map Karte mit Höhenprofil und Zusatzinfos

    Untermarchtal Tour Crossbike – 13.09.2020:

    Gesamtstrecke: 240614 m
    Maximale Höhe: 771 m
    Minimale Höhe: 550 m
    Gesamtanstieg: 2584 m
    Gesamtabstieg: -2549 m
    Gesamtzeit: 12:26:27
    Download file: 20200913-edi-teppert-com-UntermarchtalTourCrossbike.gpx