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  • 20. September 2024 Brüggler Klettern 2. Tag

    Am Abend des ersten Tages haben wir ausgiebig das Essen zubereitet: es gab Gnocchi mit Soße und danach noch Linsen, was wir dann verspeist haben. Nach einer Weile kam der Fotograf zurück, den wir im Absteig getroffen hatten, er hat sich auch zu uns gesellt und sich mit uns über alles Mögliche ausgetauscht. Er hat uns Bilder und Filme von seiner Drohne gezeigt , mit der er oben geflogen ist.

    Wir sind dann so gegen 22:30 Uhr in den Aufanthaltsraum der Hütte am Campingplatz zum Schlafen gegangen. Dort hatten wir schon zuvor unserer Matten, Luftmatratzen , Schlafsäcke und Kissen vorbereitet. An dem Raum gab es eine Tür, die man schliessen konnte, so blieb die von uns erzeugte Wärme in dem Raum. Ich hab recht lange gebraucht um warme Füße zu bekommen im Schlafsack und meine Luftmatzratze war schon wieder entleer als mich drauf gelegt habe. Insgesamt eine unruhige Nacht, alle sind mal im Verlauf aufgestanden um zur Toilette zu gehen.

    Morgens haben wir unsere Sachen zusammengepackt und gemeinsam gefrühstückt. Der Kollege hatte Kaffee mitgebracht, ich habe mein mitgebrachtes Müsli verspeist und die Anderen ihre Ration. Nach dem Früstück den Rucksack und das Seil zusammengepackt, dann ging es wieder den Zusteig nach oben zur zweiten Tour.

    Am zweiten Tag haben wir überegt war wir machen wollen und sind dann die Dornröschchen Tour geklettert. Die ist vom Schwierigkeitsgrad eine Kategorie schwerer als die Weihnachtsroute aber auch eine sehr coole Klettrei. Die Tour ist sehr steil und es gibt da noch mehr Wasserrinnnen, die sehr anstrengend zu klettern sind. Die Stände zwischen den Seillängen sind alles Andere als gemütlich, also am Ende war ich ganz schön platt und froh oben angekommen zu sein. Man kommt da ein gutes Stück ieiter links raus, so dass man nicht mehr über die Kettenpassage klettern muss.

    Die zweite Seilschaft von uns hat die Plattenwand durchklettert, die so viel ich verstanden habe sieben Seillängen hat. Dadurch haben die Kollegen natürlich länger gebraucht und wir mussten so ungefähr eine Stunde warten bis wir dann gemeinsam einen Snack zu uns genommen haben und danach wieder abgestiegen sind.

    Der Absteig ging für mich an dem Tag besser als am ersten Tag. Unten angekommen haben wir das Equipment sortiert, verladen und haben dann die Heimfahrt angetreten. Es war ein Freitag also für die Schweizer der Wochenendstart, was sih auf den Verkehrt ausgewirkt hat. An einigen Passagen auf der Heimfahrt hatten wir Stau und zähflüssigen Verkehr. Wir sind so ca um 19:00 Uhr dahei gewesen. Ich hab meine Sachen ausgeladen und die Kollegen sind dann weiter nach Hause gefahren.

    Nach der Ankunft hab ich erst mal soweit für Ordnung gesorgt: Rucksäcke ausräumen, Inhalt aufräumen, Schlafsack zum Auslüften auslegen und die ganzen Klamotten, Expressen, Seil usw. wieder einlagern. Ich hatte anständig Hunger und hab mir Nudeln mit Pestosauce und Thunfisch gemacht, danach den Abend noch ausklingen lassen.

    Auch der zweite Tag war sehr beeindruckend beim Klettern und auf dem Gipfel mit den Ausblicken rings um in der Berglandschaft. Am Ende keine Blessuren, keine Abstürze, keine Unfälle – gesung wieder zurück – das ist das Wichtigste!

    Schön wars und lehrreich

    Gruß

    Edi

    Die zurückgelegte Strecke als Open Street Map Karte mit Höhenprofil und Zusatzinfos

    2. Tag Klettern Brüggler Dornröschen – 20.09.2024

    Gesamtstrecke: 13082 m
    Maximale Höhe: 1736 m
    Minimale Höhe: 1176 m
    Gesamtanstieg: 1001 m
    Gesamtabstieg: -968 m
    Gesamtzeit: 07:20:48
    Download file: 2024-09-20-edi-teppert-com-KletternBruegglerJosefElmarWernerEdi.gpx

  • 19. September 2024 Brüggler Klettern 1. Tag

    Am ersten Tag was gleichzeitig der Anreisetag war haben wir, nachdem wir unten am Campingplatz Parkplatz angekommen sind unser Equipment für die Klettertour zusammen gerichtet und sind dann los. Der Zustieg zum Brüggler geht ca. 1:15 min, ist aber nicht so anstrengend wie z. B. das Mörderwegli zur Freiheit Südwand. Der erste Teil des Zusteigs ist ein Schotterweg bis man dann rechts abbiegen muss und es steiler durch die Wiese am Waldrand noch oben geht. Der letzte Teil verläuft dann durch Felspassagen und einige Meter Schotterwege. Am Einstieg zur Route ist ein Blech mit dem Namen der Routen.

    Die erste Tour, die ich mit dem Kollege geklettert bin war die Weihnachtsroute. Höchste Schwierigkeit 5b.

    Die Tour war 5 Seillängen lang, für mich im Nachstieg ging das ganz gut, dafür dass ich diese Jahr noch nicht draussen am Fels gekletter war. Mein Kollege ist vorgestiegen und ich bin wie gesagt nachgestiegen. Typisch für den Brüggler sind die Wasserrinnen, manchmal breit und tief, manchmal schmal und flach. Anstrengend auf jeden Fall, da man in der Rinne stand oder auf der Platte, die Kletterschuhe reinklemmen musste, was teilweise sehr schmerzhaft war.

    Am anstrengendsten finde ich es am Stand, gesichert mit einer Schlinge, zu stehen und den Kollege dann mit einem Schrauber das Seil im HMS zu sichern. Mühsam das Seil durchzuziehen und irgend wie zu stehen, immer weider das Standbein zu wechseln, weil die Füße nicht gerade aufliegen können. Ja nach Seillänge kann das schon 30 min. oder mehr dauern.

    Für die gesamten Seillängen so ca. 5 Stunden unterwegs. Oben angekomen muss man dann noch rüber zum Gipfelkreuz über den Kamm, der einen mit Ketten gesicherten Aufsteig hat. Der Abstieg verläuft dann auf der linken Seite des Brüggler Massivs und ist mit den Wanderschuhen wie beim Zusteig zu absolvieren. Für den gesamten Absteig braucht man etwa 1,5 Stunden, je nach dem wie die Gruppe voran kommt.

    Für den ersten Tag war es ein guter Anfang, Kräftezehrend aber mit gigantischen Ausblicken zur Belohnung.

    Das Wetter war ideal, keine Niederschlag obwohl für den Tag was angesagt war.

    Die zurückgelegte Strecke als Open Street Map Karte mit Höhenprofil und Zusatzinfos

    1. Tag Klettern Brüggler Weihnachtsroute – 19.09.2024

    Gesamtstrecke: 9390 m
    Maximale Höhe: 1717 m
    Minimale Höhe: 1177 m
    Gesamtanstieg: 608 m
    Gesamtabstieg: -970 m
    Gesamtzeit: 05:49:59
    Download file: 2024-09-19-edi-teppert-com-KletternBruegglerJosefElmarWernerEdi.gpx

  • 11. Juni 2023 4. Tag Klettern Sustenpass Platten Jugendweg

    4. Tag – Kletter Kurzurlaub Schweiz Sustenpass – Platten – Jugendweg

    Heute an unserem letzten Tag im Kletterurlaub war die Vorhersage fürs Wetter prima, so konnten wir ein letztes Mal in die Platten und hatten uns den Jugendweg vorgenommen, das ist eine Route mit sieben Seillängen, erste Seillänge 4b, zweite Seillänge 4b, dritte Seillänge 4a, vierte Seillänge 4b, fünfte Seillänge 4a, sechste Seillänge 4b, siebte Seillänge 4a, der Fels auch an dieser Tour Granit hat sehr gute Griffe und Tritte, man muss manchal ein wenig links und rechts nach den richtigen Stellen suchen und findet immer einen guten Weg. Wie bei den anderen Touren ist die Absicherung auch sehr gut. Hakenabstände sind ebenfalls zwischen 2 m und 5 m schätzungsweise. An der fünften Seillänge muss man links an dem Baum vorbei und kommt dann zu einem guten Stand wo es in die letzten zwei Seillängen geht.

    Wir waren recht zügig unterwegs und sind zu zweit mit dem Doppelseil, was man auf jeden Fall braucht, gut voran gekommen. Die Seillängen sind manchmal richtig lang und vom 60 m Seil war nicht mehr ganz viel übrig, das ist es beim Abseilen wichtig das Dooppelseil zu haben sonst kommt man nicht von Stand zu Stand runter.

    Als wir in den Jugendweg eingestiegen sind war etwa 10 m oberhalb des Einstiegs ein Schneebrett mit ca. 10 – 15 qm Fläche. Wir sind LÄnge um Länge hoch geklettert und ich glaube bei der 5. oder 6. Seillänge hat es auf einmal so richtig gerumpelt. Wir haben überlegt was das jetzt wohl war: für Gewitter Grollen war es zu kurz, wahrscheilich ein Felssturz. Als wir wieder runter kamen wussten wir was die Ursache war. Das Schneebrett ist so geschmolzen, dass ein Stück mit 2 – 3 qm abgebrochen ist und dann Stücke davon unten am Einstieg zu liegen kamen. Wenn das passiert wäre während ich die erste Seillänge gesichert habe … hmmm, hätte schief gehen können.

    Das Abseilen ging sehr flott, wir waren in einer knappen Stunde wieder unten am Einstieg und haben dann unser Equipment zusammen gepackt und eine Vesperpause gemacht. Über den Singletail und die Strasse sind wir dann zurück zum Auto wo wir dann vom Hotel Steingletscher dan Pass runter nach Meiringen gefahren sind, dort haben wir unsere Wanderbegleitung dann eingesammelt und sind Richtung Heimat losgefahren.

    Die Fahrt war sehr mühsam wir hatten den gesamten Bünigpass von unten bis auf der anderen Seite runter zum Kaisertunnel Stau weil dort eine Baustelle mit Ampel war. Für die Rückfahrt haben wir 4,5 h gebraucht, das war sehr antrengend.

    Zum Abschluss sind wir noch zusammen in Rottweil essen gegangen. Schön wars allemal tritz einingen Widrigkeiten konnten wir einen herrlichen Kletterurlaub verbringen ohne Unfälle und Verletzungen, was wie immer das Wichtigste ist.

    Gruß

    Edi

    Die zurückgelegte Strecke als Open Street Map Karte mit Höhenprofil und Zusatzinfos

    4. Tag Klettern Sustenpass Platten Jugendweg – 11.06.2023

    Gesamtstrecke: 9661 m
    Maximale Höhe: 2079 m
    Minimale Höhe: 1875 m
    Gesamtanstieg: 412 m
    Gesamtabstieg: -420 m
    Gesamtzeit: 05:23:17
    Download file: 2023-06-11-edi-teppert-com-KletternSustenpassJosefPetraEdi.gpx

  • 10. Juni 2023 3. Tag Klettern Sustenpass Wanderung Triftbrücke

    3. Tag – Kletter Kurzurlaub Schweiz Sustenpass – Wanderung zur Triftbrücke

    Für heute am Samstag 10. Juni 2023 war die Wetterprognose nicht so gut zum Klettern, da Regen und Gewitter angesagt waren laut unseren Recherchen. Als Alternativ Programm  haben wir am Vorabend beschlossen eine Wanderung zu machen. Ziel was die Triftbrücke (Triftbrück Wikipedia), eine Hängebrücke die 170 m weit über den 100 m weiter unten fließenden Gletscherfluss gespannt ist. Ein gigantisches Bauwerk in schwindelerregender Höhe! Man denkt man ist irgend wo im Himalaya Gebirge oder Katmandu, wo solche Brücken ja oft anzutreffen sind.

    Wir sind unten im Tal an der Talstation den steilen Weg hoch gewandert, trotz der Warnungen auf den Schildern am Parkplatz, dass die Bachübergänge nicht passierbar sind haben wir es riskiert und es war kein Problem. Am Morgen hatte es geregnet so dass die Felspassagen mit den teilweise sehr hohen Tritten noch nass und dadurch rutschig und glatt waren. Der Weg ist auf jeden Fall sehr anspruchsvoll in schwierigem Gelände. Von der Bergstation weiter geht es noch mal ca. 5 – 6 km bis zur Triftbrücke, bis dort hin hatten wir schon etwa 7 km. Auf dem Rückweg sind wird auf der gegenüberliegenden Seite zurück gewandert. Insgesamt also eine Wanderung mit nahezu 20 km und 1100 hm.

    Der Hinweg unten vom Nessental ist sehr beeindrucken und verläuft immer nahe an der Kante zur Schlucht, die sehr weit nach unten reicht. Fehltritte nicht erlaubt, diese bleiben einmalig. Landschaftlich sehr schön mit vielen Blumen am Wegesrand und immer wieder der Ausblick ins Tal. Von der Bergstation bis zur Brücke ist der Weg auch anstrengend und es gibt hohe Tritte und steile Passagen. Dort oben ist man eher nicht im Wald, daher trocknen die nassen  Stellen viel schneller ab, daher ist es angenehmer zu gehen.

    Auf dem  Stück von der Bergstation bis zur Brücke waren viele Leute unterwegs, das “kleinere” Stück haben viele in Kauf genommen um die beeindruckende Brücke zu sehen / zu begehen. Schwindelfrei sollte man auf jeden Fall sein, sonst wird der Übergang über die Brücke schwierig. Auf vielen Bildern die man noch im Internet findet sieht man das Gletschertor noch unten am See, inzwischen ist es mehrere hundert Meter weiter oben am Berg, so weit ist der Gletscher abgeschmolzen und es geht unaufhaltsam weiter.

    Die Brücke hätten wir nicht gesehen, wenn wir nicht wegen dem Wetter was Alternatives eingeplant hätten, das hat sich auf jeden Fall gelohnt. Wer in der Gegend um Gadmen ist sollte sich die Brücke anschauen. Das ist spektakulär und lohnt sich auf jeden Fall und wenn man mit der Triftbahn bis hoch zur Bergstation (Kosten zur Zeit wo wir dort waren 26 SFR hin und zurück) fährt ist es nur noch eine kurze Wanderung zur Brücke.

    Gruß

    Edi

    Die zurückgelegte Strecke als Open Street Map Karte mit Höhenprofil und Zusatzinfos

    3. Tag Klettern Sustenpass Wanderung Triftbrücke – 10.06.2023

    Gesamtstrecke: 24130 m
    Maximale Höhe: 1772 m
    Minimale Höhe: 1043 m
    Gesamtanstieg: 1260 m
    Gesamtabstieg: -1257 m
    Gesamtzeit: 07:38:29
    Download file: 2023-06-10-edi-teppert-com-KletternSustenpassJosefPetraEdi.gpx

  • Alpstein Juni 2022

    Unseren diesjährigen, mertägigen Kletterurlaub haben wir schon früh im Jahr angefangen zu planen, da die Hundsteinhütte, die unsere Basisi sein sollte,  immer sehr schnell belegt ist. Wenn da nicht frühzeitig ein Schlafplatz im Massenlager mit Halbpension gebucht wird, kommt man nicht mehr unter und dann wird es schwierig was Anderes passendes zu finden und die Tage zu planen.

    Die Hundsteinhütte als Basis für die Klettertouren am Fähnligipfel, an den Kreuzbergen oder am Hundstein, der Freiheit ist ideal für diese Unternehmungen, da der Zustieg moderat ist, abgesehen vom “Mörderwegli” und dem Zustieg zum 8. Kreuzberg.

    Die Fahrt war angenehm, wir sind recht gut durchgekommen obwohl in der Schweiz kein Feiertag war. Die Leute sind zur Arbeit gefahren, die Kinder zur Schule gegangen – es war reger Betrieb in den Ortschaften auf der Strecke. Auf dem Parkplatz am Pfannenstiel hatten wir noch genügend Stellplätze zur Auswahl.

    Panorama der acht Kreuzberge

    Panorama der acht Kreuzberge

    Damit war der spannende Teil des Urlaubs eröffnet …

    Hier die Artikel der einzelnen Tage:

    16. Juni 2022 – 1. Tag Klettern Alpstein Juni 2022

    17. Juni 2022 – 2. Tag Klettern Alpstein Juni 2022

    18. Juni 2022 – 3. Tag Klettern Alpstein Juni 2022

    Gruß

    Edi