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  • 18. Juni 2022 – 3. Tag Klettern Alpstein Juni 2022

    Der dritte Tag war etwas entspannter, trotzdem ein schönes Erlebnis. Des Felsenfenster am 5. Kreuzberg war unser Ziel, also wieder von der Hundsteinhütte runter zur Bollenwees, dort haben wir den kompletten Rucksack im Keller abgestellt und sind lediglich mit Vesper, Wasser und Helm weiter gegangen. Über die Saxer Lücke an der Roslenapl vorbei zum 5. Kreuzberg. Dort gibt es einen Kletter Zustieg im 2. Grad, den man ohne Seil klettern kann und so zum Felsenfenster kommt. Von dort hat man dann eine gute Sicht runter ins Rheintal

    Dort oben haben wir dann eine kurze Rast gemacht und haben danach beschlossen, dass wir noch auf den Mutschen wandern anschliessend dann absteigen um an der Bollenwees die Rucksäcke wieder zu holen und von dort den Rest zum Parkplatz absteigen.

    Oban am Flesenfenster hat man eine gute Sicht ins Rheintal hinuntern. an dem Tag war es in den Bergen richtig diesig obwohl es warm war.

    Der Abstieg vom Felsenfenster runter auf flachere Passage ist noch mal eine knifflige Sache, man muss sehr aufpassen, das ist wie ein Klettersteig ohne Sicherung. Ging alles gut und wir sind heil unten angekommen und konnten wieter auf den Mutschen.

    Am Felsenfenster habe ich einige sehr schöne Fotos gemacht. Auf dem Mutschen waren zutrauliche, hungrige Alpendohlen, die im Aufwind des Mutschen Gipfels umher flogen. Als wir unser Vesper ausgepackt haben sind sie Josef auf den Schuh gesessen um haben ihn aus der Hand den Käse geholt.

    Gruß

    Edi

    Die zurückgelegte Strecke als Open Street Map Karte mit Höhenprofil und Zusatzinfos

    Zustieg – 3. Tag Klettern Alpstein Juni 2022 – 18.06.2022

    Gesamtstrecke: 25005 m
    Maximale Höhe: 2045 m
    Minimale Höhe: 925 m
    Gesamtanstieg: 984 m
    Gesamtabstieg: -1545 m
    Gesamtzeit: 08:10:40
    Download file: 2022-06-18-edi-teppert-com-KletternAlpsteinFelsenfenster5erKreuzberg.gpx

  • 19. Juli 2020 – 2. Tag Klettern Alpstein Juli

    Zweiter Tag unseres 2. Alpstein Kletter Kurzurlaubes im Juli 2020 mit Übernachtung in der Hundsteinhütte.

    Das üppige Frühstück nach der unruhigen Nacht gab es um 7:30 Uhr. Mit frischem Kaffee, selbstgebackenem Brot und Butter, Appenzeller Käse aus den Hütten in der Nähe der Hundsteinhütte, selbstgemachten Marmeladen, richtig leckerem Müsli, Orangen- oder anderen Säften. Ein Frühstück, das einem Hotel Frühstück in nichts nachsteht, kann man nur empfehlen. In den Bergen schmeckt das alles noch viel besser.

    Aufbruch zu der heutigen Tour zum Fähnligipfel, die “Rösti Raffle”. Von der Schwierigkeit her etwas anspruchsvoller als am Vortag die “Di Ruch” und “Hurrlibutz”. Heute waren wir zu dritt, also ist einer von uns vorgestiegen und die anderen Beiden wurden dann am Doppelseil nachgeholt. Die Tour hat acht Seillängen, die unterschiedliche Schwierigkeiten haben. DIe erste Seillänge war gleich was schwieriges, insgesamt ist es mir sehr gut gleaufen und ich kam gut zurecht mit den Anforderungen und fühlte mich richtig gut auf der Route.

    Die zweite Seillänge war auch recht anspruchsvoll und schwierig. Es war nicht so gut ersichtlich wo genau der Routenverlauf war, daher ging es nur zäh und langsam voran. Dritte Seillänge auch schwierig aber tolle, wunderschöne Kletterei. Alle drei waren sehr begeistert von der Route. Oben angekommen haben wir ein gutes Vesper zu uns genommen und entspannt eine Weile auf dem Gipfel verbracht, bevor wir uns an den Abstieg mit abseilen gemacht haben. Beim Abseilen haben wir an der Wand die größte Hitze des Tages abbekommen und konnten erahnen warum die Route “Rösti Raffle” als Name hat.

    Die ersten zwei Seillängen haben wir mit einem Doppelseil abgeseilt, die letzten drei dann mit beiden Doppelseilen zusammen geknotet, so dass wir 60 m Seillänge hatten. Unten angekommen die Schuhe wechseln und Equipment zusammenpacken. Auf dem Weg des restlichen Abstiegs haben wir dann noch eine kurze Pause eingelegt um den Rest des mitgenommenen Vespers zu verspeisen. Der Rest bis zur Hundsteinhütte dann gemütlich hinunter.

    Die Berge spiegeln sich im Fälensee

    Es war noch genug Zeit übrig um das Equipment zu versogen und danach dann mit den Badesachen runter zum Fälensee zu gehen und eine kleine Schwimmeinheit einzulegen. Die Runde wurde recht klein, da der See gerade mal 12° oder 13° Grad hatte, nach 35 m musste ich umdrehen und zurück ans Ufer, da ich schon hefige Schmerzen von der Kälte hatte. In der Sonne noch einige Zeit die Badehose und das Handtuch getrocknet, als kleiner Einschub vor dem nächsten Abendessen kurz rüber zur Bollenwees, von dort hat man eine sehr gute Sicht zum Ende das Fälensees … Gelegenheit für einige Fotos. Ein Kaffee auf der Terasse der Bollenwees, dann zurück zur Hundsteinhütte, wo das Abendessen schon in Vorbereitung war.

    Verschiedenste Möglichkeiten zum Wandern im Alpstein

    Wieder eine üppige Mahlzeit mit leckeren selbsgemachten Gerichten, mehreren Gängen und Nachschlag bis alle satt waren. “Quöllfrisch naturtrüb” schmeckt zum Essen und danach einfach gut und füllt die Flüssigkeitsdepots wieder auf. Gute Unterhaltungen mit wieder netten Tischnachbaren. Gut, dass es die 22:00 Uhr Bettruhe gibt, sonst würden wohl einige der Gäste über die Stränge schlagen und man käme nicht zur Bettruhe.

  • 18. Juli 2020 – 1. Tag Klettern Alpstein Juli

    Erster Tag unseres 2. Alpstein Kletter Kurzurlaubes im Juli 2020 mit Übernachtung in der Hundsteinhütte.

    Die Abfahrt in Rottweil haben wir früh angegangen um zeitig im Kletterrevier zu sein, um sechs Morgens sind wir mit dem Auto gestartet. Die Fahrt war recht ruhig mit mäßigem Verkehr. Wir waren zu dritt zwei Kletterer und ein Wanderer. Auf dem Hohen Kasten Seilbahn Parkplatz in Brülisau haben wir die Wandernde raus gelassen und sind dann weiter zum Parkplatz Pfannenstil.

    Wie letztes Mal haben wir dort unser Equipment zusammen gerichtet und sind den steilen Anstieg zur Hundstein Hütte angegangen, nach ca. zwei Stunden waren wir oben angekommen. Auf der Hütte hat uns Peter der Hüttenwirt begrüßt. Den Rucksack mit dem Zubehör haben wir in der Hütte bzw. in der Lager Schuppen hinter der Hundsteinhütte gelassen und haben nur unsere Kletter Sachen auf die Tour mitgenommen. Die Tour für den ersten Tag war “Di Ruch” bzw. “Hurrlibutz”, das relativ weit links am Fähnligipfel liegt, so dass der Zustieg von der Hunsteinhütte dort hin noch mal länger ist als bis zu den anderen Routen weiter rechts vorne.

    Beim Start der “Di Ruch” ist die erste Seillänge eine 4c, die mein Kollege vorgestiegen. Die zweite Seillänge bin dann ich vorgestiegen, zu in der Mitte der Route hab ich dann die falsche Richtung erwischt und bin in die andrere Route, die “Hurrlibutz” gekommen, die schwieriger ist. Die dritte Seillänge ist dann eine 4c, die war sehr schön zu klettern. Schöne Wasserrrinen, in denen man guten Grip mit den Kletterschuhen hatte. Die ist auch der Kollege vorgestiegen und die letzte Seillänge auch. Schöne Platten Kletterei mit gutem Grip, Halt und guten Griffen.

    Oben angekommen gab es als Belohnung Edelweiß, der dort oben grad am blühen war. Das sieht man selten! Beim Abstieg haben wr abgeseilt mit dem Doppelseil in voller 60 m Länge. Durch die Schräge am Stand und den rauhen Fels war das Seil sehr schwer abzuziehen, es war eine echte Schinderei aber zum Glück ging es dann doch.

    Panorama Sicht oben am Ende der "Hurrlibuz"

    Für eine zweite Route hätte es nicht mehr gereicht, daher haben wir uns dazu entschieden, auf den Hundstein zu wandern. auf dem Weg dort hin haben wir unserer Rücksäcke zurück gelassen und konnten ohne Ballast hoch gehen und wieder zurück. Angekommen am Rucksack Depot haben wir dann noch eine Pause eingelegt, bei der wir hungrige Gäste hatten.

    Nach der Pause dann zurück zur Hundsteinhütte, wo der Rest unserer Truppe schon angekommen war und auf uns gewartet hat. Abendessen wir immer um 18:30 Uhr, Suppe, Salat, Hauptgang und einen Nachtisch. Von Allem reichlich und so viel man wollte. So ein Abendessen nach einer Klettertour schmeckt herrlich gut wenn man Hunger hat. Im Speiseraum der Hütte waren nicht alle Plätze belegt, da es wegen der Corona Vorschriften immer noch Einschränkungen gab. Wir hatten nette Tischkollegen, mit denen wir uns gut unterhalten haben. Vor dem zu Bett gehen noch ein kühles “Quöllfrisch naturtrüb” und interessante Gespäche, um 22:00 Uhr dann ab ins Bett, da ist Bettruha angesagt. Im Massenlager war relativ viel Platz, da ja nicht alle Plätze belegt werden durften. Die Nacht war auch ruhig, kaum Mitbewohner, die geschnarcht haben. Trotzdem habe ich nicht so gut geschlafen. Wenn man schon um zehn ins Bett geht, dann kann man einfach nicht so lange schlafen, also war ich schon so gegen sechs oder davor wach.

  • Alpstein 2019

    Unsere größere Kletter Tour in 2019, die wir schon Ende 2018 geplant und dann für den 04.07 – 07.07.2019 in Angriff genommen hatten.

    Ziel für unseren vier tägigen Kletterausflug war der Alpstein mit Start auf dem Parkplatz in Brülisau, Übernachtung in der Hundsteinhütte im Massenlager mit Halbpension, Klettergebiet Fähnligipfel verschiedene Routen / Kreuzberge schmales Südrippli. Wandergebiet Mutschen / Hoher Kasten. Auf dem Weg und in der Umgebung: Bollenwees, Seealpsee, Fählensee.