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  • 20. Juli 2020 – 3. Tag Klettern Alpstein Juli

    Dritter Tag unseres 2. Alpstein Kletter Kurzurlaubes 2020 mit Übernachtung in der Hundsteinhütte.

    Wie schon die Tage zuvor das üppige Frühstück nach der diesmal ruhigeren Nacht gab es auch um 7:30 Uhr. Es hat auch heute an nichts gefehlt: frischer Kaffee, selbstgebackenes Brot und Butter, Appenzeller Käse aus den Hütten in der Nähe der Hundsteinhütte, selbstgemachte Marmeladen, richtig leckeres Müsli, Orangen- oder anderen Säfte. Wie im besten Hotel.

    Die dritte Kletter Tour hatten wir noch am Vorabend besprochen und und uns für die Hundstein Südverschneidung entschieden. Um an den Einstieg zur ersten Seillänge zu kommen war erst mal das “Mörderwegli” zu bezwingen. Der Zustieg ging mehr als zwei Stunden und wir mussten sehr steile Wege hoch gehen, der eigentliche Weg war sehr schlecht auszumachen, da das Gras sehr hoch war und alles verdeckt hat. Insgesamt waren es etwa 500 Höhenmeter und fünf Kilometer bis wir am Einstieg der Route waren.

    Die erste Seillänge war sehr schwierig und der Einstieg gleich eine große Herausforderung. Mein Kollege hat sich entschieden den Vorstieg zu wagen und musste ganz schön kämpfen um an der ersten schwierigen Stelle hoch zu kommen. im weiteren Verlauf hat er sich einfach nicht zurecht gefunden und ist wieder abgeseilt an den Einstieg um meinem anderen Kollege die erste Seillänge zu überlassen. Er kam besser zurecht und fand einen guten Weg mit wenig Absicherung von einem Haken zum Nächsten. Zwischen den Bohrhaken war es angesagt Keile und Friends zu legen um eine bessere Absicherung zu haben. WIr haben uns noch kurzfristig für eine leichtere Variante entschlossen, da wir die Südverschneidung als zu schwierig für den heutigen Tag erachtet haben.

    Insgesamt besteht die Tour aus neun Seillängen mit unterscheidlichen Schwierigkeiten, alles in Allem doch ganz gut zu klettern. Man ist immer hoch über dem Tal und hat eine wunderbare Aussicht. Die Stände sind eingermassen gut angelegt und man kann mehr oder weniger gut stehen. Die Sonne schien unerbittlich und heiß in die Wand, so dass wir wieder mehr als genug von ihr abbekommen haben.

  • 19. Juli 2020 – 2. Tag Klettern Alpstein Juli

    Zweiter Tag unseres 2. Alpstein Kletter Kurzurlaubes im Juli 2020 mit Übernachtung in der Hundsteinhütte.

    Das üppige Frühstück nach der unruhigen Nacht gab es um 7:30 Uhr. Mit frischem Kaffee, selbstgebackenem Brot und Butter, Appenzeller Käse aus den Hütten in der Nähe der Hundsteinhütte, selbstgemachten Marmeladen, richtig leckerem Müsli, Orangen- oder anderen Säften. Ein Frühstück, das einem Hotel Frühstück in nichts nachsteht, kann man nur empfehlen. In den Bergen schmeckt das alles noch viel besser.

    Aufbruch zu der heutigen Tour zum Fähnligipfel, die “Rösti Raffle”. Von der Schwierigkeit her etwas anspruchsvoller als am Vortag die “Di Ruch” und “Hurrlibutz”. Heute waren wir zu dritt, also ist einer von uns vorgestiegen und die anderen Beiden wurden dann am Doppelseil nachgeholt. Die Tour hat acht Seillängen, die unterschiedliche Schwierigkeiten haben. DIe erste Seillänge war gleich was schwieriges, insgesamt ist es mir sehr gut gleaufen und ich kam gut zurecht mit den Anforderungen und fühlte mich richtig gut auf der Route.

    Die zweite Seillänge war auch recht anspruchsvoll und schwierig. Es war nicht so gut ersichtlich wo genau der Routenverlauf war, daher ging es nur zäh und langsam voran. Dritte Seillänge auch schwierig aber tolle, wunderschöne Kletterei. Alle drei waren sehr begeistert von der Route. Oben angekommen haben wir ein gutes Vesper zu uns genommen und entspannt eine Weile auf dem Gipfel verbracht, bevor wir uns an den Abstieg mit abseilen gemacht haben. Beim Abseilen haben wir an der Wand die größte Hitze des Tages abbekommen und konnten erahnen warum die Route “Rösti Raffle” als Name hat.

    Die ersten zwei Seillängen haben wir mit einem Doppelseil abgeseilt, die letzten drei dann mit beiden Doppelseilen zusammen geknotet, so dass wir 60 m Seillänge hatten. Unten angekommen die Schuhe wechseln und Equipment zusammenpacken. Auf dem Weg des restlichen Abstiegs haben wir dann noch eine kurze Pause eingelegt um den Rest des mitgenommenen Vespers zu verspeisen. Der Rest bis zur Hundsteinhütte dann gemütlich hinunter.

    Die Berge spiegeln sich im Fälensee

    Es war noch genug Zeit übrig um das Equipment zu versogen und danach dann mit den Badesachen runter zum Fälensee zu gehen und eine kleine Schwimmeinheit einzulegen. Die Runde wurde recht klein, da der See gerade mal 12° oder 13° Grad hatte, nach 35 m musste ich umdrehen und zurück ans Ufer, da ich schon hefige Schmerzen von der Kälte hatte. In der Sonne noch einige Zeit die Badehose und das Handtuch getrocknet, als kleiner Einschub vor dem nächsten Abendessen kurz rüber zur Bollenwees, von dort hat man eine sehr gute Sicht zum Ende das Fälensees … Gelegenheit für einige Fotos. Ein Kaffee auf der Terasse der Bollenwees, dann zurück zur Hundsteinhütte, wo das Abendessen schon in Vorbereitung war.

    Verschiedenste Möglichkeiten zum Wandern im Alpstein

    Wieder eine üppige Mahlzeit mit leckeren selbsgemachten Gerichten, mehreren Gängen und Nachschlag bis alle satt waren. “Quöllfrisch naturtrüb” schmeckt zum Essen und danach einfach gut und füllt die Flüssigkeitsdepots wieder auf. Gute Unterhaltungen mit wieder netten Tischnachbaren. Gut, dass es die 22:00 Uhr Bettruhe gibt, sonst würden wohl einige der Gäste über die Stränge schlagen und man käme nicht zur Bettruhe.

  • 18. Juli 2020 – 1. Tag Klettern Alpstein Juli

    Erster Tag unseres 2. Alpstein Kletter Kurzurlaubes im Juli 2020 mit Übernachtung in der Hundsteinhütte.

    Die Abfahrt in Rottweil haben wir früh angegangen um zeitig im Kletterrevier zu sein, um sechs Morgens sind wir mit dem Auto gestartet. Die Fahrt war recht ruhig mit mäßigem Verkehr. Wir waren zu dritt zwei Kletterer und ein Wanderer. Auf dem Hohen Kasten Seilbahn Parkplatz in Brülisau haben wir die Wandernde raus gelassen und sind dann weiter zum Parkplatz Pfannenstil.

    Wie letztes Mal haben wir dort unser Equipment zusammen gerichtet und sind den steilen Anstieg zur Hundstein Hütte angegangen, nach ca. zwei Stunden waren wir oben angekommen. Auf der Hütte hat uns Peter der Hüttenwirt begrüßt. Den Rucksack mit dem Zubehör haben wir in der Hütte bzw. in der Lager Schuppen hinter der Hundsteinhütte gelassen und haben nur unsere Kletter Sachen auf die Tour mitgenommen. Die Tour für den ersten Tag war “Di Ruch” bzw. “Hurrlibutz”, das relativ weit links am Fähnligipfel liegt, so dass der Zustieg von der Hunsteinhütte dort hin noch mal länger ist als bis zu den anderen Routen weiter rechts vorne.

    Beim Start der “Di Ruch” ist die erste Seillänge eine 4c, die mein Kollege vorgestiegen. Die zweite Seillänge bin dann ich vorgestiegen, zu in der Mitte der Route hab ich dann die falsche Richtung erwischt und bin in die andrere Route, die “Hurrlibutz” gekommen, die schwieriger ist. Die dritte Seillänge ist dann eine 4c, die war sehr schön zu klettern. Schöne Wasserrrinen, in denen man guten Grip mit den Kletterschuhen hatte. Die ist auch der Kollege vorgestiegen und die letzte Seillänge auch. Schöne Platten Kletterei mit gutem Grip, Halt und guten Griffen.

    Oben angekommen gab es als Belohnung Edelweiß, der dort oben grad am blühen war. Das sieht man selten! Beim Abstieg haben wr abgeseilt mit dem Doppelseil in voller 60 m Länge. Durch die Schräge am Stand und den rauhen Fels war das Seil sehr schwer abzuziehen, es war eine echte Schinderei aber zum Glück ging es dann doch.

    Panorama Sicht oben am Ende der "Hurrlibuz"

    Für eine zweite Route hätte es nicht mehr gereicht, daher haben wir uns dazu entschieden, auf den Hundstein zu wandern. auf dem Weg dort hin haben wir unserer Rücksäcke zurück gelassen und konnten ohne Ballast hoch gehen und wieder zurück. Angekommen am Rucksack Depot haben wir dann noch eine Pause eingelegt, bei der wir hungrige Gäste hatten.

    Nach der Pause dann zurück zur Hundsteinhütte, wo der Rest unserer Truppe schon angekommen war und auf uns gewartet hat. Abendessen wir immer um 18:30 Uhr, Suppe, Salat, Hauptgang und einen Nachtisch. Von Allem reichlich und so viel man wollte. So ein Abendessen nach einer Klettertour schmeckt herrlich gut wenn man Hunger hat. Im Speiseraum der Hütte waren nicht alle Plätze belegt, da es wegen der Corona Vorschriften immer noch Einschränkungen gab. Wir hatten nette Tischkollegen, mit denen wir uns gut unterhalten haben. Vor dem zu Bett gehen noch ein kühles “Quöllfrisch naturtrüb” und interessante Gespäche, um 22:00 Uhr dann ab ins Bett, da ist Bettruha angesagt. Im Massenlager war relativ viel Platz, da ja nicht alle Plätze belegt werden durften. Die Nacht war auch ruhig, kaum Mitbewohner, die geschnarcht haben. Trotzdem habe ich nicht so gut geschlafen. Wenn man schon um zehn ins Bett geht, dann kann man einfach nicht so lange schlafen, also war ich schon so gegen sechs oder davor wach.

  • Alpstein Juli 2020

    Der zweite Kletter Kurzurlaub in Folge vom 18.07.2020 – 22.07.2020. Unsere Gruppe bestand diesmal aus vier Personen von denen drei klettern wollten und eine Person zum Wandern mitgegangen ist. Wir waren auch diesmal in der Hundsteinhütte untergebracht und haben dort drei mal übernachtet. Die Corona Einschränkungen waren noch in Kraft, daher konnten anstatt 44 Personen nur 36 in den Massenlager Betten übernachten. Die Betten Bereiche, die meistens in 6er oder 8er Gruppen in den Räumen aufgeteilt sind, waren dann mit Personen belegt, die zu einer Gruppe gehört haben. Dadurch konnten die Gruppen näher beieinander liegen.

    Wir haben Übernachtung mit Halbpension gebucht und hatten Morgens leckeres reichhaltiges Frühstück und Abends ein frisch gekochtes Essen mit Suppe, Salat, Hauptgang mit Beilagen. Das Hütten Team unter der Leitung von Peter mit dem Koch Markus und den anderen Helfern hat uns sehr vewöhnt.