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  • 06.08.19 – Madeira 6. Tag – 1. Lagoa do Vento, Porto Moniz, 2. Levada Faja do Rodrigues

    Für heute haben wir uns die westliche Hochebene um Rabacal und den Norden der Insel vorgenommen.

    Die Fahrt zum Startpunkt unserer ersten Wanderung, dem Parkplatz von Rabacal zeigt uns wieder ein anderes Bild von Madeira. Wir durchqueren die Hochebene von Paúl de Serra, die ein wenig an Schottland erinnert, es ist einsam hier, karg, hin und wieder steht eine Kuh am Straßenrand. Aber es stehen auch schon moderne Windräder hier, die wir auch schon vom Pico Ruivo gesehen haben.

     

    Panorama auf der Hochebene bei Rabacal

    Auf der Fahrt nach Rabacal haben wir einen Stopp gemacht und und das herrliche Panorama Richtung Norden angeschaut.

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

    Obwohl wir recht früh aufgebrochen sind, ist der Parkplatz schon erschreckend voll, sogar Busse mit geführten Wanderungen starten hier. So planen wir um und gehen nicht zu den 25 Quellen und zum Risco-Wasserfall, sondern wählen eine oft links liegen gelassene Route zum kleinen Bergsee Lagoa do Vento.

    Unser Weg führt uns entlang der Levada do Alecrim durch ein mit Heidebüschen begrüntes Tal. Nachdem wir den Buschwald verlassen haben, genießen wir die Aussicht auf grüne Hügelkuppen und tief im Tal die Levada von Rabacal.

     

    Weiter geht es auf einer Treppe neben der Levada einen Bergrücken hinauf. Den Weg zur Quelle der Levada sparen wir uns und steigen gleich über schmale Pfade und über kleine Bachläufe hinab zum Lagoa do Vento. Nach etlichen Zickzackkehren erreichen wir den türkisblauen See mit zirka 25 m Durchmesser, der am Fuße einer 100 m hohen Felswand liegt und von einem hinabstürzenden Wasserfall gespeist wird.

     

    Der Wasserfall – Lagoa do Vento:

     

    Der Rückweg nach Rabacal führt uns am ehemaligen Forsthaus Casa do Rabacal vorbei, von dem auch regelmäßige Shuttlebusse zurück zum Parkplatz verkehren, die wir aber natürlich nicht in Anspruch nehmen.

    Unsere nächste Station heute soll Porto Moniz sein und der Blick auf unsere Tankuhr verheißt nichts Gutes. Natürlich gibt es hier weit und breit keine Möglichkeit an Treibstoff zu kommen und so sind wir froh, dass es meist nur bergab geht und wir unseren Fiat rollen lassen können.

    Mit dem letzten Tropfen Benzin kommen wir schließlich in Porto Moniz an, tanken voll und schlendern etwas durch den Ort. Wir schauen uns die Naturbäder, die das Meer seit Jahrtausenden in das Lavagestein genagt hat, an und setzen uns bei Kaffee und Kuchen etwas in die Sonne. Es ist herrlich hier, tiefblaues Meer, schroffe Felsen, bestes Wetter.

    Aber wir wollen noch weiter und studieren unseren Wanderführer, was in der Nähe noch Interessantes auf uns warten könnte.

    Wir entscheiden uns für die Levada da Faja do Rodrigues, eine abenteuerliche Tunneltour durch einen Lorbeerwalddschungel. Startpunkt ist der Parque Empresarial, ein sich im Bau befindlicher Industriepark. Der Weg beginnt bequem entlang der Levada, vorbei an einem E-Werk, einer Wassertreppe mit 6 Kaskaden, durch Eukalyptuswald, eine Allee mit japanischen Sicheltannen und schließlich den typischen Lorbeerwald. Weiter geht es entlang einer hohen Felswand, Blick in das Tal von Sao Vicente, bevor die Tunnelstrecke beginnt.

    Auf dem Weg zum Wegweiser für den Levada da Faja do Rodrigues

    Der erste Tunnel ist nur 40 Meter lang, aber sehr eng, es folgt ein weiterer mit knapp 200 Metern Länge, aber nur 1,60 Meter hoch. Der Wald wird immer dichter, er gleicht einem Dschungel, es ist feucht, aus den Wänden tropft und fließt überall Wasser. Immer weiter geht es entlang der schmalen Levada hinein in die Schlucht. Außer uns hat sich niemand in diese Wildnis gewagt. Nach zwei Wasserfällen stehen wir vor dem vierten Tunnel, zirka 1,5 km lang, vor dessen Durchquerung ausdrücklich gewarnt wird, ohne Stirnlampe mit ausreichend Leistung geht gar nichts.

    Aber durch so etwas lassen wir uns natürlich nicht abschrecken und gehen für zirka 20 Minuten durch die Dunkelheit. Am Ende des Tunnels erreichen wir die Quelle der Levada in der Schlucht der Ribeira do Inferno. Auf demselben Weg geht es anschließend wieder zurück zum Auto.

    Nach einer erfrischenden Dusche und einem kühlen lokalen Bier auf dem Balkon gehen wir noch die paar Schritte zum Kirchenfest, Tag 2 des Wartens auf Maria Himmelfahrt am 15. August. Wir gehen weiter zum Dorfplatz und lassen uns die örtlichen Spezialitäten und natürlich den typischen Poncha schmecken. Wir sind die einzigen Nichteinheimischen und werden sehr nett in der dörflichen Runde aufgenommen. Auch heute gibt es wieder Folklore und alt und jung feiern mit.

    Die zurückgelegte Strecke als Open Street Map Karte mit Höhenprofil und Zusatzinfos

    Tour 1, 07.08.2019 – Lagoa do Vento, Porto Moniz:

    Gesamtstrecke: 10950 m
    Maximale Höhe: 1301 m
    Minimale Höhe: 1077 m
    Gesamtanstieg: 551 m
    Gesamtabstieg: -552 m
    Gesamtzeit: 02:40:50
    Download file: 201908061-edi-teppert-comLagoadoVentoPortoMoniz-LevadaFajadoRodrigues.gpx

    Die zurückgelegte Strecke als Open Street Map Karte mit Höhenprofil und Zusatzinfos

    Tour 2, 07.08.2019 – Caldeirao Verde, Caldeirao do Inferno:

    Gesamtstrecke: 13002 m
    Maximale Höhe: 629 m
    Minimale Höhe: 579 m
    Gesamtanstieg: 160 m
    Gesamtabstieg: -161 m
    Gesamtzeit: 02:06:23
    Download file: 201908062-edi-teppert-comLagoadoVentoPortoMoniz-LevadaFajadoRodrigues.gpx
  • 05.08.19 – Madeira 5. Tag – Pico Arieiro zum Pico Ruivo, CR7 Museum

    Für den heutigen Tag haben wir uns die Wanderung vom Pico Arieiro zum Pico Ruivo vorgenommen.

    Um bei der Tour eine gute Aussicht zu haben ist es wichtig früh loszugehen. Gegen Mittag kommt in den Bergen Nebel auf, der dann die Aussicht komplett versperrt und es kann auch sein, dass beim Abstieg die Sicht schlecht ist und dadurch schwierig.

    Wenn man früh am Parkplatz unterhalb der Radarkuppel ankommt ergattert man die besten Plätze. Wir hatten einen Platz direkt ganz oben auf dem Parkplatz. umso später man eintrifft umso weiter unten landet man, es kann sein man hat bei einem schlechten Parkplatz einen weiten Weg (u.U. 1 km) zur Kuppel.

    Die Radar Kuppel beim Pico Arieiro aus der Ferne
    Die Radar Kuppel beim Pico Arieiro

    Hinter der Kuppel gibt es eine Plattform, auf der man eine gute Aussicht zu dem Wanderpfad hat, der jetzt bevorsteht.

    So früh am Morgen (naja früh ist anders, siehe Korsika) hat man noch wenig Touristen auf der Strecke und kann einigermassen unterbrechungsfrei wandern ohne immer den Flip Flop Trouris aus dem Weg zu gehen oder hinter denen her zu trödeln.

    Ein Teilstück des Wanderweges zum Pico Ruivo

    Auf dem Weg von Pico Arieiro zum Pico Ruivo gab es einige Tunnel, die man durchlaufen musste, nicht für jedermann geeignet und nur mit Strinlampe machbar, da es dunkel, schmal und feucht in den Tunnels ist. Nur ein schmaler Pfad läuft entlang der Levada im Tunnel, auf dem man manchmal gebückt oder zur Seite gebeugt gehen muss.

    Nach der Sightseeing in Funchal und dem Besuch des Museu CR7 sind wir zurück nach Monte ins Hotel. Dirket neben unserem Hotel ist die Kirche “Nossa Senhora do Monte”, dort war das Kirchenfest in vollem Gange die Leute haben Gottesdienste gefeiert und sich auf dem Dorfplatz unterhalb der Kirche das Essen und Trinken schmecken lassen.

    Auf dem Platz direkt unter der Kirche haben verschiedene Folklore Gruppen Tänze aufgeührt.

    Gottesdienst in der Kirche “Nossa de Senhora”


    Volklore Tanzgruppe bei der Vorführung eines traditionellen Tanzes in Monte, Madeira:

     

    Die zurückgelegte Strecke als Open Street Map Karte mit Höhenprofil und Zusatzinfos

    Tour 1, 05.08.2019 – Pico Arieiro zum Pico Ruivo:

    Gesamtstrecke: 20676 m
    Maximale Höhe: 1879 m
    Minimale Höhe: 1527 m
    Gesamtanstieg: 1079 m
    Gesamtabstieg: -1092 m
    Gesamtzeit: 04:11:41
    Download file: 201908051-edi-teppert-com-PicoArieiroPicoRuivo_001.gpx
  • 04.08.19 – Madeira 4. Tag – Ponta do Pargo – Funchal Stadtbesichtigung, Museu CR7

    Heute wollen wir es etwas ruhiger angehen lassen und starten nach einem ausgiebigen Frühstück Richtung Westküste. Das erste Stück legen wir auf der gut ausgebauten Autobahn durch zahlreiche Tunnels und mit herrlichen Ausblicken aufs Meer zurück. Es geht vorbei an Bananenplantagen und je weiter wir uns von Funchal entfernen, desto kleiner werden die Ortschaften und auch die Straßen. Aber wir sehen schon die fast fertigen Autobahntrassen und bald wird wohl auch der verschlafene Westen touristisch erschlossen werden.

    Zuerst fahren wir an den westlichsten Zipfel der Insel, nach Ponta do Pargo. Wir stellen unser Auto ab und laufen ein paar hundert Meter zum malerischen Leuchtturm, die Felsen fallen steil hinab und vor uns das weite Meer.

    Start unserer heutigen Wanderung ist aber die Kirche in der Dorfmitte. Von dort aus geht es durch ein Tal nach Pedregal und weiter an einem Kieswerk vorbei zur Levada Nova. Diesem Kanal folgen wir durch Farn- und Mischwald und den überall gegenwärtigen herrlichen Blumen.
    Wir entschließen uns zu einem Abstecher und steigen gute 500 Meter zum Restaurant A Carreta ab, trinken einen kurzen Kaffee und setzen unsere Levada-Tour fort. Der Kanal endet in einem Auffangbecken und der Weg führt uns weiter in das Dorf Cabo und zur einsam stehenden Wallfahrtskapelle der Nossa Senhora da Boa Morte.

    Von dort folgen wir dem Wiesenpfad, der uns direkt an einen Aussichtspunkt an die Steilküste führt; fast senkrecht geht es zum Meer hinab. Wieder zurück an der Kapelle geht es durch ein kleines Tal nach Lombada Velha. Wir machen noch einen kleinen Abstecher zum Vermessungspunkt auf dem Pico Vermelho und stehen wieder an der Steilküste und sehen in der Ferne den heute Morgen besichtigten Leuchtturm.
    Über verlassene Häuser in kleinen Dörfern und Siesta haltenden Kühen gelangen wir schließlich wieder an den Ausgangspunkt unserer zirka 14 km langen Wanderung. In diesem Bereich Madeiras ist die Landflucht deutlich sichtbar. Viele kleine Häuser stehen in dieser bäuerlich geprägten Region zum Verkauf.

    Panorama an der Westküste mit Blick zur Kapelle

    Es ist noch früh am Tag und so beschließen wir auf unserer Rückfahrt nach Monte noch einen Zwischenstopp in Funchal einzulegen. Weil es Sonntag ist, finden wir auch gleich einen Parkplatz an der Uferpromenade.
    Wenn wir schon einmal hier sind, wollen wir uns auch das Museu CR7 nicht entgehen lassen. Aber leider stehen wir vor verschlossenen Türen und sehen nur die überlebensgroße Christiano Ronaldo Bronzestatue. Wir schlendern noch etwas am Wasser entlang und machen uns schließlich auf den Weg zum Hotel.

    Das Abendessen nehmen wir in einem urigen, typisch portugisischen Restaurant O Rustico zu uns in dem wir die einzigen Gäste sind. Leider geht es zu Fuß nochmals steil bergab nach Funchal und natürlich auch wieder berghoch. Aber das Essen war sehr lecker.

    Die zurückgelegte Strecke als Open Street Map Karte mit Höhenprofil und Zusatzinfos

    Tour 1, 04.08.2019 – Ponta do Pargo:

    Gesamtstrecke: 2334 m
    Maximale Höhe: 368 m
    Minimale Höhe: 284 m
    Gesamtanstieg: 115 m
    Gesamtabstieg: -111 m
    Gesamtzeit: 00:40:35
    Download file: 201908041-edi-teppert-com-PontadaPargo-FunchalMuseuCR7_001.gpx

    Tour 2, 04.08.2019 – Ponta do Pargo:

    Gesamtstrecke: 15025 m
    Maximale Höhe: 632 m
    Minimale Höhe: 402 m
    Gesamtanstieg: 632 m
    Gesamtabstieg: -627 m
    Gesamtzeit: 03:48:43
    Download file: 201908042-edi-teppert-com-PontadaPargo-FunchalMuseuCR7_001.gpx
  • 03.08.19 – Madeira 3. Tag – 1. Ribeiro Frio nach Portela, 2. Faja de Nogueira

    Der dritte Tag auf Madeira war wohl der Kilmeterreichste. Die GPS Aufzeichnung hat zwar bei der zweiten Tour etwas kaotisch aufgezeichnet aber trotzdem waren es zwei Touren die insgesamt über 30 km Strecke ergaben.

    Die erste Tour an diesem Tag: Ribeiro Frio nach Portela auf dem Levada do Furado durch den Lorbeerwald.

    Wir starten früh an diesem Morgen zu unserer Tour von Ribeiro Frio nach Portela, weil der Weg durch den berühmten Lorbeerwald entlang der Levada do Furado sehr beliebt ist und wir vor den Bustouristen unterwegs sein wollen.

    Wir wandern gleich los, vorbei an zahlreichen Forellenteichen geht es hinter dem noch geschlossenen Gasthaus links ab zur Levada do Furado. Der Weg ist schlängelt sich am Berghang entlang, vorbei an kleinen Wasserfällen, umgeben von dichtem Grün. Wir müssen aufpassen, denn der Weg ist feucht, weil durch das dichte Blätterdach kein Sonnenstrahl kommt.

    Startpunkt ist das Ausflugslokal mit Forellenzucht am Ribeiro Frio, zu Deutsch, kalter Fluss, und es ist tatsächlich frisch hier, nur neun Grad. Aber wir haben Glück und außer unserem kleinen Fiat befindet sich nur ein weiteres Auto auf dem Parkplatz.

    Als sich der Wald lichtet genießen wir die Sicht auf die höchsten Gipfel der Insel. Weiter geht es auf dem schmalen Levada-mäuerchen und kleinen Tunnels zum Wasserhaus Lamaceiros. Der Weg ist direkt am Fels gebaut, aber gut gesichert. Hier verlassen wir diese Levada und es geht steil nach unten zur Levada de Portela. Als nächstes erreichen wir das Forsthaus Lamaceiros mit seinen herrlichen Bäumen und Blumen. Wir machen noch einen kleinen Abstecher zum Lagoa de Portela und stoßen wenig später wieder auf unseren geplanten Weg, der uns weiter bergab nach Portela bringt. Wir erreichen den Taxistand und haben eine herrliche Aussicht auf die Nordküste von Porto da Cruz.

    Die Frage ist jetzt. Wie soll es weiter gehen? Der Bus fährt nur nach Funchal; unser Auto steht aber in Ribeiro Frio und denselben Weg zurück wollen wir auch nicht laufen. Zähneknirschend nehmen wir ein Taxi für 30 Euro -wir haben noch gehandelt- und lassen uns zum Ausgangspunkt unserer Tour bringen. Wir sind fast eine halbe Stunde auf schmalen steilen Straßen unterwegs für eine relativ kleine Entfernung (Luftlinie).
    Es ist Mittag geworden und wir erkennen den Startpunkt unserer heutigen Wanderung kaum wieder. Es wimmelt von Menschen, die Parkplätze sind überfüllt und wir gönnen uns erstmal einen Kaffee und planen den weiteren Tag.
    Wir entscheiden uns für einen schon im Wanderführer als abenteuerlich beschriebenen Levadaweg, der am Kraftwerk Faja da Nogueira starten soll. Schon die Anfahrt gestaltet sich sehr holprig über einen mit tiefen Schlaglöchern versehenen Schotterweg. Die gut 4 km lange Strecke im 1. Gang scheint kein Ende zu nehmen und wir bangen um unseren kleinen Fiat.
    Aber schließlich kommen wir am verlassenen Kraftwerk an und schnüren die Wanderschuhe für unsere zweite Tour. Wir suchen den Startpunkt, markiert ist nichts und finden endlich einen Weg, der zu unserer Beschreibung passt. Es geht lange durch den Wald bergauf, bis wir endlich auf eine Levada treffen.
    Immer dem Wasserlauf entlang geht es durch zahlreiche Tunnel, mal schmal, mal sehr niedrig, kurz, mit Fenster oder ohne, länger oder kurz. Das Gelände ist teilweise sehr ausgesetzt und weniger gut gesichert. Plötzlich geht es nicht mehr weiter. Ein riesiger Felsblock versperrt den Weg, der eigentlich keiner ist und auch die Lavada ist hier zu Ende. Wir drehen um und schauen, wo wir falsch gelaufen sind, finden aber keinen anderen Weg. Wieder zurück bis zum Felsblock und vielleicht doch alpin absteigen? Könnte vielleicht ein Weg sein, ist aber, wie sich später herausstellt ein zurzeit trockener Wasserfall. Also alles wieder hoch, die Richtung stimmt auch nicht. Es bleibt uns nichts anderes übrig, als den ganzen Weg durch sämtliche Tunnels nochmals zurück zu gehen und wir merken endlich, dass wir von Beginn an falsch gelaufen sind.
    Wir kommen zurück zu unserem Levadaeinstieg und gehen in die andere Richtung weiter und irgendwann passt auch die Beschreibung in unserem Wanderführer. Aber so sind wir einen wunderschönen, verlassenen, zum Teil gesperrten Weg gegangen mit fantastischen Eindrücken, sehr viel weiter, als eigentlich gedacht und freuen uns, als wir endlich wieder am Kraftwerk ankommen und nun auch den richtigen Startpunkt für die Wanderung finden.
    Wir haben mittlerweile ordentlich Hunger bekommen nach zirka 30 Kilometern Fußmarsch heute, müssen aber natürlich über die Schotterpiste wieder zur Hauptstraße und von dort weiter Richtung Monte.

    Der Plan im Restaurant der Forellenzucht etwas zu essen geht nicht auf, alles geschlossen und verlassen, die Touristen sind weg. Auf dem Heimweg finden wir aber ein gutes Lokal und belohnen uns mit einem leckeren Abendessen.
    Es ist mittlerweile dunkel geworden und wir kehren müde und zufrieden in unser Hotel zurück.

    Die zurückgelegte Strecke als Open Street Map Karte mit Höhenprofil und Zusatzinfos

    Tour 1, 03.08.19 – Ribeiro Frio nach Portela:

    Gesamtstrecke: 12975 m
    Maximale Höhe: 857 m
    Minimale Höhe: 583 m
    Gesamtanstieg: 162 m
    Gesamtabstieg: -438 m
    Gesamtzeit: 02:39:21
    Download file: 201908031_MadeiraUrlaubEdiTeppertRibeiroFrionachPortela.gpx

    Madeira 3. Tag – 2. Faja de Nogueira auf dem Levada do Furado

    Die zurückgelegte Strecke als Open Street Map Karte mit Höhenprofil und Zusatzinfos

    Tour 2, 03.08.19 – Faja de Nogueira:

    Gesamtstrecke: 27312 m
    Maximale Höhe: 953 m
    Minimale Höhe: 591 m
    Gesamtanstieg: 601 m
    Gesamtabstieg: -592 m
    Gesamtzeit: 04:07:53
    Download file: 201908032_MadeiraUrlaubEdiTeppertFajadaNogueira.gpx

    Bilder von den Touren am 03.08.2019

  • 02.08.19 – Madeira 2. Tag – 1. Wanderung zur Ostküste / 2. Wanderung Pico da Facho nach Porto da Cruz

    Tag zwei unseres Madeira Urlaubs, jetzt wollten wir richtig mit dem Wandern anfangen. Für die erste Tour hatten wir uns eine Wanderung zum östlichsten begehbaren Punkt entlang der Ostküste ausgesucht. Vom Hotel aus mit dem Auto über die Autobahn VR1 zum Parkplatz “Ponta de Sao Lorenco”, ca. 33 km weit und eine halbe Stunde Fahrt, dort war der Startpunkt für die Wanderung. Richtung Osten auf dem recht gut ausgebauten Wanderweg “Vereda da Ponta de Sao Lourenco” bis zum “Ponta do Forado”, weiter ging es nicht zumindest gibt es keinen offiziellen Weg.

    Die Ostküste war zu dieser Jahreszeit sehr ausgetrocknet und es gab kaum grüne Pflanzen auf dem Weg. Temperaturen waren sehr warm, wir hatten über 30° C. Auf dem Rückweg hatte ich noch einen Abstecher zu dem rot weissen Beton Hinweisturm gemacht um zu sehen was das sein könnte. Hat mir einige Höhenmeter und Schweissperlen eingebracht, sonst war es nicht sehr interessant.

    Insgesamt war die Wanderung an der Ostküste nicht so der Hit, sehr viele Leute unterwegs. Wir weren zum Glück recht früh dran und konnten so noch einen der vorderen Parkplätze bekommen. Wenn man sich die Strasse bei GoogleMaps anschaut, sieht man wie weit die Autokolonne geht.

    Der Wanderweg ohne irgend welche Herausforderungen, bestens ausgebaute Piste, die jeder begehen kann. Einzig die Steilküste mit den schroffen Felsen und den Fels Formationen vor der Küste sind sehenwert entlohnen die Mühe des Weges. Insgesamt sind es etwa 10 km hin und zurück.

    Das war etwas wenig für den ersten Tag und so war auf der Suche nach einer zweiten Wanderung die Wahl auf den Levado beim Canical Tunnel gefallen. Die Anfahrt war etwas schwierig, da das Navi den Startpunkt nicht als Zielpunkt angeboten hat. Nach einiger Sucherei waren wir am “Pico da Facho” – so ist auch der Name der Strasse -b da haben wir dann geparkt. An einem unscheinbaren Wasserhäuschen, das etwas nach hinten gestzt steht, war dann der  Einstieg zum “Levada do Canical”.

    Einstieg zum “Levada do Canical” am Wasserhäuschen

    Die genaue Position ist hier bei GoogleMaps zu finden:
    Einstieg zum Levada do Canical (Link wird in einem neuen Tab geöffnet)

    Der “Levada do Canical” verläuft über den “Boca di Riscou” nach “Porto da Cruz” entlang der Westküste zum Teil auch Steilküste. Den Levada verlässt man irgend wann und läuft dann auf dem “Verada da Boca de Riscou”.

    Kurz vor dem Ziel “Porto da Cruz” führt der Weg direkt am Meer entlang:

     

    Bilder von den Wanderungen am 02.08.2019 – 1. Wanderung zur Ostküste / 2. Wanderung Pico da Facho nach Porto da Cruz:

    Die zurückgelegte Strecke als Open Street Map Karte mit Höhenprofil und Zusatzinfos

    Tour 1, 02.08 – Ostküste:

    Gesamtstrecke: 10281 m
    Maximale Höhe: 134 m
    Minimale Höhe: 2 m
    Gesamtanstieg: 799 m
    Gesamtabstieg: -831 m
    Gesamtzeit: 02:37:35
    Download file: 201908021_MadeiraUrlaubEdiTeppertOstkueste.gpx

    Tour 2, 02.08 – Pico da Facho nach Porto da Cruz:

    Gesamtstrecke: 14512 m
    Maximale Höhe: 376 m
    Minimale Höhe: 1 m
    Gesamtanstieg: 427 m
    Gesamtabstieg: -608 m
    Gesamtzeit: 03:24:42
    Download file: 201908022_MadeiraUrlaubEdiTeppertPicoDaFachoPortaDaCruz.gpx

    Gottesdienst in der Kirche "Nossa Senhora" in Monte, Madeira