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  • 03.08.19 – Madeira 3. Tag – 1. Ribeiro Frio nach Portela, 2. Faja de Nogueira

    Der dritte Tag auf Madeira war wohl der Kilmeterreichste. Die GPS Aufzeichnung hat zwar bei der zweiten Tour etwas kaotisch aufgezeichnet aber trotzdem waren es zwei Touren die insgesamt über 30 km Strecke ergaben.

    Die erste Tour an diesem Tag: Ribeiro Frio nach Portela auf dem Levada do Furado durch den Lorbeerwald.

    Wir starten früh an diesem Morgen zu unserer Tour von Ribeiro Frio nach Portela, weil der Weg durch den berühmten Lorbeerwald entlang der Levada do Furado sehr beliebt ist und wir vor den Bustouristen unterwegs sein wollen.

    Wir wandern gleich los, vorbei an zahlreichen Forellenteichen geht es hinter dem noch geschlossenen Gasthaus links ab zur Levada do Furado. Der Weg ist schlängelt sich am Berghang entlang, vorbei an kleinen Wasserfällen, umgeben von dichtem Grün. Wir müssen aufpassen, denn der Weg ist feucht, weil durch das dichte Blätterdach kein Sonnenstrahl kommt.

    Startpunkt ist das Ausflugslokal mit Forellenzucht am Ribeiro Frio, zu Deutsch, kalter Fluss, und es ist tatsächlich frisch hier, nur neun Grad. Aber wir haben Glück und außer unserem kleinen Fiat befindet sich nur ein weiteres Auto auf dem Parkplatz.

    Als sich der Wald lichtet genießen wir die Sicht auf die höchsten Gipfel der Insel. Weiter geht es auf dem schmalen Levada-mäuerchen und kleinen Tunnels zum Wasserhaus Lamaceiros. Der Weg ist direkt am Fels gebaut, aber gut gesichert. Hier verlassen wir diese Levada und es geht steil nach unten zur Levada de Portela. Als nächstes erreichen wir das Forsthaus Lamaceiros mit seinen herrlichen Bäumen und Blumen. Wir machen noch einen kleinen Abstecher zum Lagoa de Portela und stoßen wenig später wieder auf unseren geplanten Weg, der uns weiter bergab nach Portela bringt. Wir erreichen den Taxistand und haben eine herrliche Aussicht auf die Nordküste von Porto da Cruz.

    Die Frage ist jetzt. Wie soll es weiter gehen? Der Bus fährt nur nach Funchal; unser Auto steht aber in Ribeiro Frio und denselben Weg zurück wollen wir auch nicht laufen. Zähneknirschend nehmen wir ein Taxi für 30 Euro -wir haben noch gehandelt- und lassen uns zum Ausgangspunkt unserer Tour bringen. Wir sind fast eine halbe Stunde auf schmalen steilen Straßen unterwegs für eine relativ kleine Entfernung (Luftlinie).
    Es ist Mittag geworden und wir erkennen den Startpunkt unserer heutigen Wanderung kaum wieder. Es wimmelt von Menschen, die Parkplätze sind überfüllt und wir gönnen uns erstmal einen Kaffee und planen den weiteren Tag.
    Wir entscheiden uns für einen schon im Wanderführer als abenteuerlich beschriebenen Levadaweg, der am Kraftwerk Faja da Nogueira starten soll. Schon die Anfahrt gestaltet sich sehr holprig über einen mit tiefen Schlaglöchern versehenen Schotterweg. Die gut 4 km lange Strecke im 1. Gang scheint kein Ende zu nehmen und wir bangen um unseren kleinen Fiat.
    Aber schließlich kommen wir am verlassenen Kraftwerk an und schnüren die Wanderschuhe für unsere zweite Tour. Wir suchen den Startpunkt, markiert ist nichts und finden endlich einen Weg, der zu unserer Beschreibung passt. Es geht lange durch den Wald bergauf, bis wir endlich auf eine Levada treffen.
    Immer dem Wasserlauf entlang geht es durch zahlreiche Tunnel, mal schmal, mal sehr niedrig, kurz, mit Fenster oder ohne, länger oder kurz. Das Gelände ist teilweise sehr ausgesetzt und weniger gut gesichert. Plötzlich geht es nicht mehr weiter. Ein riesiger Felsblock versperrt den Weg, der eigentlich keiner ist und auch die Lavada ist hier zu Ende. Wir drehen um und schauen, wo wir falsch gelaufen sind, finden aber keinen anderen Weg. Wieder zurück bis zum Felsblock und vielleicht doch alpin absteigen? Könnte vielleicht ein Weg sein, ist aber, wie sich später herausstellt ein zurzeit trockener Wasserfall. Also alles wieder hoch, die Richtung stimmt auch nicht. Es bleibt uns nichts anderes übrig, als den ganzen Weg durch sämtliche Tunnels nochmals zurück zu gehen und wir merken endlich, dass wir von Beginn an falsch gelaufen sind.
    Wir kommen zurück zu unserem Levadaeinstieg und gehen in die andere Richtung weiter und irgendwann passt auch die Beschreibung in unserem Wanderführer. Aber so sind wir einen wunderschönen, verlassenen, zum Teil gesperrten Weg gegangen mit fantastischen Eindrücken, sehr viel weiter, als eigentlich gedacht und freuen uns, als wir endlich wieder am Kraftwerk ankommen und nun auch den richtigen Startpunkt für die Wanderung finden.
    Wir haben mittlerweile ordentlich Hunger bekommen nach zirka 30 Kilometern Fußmarsch heute, müssen aber natürlich über die Schotterpiste wieder zur Hauptstraße und von dort weiter Richtung Monte.

    Der Plan im Restaurant der Forellenzucht etwas zu essen geht nicht auf, alles geschlossen und verlassen, die Touristen sind weg. Auf dem Heimweg finden wir aber ein gutes Lokal und belohnen uns mit einem leckeren Abendessen.
    Es ist mittlerweile dunkel geworden und wir kehren müde und zufrieden in unser Hotel zurück.

    Die zurückgelegte Strecke als Open Street Map Karte mit Höhenprofil und Zusatzinfos

    Tour 1, 03.08.19 – Ribeiro Frio nach Portela:

    Gesamtstrecke: 12975 m
    Maximale Höhe: 857 m
    Minimale Höhe: 583 m
    Gesamtanstieg: 162 m
    Gesamtabstieg: -438 m
    Gesamtzeit: 02:39:21
    Download file: 201908031_MadeiraUrlaubEdiTeppertRibeiroFrionachPortela.gpx

    Madeira 3. Tag – 2. Faja de Nogueira auf dem Levada do Furado

    Die zurückgelegte Strecke als Open Street Map Karte mit Höhenprofil und Zusatzinfos

    Tour 2, 03.08.19 – Faja de Nogueira:

    Gesamtstrecke: 27312 m
    Maximale Höhe: 953 m
    Minimale Höhe: 591 m
    Gesamtanstieg: 601 m
    Gesamtabstieg: -592 m
    Gesamtzeit: 04:07:53
    Download file: 201908032_MadeiraUrlaubEdiTeppertFajadaNogueira.gpx

    Bilder von den Touren am 03.08.2019

  • 02.08.19 – Madeira 2. Tag – 1. Wanderung zur Ostküste / 2. Wanderung Pico da Facho nach Porto da Cruz

    Tag zwei unseres Madeira Urlaubs, jetzt wollten wir richtig mit dem Wandern anfangen. Für die erste Tour hatten wir uns eine Wanderung zum östlichsten begehbaren Punkt entlang der Ostküste ausgesucht. Vom Hotel aus mit dem Auto über die Autobahn VR1 zum Parkplatz “Ponta de Sao Lorenco”, ca. 33 km weit und eine halbe Stunde Fahrt, dort war der Startpunkt für die Wanderung. Richtung Osten auf dem recht gut ausgebauten Wanderweg “Vereda da Ponta de Sao Lourenco” bis zum “Ponta do Forado”, weiter ging es nicht zumindest gibt es keinen offiziellen Weg.

    Die Ostküste war zu dieser Jahreszeit sehr ausgetrocknet und es gab kaum grüne Pflanzen auf dem Weg. Temperaturen waren sehr warm, wir hatten über 30° C. Auf dem Rückweg hatte ich noch einen Abstecher zu dem rot weissen Beton Hinweisturm gemacht um zu sehen was das sein könnte. Hat mir einige Höhenmeter und Schweissperlen eingebracht, sonst war es nicht sehr interessant.

    Insgesamt war die Wanderung an der Ostküste nicht so der Hit, sehr viele Leute unterwegs. Wir weren zum Glück recht früh dran und konnten so noch einen der vorderen Parkplätze bekommen. Wenn man sich die Strasse bei GoogleMaps anschaut, sieht man wie weit die Autokolonne geht.

    Der Wanderweg ohne irgend welche Herausforderungen, bestens ausgebaute Piste, die jeder begehen kann. Einzig die Steilküste mit den schroffen Felsen und den Fels Formationen vor der Küste sind sehenwert entlohnen die Mühe des Weges. Insgesamt sind es etwa 10 km hin und zurück.

    Das war etwas wenig für den ersten Tag und so war auf der Suche nach einer zweiten Wanderung die Wahl auf den Levado beim Canical Tunnel gefallen. Die Anfahrt war etwas schwierig, da das Navi den Startpunkt nicht als Zielpunkt angeboten hat. Nach einiger Sucherei waren wir am “Pico da Facho” – so ist auch der Name der Strasse -b da haben wir dann geparkt. An einem unscheinbaren Wasserhäuschen, das etwas nach hinten gestzt steht, war dann der  Einstieg zum “Levada do Canical”.

    Einstieg zum “Levada do Canical” am Wasserhäuschen

    Die genaue Position ist hier bei GoogleMaps zu finden:
    Einstieg zum Levada do Canical (Link wird in einem neuen Tab geöffnet)

    Der “Levada do Canical” verläuft über den “Boca di Riscou” nach “Porto da Cruz” entlang der Westküste zum Teil auch Steilküste. Den Levada verlässt man irgend wann und läuft dann auf dem “Verada da Boca de Riscou”.

    Kurz vor dem Ziel “Porto da Cruz” führt der Weg direkt am Meer entlang:

     

    Bilder von den Wanderungen am 02.08.2019 – 1. Wanderung zur Ostküste / 2. Wanderung Pico da Facho nach Porto da Cruz:

    Die zurückgelegte Strecke als Open Street Map Karte mit Höhenprofil und Zusatzinfos

    Tour 1, 02.08 – Ostküste:

    Gesamtstrecke: 10281 m
    Maximale Höhe: 134 m
    Minimale Höhe: 2 m
    Gesamtanstieg: 799 m
    Gesamtabstieg: -831 m
    Gesamtzeit: 02:37:35
    Download file: 201908021_MadeiraUrlaubEdiTeppertOstkueste.gpx

    Tour 2, 02.08 – Pico da Facho nach Porto da Cruz:

    Gesamtstrecke: 14512 m
    Maximale Höhe: 376 m
    Minimale Höhe: 1 m
    Gesamtanstieg: 427 m
    Gesamtabstieg: -608 m
    Gesamtzeit: 03:24:42
    Download file: 201908022_MadeiraUrlaubEdiTeppertPicoDaFachoPortaDaCruz.gpx

    Gottesdienst in der Kirche "Nossa Senhora" in Monte, Madeira

  • 01.08.19 – Madeira 1. Tag – Ankunft, Transfer, Hotel, Kirche

    Unser erster Tag vom geplanten Madeira Urlaub: Der Abflug von Stuttgart war schon mit kleinen Hindernissen verbunden, da wir mit dem eigenen Auto auf dem Parkplatz P0 beim Flughafen einen Platz reserviert hatten mussten wir dort natürlich auch hin. Auf der Fahrt nach Stuttgart gab es auf der Autobahn einen Unfall, so dass wir ausgeleitet wurden und nur sehr zäh voran gekommen sind. Die Gepäckaufgabe hatte bis 17:30 Uhr geöffnet, spätestens da sollte unser Gepäck aufgegeben sein. Das Zeitlimit haben wir gerade so geschafft, bei der Ankunft am Schalter war dann keine Eile mehr nötig, der Flieger hatte eine halbe Stunde Verspätung.

    Der Flug verlief ruhig und bei der Ankunft am Flughafen in Santa Cruz konnten wir vom Fensterplatz, der vorher schon gebucht war, die kuriose Landebahn sehen. Das Gepäck hatten wir zügig vom Gepäckband geholt, der nächste Schritt war dann das Mietauto abzuholen.

    Mietauto Fiat Panda 43 PS

    Unser treuer Begleiter für die nächste Woche der Fiat Panda

    Vorschäden am Mietauto Fiat Panda

    Die kleine motorisierte Kiste war unser Fortbewegungsmittel ohne das wir nicht viel unternehmen hätten können. Das Hotel in Monte und auch sonst jegliche Ziele in Madeira hätten wir ohne Navi, mit dem es schon schwer genug war, da oft Strassen im Navi in Wirklichkeit gar nicht da waren, niemals gefunden. Zum Glück gehört Madeira zu Portugal, dadurch greift die Roaming Flat und alles auf dem Handy war möglich.

    Nach ersten Fahrt mit dem Mietauto zum Hotel war der Eindruck der Strassen ernüchternd. An der Küste unten auf der Autobahn sehr viele Tunnel, von einem Tunnel zum nächsten meistens nur ein paar Meter, dadurch kam das Navi nicht so richtog klar und die richtigen Strassen zu finden wurde zur Herausforderung. Richtung Hotel ging es immer steil bergauf, steil heisst so um die 20% Steigung und die Kurven oft 180° Kehren ebenfalls steil.

    Endlich am Hotel angekommen hsben wir unser Zimmer bezogen und sind dann auf die Suche nach einem passenden Restaurant gegangen. Die Recherche im Internet hat nicht ganz viel in der Nähe ausgespuckt, aber das was am Nächaten gelistet wurde haben wir gesucht … und gefunden.

    Nach dem Essen sind wir auf dem Rückweg an der Kirche vorbei gekommen, diese war zufällig offen und wir haben einen Blick hinen, auch in den Turm, geworfen. In der Kirche wurden gerade noch letzte Vorbereitungen für das anstehende Fest der “Maria Himmelfahrt” getroffen. Vom Turm oben hatte man einen genialen Blick nach Funchal hinunter in dei nächtliche Kulisse.

    Unten noch einige Bilder, die wir an diesem Tag gemacht haben:

  • 04.07.2019 – 1. Tag Klettern Alpstein

    Am ersten Tag unseres Kurzurlaubs in die Schweiz zum Klettern sind wir zeitig losgefahren um dem großen Verkehrschaos in der Schweiz auszuweichen, was auch einigermassen funkitoniert hat.

    Angekommen auf dem Parklatz in Brülisau unterhalb der Hundsteinhütte haben wir unsere Sachen gepackt und uns auf den Weg des Zustiegs zur Hütte gemacht. Ganz schön steil und beschwerlich mit dem Rucksack, in dem Proviant und Kletterausrüstung untergebracht waren. Angekommen an der Hütte haben wir erst mal die Formalitäten mit dem netten Hüttenwirt erledigt unser Quartier bezogen und die Ausrüstung für die am heutigen Tag gepalante Klettertour zusammengerichtet.

    Auf dem Weg zum Start der Klettertour am Schafberg haben wir noch einige kleine “Begegnungen”. Der Zustieg war recht steil im letzten Stück. Unterhalb des Gipfles haben wir unsere Rucksäcke abgelegt und sind dann los.

  • 10.09 – Extra Bilder & Filme, Gesamt GPX Track

    Während der Urlaubstage auf Korsika habe ich einige interessante und kuriose Motorräder gesehen und einfach fotografiert, hier die Bilder …

    Der Bade Gumpen in Tighiettu befindet sich direkt unterhalb der Hütte etwa 300 m entfernt:

    Das Spiel der Wolken auf der Etappe Castello Verghio nach Manganu. Da war es sehr windig und sehr kalt, so dass wir Handschuhe brauchten. Den Film habe ich kurz nach der kleinen Kapelle gemacht:

    Die zurückgelegte Strecke als Open Street Map Karte mit Höhenprofil und Zusatzinfos

    Die Etappen Tracks vom GR20 Teil auf der Korsika Karte dargestellt:

    GPX Datei leider zu groß und kann nicht dargestellt werden … wird wieder ergänzt wenn aufgeteilt

    Gesamtstrecke: 24216 m
    Maximale Höhe: 2564 m
    Minimale Höhe: -71 m
    Gesamtanstieg: 15378 m
    Gesamtabstieg: -15019 m
    Gesamtzeit: 00:59:36
    Download file: 20_Korsika_GR20_2018_(nur_GR20).gpx

    Die restlichen Tracks in Calvi und Ajaccio fehlen