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  • Die Gebäude vor dem neuen Leuchtturm und das alte Schiff

    28. Juni 2026 Island Urlaub – Flug Zürich nach Kevlavik, Leuchttürme Garður, Brücke zwischen den Kontinenten, Gunnuhver Schlammquellen

    Heute beginnt der Traumurlaub auf Island – das war der Plan bevor es wirklich los ging

    Abflug in Zürich um 7:55 Uhr geplant, d. h. wir müssen sehr früh los, aufstehen 3:30 Uhr und Fahrt nach Opfikon ins Parkhaus, dann mit der Tram zum Flughafen um rechtzeitig am Gate zum CheckIn ab 7:15 Uhr zu sein. Der Parkplatz in Opfikon ist in einer Tiefgarage, gähnt soweit geklappt. Den Rest dann mit der S-Bahn zum Flughafen sind wir mangels Ticket Lösemöglichkeit schwarz gefahren.

    Die aktuellen Temperaturen auf Island lagen bei der Ankunft bei 9°C, angenehm kühl bzw. eher kalt im Vergleich zu Deutschland wo wir knapp an die 40°C Marke reichen.

    Geplante Details zum heutigen Tag dem 28.06.2026:

    • Ankunft am Flughafen Keflavik
    • Straße 45 nach Norden nehmen Gardskagi mit 2 Leuchttürmen
    • Weiter Straße 45 über Sandsgerdi Richtung Süden 425
    • Brücke zwischen den Kontinenten
    • Über Gunnuhver Schlammquellen anschauen, zum Leuchtturm und zu dem Fels wo Möwen im den Steilwänden brüten
    • nach Grindavik
    • Weiter Straße 427 evtl. Abstecher nach Seltun (dampfende Quellen)
    • An der Steilküste Krysuvikurbjark (riesige Vogelkolonie) auf 427 Richtung Osten nach Selvogur und Porlakshöfn
    • Kleiner Spaziergang an der Steilküste, Seehunde und Wale, 1 km westlich von Porlakshöfn Selatanger Nähe evtl. Höhlen anschauen mit Strand und Lava
    • Straße 38 und 39 über Prengsli (Passstraße) dann Straße 1 nach Rejkjavik

    28. Juni 2026 – Island Urlaub – erster Tag – Flug von Zürich nach Kevlavik, Leuchttürme Garður, Brücke zwischen den Kontinenten, Gunnuhver Schlammquellen

    Heute begann der Traumurlaub auf Island – das war das Resultat als es dann wirklich los ging

    Abflug in Zürich um 7:55 Uhr geplant, d. h. wir mussten sehr früh los, aufstehen 3:30 Uhr und Fahrt nach Opfikon ins Parkhaus, dann mit der S-Bahn zum Flughafen um rechtzeitig am Gate zum CheckIn ab 7:15 Uhr zu sein. Der Parkplatz in Opfikon ist in einer Tiefgarage, das Auto dort abzustellen, war recht günstig 7,00 SFr / Tag. Dort haben wir das Auto im Untergeschoss der Tiefgrarage abgestellt, das hat soweit gut geklappt. Den Rest dann mit der S-Bahn zum Flughafen sind wir mangels Ticket Lösemöglichkeit (Automat war eigentlich vor unserer Nase … einfach nicht geblickt) schwarz gefahren, sorry liebe Schweizer … war keine böse Absicht.
    Auf dem Flughafen sind wir gleich zum Security Check, da wir nur Handgepäck (kleiner Koffer 10 kg und Rucksack) hatten mussten wir keine Koffer aufgeben. Nach dem Check sind wir noch in ein Flughafen Café und haben dort einen Kaffee getrunken und das mitgebrachte Brezel gegessen.
    Unser Flug ging vom Gate A Schalter 81 ab. CheckIn Zeit war 7:15 Uhr, das Boarding ging aber erst um 8:25 Uhr los. Die Flugzeit betrug 3:25 h. Auf Island ist die Zeitzone um 2 h hinter uns d. h. bei der Ankunft war es ca. 10:00 Uhr.
    Auch bei der Ankunft mussten wir keine Koffer am Gepäckband holen, so konnten wir gleich zum Europcar Mietauto Schalter um das reservierte Auto bzw. Unterlagen und Schlüssel zu holen. An dem Schalter musste man erst mal ein Ticket ziehen wie im Landratsamt zum Auto anmelden. Wir hatten die Nr. E061 … vor uns noch 15 Andere, gefühlt eine Ewigkeit bis wir dann endlich dran waren. Draußen auf den Parkplätzen erst mal das Auto finden, die Beschreibung war etwas missverständlich, am Ende hat’s geklappt und wir konnten den Dacia Bigster übernehmen, Zähler Stand 8108 km.

    Wir haben dann die geplanten POI so wie es ging versucht umzusetzen. Als Erstes sind wir zum (fast) westlichsten Punkt Europas gefahren, der liegt ganz im Nordwesten von Island. Die Ortschaft heißt Garður, dort gibt es einen Leuchtturm. Das Auto haben wir vorne am Parkplatz abgestellt und sind dann nach Nordosten zum Leuchtturm gelaufen.

    Garður (deutsch „Garten“, „Wall“[1]) ist ein Ort in Island an der Nordspitze der Halbinsel Reykjanes und liegt 10 Kilometer nördlich von Keflavík an der Straße Nr. 45. Am 1. Januar 2011 hatte Garður 1.452 Einwohner.[2] Bis zur Fusion mit Sandgerði zu Suðurnesjabær 2018 bildete Garður eine eigenständige Gemeinde.

    Der alte Leuchtturm (Garðskagaviti gamli): Erbaut im Jahr 1897. Dieser etwa 12 Meter hohe Turm mit seinen roten Streifen war bis 1944 in Betrieb. Er befindet sich direkt am Wasser auf einer kleinen Landzunge, beherbergt heute ein Café und ist ein historisches Ausflugsziel

    Der neue Leuchtturm (Garðskagaviti): Er wurde 1944 etwas weiter landeinwärts gebaut, da das Meer den alten Turm bedrohte. Mit einer Höhe von 28 Metern ist er der höchste Leuchtturm Islands und bietet einen fantastischen Panoramablick.
    Weiter ging es dann zu der Brücke zwischen den Kontinenten
    Dort ist eine Spalte wo sich die tektonischen Platten von Eurasien und Nordamerika treffen. Eine kleine Brücke geht von der eurasischen zu nordamerikanischen Platte. Nicht riesig aber ganz interessant zu wissen was dahinter steckt.

    Der Text auf dem Hinweisschild auf der eurasischen Seite übersetzt:
    WELCOME TO THE EURASIAN PLATE
    Stellen Sie sich vor, Sie stehen auf der eurasischen Platte, der größten kontinentalen tektonischen Platte der Erde. Die Platte enthält einige der ältesten Felsformationen in der Erdkruste, in Ostsibirien auf den weitläufigsten Ebenen der Erde.
    Die nordamerikanische Platte driftet nach Westen weg von der eurasischen Platte weg und erweitert dabei den Atlantik. Im Osten fließen die pazifischen und philippinischen Platten unter der eurasischen Platte und bilden einen Bogen vulkanischer Inseln. Im Süden treiben die indischen und australischen Platten nach Norden. Die Kollision dieser Platten bildet die höchste Bergkette der Erde, den Himalaya.

    Ungefähr 75 % der menschlichen Bevölkerung leben auf der eurasischen Platte.

    Ihre Verteilung ist jedoch nicht gleich. Die meisten leben in Europa, Indien, China und Südostasien. Diese Gebiete sind außerdem die am dichtesten besiedelten Gebiete der Erde.

    Tokio ist die am dichtesten besiedelte Stadt auf der eurasischen Platte (die Bevölkerung im Jahr 2011 betrug 35,7 Millionen). Der höchste Berg ist der Mount Everest in Nepal (8.850 m über dem Meeresspiegel), während die größte Tiefe in der Galathea-Tiefe (10.540 m unter dem Meeresspiegel) liegt.

    Streckenabschnitt: Flughafen Europcar Parkplatz, Garður Old Lighthouse Parkplatz

    Wir sind zum nächsten Punkt unserer geplanten POIs weiter gefahren und zwar über Grindavík zu den Schlammquellen

    Aus meinen Recherchen im Internet:
    Gunnuhver ist das Geothermalgebiet mit den größten dampfenden Schlammtöpfen der Region.
    Der Name „Gunnuhver“ bedeutet wörtlich „Gunnas heiße Quelle“. Er geht auf eine bekannte isländische Sage zurück:
    Der Legende nach lebte eine Frau namens Guðrún, genannt Gunna. Sie geriet nach ihrem Tod wegen eines Streits um einen Kochtopf oder eine Schuld nicht zur Ruhe und soll als Geist die Gegend heimgesucht haben. Ein Pfarrer, Eiríkur Magnússon, der in der isländischen Überlieferung als kundiger Geistlicher mit magischen Fähigkeiten gilt, soll Gunna in die heiße Quelle gelockt und sie dort gebannt haben. Seitdem trägt die größte heiße Quelle ihren Namen – Gunnuhver.
    Obwohl das natürlich Folklore ist, passt die Geschichte gut zur Landschaft: Die ständig zischenden Dampfwolken, das Blubbern der Schlammtöpfe und der intensive Schwefelgeruch verleihen dem Ort eine fast unheimliche Atmosphäre.
    Interessant ist auch:
    Gunnuhver besitzt keinen eigentlichen Wasserpool mehr. Durch Veränderungen im hydrothermalen System verdampft das Wasser größtenteils, sodass heute vor allem mächtige Dampfaustritte und Schlammquellen zu sehen sind.
    Das Gebiet liegt in einem aktiven Hochtemperaturfeld und wird auch geothermisch zur Energiegewinnung untersucht und genutzt.
    In der Nähe befindet sich außerdem die berühmte Reykjanesviti, Islands ältester Leuchtturm (der heutige Bau stammt aus dem frühen 20. Jahrhundert).
    Die Sage um Gunna zeigt, wie die Isländer die beeindruckenden Naturphänomene früher mit Geschichten und übernatürlichen Erklärungen verbunden haben.

    Wir sind dann noch zu dem Leuchtturm gelaufen und das einzige Mal nass geworden weil es geregnet hat. Hinter dem Leuchtturm an der Küste gibt es zwei Felsen die hoch heraus ragen. Da sind Vogel Brutstätten in den Steilwänden. Der eine der Felsen war begehbar und da sind wir auch hoch gelaufen, von dort sieht man die Vögel in der Steilwand des anderen Felses.

    Streckenabschnitt: Garður Old Lighthouse Parkplatz, Brücke zwischen den Kontinenten

    Eine heisse Quelle im Gunnuhver Geothermalgebiet

    Auf dem Weg zu unserer Unterkunft gab es noch zwei sehenswerte Küstenabschnitte mit einer starken Brandung. Zwischen dem Besuch der Abschnitte haben wir erst mal in einenm Fish & Chips Restaurant was gegessen, genau das was es war: Fish & Chips.
    Die Unterkunft befand sich in Reykjavík direkt in der Nähe von einigen Supermärkten und war nach dem nachschauen der Codes für die Türschlösser schnell bezogen. Da es noch nicht allzu spät, wir haben die Zeit genutzt um uns mit Proviant für die nächsten Tage zu versorgen. Für die geplanten Übernachtungen im Auto haben wir Isomatten gekauft, die Luftmatratzen waren schmal für eine und zu breit für zwei.

    Gefahrene km am 04.07
    8108 km bis 8208 = ~100 km

    Gruß
    Edi

    Streckenabschnitt: Brücke zwischen den Kontinenten, Heisse Quellen Gunnuhver, Brimketill, Restaurant, Guest House

    Die Wanderung am 28. Juni 2026:

    Island Urlaub 2026 – Leuchttürme, Schlammquellen – 28.06.2026

    Gesamtstrecke: 7662 m
    Maximale Höhe: 179 m
    Minimale Höhe: 137 m
    Gesamtanstieg: 127 m
    Gesamtabstieg: -134 m
    Gesamtzeit: 01:20:17
    Download file: 2026-06-28-edi-teppert-com-IslandUrlaub2026-ersterTag_001.gpx

  • Island Urlaub 2026

    Der Urlaub ist leider schon wieder vorbei, ich habe aber für jeden Tag einen Beitrag erstellt mit vielen Fakten, Beschreibungen, Stories von den Touren und Wanderungen die wir gemacht haben und natürlich vielen Bildern von den wunderbaren Tagen auf Island.
    Island Kann ich nur jeden empfehlen, das ist unbedingt eine Reise wert, also schon mal anfangen zu sparen … billig ist das nicht aber sowas macht man ja nicht jeden Tag.

    Diese Jahr haben wir einen Traumurlaub geplant, es soll nach Island gehen. Ein wunderbares Land mit interessanten Leuten und beeindruckender Landschaft. 10 Tage sind geplant, das reicht um die wichtigen Lokationen der Insel zu sehen und die Eindrücke wirken zu lassen.

    Einige Eckpunkte für den geplanten Island Urlaub:
    Spektakuläre Naturphänomene wie Vulkane, Gletscher, Geysire und Wasserfälle, besonders in den Sommermonaten Juni bis August bei bis zu 23 Stunden Tageslicht. Ein Mietwagen, vorzugsweise ein Allradfahrzeug, ist ideal für die Erkundung. Highlights sind der „Golden Circle“, die Blaue Lagune und Nordlichter (September-April), die werden wir vemutlich eher nicht sehen, da wir im Juni / Juli dort sein werden.

    Die Flüge sind bereits gebucht, die Vobereitungen und die Planung laufen. Die Flugdaten haben sich noch mal verändert aber jetzt steht der Abflug Termin für Hin- und Rückflug. Ein Auto haben wir auch schon gemietet, für die 10 Tage kostet der Dacia Bigster knapp 1300,00 €.

    Die erste Nacht werden wir in einem Hotel verbringen, da wir vom Zeitkorridor her da nicht im Auto übernnachten können. Hotel kostet pro Nase 160,00 €. Die nächsten Nächte wollen wir im Dacia Bigster übernachten, das ist erlaubt, man muss nur die Stellpätze buchen / mieten, dann kann man übernachten im Auto.

    Wichtige Tipps für den Island-Urlaub hier gesammelt bzw. im Internet zusammengetragen, die sind auch für eine Planung eines Urlaubs interessant:

      1. Beste Reisezeit: Juli bis September für mildes Wetter und Wandern; September bis April für Nordlichter.
      2. Aktivitäten: Golden Circle, Walbeobachtung, Gletscherwanderungen, heiße Quellen (z.B. Blaue Lagune)
      3. Kleidung: Zwiebelprinzip, wasserdichte Wanderschuhe und eine Regen-/Windjacke sind unerlässlich.
      4. Verkehr & Sicherheit: Ein Allradfahrzeug (z.B. Dacia Duster) ist für das Hochland dringend empfohlen. Straßenverhältnisse (road.is) vorab prüfen.
      5. Budget: Lebensmittel und Unterkünfte sind teuer. Geld sparen durch Selbstverpflegung (Supermärkte: Bónus, Krónan).
      6. Einreise: Reisepass oder Personalausweis genügt für EU-Bürger

    Wir werden einen Dacia Duster versuchen zu mieten, da wir davon aus gehen, dass wir in Regionen fahren wo man auch mal einen Fluß duchqueren muss, da macht ein SUV mit Allrad am meisten Sinn

    Inzwischen ist das Auto gebucht, es wurde ein Dacia Bigster. Der ist größer und in dem kann man auch übernachten, das eröffnet die Möglichkeit so zu planen, dass keine Unterkunft notwendig ist. Die Kosten lassen sich so auch noch etwas überschaubarer halten.

    Erkenntnisse zu den oberen Punkten – nach dem Urlaub

    • zu 1: Ende Juni Anfang Juli war perfektes Wetter, bei uns hat es nur zwei mal geregnet: am ersten Tag nach den Schlammquellen und am letzten Tag als wir Morgens zum Flughafen mussten, sonst sind wir stellenweise kurzärmlig unterwegs gewesen und sind tatsächlich noch braun geworden.
    • zu 2: den Golden Circle haben wir weitestgehend ans Ende gelegt und die Blaue Lagune gar nicht besucht. Walbeobachtung war zwecklos da ein Walfangschiff einen Wal gefangen und erlegt hat, die Wale haben das untereinander kommuniziert und sind deswegen “untergetaucht” (mehr dazu im Beitrag vom 5. Juli), Gletscherwanderung haben wir leider nicht gemacht wäre aber sicher interessant und spannende gewesen.
    • zu 3: Wasserdichte Wanderschuhe sind Pflicht, wenn man wie wir viel wandern will, T-Shirt warme Jacke und Daunenjacke hat meistens gereicht, Mütze Schal und Handschuhe auch mitnehmen. Warme Sachen braucht man auf jeden Fall, men weiß nie genau wie sich das Wetter entwickelt, daher lieber zu warm als zu kalt angezogen. Wenn man die Wasserfälle besucht braucht man auf jeden Fall Regenjacke und Hose sonst wird man durch und durch nass.
    • zu 4: Verkehrsaufkommen ist meistens sehr gering um so weiter von Reikjavik weg umso weniger, 90 km/h darf man meistens fahren, auf den F-Strassen nur 80 km/h. Wenn man die F-Strassen fährt muss man einen Allrad haben, das wird vorausgesetzt und es gibt Hinweisschilder aber keine Kontrollen. Einige Strassen (Abschnitte) waren gesperrt. Die F35 ist noch erträglich aber die F225 und die F204 sind extrem holprig, sehr viele Schlaglöcher, Wasserlöcher und einige Flussdruchfahrten. Abenteuer pur!
    • zu 5: bei Bónus, Krónan gibt es alles, das ist wie die deutschen großen Ketten L… und A… teuer ja aber überschaubar, um so weiter weg von großen Städten um so schwieriger die Versorgung. Es gibt dann nur wenige Läden und Supermarkts gibt´s nur in den größeren Städten, also gut planen und sich rechtzeitig mit Proviant eindecken.
    • zu 6: ja genau das reicht, wir hatten nur Handgepäck, das hat das Einchecken im Flughafen sehr vereinfacht
    • => Allrad 4×4 unbedingt notwendig bzw. sogar nur erlaubt wenn man die F-Strassen fahren will!
    • => wir haben nur 4 mal im Auot übernachtet, für die anderen Nächte haben wir eine Unterkunft immer kurz vor der geplanten Ankunft gebucht, das war während der Fahrt mit dem Handy recht gut möglich und wir haben immer was Freies gefunden. Die Preis waren erträglich, zwischen ca. 100 € über 120 €, 150 € und das Teuerste war über 200 €. Teilweise war Frühstück mit dabei, es gab fast immer eine Gemeinschaftsküche / Bad. Manchmal hatten wir alles auf dem Zimmer im Studio oder im Cottage.

    Wer vor hat einen Urlaub auf Island zu verbringen, dem kann ich nur  meine Empfehlung aussprechen. Das Land, die Leute, vor allem die unglaublichen, einzigartigen, beeindruckenden Landschaften, sei es an der Küste die Bradung, am Meer der Black Beach, im Landesinneren oder im Hochland. So vielfältig und unterschiedlich, auf der einen Strassenseite grün, auf der anderen Seite kilometerweit schwarzes Lavagestein, im Hintergrund schneebedeckte Berge, dazwischen Gletscherzungen, davor eine Lagune mit Eisbergen darin. Abenteuer pur auf den F-Strassen, die zu Landesabschnitten führen, die man auf normalen Strassen gar nicht erreicht. Der Ausflug nach Grímsey … unbeschreiblich schöne Tierwelt, Polarkreis zum Anfassen. Wasserfälle die so unglaublich groß und mächtig sind.

    Das ist nur ein Teil von dem was wir gesehen, erlebt, genossen oder verabscheut haben, was uns überrascht, erfreut, geärgert, angespornt, beruhigt und zufrieden gamacht hat. Das Alles kann man nur für den Rest seines Lebens im Gedächtins behalten wenn man dort war – auf Island!

    Der Urlaub hat schon ne ganze Stange Geld gekostet, aber man macht so was ja nicht jedes Jahr und was man da erlebt bleibt im Kopf und man kann ewig davon zehren und sich daran erinnern wie es war auf Island. Mit den Beiträgen aus meinem Blog ist das auch Jahre später und vor allem von überall wo man Zugang dazu hat nachzulesen und sich daran zu erfreuen.

    Gruß

    Edi

    Die einzelnen Beiträge zum Island Urlaub 2026:

  • edi.teppert.com - Weimar Berlin Potsdam Magdeburg Titelbild

    Weimar Berlin Potsdam Magdeburg 2025

    Die Gelegenheit für ein bzw. mehrere neue Beiträge im Bereich Urlaub, nachdem wir heute am 17.09.2025 zurück gekommen sind aus unserem diesjährigen Sommerurlaub. Es war eine Kultur Tour im Osten der Republik.

    edi.teppert.com - Brandenburger Tor TitelbildAm ersten Tag ein Zwischenstopp in Weimar, bevor wir nach Berlin weiter gefahren sind, damit die Strecke mit dem Auto nicht auf ein Mal gefahren werden muss. In Berlin mehrere Tage mit Übernachtung. Im Anschluß ein Tag Potsdam, gegen Spätnachmittag Weiterfahrt nach Magdeburg mit einer Übernachtung. Auf dem Rückweg eine Kurze Stippvisite bei Verwandten in Geo, die wir schon sehr lange nicht mehr gesehen hatten. Nach der Kaffeepause dann nach Hause.edi.teppert.com - Reichstagsgebäude Titelbild

    Mit dem Wetter hatten wir so einigermassen Glück, es hat paar Mal geregnet – bei einem hefigen Regenschauer mussten wir ca. 20 min. unterstehen bis wir weiter konnten – sonst war es trocken und nicht zu warm, wäre ja auch nicht so gut wenn´s zu warm ist, bei den täglichen 15 – 20 km die wir zu Fuß unterwegs waren.

    Resumee dieses Urlaubs: Es gibt viele interessante Sehenwürdigkeiten, vor Allem in Berlin, man kann in wenigen Tagen auch nur einiges sehen. Viele Leute in Berlin sind aufgeschlossen und Weltoffen, aber viele eben auch nicht. Mag sein, dass es geschichtliche Gründe hat oder was auch immer. Um meine Wissens Defizite in der Geschichte zu minimieren ist es interessant und gleichzeitig ernüchternd vieles mal anzuschauen und daraus einiges zu lernen. Auf jeden Fall kann man sicher in den wenigen Tagen nur “das Wichtigste” – oder was man selbst als “das Wichtigste” sieht anschauen. War nett aber es reicht, der Osten ist abgehakt und wird nicht wieder ins Urlaubsprogramm aufgenommen, jetzt doch eher wieder mal in den Süden.

    Auf jeden Fall: Berlin ist eine Reise Wert!

    Gruss Edi

    Edi

    Bilder aus den besuchten Städten: Weimar, Berlin, Potsdam, Magdeburg
    Alle Beiträge aus dem Urlaub im September 2025
  • edi.teppert.com Magdeburg Titelbild

    17. September 2025 – Magdeburg Elbe, Magdeburger Dom, Hundertwasser Haus

    Unser letzter Tag auf der Kultur Tour führte uns wie schon zuvor geschrieben nach dem Frühstück im a&o Hostel und der intensiven Potsdam Tour gegen Abend nach Magdeburg. Das lag auf der Strecke ein Stück weiter nach Hause und dort schien es noch was sehenwertes zu geben. Wir waren etwa knapp 3 h unterwegs bis zu der Ferienwohnung, die wir auf der Fahrt herausgesucht hatten.

    Als wir in der Stadt angekommen waren haben wir erst mal einen Parkplatz gesucht, auf dem wir die Nacht über Gebührenfrei parken konnten und der nicht sehr weit von der Wohnung entfernt war. Am Ende waren es etwa 3 Gehminuten zur Wohnung. Die Wohnung zu finden war allerdings etwas schwierig, da der Eingang auf der Hinterseite des Gebäudes lag, darauf sind wir erst durch den Tipp einiger vor dem Haus im Biergarten einer Kneipe sitzenden Leute gekommen. Eine Frau der Gruppe hat uns den Eingang dann gezeigt.

    Der Schlüssel zu der Wohnung war in einem Schlüsselkasten neben dem Eingang, dieser musste mit einem Code, den wir per Mail bekommen haben geöffnet werden. Ich glaube nicht, dass dieser Code regelmäßig geändert wird … elso eine windige Sache. Im Prinzip kann sich da jeder Zugang verschaffen mit einem Nachschlüssel, den er anfertigen lässt. Wenn dann in einer der Wohnungen (es waren mehrere in dem Gebäude) Wertgegenstände abgestellt wurden und die Mieter nicht da waren … hmmm.

    Die Ferienwohnung, die im ersten Stock lag, war eine Katastrophe: Fenster dirket zur belebten Straße unten die Kneipe mit bis spät in die Nacht grölenden Gästen, Vorhänge konnten nicht geschlossen werden, beim Versuch hab ich die Vorhangstange fast runter gerissen, TV-Gerät null Funktion, Bad + Klo sehr verdreckt, Bett sah nicht so aus als ob es frisch bezogen war und roch auch nicht so.

    In den Bewertungen zu der Ferienwohnung waren eigentlich nur schlechte Bewertungen gepostet – das hätten wir wohl vorher intensiver lesen sollen. Für eine Nacht war es gerade noch erträglich.

    Nachdem wir einquartiert waren sind in die Stadt gelaufen um die paar Sehenwürdigkeiten anzuschauen, die es hier gab: Magdeburger Dom, Hunderwasser Haus, an der Elbe entlang, sonst nicht wirklich viel mehr zu sehen.

    Abends sind wir dann die Hauptstrasse runter um ein Lokal zu suchen in dem man essen konnte und sind letztendlich in einer Pizzeria gelandet, wo wir dann gegessen haben. Die Pizza war gut und es war mein Geburtstags Essen 🙂

    Wir sind dann recht früh wieder auf dem Zimmer gewesen und haben versucht zu schlafen. Ich habe gleich von Anfang an meine Ohrenstöpsel eingelegt und nicht viel von dem Krach vor dem Haus mitbekommen.

    Alles in Allem .. naja, der letzte Tag ging mäßig zu Ende. Die Nacht war unruhig und Morgens wollten wir dann frühstücken gehen, das Lokal, das wir im Internet gefunden hatten und dort als geöffnet angegeben war, war dann doch geschlossen. Nicht weit von dort gab es einen Laden wo wir und dann unser Frühstück selbst zusammengestellt und gekauft haben und in der Ferienwohnung dann gegessen haben.

    Nach dem Frühstück sind wir dann weiter auf unserer Rückreise Richtung Geo zu meinen Verwandten um sie zu besuchen. Nach wiederum ca. 3 h Fahrt waren wir dort. Der Einladung zu Kaffee und Kuchen sind wir gefolgt und haben uns über viele vergangene Ereignisse unterhalten. Es gab viel zu erzählen, da wir uns schon viele Jahre nicht gesehen hatten.

    Nach dieser Erzählrunde haben wir uns dann auf den resltichen Rückweg gemacht. Die Verkehrssituation war relativ entspannt wir sind nahezu ohne große Verzögerungen bis nach Hause gefahren und vor allen ohne Pannen und Unfälle.

    Daheim angekommen erst mal alles ausladen und etwas Ordnung schaffen, danach relaxen von den vielen km Fahrt.

    Ein schöner Ausklang am letzten Tag des Urlaubs

    Gruß

    Edi

    Übersicht der Beiträge zum Weimar Berlin Potsdam 2025 Urlaub zur schnellen Auswahl

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    16. September 2025 – Potsdam Historische Mühle, Schloss Sancsoussi, Bildergalerie, Chinesisches Haus, Schloss Charlottenhof

    Nach den erlebnisreichen, interessanten, lehrreichen und auch anstrengenden Tagen in Berlin sind wir am 17. September hanz gemütlich aufgestanden und haben uns entschieden im Hostel zu frühstücken (15 € / Person). Am Buffet gab es allerlei leckere Speisen, eigentlich für jeden etwas, aber eben auf Hostel Niveau und etwas unpersönlich wie ich fand. Nach dem mittelmäßigen Frühstücksbüffet ging es dann weiter nach Potsdam, das hatten wir so am Vorbabend beschlossen und geplant. Die Fahrt hat ca. 1 h gedauert. Wir haben das Auto auf dem Parkplatz bei der historsichen Mühle geparkt (bei der Ein- und Ausfahrt ohne Schranke erfolgt eine Kennzeichen Erkennung, so wird die Parkgebühr Berechnung und Bezahlung verifiziert). Für die Zeit, die wir auf dem Parkplatz verbracht haben mussten wir am Ende die Höchstgebühr von 15,00 € mit Karte bezahlen, mit Bargeld war da nichts zu machen!

    Bei der Historischen Mühle ist ein Besucherzentrum wo man sich informieren kann und auch Eintrittskarten kaufen kann für die ganzen Sehenswürdigkieten die auf dem Gelände verteilt sind. Einige sind frei und kosten keinen Eintritt, aber die meisten interessanten Gebäude kann man nur mit Eintrittskarte besichtigen. Wir haben eine Kombikarte genommen (Informationen zum Kombinationsticket sanssouci+), bei der das Schloss Sancsoussi mit Führung und Audio Guide und alle anderen Schlösser ebenfalls dabei war. Dadurch, dass wir dne Berlin Welcome Card gekauft hatten war der Preis ermässigt auf 17,00 €.

    Das erste was wir uns angeschut haben waren die Neue Kammern von Sanssouci. Die Räume in diesem Gebäude sind wirklich beeindruckend – riesig groß und hoch mit Prunk verziert und geschmückt, teuerste Materialien. Goldener Glanz wo man hinschaut.

    Auszug aus der Wikipediaseite:
    Die Neuen Kammern im Park Sanssouci, Potsdam wurden ab 1747 für Friedrich den Großen als Orangeriegebäude, Theater-, Bankett- und Konzertsaal errichtet, zwischen 1771 und 1775 zu vier Festsälen und einem Gästezimmertrakt umgebaut.

    Die Wikipediaseite verrät sehr viel geschichtliches zu den Räumen und der Enstehung.

    Wir hatten bei unserer Eintrittskarte den Besuch des Gebäudes frei, mussten also keinen Eintritt bezahlen. Allein wegen den Dimensionen und dem edlen Interieur lohn es sich das alles anzuschauen.

    Weiter ging es dann durch den Sizilianischen Garten vorbei am Brunnen zum Chineschischen Haus. dieses ist auch interessant – zugänglich auch  nur wenn man Eintritt bezahlt hat. Das Innere erzählt auch geschichtlich Interssantes: die aussen stehenden Statuen, die innen in die Kuppel gemalten Szenen, alles nach den Ideen von Friedrich dem Großen.

    Auszug aus der Wikipedia Seite:
    Das Chinesische Haus, auch als Chinesisches Teehaus bekannt,[1] ist ein Gartenpavillon im Park Sanssouci in Potsdam. Friedrich der Große ließ das Gebäude zur Ausschmückung seines Zier- und Nutzgartens ca. 660 Meter südwestlich des Sommerschlosses Sanssouci errichten. Mit der Planung wurde der Baumeister Johann Gottfried Büring beauftragt, der nach Skizzen des Königs in den Jahren 1755 bis 1764 einen Pavillon im Zeitgeschmack der Chinoiserie schuf, eine Mischung von ornamentalen Stilelementen des Rokokos und Teilen ostasiatischer Bauformen.

    Nach dem Besuch des Chineschischen Hauses war es an der Zeit hoch zum Schloss Sancsoussi zu laufen, die Führung hat um 13:30 begonnen, für die wir uns angemeldet hatten. Wir waren trotzdem noch zu früh dran und mssten uns in der langen Schlange der Besucher einreihen. Es wurden immer nur Gruppen (ca. 10 Personen) rein gelassen, beim Start bekam jeder Besucher einen Audio Guide, dieser konnte selbst gesteuert werden, je nach dem wo man gerade war musste man die in dem Bereich vermerkte Nummer auswählen und den Vortrag dazu starten.

    Wirklich beeindruckende der ganz Prunk und wie sich Friedrich der Große das alles ausgedacht hat und es dann von Architekten umgesetzt werden (musste). Der war schon ein schlaues Kerlchen der Friedrich, muss man neidlos eingestehen. Aber ob ein Mensch so viel Prunk um sich braucht, teilweise wurden die Räume nie benutzt, manche nur gebaut zur Schau.

    Auf jeden Fall interssant diesen geschichtlichen Teil gesehen zu haben, jeder der es mag sollte sich das mal anschauen.

    Gruß

    Edi

    Übersicht der Beiträge zum Weimar Berlin Potsdam 2025 Urlaub zur schnellen Auswahl

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