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  • 05.09 – 12. + 13. Etappe – Capanelle => Val de Verde => Prati

    Das Frühstück, das wir am Vorabend bekommen haben mussten wir oben in dem Gite zu uns nehmen, da nur dort ein Kocher für warmes Wasser war. 1 1/2 Baguette, vier Marmeladen, vier Butter und löslicher Kaffee, da ist noch jede Menge übrig geblieben.

    Nach dem Frühstück dann wieder runter am Skilift vorbei und erst mal steil bergauf. Die erste Teil der Strecke eigentlich leichtes Gelände, immer wieder hoch und runter ohne große Schwierigkeiten durch den korsischen Wald. Im Wald immer wieder Teilabschnitte wo es gebrannt hatte. Riesige Bäume, die beim Waldbrand teilweise abgebrannt sind liegen einfach über den Weg und man muss einen Umweg machen.

    Das erste Teilstück hin zum Val de Verde waren ca. 15 km, also schon ein ganz anständiges Stück. Der zweite Teil also Etappe 12 war noch mal ziemlich anstrengend, es ging 600 m nach oben bis zum Refuge de Prati. Heute haben wir mal wenigstens aus der Ferne ein paar Schweine gesehen, sonst noch keine Sau dafür aber wieder Salamander sogar zwei Stück! Landschaftlich sehr schön, tüpisch Korsika aber auch weniger Aussichten oder Paoramas wegen dem Wald. Der Südteil ist grüner und weniger anstrengend.

    Super Aussicht sollten wir dann auf der Höhe bei Prati haben, leider ist da grad Nebel aufgezogen und man konnte nicht ans Meer an die Ostküste sehen. Das Refuge hier oben ist traumhaft, völlig abgelegen von der Zivilisation. Eine schöne Hochflöche, viele Zelte, Sonne kaum Wolken aber es zieht ein kühler Wind.

    Ausserhalb des Waldes auch sehr schöne Panorama Aussichten, das Wetter hat zum Glück immer gepasst

    Heute gibt es die chinesischen Nudeln, sonst müssen wir sie wieder heim nehmen, das kommt nicht in Frage. Langsam füllt sich das Refuge immer mehr, es kommen immer mehr Leute an. Das Wetter war heute völlig problemlos obwohl es zeitweise so aussah als ob es regnen könnte.

    Essen war zwar gut d.h. die Nudeln, aber die Franzosen hier im südlichen Teil des GR20 sind meisten jünger und recht rücksichtslos beim Umgang im ganzen Essbereich und drum rum, labern auch ohne Ende, das geht mir jetzt auf den Keks. Essen fassen und ab in die Heia 32 Bett Unterkunft, vielleicht zur Hälfte voll.

    Durch die bewaldeten Gipfel, blauer Himmel

    Die zurückgelegte Strecke als Open Street Map Karte mit Höhenprofil und Zusatzinfos:

    Gesamtstrecke: 24216 m
    Maximale Höhe: 1823 m
    Minimale Höhe: 1249 m
    Gesamtanstieg: 1283 m
    Gesamtabstieg: -1099 m
    Gesamtzeit: 07:48:50
    Download file: 14_Korsika_Wandern_12_und_13_Etappe_Capanelle_ueber_Val_de_Verde_-_Prati.gpx

  • 04.09. – 11. Etappe – Vizzavona => Capanelle

    Heute länger schlafen, Frühstück gibt es erst ab 7:45 Uhr, das war auch gut und nötig zur Erholung. Das Frühstück sehr lecker und alles vom Buffet. Schmackhafte Körnerwecken, Croissants, Müsli mit Kastanien und frisch geschnittene Früchte, Kaffee nach Belieben, frischer korsischer Käse. Die perfekte Grundlage für die anstehende Etappe mit ca. 16 km.

    Leider hat uns heute der Regen einen Strich durch die Rechnung gemacht, so etwa ab der Hälfte hat es angefangen leicht zu regnen und wurde dann immer mehr. Kurz vor dem Ziel haben wir zehn Minuten Pause eingelegt, weil es ziemlich geschüttet hat. Die Pause hat nicht viel gebrracht, wir sind dann im Regen weiter gelaufen und waren am Etappenziel ziemlich nass.

    Die Etappe heute war eher leicht, zwar einige Höhenmeter, aber ohne Schwierigkeiten. Die Landschaft eher typisch korsisch: Laricio-Kiefern, Buchen, Farn, Sträucher, – Macia Landschaft. Einige Bäche zu überqueren, die schon reichlich Wasser führten. Ab und zu mal ein Ausblick ins Tal oder in die Berge, schön grün alles. Das Highlight dieser Etappe: ein Salamander in voller Pracht lief gerade über den Weg als wir vorbei kamen und gar extra still gehalten für ein Foto!

    Zum Glück gutes Equipment: der Rucksack blieb mit der Hülle ziemlich trocken und die Regenjacke hielt auch ganz schön was ab. Am Ziel gleich ein Mehrbett Zimmer gebucht (fünf doppelstöckige Betten im Zimmer). Die Franzosen, die wir unterwegs immer getroffen (drei Männer und ein Pärchen)  waren dann doch wieder da. Warme Dusche, danach einen Kaffee und Kastanien Kuchen im Essbereich. Vor dem Abendessen noch mal die Beine lang strecken und das hier schreiben.

    Abendsssen war heute bei der Halbpension dabei, das Frühstück morgen früh dann auch. Essen war gut, eine herzhafte Suppe mit allem Nahrhaften drin. Danach dann Grieß Stücke und Fleisch mit Soße. Als Abschluss einen Schokokuchen. Noch ne Weile bei einem Bierchen sitzen, dann ins Bett. Morgen um sieben los damit wir nicht wieder in den Regen kommen.

    Der erste Salamander, der bei Regenwetter unserern Weg gekreuzt hat.

    Die zurückgelegte Strecke als Open Street Map Karte mit Höhenprofil und Zusatzinfos:

    Gesamtstrecke: 18064 m
    Maximale Höhe: 1637 m
    Minimale Höhe: 1139 m
    Gesamtanstieg: 1144 m
    Gesamtabstieg: -703 m
    Gesamtzeit: 05:35:51
    Download file: 13_Korsika_Wandern_11_Etappe_Vizzavona_-_Capanelle.gpx

  • 03.09 – 9. + 10. Etappe – Petra Piana => Onda => Vizzavona

    Immer in luftiger Höhe

    Frühstück im Kochraum gemeinsam mit jeder Menge Franzosen die endlos palavern, nervig … ist halt ein anderes Volk – spärlich mit Papp Toast, ein paar Keksen und löslichem Kaffee wie immer.

    Wie immer unglaubliche Panorama Aussichten

    Nach der Morgentoilette und dem Verstauen der ganzen zum Teil feuchten Sachen. In der Nacht hatte es  drei Grad. Im Zelt ist am Morgen das Wasser in der Ecke zusammengelaufen, so feucht war  es.

    Wo geht´s lang? Zum Bahnhof oder zum Col?

    Für die 9. Etappe gibt es zwei Varianten, eine über den grat und eine durchs Tal. Wir haben die Gipfel Variante gewählt, die man nur bei gutem Wetter und wenig Wind machen kann. Wetter war gigantisch gut bis zur ersten Hälfte der 10. Etappe, die wir gleich noch angehängt haben.

    die Lounge im Hotel
    Der Speisesaal

    Für gesamten zwei Etappen von heute sind so zu beschreiben:

    Gipfelstürmer, Höhenmeter Fresser, km Vernichter, Panoramatour mit viel Wetter Glück!

    Insgesamt ca. 1500 n hoch und 2200 m runter bei 23 km Entfernung und etwa sieben Gipfeln.

    Panorama, gutes Wetter was will man mehr

    Auf der zweiten heutigen Etappe also der zehnten gesamt Etappe waren beide die West-Küste und die Ost-Küste zu sehen, auf sämtliche Gipfel rings um freie Sicht, keine Wolke, einfach unglaublich beeindruckend und nicht zu toppen mit Allem was ich bisher gesehen / erlebt habe!

    Deftige Portionen zur Stärkung
    was das Herz begehrt

    Der letzte Teil, der beschwerliche Abstieg war dann der unangenehme Teil, unspektakulär und anstrengend. Auf dem Teilstück haben wir dann noch einige unnötige km gemacht, da wir nicht genau wussten wo das Gite und Hotel sind und uns auf unzuverlässige Ratschläge einiger Anwohner, die auch unterwegs waren verlassen haben.

    Gute Auswahl an Weinen

    Letztendlich angekommen im Hotel, warme Dusche, gutes frisches Essen, alle Kleider waschen lassen. Ein gemütliches warmes Bett, nicht feucht und kalt … naja, die Zivilisation halt. Man ist sehr verwöhnt und genießt es auch, aber spartanisch unterwegs zu sein ist auch eine (Lebens-) Art zurecht zu kommen.

    Heute waren keine von den Weggefährten mehr hier, die wir unterwegs kennengelernt haben, also nach dem Essen aufs Zimmer, noch ein wenig recherchieren wie es morgen weiter geht und dann erholsam schlafen.

    Die zurückgelegte Strecke als Open Street Map Karte mit Höhenprofil und Zusatzinfos:

    Gesamtstrecke: 24101 m
    Maximale Höhe: 2081 m
    Minimale Höhe: 1142 m
    Gesamtanstieg: 1677 m
    Gesamtabstieg: -2356 m
    Gesamtzeit: 10:43:59
    Download file: 12_Korsika_Wandern_9_u_10_Etappe_Petra-Piana_ueber_Onda_-_Vizzavona.gpx

  • 02.09 – 8. Etappe – Manganu => Petra Piana

    5:45 Uhr raus aufs Klo und morgen Toilette, in dem Schlafraum war kaum Luft zu kriegen. Frühstück mit dem Brot und Honig aus den Vorräten. Nachdem alles gepackt war ging es los einige Minuten nach sieben. Die Etappe war im Wanderführer als schwierig eingestuft, die Kletterstellen waren nicht schwer aber anstrengend und es waren viele solche Passagen. Es ging erst mal hoch auf 2003 m, dann ständig hoch und runter gegen Ende dann um den Berg und hoch auf 2210 m zum Bocca Muzella. Von dort dann noch eine gute Stunde über schlechte Wege wieder runter bis zum Refuge Petra Piana. Es liegt auf 1840 m, im Schlafraum alles mit Bettwanzen verseucht, daher ist Zelten im Biwack angesagt.

    Nachdem das Zelt bezogen und ist vorbereitet ist erst mal was Warmes essen. Das könnte eine empfindlich kalte Nacht werden. Unterwegs hat es mal eine halbe Stunde geregnet, so dass wir die Regenjacke anziehen mussten und den Rucksack Regenüberzug umlegen. Hier gibt es mal wieder Empfang aber keinen Strom und Möglichkeit zum irgend was aufladen. Später haben wir nich zum Abendessen chinesische Nudeln, die wir mitgenommen hatten. Dann wird es wohl ein kurzer Abend wenn’s so kühl ist. Um vier hat es angefangen leicht zu regnen, da haben wir uns ins Zelt verzogen incl. Rucksäcke. Im Schlafsack ist es gemütlich warm und ich kann hier am Blog schreiben und Bilder hochladen. Mal sehen ob wir uns noch mal aufraffen aus dem Zelt zu kommen.

    Es ging erst mal hoch auf 2003 m, dann ständig hoch und runter gegen Ende dann um den Berg und hoch auf 2210 m zum Bocca Muzella. Vom dort dann noch eine gute Stunde über schlechte Wege wieder runter bis zum Refuge Petra Piana. Es liegt auf 1840 m, im Schlafraum alles mit Bettwanzen verseucht, daher ist Zelten im Biwack angesagt. Nachdem das Zelt bezogen und ist vorbereitet ist erst mal was Warmes essen. Das könnte eine empfindlich kalte Nacht werden. Unterwegs hat es mal eine halbe Stunde geregnet, so dass wir die Regenjacke anziehen mussten und den Rucksack Regenüberzug umlegen. Hier gibt es mal wieder Empfang aber keinen Strom und Möglichkeit zum irgend was aufladen. Später haben wir nich zum Abendessen chinesische Nudeln, die wir mitgenommen hatten. Dann wird es wohl ein kurzer Abend wenn’s so kühl ist.

    Um vier hat es angefangen leicht zu regnen, da haben wir uns ins Zelt verzogen incl. Rucksäcke. Im Schlafsack ist es gemütlich warm und ich kann hier am Blog schreiben und Bilder hochladen. Mal sehen ob wir uns noch mal aufraffen aus dem Zelt zu kommen.

    Die Zeltstadt in Petra Piana
    Zelten ist angesagt wegen Bettwanzen im Refuge

    Zelten ist angesagt wegen Bettwanzen im Refuge


    Die zurückgelegte Strecke als Open Street Map Karte mit Höhenprofil und Zusatzinfos:

    Gesamtstrecke: 13606 m
    Maximale Höhe: 2199 m
    Minimale Höhe: 1580 m
    Gesamtanstieg: 1157 m
    Gesamtabstieg: -928 m
    Gesamtzeit: 06:17:44
    Download file: 11_Korsika_Wandern_8_Etappe_Manganu_-_Petra_Piana.gpx

  • 01.09 – 7. Etappe – Castello Verghio => Manganu

    Frühstück im Kochbereich im überdachten Freien mit den zuvor eingekaufen Brot, Honig und wie immer löslicher Kaffee.

    Das Wetter sieht heute ziemlich ungemütlich aus. viele schwarze Wolken, kalt und stürmisch

    Das Wetter sieht heute ziemlich ungemütlich aus. viele schwarze Wolken, kalt und stürmisch

    Das erste Stück der Etappe geht durch den Wald an der Ostseite entlang

    Das erste Stück der Etappe geht durch den Wald an der Ostseite entlang

    Nach der Morgen Toilette dann los Richtung Südwesten auf dem GR20. Die Beine sind deutlich spürbar und Magnesium ist Pflicht, sonst ist die Versorgung nicht ausreichend.

    Es ist sehr kalt, so dass wir Handschuhe angezogen haben

    Es ist sehr kalt, so dass wir Handschuhe angezogen haben

    Über den Col de Saint-Pierre an der kleinen Kapelle vorbei

    Über den Col de Saint-Pierre an der kleinen Kapelle vorbei

    Über den Höhenrücken durch die Serra San Tomaghu

    Über den Höhenrücken durch die Serra San Tomaghu

    Die Wegweiser zeigen schon unser Ziel - Manganu

    Die Wegweiser zeigen schon unser Ziel – Manganu

    Unsere ständigen Wegbegeliter: die rot weissen GR 20 Markierungen

    Unsere ständigen Wegbegeliter: die rot weissen GR 20 Markierungen

    Diese Etappe ist eher gemütlich, anfangs geht es etwas hoch und runter, danach hoch auf ca. 1900 m. Mäßiges Wetter, viele dunkle Wolken und stürmischer Wind sind die ständigen Begleiter. Der Weg über den Grat war eigentlich sehr unspektakulär, danach eine Landschaft wie im schottischen Hochland, moorige Graspassagen, halbhohe Sträucher, irgend wann dann der Lac de Nino. Das ist der größte wärmste See im Korsika. Weiter auf dem Weg durch die Graslandschaften vorbei an Schafherden und einer Bergerie. An der nächsten Bergerie de Vaccaghgia dann ein Stopp um den sehr leckeren Ziegenkäse und die korsische Wurst mit Brot zu genießen. Der Rest bis zur Hütte in Manganu mit einem kleinen Aufstieg. Zum Glück noch Betten frei in dem Gite also der Schlafplatz ist gesichert. Zum Abendbrot die Reste vom Vortag und etwas dazu einkaufen. Wird wohl ein kürzerer Abend da laut Empfehlung die Etappe früh gestartet werden sollte, vermutlich vor sieben. Die Italiener haben uns zum Spaghetti essen eingeladen, die Soße mit Steinpilzen aus den korsischen Wäldern war lecker, aber die Pilze natürlich illegal gesammelt. Um neun etwa ins Bett im der Massenunterkunft mit ca. 35 Personen. Ohne Ohrstöpsel wäre schlafen unmöglich.

    Der Lac de Nino - unser Weg führt links (Ost) vorbei an dem See

    Der Lac de Nino – unser Weg führt links (Ost) vorbei an dem See

    Die Landschaft siewht aus wie in den Schottischen Highlands

    Die Landschaft siewht aus wie in den Schottischen Highlands

    Viele Pferde grasen am Ufer des Lac de Nino

    Viele Pferde grasen am Ufer des Lac de Nino

    Die Ziegen sind excellente Kletterer

    Die Ziegen sind excellente Kletterer

    Vorbei am Lac de Nino Richtung Manganu, in der Entfernung eine Käserei zu sehen

    Vorbei am Lac de Nino Richtung Manganu, in der Entfernung eine Käserei zu sehen

    Die zurückgelegte Strecke als Open Street Map Karte mit Höhenprofil und Zusatzinfos:

    Gesamtstrecke: 19250 m
    Maximale Höhe: 1871 m
    Minimale Höhe: 1323 m
    Gesamtanstieg: 1019 m
    Gesamtabstieg: -838 m
    Gesamtzeit: 06:03:22
    Download file: 10_Korsika_Wandern_7_Etappe_Castello_Vergio_-_Manganu.gpx