Während der Urlaubstage auf Korsika habe ich einige interessante und kuriose Motorräder gesehen und einfach fotografiert, hier die Bilder …
Diese Suzuki stand in Calenzana
Die BMW stand in Calvi. Deutscher TÜV: niemals!
dieses Motorrad ebenfalls in Calvi, keine Ahnung was das für ein Eigenbau war
Eine Royal Enfiled … Englische Marke, kannte ich nicht
Die Triumph stand in Ajaccio
Diese Triumph stand ebenfalls in Ajaccio
Der Bade Gumpen in Tighiettu befindet sich direkt unterhalb der Hütte etwa 300 m entfernt:
Das Spiel der Wolken auf der Etappe Castello Verghio nach Manganu. Da war es sehr windig und sehr kalt, so dass wir Handschuhe brauchten. Den Film habe ich kurz nach der kleinen Kapelle gemacht:
Die zurückgelegte Strecke als Open Street Map Karte mit Höhenprofil und Zusatzinfos
Die Etappen Tracks vom GR20 Teil auf der Korsika Karte dargestellt:
GPX Datei leider zu groß und kann nicht dargestellt werden … wird wieder ergänzt wenn aufgeteilt
Gesamtstrecke: 24216 m Maximale Höhe: 2564 m Minimale Höhe: -71 m Gesamtanstieg: 15378 m Gesamtabstieg: -15019 m Gesamtzeit: 00:59:36
Frühstück auf der Tighiettu Hütte war sehr spartanisch, da wir nur noch ein paar Scheiben Papp Toast und einige Kekse hatten war es karg. Morgen Toilette am Waschbecken unter der Hütte und Klo 30 m runter – ein Stehklo, immerhin Wasserspülung.
Rucksack gepackt, kurze Verabschiedung von den unterwegs kennengelernten Dresdnern und Schweizern, dann los auf die heutige geplante Doppel Etappe.
Auf dem Weg zur nächsten Etappe noch mal ein Blick zurück zur Hütte Tighiettu
Der nächste Berg, den wir an der Scharte überqueren müssen
Über den Boccia Foggiale knapp 2000 m hoch
Der Rest vom einzigen Mufflon, das wir auf der gesamten Wanderung gesehen haben
Ein herrlicher Gumpen, leider war es etwas zu kühl um ein Bad zu nehmen
Das abgebrannte Refuge, es wurde nicht wieder aufgebaut
Eine grasende Schafherde in der Senke
Über die Brücke und links an den Bäumen vorbei den Gipfel überqueren
Die nächste Brücke und weiter durch die Felsen
Das Panorama – der weitere Verlauf geht rechts über die Felsen
Ein Zwischenstopp an dem Refuge – kurze Pause vor dem Ende der Etappe
Ein Blick zurück nach oben – da kommen wir her
Das letzte Stück der Etappe aud dem Wald heraus
Das Refugee bei Castello Verghio wo auch ein Laden ist
Der Laden bei dem Refugee Castello Verghio – erst mal Proviant nachkaufen
Der Skilift bei dem Refugee Castello Verghio
Erst mal wieder steil und anspruchsvoll noch oben, ca. 600 m bis zum Bocca Foggiale auf 1962 m Höhe. Dort oben war es empfindlich kalt und es ging ein stürmischer Wind. Nach einer kurzen Pause auf dem Bocca Foggiale mit Riegel und Getränken zum Stärken ging es weiter. Wir haben die Abkürzung über den alten GR20 genommen, bei der man laut Angabe 45 min. spart. Richtung Süd-West ging es dann runter, bei dem kalten Wind war ich fast soweit die Handschuhe aus dem Rucksack zu holen und die eiskalten Hädse zu wärmen. Mit Blick nach oben war das Capu Tafunatu – das Loch des Teufels zu sehen, leider nur aus einiger Entfernung und durch die dunklen Wolken nur vage. Auf diesem Weg kommt man an dem abgebrannten Bergerie de Tula vorbei und quert dann den Golo-Fluss, kurz danach ist man wieder auf dem jetzigen GR20. Auf dem weiteren Weg kommt man an unzähligen Gumpen vorbei, leider war es zu kalt um ein Bad zu nehmen. In dem Golo-Tal waren in den Hängen links und rechts viele Schafe und Kühe unterwegs. Eine schöne Landschaft mit vielen riesigen Laricio-Kiefern und mit zwei Brücken über den Golo-Fluss unterwegs. Weiter nach unten wird das Tal immer enger und es geht ständig auf und ab. Laut Wanderführer ist der Wald der größte zusammenhängende in Korsika.
Irgend wie haben wir dann den neuen GR20 verpasst und sind auf dem Alten gelaufen, waren letztendlich eine Stunde mehr … die Abkürzung hat dann wohl nicht viel gebracht.
Angekommen am Castellu de Verghio (hat mit einem Schloss oder so überhaupt nichts zu tun) mussten wir oben im Hotel das Gite buchen, wir waren die ersten im 8 Bett Zimmer und könnten komfortabel aussuchen wo wir schlafen. Dusche mit Warmwasser, Toilette mit Klopapier, am Bett einen tusch und Stühle … Komfort pur. Zum Mittagskaffee Prinzenrolle und Kaffee. Abendessen diesmal Reis mit Fischen Tomaten und Thunfisch.
Der Abend war noch unterhaltsam mit den unterwegs kennengelernten Kollegen, wir sind dann erst um 22:30 Uhr ins Bett gekommen.
Die zurückgelegte Strecke als Open Street Map Karte mit Höhenprofil und Zusatzinfos
Eine relativ angenehme Nacht, bis auf die Zimmernachbarin, die um 5:08 schon ihr Equipment im Zimmer gepackt hat. Frühstück war spärlich Weißbrot (aus Pappe) und Marmelade, nicht gerade üppig für die bevorstehende Tour.
Die Etappe mit sehr viel rauf und sehr viel runter, hoch ging es 1242 und runter 999 m, laut Wanderführer die schwierigste auf dem GR20. Das passt denn nach meinem Empfinden eine sehr anspruchsvolle Etappe mit vielen alpinen Klettersteigen z. T. mit und auch ohne Sicherung. Nach den vorhergehenden Etappen und den vielen Höhenmetern und km in den Beinen eine echte Herausforderung, belohnt durch gigantische Ausblicke in die Berge Korsikas. Ein einmaliges Erlebnis aber nichts für Untrainierte. Tighiettu war schon von Weitem zu sehen unten in dem Tal, die Hütte steht auf Stelzen und kann nachts bei Wind ganz schön schwanken.
Hier hatten wir wieder eine Massenunterkunft mit 12 Personen nur teilweise belegt, wir zwei, sechs Italiener und ein Franzose.
Unterhalb der Hütte gibt es einige Gumpen, einen davon haben wir aufgesucht und ein erfrischendes Bad genommen, wider den Aussagen der Wirtin war das Wasser eigentlich nicht so kalt.
Zum Abendessen gab es wieder mal Nudeln, diesmal Spaghetti mit Tomaten Thunfisch Soße. Beim Essen und danch hatten wir nette Gesellschaft mit der Truppe aus Polen, die uns schon über mehrere Etappen begleitet haben, interessante Gespräche und nette Leute. Die Nacht mit Ohrstöpseln ging gut, unsere Zimmernachbarn, die Italiener waren auch recht angenehm.
Steil und schwierig nach oben
Ein letztes Schneefeld am Ansteig
Hohe Berge vor dem Monte Cinto
Panorama beim Blick zurück
Ein Loch im Fels, sieht ähnlich aus wie Capu Tafunatu
Berglandschaft Panorama, schroffes felsiges Gelände. Einige Schneefelder sind noxh übrig
Die felsige Berglandschaft, da müssen wir durch
Der Ansteig zum Monte Cinto, hinter dem Beg herum geht´s zum Monte Cinto hoch
Der Monte Cinto – höchster Berg auf Korsika
Lac di Monte Cinto
Ganz schön hoch oben
Schöne Gumpen zum Baden, den haben wir ausprobiert
Schöne Gumpen zum Baden
Das Ziel in Sichtweite: Tighjettu
Ankunft in Tighiettu, die Hüüt des Refuge auf Stelzen
Die zurückgelegte Strecke als Open Street Map Karte mit Höhenprofil und Zusatzinfos:
Gesamtstrecke: 18530 m Maximale Höhe: 2564 m Minimale Höhe: 1428 m Gesamtanstieg: 1506 m Gesamtabstieg: -1271 m Gesamtzeit: 08:06:44