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  • 20. September 2020 Wanderung – Honberg, Donau, Tuttlingen

    Am heutigen herrlich sonnigen Tag haben wir eine kleine Wanderung auf den Honberg zur Ruine und anschließend entlang der Donau unternommen.

    Start am Parkplatz auf den Donauwiesen, von dort sind wir weggelaufen erst mal durch die Stadt vorbei am Brunnen und den Wanderweg hoch zur Ruine Honberg. Von der Ruine aus dann noch ein Stück entlang dem Obstlehrpfad und wieder zurück.

    Wolkenloser Himmel … da konnte man wirklich schöne Bilder von der Ruine machen, die ich hier auch eingestellt habe.

    Auf dem Rückweg sind wir noch kurz bei der Brücke auf einer Bank gesessen und haben die Gänse beobachtet, die auf dem Weg unterwegs waren. Gänse sind immer irgendwie aggresiv unterwegs, das haben die beiden Damen, die auch einen Spaziergang auf dem Donauweg gemacht haben zu spüren bekommen.

    Die Gänse in Tuttlingen an der Donau - edi.teppert.com

    Ein paar Bilder von den aggresiven Gänsen, die auf dem Spazierweg in Tuttlingen bei der Fußgängerbrücke unterwegs waren:

  • 13. September 2020 Crossbike Tour – Untermarchtal 2020

    Meine jährliche Crossbike Tour nach Untermarchtal konnte ich dank dem schönen Wetter doch noch fahren. Normalerweise fahre ich die Tour im Mai oder Juni, was dieses Jahr nicht gepasst hat. Jetzt hat sich die Gelegenheit ergeben um sie nachzuholen. Die Wettervorhersage für den 13. Sptember 2020 war hervorragend und bot sich an für sportliche Aktivitäten jeder Art. Die Vorbereitungen hatte ich die letzten Tage schon durchgeführt und mir Riegel, Gel und Proviant gekauft. Getränke und sonstige Verpflegeung war auch den Tag vorher gerichtet. Flickzeug und ein Ersatzschlauch gehörten auch zum Equipment, bei dem wechselnden Streckenbelag konnte es schnell mal einen Platten geben.

    Die Kirche in Untermarchtal im Kloster
    Die Kirche in Untermarchtal im Kloster

    Der Plan war sehr früh los zu fahren und den Tag gut auszunutzen, da für die Fahrt von Rottweil aus die Strecke noch länger als sonst war. Bei den vorherigen Touren waren es immer so um die 240 km bei Start in Spaichingen. Wenn der Start in Rottweil ist, dann sind es noch mal 30 km mehr. Also eine Megatour für den Tag. Losgekommen bin ich dann um ca. 6:15 Uhr, da war es noch dunkel und ich musste mit Licht fahren. So ab Tuttlingen etwa und im Donautal hatte es sher viel Neben, der sich auf meiner Kleidung und Helm abgesetzt haben und diese sehr feucht gemacht haben. Zum Glück hatte ich Ärmlinge und Beinlinge sonst wäre es ziemlich kühl und nass gewesen.

    Das Landschaftlich schönste Stück ist immer wieder das Donautal um Beuron, Hausen im Tal. Die Donau hat sich dort tief ins Tal gewunden. Die Berge sind dort eindrucksvoll und ich kenne viele auch vom Klettern z. B. den Stuhlfelsen oder die Hausener Wand. So früh am Morgen war fast niemand auf dem Donauradweg unterwegs, herrlich so alleine und umgeben von der felsigen Lanschaft Richtung angepeiltem Ziel zu fahren.

    Im weiteren Verlauf der Strecke gab es einige Baustellen mit Umleitungen, bei einer dieser Umleitungen musste ich weg vom Radweg und bin dann irgend wie nicht mehr richtig zurück zur geplanten Strecke gekommen. Um weiter zu navigieren habe ich dann Komoot zuhilfe genommen. Komoot hat mich dann leider quer duch den Wald … die kürzeste Strecke … geschickt. Leider war diese Strecke mit sehr viel Höhenmeter verbunden, so dass ich knapp 2000 hm hatte, üblicherweise sind es um die 1200 hm. Das hat ganz anständig Substanz gekostet, was mir am Ende dann zum Verhängnis wurden.

    Im weiteren Verlauf der Strecke kam ich vorbei an Inzigkofen, bin duch Sigmaringen gefahren, Sigmaringendorf, dann Scheer. In Scheer war die Baustelle, an der ich ausweichen musste und von der Strecke abgekommen bin. Wenn ich mir den Steckenverlauf in der GPX-Datei anschaue hab ich einen ganz schönen Schlenker nach rechts gemacht und bin erst in Zwiefaltendorf wieder auf die ursprüngliche Strecke zurück gekommen. Der Rest war dann wieder das was ich kannte und flach, bis auf ein paar heftige Steigungen, die noch zu bewältigen waren. Von Zwiefaltendorf dann noch über Datthausen, Rechtenstein, vorbei an Obermarchtal nach Untermarchtal ins Kloster.

    Im Koster habe ich dann im Guten Hirte oben in der Cafeteria Kaffee, Kuchen und ein Spezi verspeist um meine Speicher wieder aufzufüllen. Die Rückfahrt war zwar auf dem gewohnten Weg aber durch die Höhenmeter reichen Umweg waren meine Kräft schon arg beansprucht und ich musste ganz schön kämpfen auf dem Streckenvelauf. Ich hatte zum Glück reichlich Riegel, Gel und auch genügend Wasser … sogar noch ein Cola im Rucksack zur Verpflegung, so konnte ich einige kurze Pausen einlegen um immer wieder mal die Beine etwas zu strecken und Power zu tanken. Die Zeit, die ich auf dem Umweg verschwendet hatte, hat mir am Ende dann gefehlt. Ich war schon ca. 10:30 h unterwegs und es war bereits nach 19:00 Uhr. Ich habe mich dann entschieden bis nach Mühlheim zu fahren und dort dann das “Taxi” nach Hause zu nehmen. Wenn ich den Rest auch noch gefahren wäre hätte ich etwa zwei Stunden mehr gebraucht und es wäre dann dunkel gewesen, ob mein Akku vom Licht, das ich ja schon am Morgen gebraucht hatte noch gereicht hätte war auch nicht ganz sicher.

    Na ja alles in allem hat mein Tacho dann am Ende 250 km angezeigt und knapp 2000 hm. Insgesamt eine sehr anstrengende Tour, die aber zum Abschluss der Saison genial rein gepasst hat und mich sehr zufriden gemacht hat.

    Die zurückgelegte Strecke als Open Street Map Karte mit Höhenprofil und Zusatzinfos

    Untermarchtal Tour Crossbike – 13.09.2020:

    Gesamtstrecke: 240614 m
    Maximale Höhe: 771 m
    Minimale Höhe: 550 m
    Gesamtanstieg: 2584 m
    Gesamtabstieg: -2549 m
    Gesamtzeit: 12:26:27
    Download file: 20200913-edi-teppert-com-UntermarchtalTourCrossbike.gpx

  • 06. September 2020 – 2. Tag Schweizer Pässe Tour

    06. September 2020 – 2. Tag Schweizer Pässe Tour

    Der zweite Tag unserer Mega Radtour startete in Tiefencastel ausgehend vom Hotel wo wir übernachtet hatten. Erst mal ging es ein paar Kilometer nach unten und auf der Ebene Richtung Albulapass. Von der ebenen Zufahr ging es dann richtig los, steile längere Passagen. Gigantische Kulissen, in der die Strasse und die Bahnlinie hineingebaut sind. Eine technische Ingenieurs Meisterleistung, die die Schweizer da vollbracht haben.

    Der Albulapass liegt auf 2315 m ist unauffälliger als die klassischen Alpenpässe, wirkt landschaftlich unberührter – eben eher ein Geheimtipp. Doch wer ihn einmal mit dem Rennrad bezwungen hat, wird ihn auf jeden Fall auf der Liste der schönsten Alpenpässe verewigt haben. So wird man z. B. unweigerlich ins Staunen kommen, wenn man die an den Felsen geklatschte Trasse durch den verengten Schluchtabschnitt unterhalb von Bergün passiert. Fazit: eine abseits der Transitverkehrspfade liegendePassstraße, ein Hauch von historischem Flair, die wunderschöne Bergwelt der Albula-Alpen und eine vergleichsweise unberührte Natur. Eine gute Gelegenheit, den Albula mal unter die Räder zu nehmen, bietet sich übrigens am 06. September 2020, an dem im Zuge des SlowUp Albula der Pass für den motorisierten Verkehrgesperrt ist (hat wegen Corona nicht stattgefunden).

    Kurzer Stopp für Bilder und eine Filmsequenz im Anstieg des Albulapasses

    Abschnitt Engadin – Julierpass – Tiefencastel. Der Julierpass liegt auf 2284 m verbindet Silvaplana im Oberengadin mit Tiefencastel im Albulatal. Wirtschaftlich hat der Julierpass eine große Bedeutung als Hauptanschlussstrecke des Engadins an den Rest der Schweiz. Dementsprechend ausgebaut ist die Straße; somit ist stets mit viel Verkehr zu rechnen. Der Pass liegt eingebettet in gerölldurchzogenen Hochalpenwiesen, in denen der Pfiff des Murmeltieres zu hören ist. Kein sehr schöner Pass, aber auch nicht so öde, wie er manchmal dargestellt wird. Oben auf dem Pass sieht man rechts und links der Straße einige historische Wegsperren und schneebedeckte Berge, die sich bis auf über 3000 m erheben. Ohne Tunnel in der Abfahrt und zudem mit einem wunderschönen Blick Richtung Arosa, Rothorn, Lenzerheide, Albula- und Juliertal geht es über Del mit einen lohnenswerten Umweg zurück nach Tiefencastel.

    Die Abfahrt vom Albulapass zieht sich über verschiedene Orte unter Anderem sind wir durch St. Moritz gefahren. Keine Ahnung warum da so ein Hpye drum gemacht wir, aber es war echt einiges los. Wir haben kurz an einem Hotel angehalten, an dem richtig Geld rum gestanden ist in Form vom teuren Autos: diverse Porsche, Ferrari und weitere teuer Automarken. In der Stadtmitte wo auch eine Skulptur von einem Skelettonfahrer von 1885 – 1985 … 100 Jahre Jubiläum des Cresta Run steht.

    Von St. Moritz aus geht es dann weiter erst mal vorbei am St. Moritzersee (siehe Wikipedia: St. Moritzersee) Richtung Champfer entlang dem Champferersee (siehe Wikipedia: Champferersee). Dann kommt Silvaplana und es geht so langsam hoch zum Julierpass, unser zweiter Pass an diesem Tag und der letzte der fünf in den zwei Tagen. Dr Julierpass ist nicht so steil und anstrengend aber meine Kräfte waren so ziemlich aufgebraucht und es hat schon sehr viel Anstregung gekostet den letzten Anstieg zu bezwingen.

    Der Champferersee im Panoramablick

    Bei einer Pause hinter dem Theaterturm auf dem Julierpass (siehe Wikipedia: Das Juliertheater), geschützt hinter einem Felsblock um dem Wind zu entgehen, haben wir uns noch mal gestärkt für den Rest der Tour. ENtlang dem Marmorereasee (siehe Wikipedia: Lai di Marmorera) über Rona, Tinizang, Savognin. Dann einen Schlenker nach links übr Cunter, Salouf, Mon um dem Tunnel zu umfahren, was aber noch mal ein paar Höhenmeter mit sich brachte.

    Zurück im Hotel hatten wir dann noch die Möglichkeit zu duschen und in Ruhe das Auto zu beladen. Als Abschluss haben wir im Hotel noch einen Kaffee getrunken und sind danach zurück gefahren. Der Verkehr war schon kurz nach der Abfahrt sehr stark, kurz nach der Abfahrt sind wir schon gestanden, so dass wir sehr viel Zeit in vielen km Stau verloren haben.

    Am Ende nach einer gefühlt ewig langen Autofahrt sind wir gut daheim angekommen ohne Panne oder Unfall, das ist ja das Wichtigste. Weder mit dem Rad noch mit dem Auto ist etwas passiert.

    Die Tour Beschreibung als PDF-Datei:

    Tour Tag 2: Albula Julier Beschreibung

     

    Die zurückgelegte Strecke als Open Street Map Karte mit Höhenprofil und Zusatzinfos

    Teil 2 der Schweizer Pässe Tour: Albulapass, und Julierpass – 06.09.2020:

    Gesamtstrecke: 104246 m
    Maximale Höhe: 2318 m
    Minimale Höhe: 855 m
    Gesamtanstieg: 3994 m
    Gesamtabstieg: -4001 m
    Gesamtzeit: 06:08:56
    Download file: 2020-09-05bis06-edi-teppert-com-SchweizerPaesseTourTag2.gpx

  • 05. September 2020 – 1. Tag Schweizer Pässe Tour

    05. September 2020 – 1. Tag Schweizer Pässe Tour

    Wie schon zuvor geschrieben war für den ersten Tag der Start in Andermatt geplant. Wir sind morgens früh um fünf in Spaichingen lod gefahren und hatten eigentlich vom Verkehr her wenig Probleme, es lief ganz gut und wird kamen in der geplanten Zeit in Andermatt am Camping Parkplatz an. Wie schon bei der Planung ausgekundschaftet war der Parkplatz den ganzen Tag für 5 ChFr recht günstig und ganz ok. WAs am Ende das Tages dann überraschend war: es kostete dann nur sehr günstige 3 ChFr für den ganzen Tag.

    Der Tourverlauf am ersten Tag die Strasse ging vom Profil her erst mal einige Kilometer auf der Ebens, danach so langsam steil ansteigend und die Serpentinen hoch zum Pass. Auf dem Weg zum Gipfel kamen wir an der “James Bond Strassse” vorbei, da wurden Szenen vom Bond Film “Goldfinger” gedreht.

    Auszug aus Wikipedia:
    Der Furka Pass wurde als Drehort im James-Bond-Film Goldfinger verwendet. Eine Kurve auf der Ostseite des Passes heißt sogar “James Bond Strasse”. Am Schild befindet sich ein Aussichtspunkt mit einem kleinen Parkplatz. Besucher können auch neben dem Hotel Belvédère in der Nähe der Passhöhe auf der Westseite parken und einen kurzen Spaziergang zur Rhône-Gletschereisgrotte machen. Der Gletscher bewegt sich 30 bis 40 Meter pro Jahr und der 100 Meter lange Tunnel und die Eiskammer können ab Juni besucht werden, wenn die Straße geöffnet wird.

    Wer  mehr nach nachlesen will hier gibts weitere Infos:
    im Historisches Lexikon der Schweiz – Furkapass

    Das “Beweismittel” – Bild vom Schild auf dem Furkapass

    Kurz von dem Gipfel fahren wir am Hotel Furkablick vorbei. Auf dem Furkapass oben das Schild als “Beweismittel” für das erreichen. Von dort oben hat man eine geniale Sicht runter ins Tal wo der Rhône-Gletscher verläuft.

    Panoramasicht hinunter vom Furkapass

    Vom Furkapass oben dann eine herrliche Abfahrt, leider mit extrem viel Verkehr, darunter sehr viele Motorräder, die fast alle schnell und relativ rücksichtslos an uns vorbei gerast sind. Bei der Abfahrt habe ich laut meinem Tacho eine Höchstgeschwindigkeit von ca. 75 km/h drauf bekommen, das war schon sehr grenzwertig. Die Strassen bei der Abfahrt waren nicht so optimal, viele Unebenheiten und leichte defekte Stellen, auf die man immer sehr achten musste. Dazu noch eine leichter Wind, der sich bei der hohen Geschwindigkeit doch unangenehem ausgewirkt hat. Die Abfahrt war eindeutig schwieriger als das Erklimmen das Passes, weil viele Faktoren gleichzeitig beachtet werden mussten und die Gefahr von Verkehrsteilnehmern erfasst zu werden sehr viel höher war als beim Anstieg. Zum Glück sind wir heil unten angekommen und haben direkt an der Stelle in Oberwald, wo der Zug aus dem Tunnel kommt angehalten. Der Zug dient als Furkaunterquerung mit der Furkabahn, da werden mit der Banh auch Autos von Realp nach Oberwald transportiert.

    Weiter dann auf der Strasse Richtung Nufenenpass. Endlich oben angekommen, ein richtiges Erfolgserlebnis und die Erkenntnis: es geht mit Wille und Ausdauer kann man es schaffen!

    Auf dem Gipfel wie schon zuvor das obligatorische Bild vom Schild, das muss einfach sein für die späteren Erinnerungen, dass man oben war. Ist schon eine Erleichterung den zweiten Pass geschafft zu haben, aber der Gedanke, dass jetzt noch einer kommt holt dich schlagartig wieder auf den Boden der Realität. Auf dem Gipfel eine Pause mit Vesper um die Speicher wieder ein wenig aufzufüllen, der Ansteig war sehr schweisstreibend und somit ging viel Flüssigkeit aus dem Körper. In der Sonne konnten wir die nassen Sachen ein klein wenig trocknen bevor es dann wieder die Abfahrt runter ging.

    Und es geht weiter, erst mal die geniale 23 km lange Abfahrt vom Nufenenpass runter nach Airolo. Leider auch hier sehr viel Verkehr, volle Aufmerksamkeit notwendig, da man als Radfahrer schnell übersehen wird. Viele Motorräder unterwegs wie zuvor, die immer reichlich Gas gegeben haben und das Ganze dadurch nicht einfacher wurde. Zum Glück unten in Airolo gut angekommen.

    Nachdem wir quer durch Airolo gefahren sind ging es dann zum Einstieg des Gotthard Passes. Wir sind erst mal ein Stück auf einer schmalen Nebenstrasse oder einem geteerten Weg das erste Stück den Gotthardpass hoch. Den weiteren Anstieg sind wir auf der alten Passstrasse gefahren. Die Strasse besteht zu 90% aus Kopfsteinpflaster Belag, ne holprige Angelegenheit, wobei das Ganze beim Hochfahren noch relativ angenehm ist. Ne Abfahrt auf der Strasse wäre wohl kaum mit hohen Tempo machbar. Auf dem Weg nach oben ging es an einer Festung “Festung Foppa Grande” (Infos bei Wikipedia) vorbei und mehrere Seen lagen ebenfalls an der Strecke. Der erste war der “Lago di Morti” der nächste der “Lago di Piazza” und der “Lago di S. Carlo”.

    Die Schweirigkeit des Gotthardpasses war im Vergleich zum Furka- und Nufenen als einfach einzustufen, insgesamt flachere Pasagen auch weniger Höhenmeter. Trotzdem, wennn schon zwei Pässe in den Beinen stecken wird es recht mühsam den dritten noch zu bewältigen. Der Mühe Lohn, oben angekommen das Bild vom Schild wie bei den vorherigen Pässen auch.

    Damit war das Ziel des heutigen Tages erreicht: drei Pässe ca. 3200 Höhenmeter und etwa 105 km. Der Rest nur noch die Kür die Abfahrt über Hospental, wo wir wieder zurück auf den ersten Teil der Strecke kamen, zurück nach Andermatt. Nach dem Verladen der Räder und Aufnahme von Verpflegung hatten wir noch die etwa zweistündige Fahrt mit dem Auto zum gebuchten Hotel “Albula & Julier” für die Übernachtung nach Tiefencastel vor uns.

    Im Hotel hatten wir uns angemeldet zum Abendessen, das wir draussen auf der Terasse zu uns genommen haben. Bei der Bestellung des Menüs hatten wir einen seltsamen Ober, der die Getränke und Speisen aufnahm. Irgend wie macht es den Eindruck als ob er , naja wie auf Drogen gewesen wäre. Ich hatte eine Forelle bestellt, die von einem anderen Ober des Hotels entgrätet wurde. Mein Kollege hatte sich ein Schnitzel bestellt. Die Preise waren schon gehobene Klasse aber wir hatten mit mehr gerechnet. Das Bier, das jeder von uns bestellt hatte wurde in Krügen serviert, die mit “Calanda” beschriftet waren. Auf die Frage was das denn für ein Bier ist bzw. wo es her kommt, meinte der Ober: aus Graubünden, auf weitere Fragen hin hat sich dann herausgestellt, dass es aus Chur kommt.

    Nach einer relativ ruhigen Nacht mit Ohrstöpseln, die notwendig waren wegen offenen Fenster und dem tosenden Lärm des Julier Flusses, der vor dem Hotel duchfloss ging es Morgens um sieben zum Frühstück. Das Frühstücksbuffet war reichlich gedeckt und bot für jeden etwas, so dass wir genug essen konnten um den ersten Teil des zweiten Tages zu überstehen.

    Die Tour Beschreibung als PDF-Datei:

    Tour Tag 1: Furka, Nufenen, Gotthard – Beschreibung

     

    Die zurückgelegte Strecke als Open Street Map Karte mit Höhenprofil und Zusatzinfos

    Teil 1 der Schweizer Pässe Tour: Furkapass, Nufenenpass und Gotthardpass – 05.09.2020:

    Gesamtstrecke: 102504 m
    Maximale Höhe: 2486 m
    Minimale Höhe: 1150 m
    Gesamtanstieg: 4394 m
    Gesamtabstieg: -4390 m
    Gesamtzeit: 06:56:19
    Download file: 2020-09-05bis06-edi-teppert-com-SchweizerPaesseTourTag1.gpx

  • Schweizer Pässe Tour 2020

    Das Radtouren Highlight der 2020er Saison war für mich eindeutig die Schweizer Pässe Tour 2020 am Wochenende vom 05.09 auf 06.09.2020. Am ersten Tag waren drei Pässe dran: Furkapass, Nufenenpass und Gotthardpass, am zweiten Tag dann Albulapass und Julierpass. 5 Pässe knapp 6000 Höhenmeter mit 210 km in zwei Tagen, ein anstrengendes Wochenende aber absolut genial – wenn man zurückblicken kann und alles geschafft hat 🙂

    Im Anstieg zum Furkapass – die James Bond Strasse, wo einige Szenen zu “Goldfinger” gedreht wurden

    Die Tour hat mein Kollege geplant und ausgetüftelt bis ins kleinste Detail, alles perfekt vorbereitet. Zu Beginn der Planung waren insgesamt fünf Kolleginnen und Kollegen zu der Tour eingeladen und von der Planung her sollten eigentlich alle mitkommen. Die Planung ging schon einige Wochen vor dem Start los und der Termin war weit vorher bekannt. Leider waren am Ende dann bei der Tour nur wir zwei dabei, aber wir haben es durchgezogen.

    Von der Startuhrzeit zur Dauer der Anfahrt mit Baustellen Umleitung, Parkplatz Nutzung, alles geplant und kalkuliert. Der Tourenverlauf über die Haltepunkte zur Hotelbuchung mit Preisen und Parkmöglichkeiten, Essensauswahl alles vorher schon ausgekundschaftet, einfach perfekt alles für das Wochenende vorbereitet. So kann man sich das nur wünschen!

    Für den ersten Tag war der Start in Andermatt geplant, das Auto konnten wir auf auf dem Campingparkplatz sehr günstige 3 ChFr für den ganzen Tag abstellen. Tourverlauf dann Richtung Furkapass auf der Strasse einige Kilometer eben, dann immer steiler und Serpentinen, die uns nach oben geleiteten. Vom Furkapass oben dann eine herrliche Abfahrt, leider mit extrem viel Verkehr, darunter sehr viele Motorräder. Nächster Anstieg dann zum Nufenenpass, der schwierigste aus meiner Sicht, sehr steile Passagen z. T. recht lang und das Ziel auch am höchsten gelegen. Dritter im Bunde an diesem ersten Tag: der Gotthardpass, auf der alten Strasse überwiegend Kopfsteinpflaster. Nicht allzu steil aber wenn schon zwei Pässe in den Beinen stecken geht´s halt schwer.

    Um zum Hotel zu kommen wo wir die Übernachtung gebucht hatten, mussten wir ca. 2 Stunden weiter nach Tiefencastel fahren und am Folgetag dann das Auto dort bis Abends stehen lassen konnten, sowie nach der Tour noch die Möglichkeit hatten zu duschen. Nach einem guten Frühstück, das wir um sieben zu uns nahmen, war der Start am zweiten Tag um 8:30 Uhr Richtung Albula- und Julierpass erst mal die Strasse runter, dann so langsam wieder hoch – bis zum Albulapass 1400 Höhenmeter. Auch recht steile lange Passagen und die Temperaturen noch recht kühl. Letzer Pass dann der Juilerpass, nicht so steil und nicht so hoch, aber als fünfter Pass … bei mir ging es da an die Grenze. Mit Fleiß und Durchhaltevermögen geschafft und oben angekommen. Das Wetter hat sich gehalten und es hat nicht geregnet, entgegen der Voraussagen. Vom Julierpass dann die Abfahrt ins Tal, leider sehr viel Verkehr, vor Allem viele Motorräder die zielich rücksichtslos an uns vorbei gebrettert sind.