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  • Schweizer Pässe Tour 2022

    Die diesjährige Schweizer Pässe Tour ist eine echte Herausforderung und noch mal anspruchsvoller als die letzten, die wir 2021 und 2020 gemacht hatten. Das Training dafür war für mich sehr intensiv, was in meinen Blog Einträgen aus den letzten Wochen / Monaten zu sehen ist. Ich bin zuversichtlich, dass ich die geplanten Touren mit den Pässen und reichlichen Höhenmetern bewältigen kann und am Ende ein geniales Wochenende erlebt haben werde mit unvergesslichen Eindrücken und Leistungen die ich in meiner Laufbahn noch nie vollbracht hatte.

    Für den ersten Tag steht auf dem Plan:
    – Grimselpass, Furkpass, Sustenpass mit 120 km und 3700 hm


    Unten die Karte von der gesamten Region (Bild 1) in der die beiden Tage stattfinden werden,
    dem Tourverlauf Tag 1 (Bild 2) und dem Höhenprofil Tag 1 (Bild 3).

    Der zweite Tag soll es so aussehen:
    – Große Scheidegg, Männlichen mit 110 km und 2700 hm

    Das werden sicher Erlebnisreiche interessante Tage mit reichlich Kilometer und noch mehr Höhenmeter. Ich hoffe ich kann viele Bilder machen und die hier dann im Blog zeigen.


    Unten die Karte vom Tourverlauf Tag 2 (Bild 1)
    und dem Höhenprofil Tag 2 (Bild 2)

    Unten Links zu den Beiträgen vom 20. und 21. August der Schweizer Pässe Tour 2022

    in den Beiträgen findet ihr die detaillierten Beschreibungen zu den zwei Tagen mit vielen Bildern und es gibt auch einiges zu lesen.

    … und sie waren erlebnisreich. Leider war das Wetter am ersten Tag nicht so gut es hat geregnet und war nass, teilweise Neblig. Trotz den schlechten Verhältnissen ist alles gut gegangen und es ist weder ein Unfall noch einen Panne passiert.

    Die Pässe sind landschaftlich sehr schön gelegen und bieten herrlriche Ausblicke in den Bergen und der umgebenden Natur. Vor allem der zweite Tag war sehr reizvoll, da auf dem oberen Teil kein Autoverkehr mehr zugelassen ist. Dort sind nur andere Radfahrer oder Wanderer unterwegs und die Busse dürfen fahren. Die Aussicht oben auf dem Männlichen zu Eiger, Mönch und Jungfrau ist wirklich atemberaubend. Die Eigernordwand ist ein riesiges Bergmassiv, das noch nicht mal aufs Foto gepasst hat, so nah waren wir dran 🙂

    Die Anstrengungen mit den über 6000 Höhenmetern und knapp 250 km haben sich wirlkich gelohnt! Untrainiert oder wenig trainiert hätte das sicher nicht funktioniert … also wer´s probieren will muss schon ganz gut “im Saft” sein. Gutes Gelingen beim Nacheinfern und hoffentlich Inspiration durch meine Bilder und Texte.

    Schon jetzt viel Spaß beim Schmökern

    Gruß

    Edi

  • 20. August 2022 – 1. Tag Schweizer Pässe Tour 2022

    Der erste Tag unserer 2022er Schweizer Pässe Tour startete wie immer sehr früh Morgens mit der Fahrt in die Schweiz zum Hotel Urweider, wo wir eine Übernachtung mit Halbpension gebucht hatten. Um 4:30 Uhr war der Treffpunkt in Spaichingen um das Auto mit den Rädern und Gepäck zu beladen und dann um 4:45 Uhr los zu fahren. Grob geplant waren etwa drei Sunden Fahrt bis Innertkirchen, wo unser Hotel war. Der Verkehr war erträglich und wir kamen recht gut voran, wobei man in der Schweiz ja immer eher gemütlich unterwegs ist, wegen der allgemeinen Geschwindigkeits Regelungen die dort gelten.

    Schweizer Pässe Tour 2022 – Tourverlauf Tag 1


    Schweizer Pässe Tour 2022 – Höhenprofil Tag 1

    Am Hotel konnten wir auf dem Parkplatz das Auto abstellen und nach einem Toilettenbesuch die Vorbereitungen der Räder und Ausrüstung angehen. Umziehen Getränke ans Rad, entsprechend dem nassen, nebligen Wetter haben wir uns entschlossen einen Rucksack mitzunehmen. In dem konnten Überschuhe, Langarmjacke, Windjacke und Halstuch untergebracht werden, so dass wir auf Regen und Kälte vorbereitet werden. Die ganze Verpflegung hatte da auch noch Platz … einige Riegel ein Brötchen, Bananen. Der Kalorienverbrauch auf der anstrengenden Tour war ja enorm, das musste ja einingermassen mit Nahrung und vor Allem viel trinken ausgeglichen werden.

    Nachdem die Vorbereitungen abgeschlossen waren, konnte es losgehen. Gleich von Anfang an ging es nur hoch, keine flache Einrollphase sondern nur nach oben. Wir sind die Grimselpassstrasse entlang der Aare hoch gefahren. Auf dem Weg gab es diverse Tunnel die wir durchfuhren, durch Guttannen ging es dann am Gelmersee vorbei zum Räterichbodensee weiter dann zum Grimselsee. Die Staumauer wurde gerade ge- / umgebaut und es gab eine Info Veranstaltung, daher war einiges los. Viele Busse und Autos waren unterwegs und an der Baustelle waren sehr viele Leute unterwegs, die sich die Vorträge anschauen / hören wollten. Am Totensee ging es über die Grenze von Bern ins Wallis. An der Stelle hatten wir dann den Grimselpass überquert und es ging wieder Bergab bis nach Gletsch zum Hotel Gacier du Rhone.

    Eine schöne Abfahrt nach Gletsch, ein wenig Erholung vor dem nächsten Pass und wunderbare Eindrücke und Panoramas von der Landschaft zwischen Grimselpass und Furkapass. Im Tal zwischen Grimseslpass und Furkapass liegt in Gletsch ist das berühmte Hotel “Glacier du Rhone“. Im Bahnhof von Gletsch startet die Furkabahn, eine hostorische Dampflok Zahnradbahn. Durch Gletsch fliesst auch die Rhone vom Gletscher hinunter.

    Als wir unten in Gletsch angekommen sind, ist gerade die Dampflok auf dem Gleis gestanden und war kurz vor dem Start zum Gipfel, wo sie vor dem Tunnel stoppt und mit der aus dem Tunnel kommenden Bahn wechselt. Während wir den Pass hoch gefahren sind ist die Bahn nach oben gefahren mit tösendem Signalhorn und reichlich Dampf vom Kohleofen der aus dem Tender beheizt wurde. Als wir mit dem Rad etwa in der Mitte des Passes waren, haben sich die beiden Bahnen getroffen und kurz gestoppt um dann jeweils ihren Weg nach Unten / durch den Tunnel genommen haben.

    Nachdem wir einige Fotos von den Bahnen gemacht hatten sind wir weiter den Furkapass hinauf gefahren. An dem Foto Spot “Grand Tour of Switzerland” sind wir dann leider vorbei gefahren, weil keiner von uns so richtig bemerkt hat, dass der ja leicht unterhalb des Gipfels liegt. An dem Foto-Spot auf dem Furkapass hat man eine sehr gute Sicht runter ins Rhonetal, zum Rhonegletscher und in die umliegenden Berge, auch die Rhone selbst sieht man. Diese Foto-Spots gibts es an vielen Oren in der Schweiz und es gibt auch viele Internetseiten, die Informationen dazu anbieten. Eine Seite mit der Übersicht der Foto-Spots auf einer Google Karte hab ich hier gefunden: Foto-Spot Karte (in neuem Tab anzeigen)

    Eine Beschreibung von myswitzerland.ch:
    Höher geht es kaum: Mit 2429 m ü. M. ist der Furkapass, der die Kantone Uri und Wallis verbindet, der höchste Alpenpass auf der Grand Tour of Switzerland. Hier verläuft auch die Europäische Wasserscheide zwischen Mittelmeer und Nordsee. Im Sommer lohnt sich eine Fahrt in den liebevoll restaurierten Wagen der Dampfbahn Furka-Bergstrecke oder ein Spaziergang zum bekannten Rhonegletscher. Wie der Name schon sagt, entspringt hier die Rhone – oder der Rotten, wie der Fluss im Oberwallis genannt wird.

    Angekommen auf dem Gipfel des Sustenpass war das Tageziel nahezu erreicht. Drei Pässe haben wir bezwungen, die Pflicht erfüllt zuletzt stand dann nur noch die Kür an: die Abfahrt zurück nach Innertkirchen zum Hotel.

    Vor uns lagen noch ca. 30 km Abfahrt, die es aber auch in sich hatten. Bei der hohe Geschwindigkeit war volle Konzentration nötig um den Verkehr im Blick zu haben. Die Hände immer am Lenker und an den Bremsen, häufiges bremsen in den Serpentinen und die ständigen Schläge des Belags waren auch maximal anstrengend.

    Am Ende sind wir heil am Hotel angekommen und konnten das Erlebnis in vollen Zügen wirken lassen. Nach der Tour ist vor der Tour, wir haben gleich eineige Vorbereitungen für den nächsten Tag getroffen und die Räder im Auto verstaut. Mit dem Gepäck aufs Zimmer erst mal eine erfrischende Dusche nehmen und etwas relaxen.

    Vor dem Abendessen, das ab 18:00 Uhr angesagt war, haben wir noch einen kleinen Spaziergang gemacht um die Beine etwas aufzulockern. Danach ging es zu unserem Menü, das wir nachträglich noch mit Halbpension dazu gebucht haben. Das Essen war sehr lecker und ein richtiges Gourmet Menü mit vier Gängen. Der Wein, den unser Hotelchef nach unserem Wunsch ausgesucht hatte war hervorragend … aber nicht ganz preiswert (49 Fr.).

    Nach dem Essen sind wir recht früh aufs Zimmer und auch ziemlich schnell eingeschlafen. Erholsamer Schlaf war wichtig um für den nächsten Tag gut vorbereitet zu sein.


    Eine Tour Beschreibung:

    Tour 1 – Grimsel-Furka-Sustenpass 120km 3700hm
    Innertkirchen – Grimselpass – Gletsch – Furkapass – Andermatt – Wassen – Sustenpass – Innertkirchen
    Der Grimselpass verbindet die beiden Kantone Bern und Wallis. Die wilde und eher karge Gebirgslandschaft und die mächtigen Stauseen und Kraftwerksanlagen machen diesen Pass sehr interessant und abwechslungsreich. Der Furkapass verbindet die beiden Kantone Wallis und Uri und zählt zu den imposantesten Alpenüberquerungen und ist mit einer Passhöhe von 2436 m der vierthöchste Pass der Schweiz.
    Der Sustenpass verbindet die beiden Kantone Uri und Bern und ist geprägt von einer meist unberührten und malerischen Naturlandschaft.

    Die zurückgelegte Strecke als Open Street Map Karte mit Höhenprofil und Zusatzinfos

    Schweizer Pässe Tour Tag 1 – Grimsel-, Furka-, Sustenpass – 20.08.2022

    Gesamtstrecke: 124477 m
    Maximale Höhe: 2370 m
    Minimale Höhe: 592 m
    Gesamtanstieg: 3645 m
    Gesamtabstieg: -3660 m
    Gesamtzeit: 08:45:24
    Download file: 2022-08-20-edi-teppert-com-SchweizerPaesseTour-Tag1.gpx

  • Schweizer Pässe Touren

    Die Übersicht der Schweizer Pässe Touren von 2020 bis 2023.

    Das erste Mal als wir diese Tour gemacht haben war im Jahr 2020, da sind wir fünf Pässe in zwei Tagen gefahren. Am ersten Tag Furkapass, Nufenenepass, und Gotthardpass und am zweiten Tag dann Albulapass und Julierpass.

    Die zweite Schweizer Pässe Tour im Jahr 2021 waren auch wieder fünf Pässe in zwei Tagen geplant. Am ersten Tag der Col du Sanetch und der Col du Pillon, leider hat es dann am zweiten Tag so geregnet, dass wir ein Ersatzprogramm absolvieren mussten, war aber auch nicht schlecht war. Sportlich zwar nicht so herausfordernd aber sehr sehenwert die Trümmelbach Fälle.

    Erfolgreich beendet die dritte Schweizer Pässe Tour. Wieder zwei Tage und fünf Pässe. Am ersten Tag wars nass und kalt, am zweiten Tag dafür sonnig und warm. Am ersten Tag sind wir den Grimselpass, Furkapass (diesmal von der anderen Seite) und den Sustenpass gefahren, auf dem wir schon 2021 mit dem Auto runter gefahren sind. Am zweiten Tag dann die große Scheidegg und den Männlichen.

    Die inzwischen vierte Schweizer Pässe Tour am 19. und 20. August 2023. Am ersten Tag sind wir den Pragel- und Klausenpass gefahren. Der Zweite Tag war mit Vorderhöhi und Schwägalp Passhöhe geplant und durchgeführt. Super Touren mit besten Wetter und sehr schönen Eindrücken von Landschaft und Leuten.

    Lasst euch inspirieren von den Bildern und den Tour Beschreibungen. Tolle Touren, anstrengende Tage aber bis jetzt bei allen drei Events ohne Unfälle und Pannen durchgekommen, das ist immer das Wichtigste!

    Gruß

    Edi

  • Eine Übersicht – Radtouren 2019 – 2024

    Bildpräsentation der Radtouren 2022

  • 05. September 2020 – 1. Tag Schweizer Pässe Tour

    05. September 2020 – 1. Tag Schweizer Pässe Tour

    Wie schon zuvor geschrieben war für den ersten Tag der Start in Andermatt geplant. Wir sind morgens früh um fünf in Spaichingen lod gefahren und hatten eigentlich vom Verkehr her wenig Probleme, es lief ganz gut und wird kamen in der geplanten Zeit in Andermatt am Camping Parkplatz an. Wie schon bei der Planung ausgekundschaftet war der Parkplatz den ganzen Tag für 5 ChFr recht günstig und ganz ok. WAs am Ende das Tages dann überraschend war: es kostete dann nur sehr günstige 3 ChFr für den ganzen Tag.

    Der Tourverlauf am ersten Tag die Strasse ging vom Profil her erst mal einige Kilometer auf der Ebens, danach so langsam steil ansteigend und die Serpentinen hoch zum Pass. Auf dem Weg zum Gipfel kamen wir an der “James Bond Strassse” vorbei, da wurden Szenen vom Bond Film “Goldfinger” gedreht.

    Auszug aus Wikipedia:
    Der Furka Pass wurde als Drehort im James-Bond-Film Goldfinger verwendet. Eine Kurve auf der Ostseite des Passes heißt sogar “James Bond Strasse”. Am Schild befindet sich ein Aussichtspunkt mit einem kleinen Parkplatz. Besucher können auch neben dem Hotel Belvédère in der Nähe der Passhöhe auf der Westseite parken und einen kurzen Spaziergang zur Rhône-Gletschereisgrotte machen. Der Gletscher bewegt sich 30 bis 40 Meter pro Jahr und der 100 Meter lange Tunnel und die Eiskammer können ab Juni besucht werden, wenn die Straße geöffnet wird.

    Wer  mehr nach nachlesen will hier gibts weitere Infos:
    im Historisches Lexikon der Schweiz – Furkapass

    Das “Beweismittel” – Bild vom Schild auf dem Furkapass

    Kurz von dem Gipfel fahren wir am Hotel Furkablick vorbei. Auf dem Furkapass oben das Schild als “Beweismittel” für das erreichen. Von dort oben hat man eine geniale Sicht runter ins Tal wo der Rhône-Gletscher verläuft.

    Panoramasicht hinunter vom Furkapass

    Vom Furkapass oben dann eine herrliche Abfahrt, leider mit extrem viel Verkehr, darunter sehr viele Motorräder, die fast alle schnell und relativ rücksichtslos an uns vorbei gerast sind. Bei der Abfahrt habe ich laut meinem Tacho eine Höchstgeschwindigkeit von ca. 75 km/h drauf bekommen, das war schon sehr grenzwertig. Die Strassen bei der Abfahrt waren nicht so optimal, viele Unebenheiten und leichte defekte Stellen, auf die man immer sehr achten musste. Dazu noch eine leichter Wind, der sich bei der hohen Geschwindigkeit doch unangenehem ausgewirkt hat. Die Abfahrt war eindeutig schwieriger als das Erklimmen das Passes, weil viele Faktoren gleichzeitig beachtet werden mussten und die Gefahr von Verkehrsteilnehmern erfasst zu werden sehr viel höher war als beim Anstieg. Zum Glück sind wir heil unten angekommen und haben direkt an der Stelle in Oberwald, wo der Zug aus dem Tunnel kommt angehalten. Der Zug dient als Furkaunterquerung mit der Furkabahn, da werden mit der Banh auch Autos von Realp nach Oberwald transportiert.

    Weiter dann auf der Strasse Richtung Nufenenpass. Endlich oben angekommen, ein richtiges Erfolgserlebnis und die Erkenntnis: es geht mit Wille und Ausdauer kann man es schaffen!

    Auf dem Gipfel wie schon zuvor das obligatorische Bild vom Schild, das muss einfach sein für die späteren Erinnerungen, dass man oben war. Ist schon eine Erleichterung den zweiten Pass geschafft zu haben, aber der Gedanke, dass jetzt noch einer kommt holt dich schlagartig wieder auf den Boden der Realität. Auf dem Gipfel eine Pause mit Vesper um die Speicher wieder ein wenig aufzufüllen, der Ansteig war sehr schweisstreibend und somit ging viel Flüssigkeit aus dem Körper. In der Sonne konnten wir die nassen Sachen ein klein wenig trocknen bevor es dann wieder die Abfahrt runter ging.

    Und es geht weiter, erst mal die geniale 23 km lange Abfahrt vom Nufenenpass runter nach Airolo. Leider auch hier sehr viel Verkehr, volle Aufmerksamkeit notwendig, da man als Radfahrer schnell übersehen wird. Viele Motorräder unterwegs wie zuvor, die immer reichlich Gas gegeben haben und das Ganze dadurch nicht einfacher wurde. Zum Glück unten in Airolo gut angekommen.

    Nachdem wir quer durch Airolo gefahren sind ging es dann zum Einstieg des Gotthard Passes. Wir sind erst mal ein Stück auf einer schmalen Nebenstrasse oder einem geteerten Weg das erste Stück den Gotthardpass hoch. Den weiteren Anstieg sind wir auf der alten Passstrasse gefahren. Die Strasse besteht zu 90% aus Kopfsteinpflaster Belag, ne holprige Angelegenheit, wobei das Ganze beim Hochfahren noch relativ angenehm ist. Ne Abfahrt auf der Strasse wäre wohl kaum mit hohen Tempo machbar. Auf dem Weg nach oben ging es an einer Festung “Festung Foppa Grande” (Infos bei Wikipedia) vorbei und mehrere Seen lagen ebenfalls an der Strecke. Der erste war der “Lago di Morti” der nächste der “Lago di Piazza” und der “Lago di S. Carlo”.

    Die Schweirigkeit des Gotthardpasses war im Vergleich zum Furka- und Nufenen als einfach einzustufen, insgesamt flachere Pasagen auch weniger Höhenmeter. Trotzdem, wennn schon zwei Pässe in den Beinen stecken wird es recht mühsam den dritten noch zu bewältigen. Der Mühe Lohn, oben angekommen das Bild vom Schild wie bei den vorherigen Pässen auch.

    Damit war das Ziel des heutigen Tages erreicht: drei Pässe ca. 3200 Höhenmeter und etwa 105 km. Der Rest nur noch die Kür die Abfahrt über Hospental, wo wir wieder zurück auf den ersten Teil der Strecke kamen, zurück nach Andermatt. Nach dem Verladen der Räder und Aufnahme von Verpflegung hatten wir noch die etwa zweistündige Fahrt mit dem Auto zum gebuchten Hotel “Albula & Julier” für die Übernachtung nach Tiefencastel vor uns.

    Im Hotel hatten wir uns angemeldet zum Abendessen, das wir draussen auf der Terasse zu uns genommen haben. Bei der Bestellung des Menüs hatten wir einen seltsamen Ober, der die Getränke und Speisen aufnahm. Irgend wie macht es den Eindruck als ob er , naja wie auf Drogen gewesen wäre. Ich hatte eine Forelle bestellt, die von einem anderen Ober des Hotels entgrätet wurde. Mein Kollege hatte sich ein Schnitzel bestellt. Die Preise waren schon gehobene Klasse aber wir hatten mit mehr gerechnet. Das Bier, das jeder von uns bestellt hatte wurde in Krügen serviert, die mit “Calanda” beschriftet waren. Auf die Frage was das denn für ein Bier ist bzw. wo es her kommt, meinte der Ober: aus Graubünden, auf weitere Fragen hin hat sich dann herausgestellt, dass es aus Chur kommt.

    Nach einer relativ ruhigen Nacht mit Ohrstöpseln, die notwendig waren wegen offenen Fenster und dem tosenden Lärm des Julier Flusses, der vor dem Hotel duchfloss ging es Morgens um sieben zum Frühstück. Das Frühstücksbuffet war reichlich gedeckt und bot für jeden etwas, so dass wir genug essen konnten um den ersten Teil des zweiten Tages zu überstehen.

    Die Tour Beschreibung als PDF-Datei:

    Tour Tag 1: Furka, Nufenen, Gotthard – Beschreibung

     

    Die zurückgelegte Strecke als Open Street Map Karte mit Höhenprofil und Zusatzinfos

    Teil 1 der Schweizer Pässe Tour: Furkapass, Nufenenpass und Gotthardpass – 05.09.2020:

    Gesamtstrecke: 102504 m
    Maximale Höhe: 2486 m
    Minimale Höhe: 1150 m
    Gesamtanstieg: 4394 m
    Gesamtabstieg: -4390 m
    Gesamtzeit: 06:56:19
    Download file: 2020-09-05bis06-edi-teppert-com-SchweizerPaesseTourTag1.gpx