Bildpräsentation der Radtouren 2022
Meine jährliche Crossbike Tour nach Untermarchtal konnte ich dank dem schönen Wetter doch noch fahren. Normalerweise fahre ich die Tour im Mai oder Juni, was dieses Jahr nicht gepasst hat. Jetzt hat sich die Gelegenheit ergeben um sie nachzuholen. Die Wettervorhersage für den 13. Sptember 2020 war hervorragend und bot sich an für sportliche Aktivitäten jeder Art. Die Vorbereitungen hatte ich die letzten Tage schon durchgeführt und mir Riegel, Gel und Proviant gekauft. Getränke und sonstige Verpflegeung war auch den Tag vorher gerichtet. Flickzeug und ein Ersatzschlauch gehörten auch zum Equipment, bei dem wechselnden Streckenbelag konnte es schnell mal einen Platten geben.
Der Plan war sehr früh los zu fahren und den Tag gut auszunutzen, da für die Fahrt von Rottweil aus die Strecke noch länger als sonst war. Bei den vorherigen Touren waren es immer so um die 240 km bei Start in Spaichingen. Wenn der Start in Rottweil ist, dann sind es noch mal 30 km mehr. Also eine Megatour für den Tag. Losgekommen bin ich dann um ca. 6:15 Uhr, da war es noch dunkel und ich musste mit Licht fahren. So ab Tuttlingen etwa und im Donautal hatte es sher viel Neben, der sich auf meiner Kleidung und Helm abgesetzt haben und diese sehr feucht gemacht haben. Zum Glück hatte ich Ärmlinge und Beinlinge sonst wäre es ziemlich kühl und nass gewesen.
Das Landschaftlich schönste Stück ist immer wieder das Donautal um Beuron, Hausen im Tal. Die Donau hat sich dort tief ins Tal gewunden. Die Berge sind dort eindrucksvoll und ich kenne viele auch vom Klettern z. B. den Stuhlfelsen oder die Hausener Wand. So früh am Morgen war fast niemand auf dem Donauradweg unterwegs, herrlich so alleine und umgeben von der felsigen Lanschaft Richtung angepeiltem Ziel zu fahren.
Im weiteren Verlauf der Strecke gab es einige Baustellen mit Umleitungen, bei einer dieser Umleitungen musste ich weg vom Radweg und bin dann irgend wie nicht mehr richtig zurück zur geplanten Strecke gekommen. Um weiter zu navigieren habe ich dann Komoot zuhilfe genommen. Komoot hat mich dann leider quer duch den Wald … die kürzeste Strecke … geschickt. Leider war diese Strecke mit sehr viel Höhenmeter verbunden, so dass ich knapp 2000 hm hatte, üblicherweise sind es um die 1200 hm. Das hat ganz anständig Substanz gekostet, was mir am Ende dann zum Verhängnis wurden.
Im weiteren Verlauf der Strecke kam ich vorbei an Inzigkofen, bin duch Sigmaringen gefahren, Sigmaringendorf, dann Scheer. In Scheer war die Baustelle, an der ich ausweichen musste und von der Strecke abgekommen bin. Wenn ich mir den Steckenverlauf in der GPX-Datei anschaue hab ich einen ganz schönen Schlenker nach rechts gemacht und bin erst in Zwiefaltendorf wieder auf die ursprüngliche Strecke zurück gekommen. Der Rest war dann wieder das was ich kannte und flach, bis auf ein paar heftige Steigungen, die noch zu bewältigen waren. Von Zwiefaltendorf dann noch über Datthausen, Rechtenstein, vorbei an Obermarchtal nach Untermarchtal ins Kloster.
Im Koster habe ich dann im Guten Hirte oben in der Cafeteria Kaffee, Kuchen und ein Spezi verspeist um meine Speicher wieder aufzufüllen. Die Rückfahrt war zwar auf dem gewohnten Weg aber durch die Höhenmeter reichen Umweg waren meine Kräft schon arg beansprucht und ich musste ganz schön kämpfen auf dem Streckenvelauf. Ich hatte zum Glück reichlich Riegel, Gel und auch genügend Wasser … sogar noch ein Cola im Rucksack zur Verpflegung, so konnte ich einige kurze Pausen einlegen um immer wieder mal die Beine etwas zu strecken und Power zu tanken. Die Zeit, die ich auf dem Umweg verschwendet hatte, hat mir am Ende dann gefehlt. Ich war schon ca. 10:30 h unterwegs und es war bereits nach 19:00 Uhr. Ich habe mich dann entschieden bis nach Mühlheim zu fahren und dort dann das “Taxi” nach Hause zu nehmen. Wenn ich den Rest auch noch gefahren wäre hätte ich etwa zwei Stunden mehr gebraucht und es wäre dann dunkel gewesen, ob mein Akku vom Licht, das ich ja schon am Morgen gebraucht hatte noch gereicht hätte war auch nicht ganz sicher.
Na ja alles in allem hat mein Tacho dann am Ende 250 km angezeigt und knapp 2000 hm. Insgesamt eine sehr anstrengende Tour, die aber zum Abschluss der Saison genial rein gepasst hat und mich sehr zufriden gemacht hat.
Der TCS Amsterdam Marathon fand am 15. Oktober 2017 statt. Auch hier war ich mit meinen Kollegen von der Läufergruppe des TV-Spaichingen. Wir haben auch einen Kurzurlaub mit dem Lauf verbunden und waren von 14. – 17. Oktober in Amsterdam.
Meine Zieleinlauf Zeit beim TCS Amsterdam Marathon am 15. Oktober 2017: 5:53:41 h
(bin mir nicht sicher ob das asst, habe keine Unterlagen dazu und im Internet gibt es keine zuverlässigen Daten: https://marathonphotos.live/Event/Sports%2FNFNL%2F2017%2FAmsterdam%20Marathon/29345)
auf jeden Fall war die Zeit noch schlechter als alles was ich bis dahin gelaufen war und das war mein letzter Marathon bisher.
Auf den Zieleinlaufbildern sieht man die Zeit aber leider kann man mich da nicht so ganz unmissverständlich erkennen.
Hier endet vorerst mal meine Marathon Geschichte, wie schon im Leitbeitrag erwähnt. Bei den Recherchen zu den ganzen Marathon Events habe Bilder, Ergebnislisten, Medaillen, Urkunden und was es sonst noch so gegeben hat, zusammengesucht, dabei habe ich auch meine Laufergebnisse aller (nahezu vermutlich) absolvierten Wettkämpfe zusammengetragen. Da gibt es auch noch ne ganze Menge Halbmarathons, die ich gelaufen bin, allerdings waren diese alle innerhalb Deutschland. Insgesamt waren es 24 Halbmarathons.
Weiter unzählige andere Wettkämpfe die ich bestritten habe z. B.: Silberdistel Albcup Läufe, Soldatenheim Laufcup in den Kasernen in unserem Einzugsgebiet (Sigmaringen, Mengen, Stetten a. k.M., Meßstetten, Pfullendorf, Immendingen) die damals noch in Betrieb waren, Silversterläufe, Adventsläufe, Volksläufe, Bergläufe, Oberschwäbische Crosslauf-Serie also rund um viele tausend km.
Ich hoffe ihr habe Spaß beim Durchschmökern der ganzen Fakten, ich werde wohl noch ne Weile brauchen bis sich das alles mit Inhalt füllt.
Gruß
Edi