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  • 17. Juni 2022 – 2. Tag Klettern Alpstein Juni 2022

    Der zweite Tag unseres Kletterurlaubs war die große Herausforderung eine schwierige, kräftezehrende und zeitaufwändige Tour die aber beeindruckend ist und sich allemal lohnt … unbedingt machen, das ist was, was sich ins Gedächtnis brennt!

    Das Plan war gut und wir sind ihn angegangen, der geschätzte zeitliche Aufwand war aber sehr viel größer als gedacht. Unser Ziel war der Südwestpfeiler am 8. Kreuzberg, vom Gipfel dann absteigen / abseilen zur Biedermannkante am 7. Kreuzberg.

    Der komplette Verlauf unserer Kletter, Wander, Abseil, Abstiegs, Aufsteigstour 🙂 hier beschrieben:

    Nach dem köstlichen Frühstücksbuffet auf der Hundsteinhütte haben wir unsere am Vorabend schon vorbereiteten Rucksäcke noch mal geprüft und das Vesper für den Tag dazu gepackt. Wir sind um 7:54 Uhr los gelaufen erst mal runter zur Bollenwees. Ein kurzer Stopp für einige schöne Bilder vom Fählensee, in dem sich wieder die Landschaft dahinter spiegelete. Vorbei am Gasthaus Bollenwees Richtung Saxer Lücke. Oben an der Lücke nochmal ein paar Fotos geknipst, von dort hat man einen herrlichen Blick auf die vor uns liegenenden Kreuzberge. Weiter an der Roslenalp Hütte vorbei, die beim Aufsteig noch geschlossen war, Richtung achter Kreuzberg der erst auf Höhe des siebten Kreuzbergs sichtbar wird, da er nach hinten versetzt ist.

    Auf dem Weg dort hin kommt man am 5. Kreuzberg vorbei, an dem es einige Felsenfenster gibt, eins davon ist richtig groß – das war eines unserer möglichen Ziele für den 3. Tag unseres Urlaubs.

    Wir sind weiter Richtung Mutschen gegangen und haben uns dann links gehalten um zum 7. Kreuzberg zu kommen, wo wir auf die Südseite mussten um hinunter an die Abseilstelle am Südwestpfeiler zu kommen. Als wir über die Anhöhe des 7. Kreuzberges gestiegen waren mussten wir und erst mal orientieren, wie es weiter nach unten zum Einstieg geht. Erst mal auf dem nassen, hohen, rutschigen Gras absteigen. Da war sorgfältiges besonnenes Vorgehen Pflicht um nicht wegzurutschen und abzustürzen. Nach vielen Metern hatten wir dann die Stelle erreicht wo wir uns über mehrere Seillängen abseilen konnten. Das erste Stück waren etwa 30m und dann noch zwei mal 60m. Die 60m Passagen waren in einer riesigen Felswand, die senkrecht hinunter ging. Den Stand am Einstieg hatte Josef dann schon gefunden, von dort ging dann die eigentliche Kletterei erst los. Zu der Zeit waren schonknappe drei Stunden vergangen.

    Die Seillängen am VIII Kreuzberg mit den Bewertungen und Längen:
    1. Seillänge4b – 40m
    2. Seillänge3b – 45m
    3. Seillänge – 4a – 45m
    4. Seillänge – 3a – 40m
    5. Seillänge – 1 – 35m
    6. Seillänge – 4b – 40m
    7. Seillänge4b – 25m
    8. Seillänge – 5a – 40m
    9. Seillänge – 4a – 30m
    10. Seillänge – 2c – 15m
    11. Seillänge – 3c – 20m

    Biedermannkante am 7. Kreuzberg:

    1. Seillänge – 2c – ca. 30m
    2. Seillänge – 3c – ca. 30m
    Da waren schon einige schwierige Stellen dabei, die für mich an der Grenze meines Könnens lagen, aber es hat am Ende alles richtig gut funktionert und ich habe die Passagen alle gemeistert und bin dann oben am Gipfel angekommen.
    Der Teil am 8. Kreuzberg war denn erst die “halbe Miete”. Wir mussten dann weiter zum 7. Kreuzberg, also wieder absteigen, abseilen und am 7.Kreuberg dann die Biedermannkante hoch, das weren noch mal zwei Seillängen.
    Auf dem Gipfel des 7. Kreuzbergs angekommen, war es wieder eine Suche nach den Haken der Absteilsstelle, die sehr versteckt ganz am Ende des Gipfel versteckt liegt und schon recht anspruchsvoll zu erreichen ist. Das Abseilen haben wir dann wieder mit dem Doppelseil über 60m angegangen.
    Unten angekommen war nur noch der Grat zu bewältigen über den wir gelaufen sind und dann zurück Richtung Roslenalp, Saxer Lücke und Bollenwees zur Hundsteinhütte.
    Unser Zeitplan war da nicht mehr ganz zu halten, normalerweise ist um 18:30 Uhr Abendessen. Wir sind so etwa um 20:00 Uhr an der Hütte angekommen. Peter der Hüttenwirt hat uns aber nicht hängen lassen und hat uns extra noch mal frisch Spaghetti gekocht! Nach dem Abendessen war dann grad nocht Zeit um alles Equipment zu prüfen, Abendtoilette und ab ins Bett.

    Die zurückgelegte Strecke als Open Street Map Karte mit Höhenprofil und Zusatzinfos

    Zustieg – 2. Tag Klettern Alpstein Juni 2022 – 17.06.2022

    Gesamtstrecke: 9979 m
    Maximale Höhe: 1971 m
    Minimale Höhe: 1460 m
    Gesamtanstieg: 614 m
    Gesamtabstieg: -384 m
    Gesamtzeit: 03:13:15
    Download file: 2022-06-18-edi-teppert-com-KletternAlpstein-ZustiegKlettern8KreuzbergSuedpfeiler.gpx

    Kletter Tour – 2. Tag Klettern Alpstein Juni 2022 – 17.06.2022

    Gesamtstrecke: 16475 m
    Maximale Höhe: 1992 m
    Minimale Höhe: 1404 m
    Gesamtanstieg: 535 m
    Gesamtabstieg: -829 m
    Gesamtzeit: 08:43:47
    Download file: 2022-06-18-edi-teppert-com-KletternAlpstein-Klettern8KreuzbergSuedpfeiler.gpx

  • 20. Juni 2020 – 1. Tag Klettern Alpstein Juni

    Am 20.06.2020 sind wir früh um sechs los um den Tag gut ausnutzen zu können. Die Fahrt war sehr ruhig und es gab wenig Verkehr. so dass wir gut duchgekommen sind. Wie letzes Mal haben wir auf dem Parkplatz in Brülisau unsere Autos stehen lassen und sind dann den Weg zur Hundsteinhütte mit dem notwendigen Gepäck hoch gelaufen.

    Angekommen an der Hundsteinhütte haben wir wieder unser Equipment hergerichtet und sind dann alle gemeinsam zum Fähnligipfel zugesteigen um dort zu klettern.

    Auf dem Zustieg zu unserer ausgesuchten Klettertour gab es einiges interessantes am Weg zu sehen. Schöne Vegetation und Insekten. Auch einige Kühe haben dort nach Futter gesucht und es auch gefunden. Von da oben hat man einen weiten Blick auf die umliegenden Berge und den Fälensee unterhalb.

    Das letzte Stück ging zuerst über eine steinige Geröllhalde steil nach oben, danach dann noch steiler durch schwergängiges Gelände 2-3er Schwierigkeit. Für unsere Route haben wir das Südplättli gewählt. Das ist relativ einfach vom Schweirigkeitsgrad her aber für unsere dreier Partie war das so genau richtig.

    Im Einstieg der Route, die über sechs Seillängen zum Gipfel geht sind wir dann in einer dreier Seilschaft geklettert. Einer klettert vor, die anderen Beiden werden gleichzeitig nachgeholt und gesichert. Bei dieser Art von Sicherung wird ein doppeltes Halbseil verwendet, jeder der nachkommt ist an einem der Halbseile angebunden.

    Der Kletterer der vorsteigt muss nach jeder Seillänge am Stand einen Stand bauen und dazu notwendiges und sinnvolles Material wie Bandschlingen, Schrauber, Expressen verwenden um optimale Sicherheit bei der Absicherung zu erreichen. Die Entscheidung wie der Stand gebaut wird, erfodert viel Erfahrung und Wissen, wie man Material verwendet und Knoten anwendet. Am richtig gebauten Stand hängt die Sicherheit der nachkommenden Kletterer.

    Im Aufsteig hat es schon leicht angefangen zu regnen, was die Sache nicht einfacher gemacht hat. Als wir auf dem Gipfel waren und den Abstieg vorbereitet haben hat es mehr angefangen zu regnen und wir sind im unteren Teil nach dem Abseilen dann richtig nass geworden. Auf dem Weg zurück zur Hundsteinhütte hat es stark geregnet. Mir ist das Wasser in der Regenjacke zusammengelaufen und ich war bei der Ankunft an der Hütte zielmlich durchnässt. Jetzt mussten wir versuchen die nassen Klamotten, Schuhe und unser nasses Equipment zu trocknen, so dass wir am nächsten Tag mit einigermassen torckenen Sachen wieder los konnten.